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DE1093110B - Teleobjektiv - Google Patents

Teleobjektiv

Info

Publication number
DE1093110B
DE1093110B DEO6262A DEO0006262A DE1093110B DE 1093110 B DE1093110 B DE 1093110B DE O6262 A DEO6262 A DE O6262A DE O0006262 A DEO0006262 A DE O0006262A DE 1093110 B DE1093110 B DE 1093110B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
focal length
lens
telephoto lens
lenses
cemented
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEO6262A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Schlegel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Optische Werke G Rodenstock
Original Assignee
Optische Werke G Rodenstock
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Optische Werke G Rodenstock filed Critical Optische Werke G Rodenstock
Priority to DEO6262A priority Critical patent/DE1093110B/de
Publication of DE1093110B publication Critical patent/DE1093110B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B13/00Optical objectives specially designed for the purposes specified below
    • G02B13/02Telephoto objectives, i.e. systems of the type + - in which the distance from the front vertex to the image plane is less than the equivalent focal length

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Lenses (AREA)

Description

  • Teleobjektiv Die vorliegende Erfindung betrifft solche Teleobjektive, bei denen das positive, der langen Schnittweite zugekehrte Glied zweiteilig ist, wobei der innere Bauteil ein Kittglied aus zwei Linsen darstellt, und bei denen der negative, der kurzen Schnittweite zugekehrte Bauteil aus zwei einzelnen Linsen insbesondere von meniskenförmiger Gestalt besteht. Solche Objektive sind mehrfach vorgeschlagen worden; in einer bekannten Ausführungsform ist die Kittfläche im zweiten Teil des positiven Gliedes sammelnd. Hierbei ist es aber nicht ohne weiteres möglich, für ein größeres Bildfeld die sphärische Aberration und die Koma hinreichend zu verbessern.
  • Da die Schnittweite im Hinblick auf Einbaubedingungen der Kamera sehr eng begrenzt zu sein pflegt, ist für ein solches Objektiv auch die Brennweite innerhalb enger Grenzen gegeben. So sind Teleobjektive von etwa dreifacher Brennweite von der des Grundobjektivs bekannt, bei denen die Schnittweite kleiner als 300/a der Brennweite ist.
  • Das Teleobjektiv gemäß der Erfindung löst die Aufgabe, ein System vom Doppelten, vielleicht auch etwas weniger, der Grundbrennweite für Kleinbildkameras mit Zentralverschluß zu schaffen. Dabei ist angenommen, daß das gesamte Objektiv vor dem Verschluß ausgewechselt wird. Die Schnittweite des Objektivs muß also zwischen etwa 38 und 46°/o der Brennweite liegen. Dabei besteht die weitere Bedingung, daß die Blende möglichst weit hinten in dem verhältnismäßig großen, positives und negatives Glied trennenden Luftraum liegt; daraus ergibt sich für das positive Glied die Notwendigkeit, die Durchmesser über das durch die Lichtstärke gegebene Ausmaß hinaus zu vergrößern, um eine zu starke Vignettierung für die Ecken des Bildes zn vermeiden.
  • Außerdem besteht die Aufgabe, die Baulänge des Objektivs möglichst klein zu halten, so daß das Teleobjektiv in der Kamera kaum größer ist als das Grundobjektiv. Dies wird dadurch erreicht, daß das Sammelglied aus meniskenförmigen Linsen besteht; die außenstehende Einzellinse weist Radien auf, die kleiner als die Hälfte der Gesamtbrennweite sind, wobei ihre Dicke gering, nämlich etwa 6% der Brennweite ist. Das innere sammelnde Glied weist ebenfalls verhältnismäßig kleine Radien der Außenflächen auf, die kleiner als die halbe Brennweite sind, wobei die Kittfläche streuend ist, ihre erhabene Seite der Blende zugekehrt und vor allem die Dicke des ganzen Meniskus verhältnismäßig groß ist, nämlich etwa 14% der Brennweite beträgt. Durch diese Gestaltung des positiven Gliedes ist nicht nur die sphärische Aberration, sondern auch der Astigmatismus und die Koma gut behoben, und die Baulänge, gegeben durch den die Blende enthaltenden großen Luftraum, bewegt sich in engen Grenzen Für die sphärische Aberration ist es in dem Zusammenhang noch wichtig, daß die Brechzahldifferenz der an der Kittfläche anliegenden Gläser etwa 0,23 beträgt, wobei der Kittradius etwa das Elffache der Brennweite ausmacht.
  • Das Negativglied besteht in bekannter Weise aus zwei einzelnen zur Blende hohlen Menisken, deren Gläser wegen der Bildfeldebnung eine Brechzahldifferenz von etwa 0,05 haben.
  • Bekannte Objektive ähnlicher Bauart erfüllen die Bedingung kürzester Baulänge nicht.
  • In der Zeichnung ist ein Beispiel der Erfindung für f = 100 wiedergegeben; die Daten des Objektivs sind folgende
    r1 = -I-27,4
    dl = 5,6 1,603/60,7
    r2 = -I-42,4
    1i = 0,2
    r3 = T28,0
    d2 = 7,6 1,522/59,6
    r¢ _ -1105
    d3 = 6,7 1,755/27,5
    r5 = T28,2
    12 = 13,6T7,3
    r6 = -12,35
    d4 = 0,95 1,620/60,3
    r7 _ -35,5
    1g = 0,1
    r. = -85,2
    d 5 = 3,1 1,669/45,0
    r9 = -19,6
    f' =.T 100; Z = -I-45,09; 2 1,d = 45,15

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Teleobjektiv, dessen Positivglied aus zwei meniskenförmigen Teilen besteht, von denen das innere eine Kittfläche hat, und dessen Negativglied aus zwei einzelnen unverkitteten Meniskuslinsen aufgebaut ist, gekennzeichnet durch folgende Daten in beliebigen Längeneinheiten, wobei die Flächenkrümmungen um ± 10% der Gesamtbrechkraft, die Dicken und Abstände um ± 10% der Brennweite, die Brechzahlen um ± 0,03 und die Ny-Werte um ± 5 abweichen dürfen: r1 = +27,4 dl = 5,6 1,603/60,7 r2 = +42,4 h = 0,2 r3 = +28,0 d2 = 7,6 1,522/59,6 r4 = -1105 d3 = 6,7 1,755/27,5 r5 = +28,2 12 = 13,6+7,3 r6 = -12,35 d4 = 0,95 1,620/60,3 r7 = -35,5 13 = 0,1 r8 = -85,2 d5 = 3,1 1,669/45,0 r8 = -19,6
    In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 697 366; Kazamaki und Kondo, JOSA, 1956, S.22bis31 (Tabelle IX, Fig. 10).
DEO6262A 1958-07-12 1958-07-12 Teleobjektiv Pending DE1093110B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEO6262A DE1093110B (de) 1958-07-12 1958-07-12 Teleobjektiv

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DEO6262A DE1093110B (de) 1958-07-12 1958-07-12 Teleobjektiv

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1093110B true DE1093110B (de) 1960-11-17

Family

ID=7350809

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEO6262A Pending DE1093110B (de) 1958-07-12 1958-07-12 Teleobjektiv

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DE (1) DE1093110B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1282310B (de) * 1953-11-23 1968-11-07 Voigtlaender Ag Teleobjektiv

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB697366A (en) * 1951-08-17 1953-09-23 Gordon Henry Cook Improvements in or relating to optical objectives

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