[go: up one dir, main page]

DE1093881B - Elektrischer Widerstand - Google Patents

Elektrischer Widerstand

Info

Publication number
DE1093881B
DE1093881B DEH34672A DEH0034672A DE1093881B DE 1093881 B DE1093881 B DE 1093881B DE H34672 A DEH34672 A DE H34672A DE H0034672 A DEH0034672 A DE H0034672A DE 1093881 B DE1093881 B DE 1093881B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
core
resistance
resistor
wire
resistance material
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH34672A
Other languages
English (en)
Inventor
Alexandre Haynman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Resistance Co
Original Assignee
International Resistance Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Resistance Co filed Critical International Resistance Co
Priority to DEH34672A priority Critical patent/DE1093881B/de
Publication of DE1093881B publication Critical patent/DE1093881B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C1/00Details
    • H01C1/14Terminals or tapping points or electrodes specially adapted for resistors; Arrangements of terminals or tapping points or electrodes on resistors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Details Of Resistors (AREA)

Description

  • Elektrischer Widerstand Die Erfindung betrifft einen elektrischen Widerstand mit einem Kern aus isolierendem Material als Träger für das `'Widerstandsmaterial.
  • Die Erfindung geht von einem Widerstand mit einem Kern aus isolierendem Material als Träger für das Widerstandsmaterial aus, in welchem Träger dicht unterhalb der Oberfläche sich in Längsrichtung des Trägerkerns erstreckende dra,ht- oder streifenförmige Anschlußstücke angeordnet sind, welche an einer oder beiden Stirnseiten des Kerns aus diesem herausragen und mit den Enden des Widerstandsmaterials in leitender Verbindung stehen. Das Widerstandsmaterial und die Anschlußstellen können mit einer Mantelschicht aus isolierendem Material bedeckt sein.
  • Das Neue besteht gemäß der Erfindung darin, daß der Kern an den Verbindungsstellen zwischen Widerstandsmaterial und Anschlußstücken Querschlitze aufweist, die derart angeordnet sind und eine solche Tiefe besitzen, daß an ihrem Boden die Anschlußstücke frei liegen und daß das Widerstandsmaterial sich in die Querschlitze erstreckt und in unmittelbarer Berührung mit den Anschlußstücken steht. Um zusätzliche Anschlußstellen zu erhalten, werden zweckmäßigerweise an den entsprechenden Stellen weitere Querschlitze. vorgesehen, um im Kern angeordnete zusätzliche Anschlußstücke freizulegen. Nach der Lehre der Erfindung lassen sich also - unter Verwendung einheitlicher Anschlußleiter für alle Typen - beliebige Anzapfungen anbringen. Außerdem ist der Aufbau wesentlich einfacher als bei den bekannten Widerständen, was für die Massenherstellung von erheblicher Bedeutung ist. Außerdem liegen die Anschlußstellen verdeckt unter der Oberfläche des Kerns, so daß eine Beschädigung dieser Stellen praktisch ausgeschlossen ist und der ganze Widerstand einfach und sicher durch eine äußere Lackschicht isoliert werden kann. Die in den Querschlitzen freigelegten Anschlußstücke gewährleisten darüber hinaus eine sichere Kontaktgabe mit dem in die Schlitze hereingeführten Widerstandsmaterial.
  • Unabhängig davon, ob das Widerstandsmaterial in Form einer Schicht oder eines aufgewickelten Drahtes vorgesehen ist, besteht ein wesentliches Problem bei der Herstellung derartiger elektrischer Widerstände in der Ausbildung und Anordnung der Verbindungsstellen zwischen dem Widerstandsmaterial auf dem Kern und den vorzugsweise durch die Stirnseiten des Trägers ragenden Anschlußstücke.n. Man hat bereits auf zahlreichen Wegen versucht, dieses Problem in zufriedenstellender Weise zu lösen. So ist es bekannt, besondere Verbindungsstücke zwischen den eigentlichen Anschlußstücken und dein Widerstandsmaterial vorzusehen, deren Enden auf abgeflachten Flächen des isolierenden Kerns liegen und einen hakenförmigen Ansatz aufweisen, hinter denen der Widerstandsdraht geführt wird. Diese bekannte Anordnung hat den Nachteil, daß besondere Verbindungsstücke vorgesehen sein müssen, deren Anordnung nicht einfach ist und die eine zusätzliche Verbindungsstelle (Lötstelle) schaffen. Außerdem läßt sich eine zuverlässige Abdeckung der Verbindungsstücke und damit der Verbindungsstelle bei diesen Anordnungen nicht durch einen einfachen äußeren Lackmantel, sondern nur durch aufgeschobene Kappen erzielen. Ein Lacküberzug beispielsweise würde durch die Kanten der Verbindungsstücke leicht durchstoßen und damit seine Schutzwirkung verlieren. Nachteilig ist weiter, daß die Herstellung und die Montage eines solchen Widerstandes sich für die Massenherstellung weniger eignen. Ähnliches gilt für andere bekannte Ausbildungsarten. So ist bei einem anderen Widerstand eine relativ komplizierte Form und Anordnung der Anschlußstücke vorgesehen, bei der die Anschlußstücke über die Mantelfläche des Widerstandes hinausragen, so daß sie sich ebenfalls durch einen äußeren Schutzüberzug nicht zuverlässig und dauerhaft abdecken lassen.
  • Ein anderer bekannter Widerstand weist zwar bereits dicht unterhalb der Oberfläche des isolierenden Kerns in Längsrichtung verlaufende Anschlußstücke auf, welche an den Stirnseiten aus dem Kern heraustreten. Zur Herstellung der Endverbindungen sind die Anschlußstücke mit aufgebogenen Laschen bis an die Oberfläche des Kerns geführt, wo sie mit dem Widerstandsmaterial verbunden werden können. Auch hier tritt der Nachteil auf, daß die Verbindungsstellen relativ ungeschützt liegen. Abgesehen davon, daß eine Herstellung mittels eines Schichtwiderstandsmaterials auf diese Weise nicht durchführbar erscheint, ist die Herstellung dieser Verbindungen außerordentlich zeitraubend und umständlich. Vor allem aber läßt sich mit dieser bekannten Anordnung eine zusätzliche Verbindungsstelle nur dadurch erreichen, daß ein drittes Anschlußstück in einer offenen Längsnut liegt und die betreffende Verbindungsstelle durch Löten des Widerstandsdrahtes hergestellt werden muß. Dieser Nachteil ist zwar bei einem andren bekannten Widerstand vermieden, jedoch erfolgt hier die Kontaktgabe der Stromzuführungen mit dem Widerstandsdraht über Zwischenleiterstücke, die lediglich in Verbindungslappen eingeklemmt sind und zudem über die Oberfläche des Widerstandes hinausragen.
  • In allen bekannten Fällen weisen die Anschlußstücke des Widerstandes einen relativ komplizierten Aufbau auf, und es liegen die eigentlichen Verbindungsstellen außerhalb des isolierenden Kerns als Vorsprünge auf der Umfangsfläche des Kerns. Die Herstellung dieser Verbindungsstücke ist relativ aufwendig, und es läßt sich nicht zuverlässig sicherstellen, daß die Verbindungsstellen dauerhaft durch einen Überzug geschützt werden können.
  • Im Gegensatz zu diesen bekannten Ausführungsformen sieht die Erfindung eine sehr einfache Bauweise des Widerstandes und seiner Anschlußstücke vor.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • Fig. 1 ist eine Seitenansicht eines Kerns für einen erfindungsgemäßen Widerstand; Fig.2 ist eine in größerem Maßstabe gezeichnete Stirnansicht des Kerns nach Fig. 1; Fig.3 ist eine Seitenansicht eines aus Draht gewickelten erfindungsgemäßen Widerstandes; Fig.4 ist ein in größerem Maßstabe gezeichneter Querschnitt des aus Draht gewickelten Widerstandes längs der Linie 4-4 in Fig. 3 ; Fig. 5 ist eine Seitenansicht eines gemäß der Erfindung hergestellten Schichtwiderstandes mit einer abgeänderten Ausbildung der Anschlußstücke; Fig.6 ist ein in größerem Maßstabe gezeichneter Querschnitt des Schichtwiderstandes längs der Linie 6-6 in Fig. 5 ; Fig. 7 ist eine Seitenansicht, aus der eine abgeänderte Ausbildungsform der Anschlüsse hervorgeht; Fig. 8 ist eine Seitenansicht, die eine weitere abgeänderte Ausbildungsform der Anschlüsse erkennen läßt; Fig.9 ist eine perspektivische Darstellung eines Teils eines abgeänderten Kerns; Fig. 10 zeigt in perspektivischer Darstellung einen Teil eines weiteren abgeänderten Kerns mit in anderer Weise ausgebildeten Anschlüssen.
  • In Fig. 1 bis 10 sind einander ähnelnde Teile jeweils mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet. In Fig. 1 und 2 erkennt man einen langgestreckten Kern 10, der gemäß der Erfindung ausgebildet ist und aus einem elektrisch isolierenden Material, z. B. einem plastischen oder keramischen Material, besteht; dieser Kern läßt sich zur Herstellung sowohl von gewickelten Drahtwiderständen als auch von Schichtwiderständen verwenden. Man erkennt, da.B der Kern 10 eine im wesentlichen elliptische Querschnittsform besitzt und mit einer zentralen, sich in der Längsrichtung erstreckenden Öffnung 12 versehen ist, die man zum Befestigen des Widerstandes benutzen kann. Ferner weist der Kern zwei Löcher 14 und 16 von kleinerem Durchmesser als die Öffnung 12 auf, und diese erstrecken sich in einem geringen Abstand von der Außenfläche 18 des Kerns durch den Kernkörper. Die Öffnungen 14 und 16 sind vorzugsweise in den stärker abgerundeten Teilen des elliptischen Kerns angeordnet; die Gründe hierfür werden weiter unten erläutert. In der Außenfläche 18 des Kerns sind zwei in einem Längsabstand voneinander verlaufende Querschlitze 20 und 22 ausgebildet, die sich jeweils durch einen der stärker abgerundeten Teile erstrecken. Der Schlitz 20 steht mit der Öffnung 14 in Verbindung, während der Schlitz 22 in dem entgegengesetzten Teil des Querschnitts in die Öffnung 16 mündet.
  • Fig. 3 und 4 zeigen einen gemäß der Erfindung ausgebildeten Widerstand mit einer Drahtwicklung, der den aus Fig. 1 und 2 ersichtlichen Kern 10 umfaßt; in die Öffnungen 14 und 16 sind zwei aus Dralitinaterial bestehende Anschlußstücke 24 bzw. 26 aus einem elektrisch leitenden Metall so weit eingeschoben, daß sie den betreffenden Schlitz 20 bzw. 22 durchdringen. Diese Anschlußstücke werden in den Öffnungen vorzugsweise durch Reibungsschluß festgehalten. Auf di,-Oberfläche 18 des Kerns ist im wesentlichen von einem Ende des Kerns bis zum anderen ein Widerstandsdraht 28 schraubenlinienförmig aufgewickelt. Dort, wo sich der Widerstandsdraht durch die Schlitze 20 und 22 erstreckt, verlaufen eine oder mehrere Windungen des Drahtes jeweils in dem Schlitz quer zu dem am Boden des Schlitzes frei liegenden Teil des betreffenden Anschlußstücks 24 bzw. 26 und vorzugsweise in Berührung mit den Anschlußstücken, so daß hier gemäß Fig. 4 eine elektrisch leitende Berührung gegeben ist. Um eine einwandfreie leitende Verbindung zwischen dem Widerstandsdraht 28 einerseits und den Anschlußstücken 24 und 26 andererseits zu gewährleisten und um die Drahtwicklung auf dem Kern 10 zu befestigen, ist der Widerstandsdraht 28 bei 30 jeweils innerhalb des Schlitzes 20 bzw. 22 mit dem betreffenden Anschlußdraht 24 bzw. 26 verlötet. Der hier nicht gezeigte Schutzüberzug kann dann auf die Kernoberfläche 18 und die Widerstandswicklung 28 aufgebracht werden. Da die Verbindungen zwischen dem Widerstandsdraht und den stärkeren Anschlußdrähten in den Schlitzen 20 und 22 liegen, sind keine über die Wicklung hinausragenden Vorsprünge vorhanden, die sich durch den Schutzüberzug hindurchdrücken könnten. Da die Anschlußdrähte außerdem nicht an der Oberfläche des Kerns frei liegen, ergibt sich nicht die sonst zu Schwierigkeiten führende Notwendigkeit, den Wärmeausdehnungsbeiwert des Überzuges auf denjenigen der Anschlußstücke abzustimmen, um das Entstehen von Risen in dem Überzug zu verhindern.
  • In Fig. 5 und 6 ist ein gemäß der Erfindung ausgebildeter Schichtwiderstand dargestellt, bei dem das Kernelement 10 mit einem Überzug 32 aus einem elektrischen Widerstandsmaterial versehen ist. Bei dem Widerstandsmaterial kann es sich um Kohle oder ein Metall mit den gewünschten Widerstandseigenschaften handeln, und das Material kann auf den Kern mittels eines beliebigen geeigneten Verfahrens aufgebracht werden, z. B. durch Aufstreichen oder Aufspritzen oder aber durch die Ausbildung eines Niederschlages mit Hilfe eines pyrolytischen Verfahrens oder durch Aufdampfen im Vakuum. Die Widerstandsschicht 32 erstreckt sich auch in die Schlitze 20 und 22, wo sie gemäß Fig.6 die Bodenflächen der Schlitze oder die Seitenwände. oder sämtliche Begrenzungsflächen der Schlitze bedeckt. Der Anschlußdraht 24a erstreckt sich von einem Ende des Kerns 10 aus so weit in die: Öffnung 14 hinein, daß er den Schlitz 20 durchdringt, während der Anschlußdraht 26a vom anderen Ende des Kerns aus so weit in die Öffnung 16 eingeschoben ist, daß er den Schlitz 16 kreuzt. Dadurch, daß sich die Schlitze 20 und 22 jeweils bis zum Boden der öffnungen 14 und 16 erstrecken, und dadurch, daß die Anschlußdrähte24a und 26a eingeführt werden, nachdem die Widerstandsschicht 32 auf den Kern aufgebracht worden ist, wird erreicht, daß die Anschlußdrähte die Widerstandsschicht automatisch berühren, wenn sie eingeführt werden, um eine elektrische Verbindung herzustellen. Man kann jedoch einen Kitt 34 aus einem elektrisch leitenden Material in die Schlitze zwischen den Anschlußdrähten und der Widerstandsschicht einbringen, um eine elektrisch leitende Verbindung zu gewährleisten. Hierauf kann man den Widerstand mit einem hier nicht gezeigten Schutzüberzug versehen.
  • Zwar gehen bei dem in Fig.3 und 4 gezeigten Drahtwiderstand die Anschlußdrähte vom gleichen Ende des Kerns 10 aus, doch können letztere auch an den entgegengesetzten Enden des Kerns angeordnet sein, wie es bei dem Schichtwiderstand nach Fig.5 und 6 der Fall ist. Entsprechend können die Anschlußdrähte bei dem Schichtwiderstand an ein und demselben Ende vorgesehen sein, statt sich von den entgegengesetzten Enden aus zu erstrecken. Fig. 7 zeigt eine weitere Anordnung der Anschlußdrähte, die sich sowohl bei Draht- als auch bei Schichtwiderständen anwenden läßt; im vorliegenden Falle erstrecken sich beide Schlitze 20b und 22b durch den gleichen, stärker abgerundeten Teil des Kerns 10 hindurch bis zu der Öffnung 14. Die Anschlußdrähte 24b und 26b sind in die- Öffnung 14 von den entgegengesetzten Enden des Kerns 10 aus so weit eingeschoben, daß sie den ihnen jeweils am nächsten benachbarten Schlitz kreuzen. Beim Einführen der Anschlußdrähte ist darauf zu achten, daß sich ihre inneren Enden 25 b und 27 b nicht berühren, da hierdurch der Widerstand kurzgeschlossen würde. Dies läßt sich durch die Benutzung einer Einrichtung vermeiden, durch die beim Einführen der Anschlußdrähte die Einschieblänge jedes Anschlußdrahtes automatisch begrenzt wird; man kann jedoch auch zwei voneinander getrennte Sacklöcher vorsehen, die von den entgegengesetzten Enden des Kerns ausgehen und an die Stelle einer einzigen durchgehenden Öffnung treten.
  • Dieses Verfahren zum Befestigen der Anschlußstücke an dem Widerstandsmaterial erweist sich insbesondere dann als vorteilhaft, wenn der Widerstand zwischen seinen Endanschlüssen mit zusätzlichen Anzapfungen versehen werden soll. Fig.8 zeigt eine solche Anordnung, bei welcher der Widerstand einen Kern 10c umfaßt, von dessen einem Ende zwei Anschlußdrähte 24c und 26c ausgehen, die mit dem Widerstandsmaterial in den Schlitzen 20c und 22c in der vorstehend beschriebenen Weise verbunden sind. Zwischen den Schlitzen 20c und 22c ist in der Oberfläche 18 c des Kerns ein dritter Querschlitz 36 ausgebildet, und durch den Kern erstreckt sich ein dritter Anschlußdraht 38, der den dritten Schlitz 36 durchdringt und dort in ähnlicher Weise mit dem Widerstandsmaterial verbunden ist. Hierbei ist darauf zu achten, daß das Ende 39 des Anschlußdrahtes 38 das Ende 25c des Anschlußdrahtes 24c nicht berührt. Wenn man diese Anordnung bei einem Drahtwiderstand vorsieht, bei dem der Widerstandsdraht längs einer Schraubenlinie auf den Kern 10c aufgewickelt wird, ist automatisch dafür gesorgt, daß sich mindestens eine Windung des Widerstandsdrahtes durch den Schlitz 36 erstreckt und den An.schlußdraht 38 berührt. Auf diese Weise entsteht ein Anzapfungsanschluß, der sich leicht und auf einfache Weise mit dem Widerstandsmaterial verbinden läßt, ohne daß der Widerstandswert des Widerstandes wesentlich beeinflußt wird; auch wird bei einem Drahtwiderstand das Aufwickeln des Drahtes auf den Kern nicht behindert. Ferner kann man jede gewünschte Anzahl von zusätzlichen Anschlüssen vorsehen, indem man die Anschlußdrähte in die beiden Enden des Kerns einführt und sie in Umfangsabständen verteilt. Die Lage des Querschlitzes, durch den das Widerstandsniaterial für den Anschlußdraht zugänglich gemacht wird, bestimmt den Widerstand des hierdurch abgegriffenen Teils des Gesamtwiderstandes.
  • Der Kern 10 kann statt des gezeigten elliptischen Querschnitts auch jede andere gewünschte Querschnittsform aufweisen. Fig. 9 zeigt z. B. einen Kern 40 von kreisrundem Querschnitt mit einem zentralen Befestigungsloch 42, Anschlußdrähten 43, die in mehrere sich in der Längsrichtung erstreckende Öffnungen 44 eingesetzt sind, welche in Umfangsabständen verteilt sind und ein kleines Stück unterhalb der Außenfläche des Kerns liegen, sowie mit einem Querschlitz 45, der sich zu einer der Öffnungen 44 erstreckt. Fig. 10 zeigt einen Kern 46 von im wesentlichen rechteckiger Querschnittsform mit abgerundeten Ecken bzw. Kanten, einem zentralen Befestigungsloch 48 und einer sich in der Längsrichtung erstreckenden Öffnung 50 innerhalb jeder Ecke. Die Öffnungen 50 sind rechteckig ausgebildet, um Anschlußstücke in Form flacher Streifen 52 aufnehmen zu können. Derartige flache Anschlußstücke können bei sämtlichen weiter oben beschriebenen Ausbildungsformen an Stelle der runden Anschlußdrähte verwendet werden. Bevorzugt werden Kerne mit scharf abgerundeten Kanten verwendet, da bei ihnen die Querschlitze eine geringere Länge erhalten und da bei Drahtwiderständen eine einwandfreie Berührung zwischen dem Anschlußstück und dem Widerstandsdraht, der sich um die Kante herum erstreckt, gewährleistet ist.
  • Man erkennt, daß durch die Erfindung die weiter oben erwähnten Ziele erreicht werden; es sei bemerkt, daß man an den beschriebenen Ausführungsbeispielen die verschiedensten Abänderungen und Abwandlungen vorsehen kann, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektrischer Widerstand mit einem Kern aus isolierendem Material als Träger für das Widerstandsmaterial, in dem dicht unterhalb seiner Oberfläche sich in Längsrichtung des Kerns erstrekkende draht- oder streifenförmige Anschlußstücke angeordnet sind, welche an einer oder beiden Stirnseiten des Kerns aus diesem herausragen und mit den Enden des Widerstandsmaterials in leitender Verbindung stehen, sowie gegebenenfalls mit einer das Widerstandsmaterial und die Anschlußstellen überdeckenden Mantelschicht aus isolierendem Material, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern an den Verbindungsstellen zwischen Widerstandsmaterial und Anschlußstücken Querschlitze aufweist, die derart angeordnet sind und eine solche Tiefe besitzen, daß an ihrem Boden die Anschlußstücke frei liegen und daß das Widerstandmaterial sich in die Querschlitze erstreckt und in unmittelbarer Berührung mit den Anschlußstücken steht.
  2. 2. Widerstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern einen oder mehrere dicht unter seiner Oberfläche liegende Längskanäle aufweist, in welche die AnschluBstücke einschiebbar sind, und daß die Querschlitze diese Längskanäle anschneiden.
  3. 3. Widerstand nach Anspruch 1 oder 2 mit wenigstens einer weiteren AnschluBstelle, die zwischen den Endanschlüssen des Widerstandsmaterials liegt, dadurch gekennzeichnet, daß an der betreffenden Anschlußstelle des Widerstandsmaterials der Kern einen weiteren Querschlitz aufweist, der ein entsprechend zusätzliches, im Kern angeordnetes AnschluBstück freilegt. d.
  4. Widerstand nach Anspruch 1 bis 3, bei dem das Widerstandsmaterial aus einem auf den Kern gewickelten Draht besteht, dadurch gekennzeichnet, daß an den AnschluBstellen jeweils wenigstens eine Drahtwicklung am Boden des betreffenden Querschlitzes entlanggeführt ist.
  5. 5. Widerstand nach Anspruch 1 bis 3, bei dem das Widerstandsmaterial aus einer zusammenhängenden, die Umfangsfläche des Kerns bedeckenden Schicht besteht, dadurch gekennzeichnet, daB sich die Widerstandsschicht ohne Unterbrechung bis zum Boden jedes Querschlitzes erstreckt.
  6. 6. Widerstand nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daB der Kern, wie an sich bekannt, ein Querschnittsprofil mit wenigstens einem Umfangsbereich von gegenüber den übrigen Bereichen merklich kleinerem Krümmungsradius aufweist und die Querschlitze in diesen Umfangsbereichen angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften 1\ r. 1963 755, 2 008 288, 2817068.
DEH34672A 1958-10-31 1958-10-31 Elektrischer Widerstand Pending DE1093881B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH34672A DE1093881B (de) 1958-10-31 1958-10-31 Elektrischer Widerstand

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH34672A DE1093881B (de) 1958-10-31 1958-10-31 Elektrischer Widerstand

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1093881B true DE1093881B (de) 1960-12-01

Family

ID=7152464

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH34672A Pending DE1093881B (de) 1958-10-31 1958-10-31 Elektrischer Widerstand

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1093881B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1963755A (en) * 1931-12-15 1934-06-19 Bell Telephone Labor Inc Electrical resistance
US2008288A (en) * 1934-01-31 1935-07-16 Bell Telephone Labor Inc Wire wound electrical device
US2817068A (en) * 1956-09-13 1957-12-17 Thermal Mfg Company Clip

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1963755A (en) * 1931-12-15 1934-06-19 Bell Telephone Labor Inc Electrical resistance
US2008288A (en) * 1934-01-31 1935-07-16 Bell Telephone Labor Inc Wire wound electrical device
US2817068A (en) * 1956-09-13 1957-12-17 Thermal Mfg Company Clip

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2916369C2 (de) Kontaktklemme zur Verbindung mit einem Koaxialkabel
DE2752130A1 (de) Wickelkoerper
DE1927008A1 (de) Elektrischer oder elektronischer Einsteckbauteil fuer gedruckte Schaltungen
DE2245982B2 (de) Elektrischer Verbinder zur Herstellung einer Andrückverbindung mit einem Flachleiter eines Flachleiterkabels
DE69423435T2 (de) Verbindung für elektrisches Hochspannungskabel
DE1102249B (de) Widerstand mit Schmelzsicherung
WO2005020380A1 (de) Flachkabel-steckverbinderanordnung
DE2633571A1 (de) Werkzeug zum herstellen einer wickelverbindung
DE2727230B2 (de) Für eine Kathodenstrahlröhre bestimmte Fassung mit Funkenstrecken
EP0660459B1 (de) Vielfach-Flachstecker
DE3214514A1 (de) Federnder schirmverbinder
DE2229293A1 (de) Elektrischer Kondensator
DE4411731B4 (de) Aufputz-Steckdose
DE3407758A1 (de) Automatengerechter spulenkoerper fuer elektrische geraete
DE1093881B (de) Elektrischer Widerstand
DE1187694B (de) Elektrisches Einzelteil mit oertlich verformten Anschlussdraehten zum Einsetzen in Leiterplatten
DE4307728C2 (de) Steckverbinder
DE19525801C2 (de) Vorrichtung zum elektrisch leitenden Verbinden von zwei elektrischen Leitungen
DE2538199A1 (de) Anschlussklemme fuer elektrische leitungen
DE2330190A1 (de) Vielfachverbinder fuer elektrische bandfoermige leiter
DE2413300C3 (de)
DE2746543C2 (de) Einstückig geformtes Steckverbindergehäuse
EP0599119B1 (de) Vorrichtung zur Kontaktierung des Innenleiters eines koaxialen Hochfrequenz-Kabels
EP0482090B1 (de) Kontaktelement zur werkzeugfreien kontaktierung von isolierten elektrischen leitern
DE2224176B2 (de) Spule für elektrische Geräte