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Durchschreibblock Die Erfindung betrifft einen Durchschreibblock mit
einer Mehrzahl von Formularsätzen, deren einzelne übereinanderliegende Bogen an
einer Seite miteinander verbunden und die winklig zu dieser Seite leporello- oder
anseinanderzieh- bzw. aufeinanderschiebbar sind.
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Gemäß der Patentanmeldung M 37804 XII/ 15 i ist eine
Mehrzahl von längs einer Falzkante gefalteten Doppelbogen (Grunddoppelbogen) derart
miteinander verbunden, insbesondere verklebt, daß die Rückseite eines obenliegenden
mit der Vorderseite des darunterliegenden Grunddoppelbogens längs eines im Abstand
von den beiden Falzkanten liegenden geraden Streifens verbunden ist.
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Falls hierbei für jeden Formularsatz mehr als zwei Seiten, also mehr
als eine Originalseite und eine Durchschlagseite genommen werden sollen, werden
diese zusätzlichen Seiten gemäß der Hauptpatentanmeldung in die einzelnen Grunddoppelbogen
eingelegt und mit ihnen in der Nähe der und parallel zu den Falzkanten verbunden.
Erfindungsgemäß wird der Gegenstand der Hauptpatentanmeldung in der Weise verbessert
und weiter aus-gestaltet, daß die Grunddoppelbogen derart vergrößert sind, daß sich
durch weitere Falzung der Grunddoppelbogen mindestens je ein Hilfsbogen ergibt.
Hierbei ist zweckmäßigerweise die Falzkante des Hilfsbogens durch eine Nutung oder
Perforierung markiert. In entsprechender Weise können auch alle Falzkanten der Hilfsbogen
genutet oder perforiert sein, falls auf diese Weise eine Mehrzahl von Hilfsbogen
vorgesehen wird.
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Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß nunmehr nur noch zur
Herstellung des Durchschreibblockes Grundbogen erforderlich sind. Die Anzahl der
parallel zueinander liegenden Falzkanten dieser Grundbogen richtet sich dann nach
der Anzahl der Originalblätter und Durchschreibeblätter, die jeweils benötigt wird.
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Weitere Verbesserungen und zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung
sind an Hand der Zeichnungen erläutert, in der zwei Ausführungsformen der Erfindung
vereinfacht dargestellt sind. Es zeigt Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht
auf einen erfindungsgemäß ausgebildeten Durchschreibblock, bei dem die einzelnen
Seiten etwa senkrecht zueinander auseinandergezogen sind, Fig. 2 eine schaubildliche
Ansicht auf den Durchschreibblock der Fig. 1, wobei ein Teil der Seiten in
Übereinstimmung mit der Fig. 1 und ein Teil der Seiten waagerecht auseinandergezogen
gezeigt ist, Fig. 3 einen Querschnitt durch einen Teil des Durchschreibblockes
der Fig. 1 und 2 zur genauen Darstellung des Zusammenhanges der -einzelnen
Seiten und ihrer Lage zueinander. Die Fig. 1 bis 3 zeigen einen Durchschreibblock
mit einem Originalblatt und zwei Durchschreibeblättern, so daß jeder Satz aus drei
Blättern besteht. Die Fig. 4 bis 6 zeigen einen Durchschreibblock, bei dem
jeder Formularsatz aus einem Originalblatt und drei Durchschriften besteht, und
zwar zeigt Fig. 4 eine schaubildliche Darstellung dieses Durchschreibblockes ähnlich
der Fig. 1, bei dem also die einzelnen Seiten und Sätze des Durchschreibblockes
etwa senkrecht zueinander auseinandergezogen sind, Fig. 5 eine Ansicht des
Durchschreibblockes der Fig. 4 in einer Darstellung ähnlich der Fig. 2, bei der
ein Teil der Seiten und Sätze entsprechend der Fig. 4 dargestellt und ein anderer
Teil waagerecht auseinan,derge-zogen gezeigt ist, Fig. 6 einen Schnitt durch
einen Teil des Durchschrei,bblockes der Fig. 4 und 5.
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Während also bei der Hauptpatentanmeldung nur jeweils Grunddoppelbogen
vorgesehen sind, werden nach der Zusatzpatentanmeldung noch Grundbogen vorgesehen,
die aber durch entsprechende Faltung zu Dreifach- ' Vierfach-, Fünffach-,
Sechsfachbogen usw. ausgebildet sind, je nach der Anzahl der gewünschten
Durchschlagblätter. Gemäß den Fig. 1 bis 3 ist der Grundbogen als
Grund-Dreifachbogen ausgebildet. Das Originalblatt ist mit dem ersten Durchschlagblatt
3 längs einer Falzkante 4 verbunden, während das Durchschlagblatt2 und das
Durchschlagblatt 3 längs einer Falzkante 5 miteinander verbunden sind.
Das Durchschlagblatt 3 ist längs der Falzkante 5
nach innen gefaltet.
Die Rückseite des Durchschlagblattes 2 ist dann wieder in voller Übereinstimmung
mit der Hauptpatentanmeldung mit (der Vorderseite des Originalblattes
6 verbunden. Die einzelnen Formularsätze des Durchschreibblockes tragen in
den Figuren die gleichen Bezugszeichen, indem sich nur die Bezugszeichen für die
einzelnen Formularsätze
durch Hinzufügen der Buchstaben a,
b, c usw. voneinander unterscheiden. Die Strecke a auf dem Durchschlagblock
2, die gleich dem Abstand der Falzkante4 von der Außenkante des Klebestreifens
6 ist, ist dann wiederum gleich der Strecke b, die dem Abstand zwischen
der Außenkante dieses Klebestreifens und der Falzkante 4 auf dem Originalblatt
1 entspricht. Die Summe beider Strecken a und b istdann wiederum derjenige
Betrag, um den die einzelnen Formularsätze quer auseinandergezogen werden können.
Das Durchschlagblatt 2 ist längs einer Perforierkante 7 abtrennbar, die etwa
mit der inneren Kante des Klebestreifens 6
übereinstimmt. In entsprechender
Weise ist das Originalblatt 1 längs einer Perforierkante 8 abtrennbar,
die im zusammengefalteten Zustand über der Perforierkante7 liegt. Die Breite des
Durchschlagblattes 3 ist so gewählt, daß es im zusammengeklappten Zustand
nicht über die Perforierkante 7 hinausragt.
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Bei der Ausführungsform nach den Fig. 4 bis 6
sind die Originalblätter
mit 9 bezeichnet, indem wiederum die Bezugszeichen in den einzelnen Formularsätzen
des Blockes sich nur durch die Hinzufügung der Buchstaben a, b, c,
d usw. voneinander unterscheiden. In jeden Originalblock eines Satzes gehören
drei Durchschläge 10, 11, 12. jedes Originalblatt ist mit den dazugehörigen
Durchschlagblättern 10, 11, 12 aus dem Grundbogen durch entsprechende Faltung
hergestellt. Während bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis
3 das zweite Durchschlagblatt an das erste Durchschlagblatt gefaltet worden
ist, erfolgt bei der Ausführungsforrn nach den Fig. 4 bis 6 die Faltung der
Durchschlag-blätter von dem Originalbogen her. Der Originalbogen ist durch eine
Falzkante 13, die durch die Perforation markiert ist, mit dem ersten Durchschlagblatt
10 verbunden, während das erste Durchschlagblatt 10 mit dem zweiten
Durchschlagblatt 11 durch eine Falzkante 14 verbunden ist, die ebenfalls
durch eine Perforierung markiert ist. Die Außenkante 15 des zweiten Durchschlagblattes
11 ist genauso frei wie die Außenkante des dritten Durchschlagblattes
16. Diese Außenkanten 15
und 16 stellen die Kanten des Grundbogens
dar, aus dem das Originalblatt 9 und die Durchschlagblätter 10, 11
und 12 durch Faltung und Markierung hergestellt worden sind. Die Rückseite des dritten
Durchschlagblattes 12 ist dann wiederum längs eines Klebestreifens 17 mit
der Vorderseite des Originalblattes 9 a. des nächsten Durchschreibsatzes
verbunden.
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jedes Originalblatt 9 ist mit dem dritten Durchschlagblatt
12 über eine Falzkante 14 verbunden, die im Rücken des Durchschreibblockes liegt
und durch eine Perforation markiert ist. In entsprechender Weise liegt auch die
Falzkante 14 mit ihrer Perforierung, die das erste Durchschlagblatt10 und das zweite
Durchschlagblatt 11 miteinander verbindet, längs des Rückens des Durchschreibblattes.
Bei der Herstellung der einzelnen Durchschreibsätze können die Falzungen und Perforationen
14, 16 in einem Arbeitsgang hergestellt werden, so daß die sich bei der Perforierung
der Falzkante 14 ergebenden Erhöhungen in die Löcher der Perforation 18 eingreifen
und auf diese Weise das erste Durchschlagblatt 10 und das zweite Durchschlagblatt
11 an der Falz-und Perforierkante 18 gehalten werden, so daß Originalblatt
9 und die drei Durchschlagblätter 10, 11, 12 sicher längs der Perforier-
und Falzkante 18 gehalten werden. Die Streckea auf dem dritten Durchschlagblatt
12 zwischen der außenliegen#den Kante des Klebestreifens 17 und der Falz-
und Perforierkante 18 und die Strecke b auf dem Originalblatt 9a zwischen
der außenliegenden Kante des Klebestreifens 17 und der Falz- und Perforierkante
18a sind einander gleich. Beide Strecken zusammen ergeben wiederum das Maß, um welches
die einzelnen Durchschreibsätze quer zu den Rückenfalzungen auseinandergezogenwerden
können.Das dritteDurchschlagblatt 12, das über dein Klebestreifen 17 mit
dem Grundbogen des darauffolgenden Durchschreibsatzes verbunden ist, ist mit einer
Perforierkante19 versehen, die etwa längs der inneren Kante des Klebestreifens
17 verläuft. In entsprechender Weise ist auch das Originalblatt9 mit einer
Perforierkante20 versehen, die demgemäß im zusammengelegten Zustand des Durchschreibsatzes
und des Durchschreibblockes über der Perforierkante 19 liegt.
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Das erste Durchschlagblatt 10 weist eine Perforierkante 21
auf, und das zweite Durchschlagblatt 11 besitzt eine Perforierkante 22. Alle
Perforierkanten 19,
20, 21 und 22 liegen bei zusammengeklapptem Durchschreibblock
übereinander.