DE1093131B - Rechenrad, vorzugsweise fuer Sternrechwender - Google Patents
Rechenrad, vorzugsweise fuer SternrechwenderInfo
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- DE1093131B DE1093131B DEL18871A DEL0018871A DE1093131B DE 1093131 B DE1093131 B DE 1093131B DE L18871 A DEL18871 A DE L18871A DE L0018871 A DEL0018871 A DE L0018871A DE 1093131 B DE1093131 B DE 1093131B
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- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D80/00—Parts or details of, or accessories for, haymakers
- A01D80/02—Tines; Attachment of tines
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Rechenrad, vorzugsweise für Sternrechwender, das am Radumfang
mit Zinken versehen ist. Diese Zinken bestehen meist aus einem Draht, der am Zinkenfuß eine Feder aufweist,
welche ein Ausweichen der Zinken bei. ihrer Berührung mit dem Boden ermöglicht. Bei den bekannten Rechenrädern gehen die Zinken unter der
Wirkung der Federkraft wieder in ihre Ausgangslage zurück, sobald die Wirkung der Bodenberührung aufhört.
Bei bestimmten Verhältnissen kann es bei den bekannten Vorrichtungen vorkommen, daß sich das
Erntegut nicht rasch genug von den Zinken ablöst. Um diesen Nachteil zu vermeiden, sind beim erfindungsgemäßen
Rechenrad die Zinken so am Rechenrad gelagert, daß sie zwei gegenüber dem Rechenrad
stabile Stellungen einnehmen können, wobei der Winkel, den der mit dem Erntegut in Berührung kommende
Zinkenteil mit der Fläche des Rechenrades bildet, in den beiden Stellungen verschieden ist, und
die Zinken in mindestens einer der Stellungen sich in der Drehrichtung des Rades nach hinten erstrecken.
Vorteilhaft liegen in einer Stellung die mit dem Gut in Berührung kommenden Zinkenteile in einer
Fläche, die im wesentlichen senkrecht zur Drehachse des Rechenrades steht. Dabei können die Zinken beim
erfindungsgemäßen Rechenrad um eine wenigstens annähernd radiale Achse drehbar gelagert sein.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung bestehen die Zinken aus einem ersten und
zweiten Teil, die einen Winkel von etwa 90° miteinander bilden, wobei der zweite Teil die eigentliche
Recharbeit ausführt. Es ist dabei zweckmäßig, den ersten Teil in der Rechenradebene liegend anzuordnen,
wol>ei dieser erste Teil in einem bestimmten Bereich
frei drehbar am Rechenrad gelagert sein kann. Durch diese Ausbildung wird ferner erreicht, daß die Drehgeschwindigkeit
des Rechenrades beeinflußt werden kann, so daß man beispielsweise bei einer bestimmten
Arbeitsbreite eines Rechenrades durch entsprechende Gestaltung eine gewünschte Drehgeschwindigkeit
wählen kann.
Die Dreharbeit der Zinken ist vorteilhaft derart, daß die zweiten Teile der Zinken in der ersten Stellung
in der Radebene liegen, während sie in der zweiten Stellung schräg zur Radebene angestellt und dem
Erntegut zugekehrt sind. Zwecks Begrenzung der Drehbarkeit der Zinken sind ihre ersten Teile mit Ansätzen
versehen, die die Funktion von Begrenzungsanschlägen ausüben.
Um bei einem gewissen Anstellwinkel des Rechenrades seine Arbeitsbreite zu vergrößern, sind nach
einem weiteren Merkmal der Erfindung die Zinken in der Längsrichtung ihrer ersten Teile verschiebbar
angeordnet. Vorzugsweise ist diese Verschiebbarkeit Rechenrad, vorzugsweise für
Sternrechwender
Sternrechwender
Anmelder:
C. van der LeIy N. V.,
Maasland (Niederlande)
Maasland (Niederlande)
Vertreter: Dipl.-Ing. A. Boshart
und Dipl.-Ing. W. Jaddsch, Patentanwälte,
Stuttgart, Am Kräherwald 93
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 28. Mai 1953
Niederlande vom 28. Mai 1953
Comelis van der LeIy und Ary van der LeIy,
Maasland (Niederlande),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
dadurch erreicht, daß die Zinken beim Abrollen des Rechenrades unter dem Einfluß der Schwerkraft abwechselnd
ihre erste und ihre zweite Stellung einnehmen.
Es ist aber auch möglich, die Lagenänderung der Zinken durch eine mechanische Vorrichtung zwangläufig
zu bewirken.
Bei einer besonderen Ausführungsform der Erfindung sind die beiden ersten Teile der Zinken so ausgebildet,
daß sie eine von der radialen abweichende Richtung haben. Durch die Erfindung ist es unter
anderem auch möglich, Rechenräder herzustellen, die mit zwei Gruppen von aus Draht hergestellten, in verschiedener
Weise gestalteten Zinken versehen sind, so daß eine optimale Wirkung unabhängig von der Boden-
und Gutbeschaffenheit erreicht wird.
Werden die Rechenräder mit zwei Gruppen von Zinken versehen, so werden vorteilhaft die Spitzen
der einen Gruppe von Zinken auf einem größeren Radius angeordnet als die Spitzen der anderen Zinkengruppe.
Dabei empfiehlt es sich, die Gruppe von Zinken, deren Spitzen auf dem größeren Radius liegen,
derart anzuordnen, daß diese mit der Rechenradebene einen Winkel bilden und sich in einer vom Erntegut
abgekehrten Richtung erstrecken.
Ganz allgemein ist dadurch, daß bei der erfindungsgemäßen Ausbildung die Bodenberührung nicht punktförmig,
sondern entsprechend einer Linie erfolgt, die Versetzung der Zinkenspitze nicht mehr auf die Rich-
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3 4
tung der Achse des Rechenrades beschränkt. Vielmehr Die Wirkung der Vorrichtung ist folgende: Wenn
kann diese Versetzung auch in einer anderen Richtung die Vorrichtung am Zughaken 12 fortgezogen wird,
stattfinden, da der Zinken das Bestreben hat, sich ent- fährt die Vorrichtung auf ihren Lauf rädern 5 A, 6 A
sprechend der Linie der Bodenberührung zu, bewegen. und 11 in der Pf eil richtung R. Die Achsen der Rechen-HierduTch
kann dem Rechenrad eine größere Umlauf- 5 räder 1 bis 4 zeigen in die Pfeilrichtung A, während
geschwindigkeit erteilt werden als bei einer punkt- die nicht radialen Teile 20 der in der unteren Lage
form igen Berührung, wobei außerdem eine sehr ge- befindlichen Zinken entsprechend den Pfeilen T geringe
Gefahr der Beschädigung der Grasnarbe besteht. richtet sind. Infolge der linienartigen Bodenberührung
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der wird der Teil 20 der unteren Zinke sich nicht in der
Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher er- io Richtung A bewegen, wie es bei punktartiger Bodenläutert.
Es zeigt berührung der Fall sein würde, sondern in der Rich-
Fig. 1 eine Draufsicht einer Rechvorrichtung nach tung T. Dadurch erhält das Rechenrad eine Dreh-
der Erfindung, geschwindigkeit um seine Drehachse, die beträchtlich
Fig. 2 eine Rückansicht eines Teiles eines Rechen- höher ist als im Falle einer punktförmigen Bodenrades
dieser Vorrichtung in größerem Maßstab, in 15 berührung; dies bedeutet erstens, daß die bearbeitete
der Richtung der Pfeile H-II in Fig. 1 gesehen, Oberfläche des Bodens von schneller aufeinanderfol-
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie HI-III der genden Zinken abgetastet und daher besser gereinigt
Fig. 2 in größerem Maßstab und wird, und zweitens, daß das Gut schneller abgegeben
Fig. 4 eine Seitenansicht eines Rechenrades nach wird. Durch die schnellere Gutabgabe wird dieses
einer weiteren Ausführungsform. 20 weniger hoch aufgestaut, wodurch wieder andere Vor-
Die in Fig. 1 dargestellte Rechvorrichtung ist mit teile eintreten, wie z. B. geringerer Widerstand sowie
vier als Zinkenräder ausgeführten Rechengliedern 1,2,3 die Möglichkeit des Gebrauchs von kleineren und somit
und 4 versehen, die je auf einer Kurbel IA, IA, 3A leichteren Rechenrädern. Die nach vorn gerichtete
bzw. AA gelagert sind. Die Kurbeln IA und IA sind Lage der Spitze 21, die bei der Bewegung des Teiles 20
an einem Balken 5 gelagert, der mit einem Laufrad 5 A 25 über dem Boden sich in geringer Höhe oberhalb des
versehen ist. Die Kurbeln 3 A und AA sind an einem Bodens befindet, ist in Verbindung mit dem länglichen
mit einem Laufrad 6A versehenen Balken 6 gelagert. Teil 20 sehr günstig, um zwischen den Stoppeln be-
Die Balken 5 und 6 sind durch einen Bügel 7 mitein- findliches Gut aufzunehmen.
ander verbunden, an dessen hochliegendem, mittlerem Während jeweils nur diejenige Zinke, die sich in
Teil ein einstellbarer Arm 8 angelenkt ist. Die Ge- 3° der unteren Lage befindet, die Drehung des Rechenlenkachse
9 dieses Armes steht senkrecht; mittels einer rades bewirkt, können die benachbarten Zinken durch
Feststelleinrichtung 10 kann der Arm in verschiedenen ihre Beweglichkeit in axialer Richtung in den Lagern
Lagen zum Bügel 7 festgesetzt werden. Das freie Ende 15 und 16 ebenfalls mit dem Boden in Berührung sein
des Armes 8 ist mit einem Laufrad 11 und einem Zug- und das zwischen den Stoppeln befindliche Gut wirkhaken
12 versehen. Die Balken 5 und 6 sind um senk- 35 sam aufnehmen. Diese Beweglichkeit in axialer Richrechte
Achsen gelenkig mit dem Bügel 7 verbunden. tung wird hier statt der sonst üblichen federnden Aus-Hierdurch
kann die Vorrichtung, die in der darge- führung der Zinken verwendet. Die axiale Beweglichstellten
Lage einen Rechen mit seitlicher Abgabe des keit vergrößert ferner die wirksame Breite des Rechen-Gutes
bildet, auch als Schwadenwender benutzt wer- rades, so daß bei gegebener Arbeitsbreite der Vorden,
und zwar dadurch, daß der Balken 6 nach links 40 richtung eine geringere Anzahl von Rechenrädern aus-
und nach vorn parallel zum Balken 5 versetzt und reicht.
auch der Arm 8 in eine geeignete neue Stellung ge- Es ist vorteilhaft, die Verbindung des Rechenrades
bracht wird. Im Betrieb sind die Balken 5 und 6, der mit dem Gestell derart federnd auszuführen, daß der
Bügel 7 und der Arm 8 immer unbeweglich mitein- am niedrigsten liegende Teil des Rechenrades in der
ander verbunden, wobei auch eines der Lauf räder 5 A 45 Richtung der Achse des Rechenrades, d. h. also senk-
und 6A festgestellt ist. Das andere Laufrad 11 ist recht zur Radebene, federnd ausweichen kann. Diese
selbsteinstellend. Federung kann beispielsweise durch eine federnde
Die Rechenräder 1 bis 4 sind in gleicher Weise aus- Verbindung zwischen dem Rad und der Nabe bzw.
gebildet. Die Fig. 2 und 3 zeigen Einzelheiten des zwischen der Nabe und dem Radlagerzapfen, oder
Rechenrades 4. Dieses Rad besteht aus einer Vorzugs- 50 aber durch eine federnde Verbindung zwischen dem
weise ebenen Metallscheibe 13, in deren Mitte sich die Radlagerzapfen und der Kurbelachse erreicht werden.
Xabe 14 befinde. In der Nähe des Umfanges sind an Auch ist es möglich, das Lager für die Kurbelachse
der hinteren Seite des Scheibe 13 zwei Kränze von federnd in bezug auf das Gestell anzubringen. Durch
Lagern 15 und 16 vorgesehen. Diese Lager dienen diese Maßnahme wird die erforderliche Zugkraft
paarweise zur drehbaren und verschiebbaren Lagerung 55 kleiner und das Rechenrad gegen Beschädigung durch
der im wesentlichen radialen Teile 17 der Zinken. Stöße geschützt.
Diese Teile sind mit je zwei mit den Lagern 15 und Da nach einer Drehung des Rades um etwa 20° aus
16 zusammenwirkenden Anschlaggliedern 18 ver- der unteren Lage einer Zinke diese Zinke sich mit
sehen, die die Beweglichkeit des Teiles 17 in Längs- einer stetig zunehmenden Geschwindigkeit nach oben
richtung beschränken. Ein zwischen zwei Anschlag- 60 bewegt, ist es erwünscht, daß das von dieser Zinke
gliedern 18 am Teil 17 angeschweißter Ansatz in Form erfaßte Gut vor Beendigung dieser Drehung um 20°
eines Streifens 19 bildet zwei Vorsprünge, die die fallen gelassen wird, da sonst die Gefahr bestehen
Drehbarkeit des Teiles 17 auf einen Winkel von etwa würde, daß die Zinke das Gut völlig nach oben bewegt
135° beschränken. Der Teil 17 einer Zinke setzt sich und an der oberen Seite in der falschen Richtung abin
einen nicht radialen Teil 20 fort, der in eine etwas 65 gibt. Diese Gefahr wird dadurch vermieden, daß die
gebogene Spitze 21 ausläuft und in der einen Endlage Zinke mit ihrem Teil 17 in den Lagern 15 und 16
20.4 seiner Drehung sich in tangentialer Richtung er- drehbar gelagert wird. Unter dem Einfluß des Gestreckt
und in der anderen Endlage 205 die Achse des wichtes des Teiles 20 und des darauf befindlichen
Rechenrades unter einem Winkel von etwa 45° kreuzt. Gutes wird die Zinke somit aus der Lage 205 in die
Die unteren Zinken ruhen auf dem Boden 22 auf. 70 Lage 20^4 übergehen. In dieser Lage läßt die Zinke
sämtliches Gut herabfallen. Die Zinke wird in die Lage 20.4 gelangen, nachdem sie beim Aufwärtsdrehen
des Rades ihre obere Stellung erreicht hat, und bei der nachfolgenden Drehung nach unten wird
das Gewicht des Teiles 20 die Zinke in die Lage 2OS versetzen, bevor letztere ihre untere Stellung erreicht
hat.
Für eine gute Wirkung kann es vorteilhaft sein, die Teile 17 der Zinken etwas abweichend von der
radialen Richtung anzuordnen, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. Auch ist es möglich, die Scheibe 13 des
Rechenrades schwach kegelförmig auszuführen, wodurch den Teilen 17 noch eine weitere geringe Abweichung
von der radialen Richtung gegeben wird. Trotzdem bleiben die Teile 17 im wesentlichen radial
gerichtet.
Das Hin- und Herdrehen der Zinken zwischen den Lagen 20.4 und 205 braucht nicht der Schwerkraft
überlassen zu werden, sondern kann auch von einer mechanischen Vorrichtung zwangläufig bewirkt werden,
was insbesondere für schnell fortbewegte Rechen von Bedeutung ist. Weiter ist es nicht notwendig, daß
die länglichen, nicht radialen Teile der Zinken nach vorn zeigen, da sie, falls sie in einer der Richtung des
Teiles 2Oi? in Fig. 2 entgegengesetzten Richtung zeigen, dem Rad dieselbe Drehgeschwindigkeit und
denselben Drehsinn erteilen. Wie in Fig. 4 dargestellt ist, sollen dann aber zur Mitnahme des Gutes 23 vor
den über den Boden 24 gleitenden Zinken 25, von denen der Einfachheit halber nur einige am Rechenrad
26 dargestellt sind, noch besondere Vorsprünge 27 vorgesehen werden.
Wenn es (s. Fig. 1 für das Rechenrad 1) zur Einstellung der Radachse in die Fahrtrichtung R erforderlich
ist, ausgehend von der Richtung A, eine Drehung um einen spitzen Winkel U im Uhrzeigersinn auszuführen,
so kann die günstigste Richtung T für den nichtradialen Teil einer Zinke in ihrer unteren Lage
dadurch erreicht werden, daß, ausgehend von der Richtung A, eine Drehung um einen spitzen Winkel V
in entgegengesetztem Sinne ausgeführt wird.
In dem in Fig. 1 beim Rechenrad 1 dargestellten Fall weicht die Richtung A der Rechenradachse erheblich
von der Fahrtrichtung R ab. Es ist jedoch auch möglich, das Laufrad5A in der Richtung^ und den
Arm 8 etwa senkrecht zum Bügel 7 zu stellen, so daß die Vorrichtung in der Richtung A fortbewegt werden
kann. Die Vorrichtung kann in dieser Weise benutzt werden, vorausgesetzt, daß die dann notwendige Richtung
T der nichtradialen Teile der Zinken in ihrer unteren Lage (s. das Rechenrad 4 in Fig. 1) dadurch
erreicht werden kann, daß, ausgehend von der Richtung A der Rechenradachse, eine Drehung um einen
spitzen Winkel nach links bzw. nach rechts ausgeführt wird, falls die Vorrichtung nach links bzw. nach
rechts abgeben soll. Bei einer Vorrichtung mit sich überlappenden Rechenrädern wird die Richtung, in
der die Abführung des Gutes erfolgen soll, natürlich von der Gestalt der sich überlappenden Rechenräder
bestimmt, auch wenn die Achsen dieser Rechenräder praktisch mit der Fahrtrichtung zusammenfallen.
Claims (17)
1. Rechenrad, vorzugsweise für Sternrechwender, das am Radumfang mit Zinken versehen
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken (17, 20, 21) so am Rechenrad gelagert sind, daß sie zwei
gegenüber dem Rechenrad stabile Stellungen einnehmen können, wobei der Winkel, den der miit
dem Erntegut in Berührung kommende Zinkenteil (20, 21) mit der Fläche (13) des Rechenrades
bildet, in den beiden Stellungen (20^4 und 205)
verschieden ist und die Zinken in mindestens einer der Stellungen sich in der Drehrichtung des Rades
nach hinten erstrecken.
2. Rechenrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Stellung die mit dem
Gut in Berührung kommenden Zinkentelle in einer Fläche liegen, die im wesentlichen senkrecht zur
Drehachse des Rechenrades steht.
3. Rechenrad nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken im Rechenrad
um eine wenigstens annähernd radiale Achse drehbar gelagert sind.
4. Rechenrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken
aus einem ersten (17) und einem zweiten Teil (20, 21) bestehen, die einen Winkel von etwa 90°
miteinander bilden, wobei der zweite Teil (20, 21) die eigentliche Recharbeit ausführt.
5. Rechenrad nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Teil (17) in der Rechenradebene (13) liegt.
6. Rechenrad nach Anspruch S, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Teil (17) in einem bestimmten
Bereich frei drehbar am Rechenrad gelagert ist.
7. Rechenrad nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken (17, 20,
21) derart drehbar angeordnet sind, daß die zweiten Teile (20, 21) der Zinken in der ersten Stellung
(20^4) in der Radebene (13) liegen, während sie in der zweiten Stellung (205) schräg zur Radebene (13) liegen und dem Erntegut zugekehrt
sind (Fig. 3).
8. Rechenrad nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Teile (17)
mit Ansätzen (19) versehen sind, die die Drehbarkeit der Zinken begrenzen.
9. Rechenrad nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken (17, 20,
21) in der Längsrichtung ihrer ersten Teile (17) verschiebbar angeordnet sind.
10. Rechenrad nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken (17, 20,
21) beim Abrollen des Rechenrades unter dem Einfluß der Schwerkraft abwechselnd ihre erste (20^4)
und ihre zweite Stellung (205) einnehmen.
11. Rechenrad nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagenänderung
der Zinken durch eine mechanische Vorrichtung zwangläufig bewirkt wird.
12. Rechenrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten
Teile (17) der Zinken eine von der Radialen abweichende Richtung haben kann.
13. Rechenrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken
in zwei in radialem Abstand voneinander angeordneten Lagern (15, 16) drehbar am Rechenrad
gelagert sind, wobei das eine Lager (15) sich am Außenumfang des Rades befindet.
14. Rechenrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es auf
einer Kurbel (z. B. 1^4) angeordnet ist.
15. Rechenrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, versehen mit zwei Gruppen (25, 27)
von aus Draht hergestellten, in verschiedener Weise gestalteten Zinken (25, 27).
16. Rechenrad nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitzen der einen Gruppe
von Zinken (25) auf einem größeren Radius liegen als die Spitzen der anderen Gruppe von
Zinken (27).
17. Rechenrad nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Gruppe von Zinken (25),
deren Spitzen auf dem größeren Radius liegen, mit der Rechenradebene einen Winkel bilden und sich
in einer vom Erntegut abgekehrten Richtung erstrecken.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 180624, 815 123;
Information Circular No. 4, May 1951, North Carolina State College, USA., S. 15, 16, 22 und 23.
Deutsche Patentschriften Nr. 180624, 815 123;
Information Circular No. 4, May 1951, North Carolina State College, USA., S. 15, 16, 22 und 23.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL1093131X | 1953-05-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1093131B true DE1093131B (de) | 1960-11-17 |
Family
ID=19868930
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL18871A Pending DE1093131B (de) | 1953-05-28 | 1954-05-19 | Rechenrad, vorzugsweise fuer Sternrechwender |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1093131B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE180624C (de) * | 1905-07-15 | 1907-01-29 | ||
| DE815123C (de) * | 1948-06-02 | 1951-09-27 | Cornelis Van Der Lely | Vorrichtung zum seitlichen Zusammenrechen von auf der Erde liegender Ernte oder sonstigen pflanzlichen Produkten |
-
1954
- 1954-05-19 DE DEL18871A patent/DE1093131B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE180624C (de) * | 1905-07-15 | 1907-01-29 | ||
| DE815123C (de) * | 1948-06-02 | 1951-09-27 | Cornelis Van Der Lely | Vorrichtung zum seitlichen Zusammenrechen von auf der Erde liegender Ernte oder sonstigen pflanzlichen Produkten |
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