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DE1093038B - Warenaufwickelvorrichtung fuer Rundstrickmaschinen - Google Patents

Warenaufwickelvorrichtung fuer Rundstrickmaschinen

Info

Publication number
DE1093038B
DE1093038B DED22309A DED0022309A DE1093038B DE 1093038 B DE1093038 B DE 1093038B DE D22309 A DED22309 A DE D22309A DE D0022309 A DED0022309 A DE D0022309A DE 1093038 B DE1093038 B DE 1093038B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tree
goods
open bearings
circular knitting
pendulum arms
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED22309A
Other languages
English (en)
Inventor
Jaroslav Deiss
Jaroslav Dvorak
Zdenek Koristek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JAROSLOV DEISS
Original Assignee
JAROSLOV DEISS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JAROSLOV DEISS filed Critical JAROSLOV DEISS
Publication of DE1093038B publication Critical patent/DE1093038B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/88Take-up or draw-off devices for knitting products

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Warenaufwicdkelvorrichtung für Rundstrickmaschinen Die Erfindung betrifft eine Warenaufwickelvorrichtung für Rundstrickmaschinen, bei welcher der Warenbaum an mit dem Nadelzylinder umlaufenden Konsolen in offenen Lagern gelagert ist und von einer angetriebenen, sich gegen seinen Umfang legenden Reibwalze in Drehung versetzt wird, welche an Pendelartnen oberhalb des Warenbaumes aufgehängt ist. Der Warenbaum befindet sich unmittelbar unterhalb der Ware dicht über dem Erdboden zwischen den Gestellfüßen.
  • Um den bewickelten Warenbaum, der ein Gewicht von 20 bis 30 kg besitzt, auszubauen, muß er bei bekannten Warenaufwickelvorrichtungen dieser Art beim Stillstand der Rundstrickmaschine aus seinen Lagern von Hand ausgehoben werden. Dieser Ausbau ist bei seiner Lage dicht über dem Erdboden zwischen den Gestellfüßen und bei der Enge des Raumes ziemlich beschwerlich. Meist werden dazu zwei Leute benötigt.
  • Bei anderen bekannten Warenaufwickelvorrichtungen, bei welchen das herabgezogene Gestrick auf eine an einem Ende mit einem Vierkant versehene angetriebene Welle aufgewickelt wird, wird der Warenbaum dadurch herausgenommen, daß man die Welle herauszieht und das Gestrick aus einer geringen Höhe auf den Erdboden fallen läßt, von dem es von dem Bedienungspersonal aufgenommen wird. Diese Welle muß beiderseits des Warenwickels gelagert sein. Ist beim Herausziehen der Welle das eine Ende derselben von dem einen Lager abgezogen, so stellt sich unter dem Gewicht des Wickels die ursprünglich horizontal verlaufende Welle etwas schräg ein, wodurch die Welle in dem anderen Lager verklemmt wird. Dadurch wird das vollständige Herausziehen der Welle erschwert. Aus diesem Grunde wird das Bedienungspersonal während des Herausziehens der Welle das eine Ende des Wickels, welches sich senken will, etwas unterstützen, um die Welle beim Herausziehen leichter verschieben zu können. Das Abnehmen des Warenbaumes von seiner Lagerung ist hier kaum einfacher als bei der erstgeschilderten Ausführungsform, bei welcher der Warenbaum aus offenen Lagern herausgehoben wird. Um zu vermeiden, daß die Gestrickrolle beim Herausziehen der Welle in Berührung mit dem Boden gelangt und dadurch beschmutzt wird, ist vorgeschlagen worden, bei derartigen Rundstrickmaschinen unter der Gestrickrolle an den Lagerarmen für die Welle eine halbzylindrische Blechmulde anzuordnen, welche die herabfallende Gestrickrolle aufnimmt und aus welcher dann die Gestrickrolle in axialer Richtung herausgezogen wird. Diese Blechmulde kann auch an Führungen der Lagerarme längsverschiebbar sein, so daß das Bedienungspersonal die Blechmulde mit der in ihr liegenden Gestrickrolle seitlich herausziehen und dieser dann die Gestrickrolle entnehmen kann. Die die Gestrickrolle im unteren Teil umgebende Blechmulde macht es aber unmöglich, daß die Gestrickrolle beim Herausziehen der Welle von Hand gestützt werden kann, um das Verklemmen der Welle im zweiten Lager während des Herausziehens zu vermeiden.
  • Die Erfindung bezweckt, bei Rundstrickmaschinen, bei welchen der Warenbaum an mit dem Nadelzylinder umlaufenden Konsolen in offenen Lagern gelagert ist und durch eine angetriebene, in Pendelarmen gelagerte, gegen seinen Umfang wirkende Reibwalze in Drehung versetzt wird, die Warenaufwickelvorrichtung so zu gestalten, daß der Warenbaum aus den offenen Lagern ausgehoben werden kann, ohne daß irgendwelche Handgriffe in dem engen, durch die Gestellfüße verhältnismäßig unzulänglichen Raum, innerhalb welchem sich der Warenbaum dicht über dem Erdboden befindet, erforderlich sind. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß auf der Außenseite der Konsolen senkrecht verlaufende, in ihrer Längsrichtung verschiebbare Aushebestangen angebracht sind, die mit ihrem unteren schräg abgebogenen Ende die über die Lager vorstehenden Drehzapfen des Warenbaumes untergreifen und an ihrem oberen Teil auf der Außenseite mit Stiften od. dgl. versehen sind, auf die an den Pendelarmen befestigte Anschläge von unten beim Anheben der Reibwalze einwirken, um die Aushebestangen anzuheben und damit den Warenbaum aus seinen offenen Lagern auszuheben mittels der seine Drehzapfen untergreifenden, schrägstehenden Enden der Aushebestangen. Der aus den Lagern herausgehobene Warenbaum rollt dann auf den abgeschrägten Enden der Aushebestangen über die Lagerschale weg und fällt zu Boden. Zweckmäßig sind die Schalen der Lager nach der Seite, nach welcher der Warenbaum auf den schrägverlaufenden Enden der Aushebe-Stangen abrollt, nach außen abgeschrägt, um das Herabrollen des Warenbaumes zu erleichtern. Um eine Berührung des aus den Lagern herausgehobenen herabfallenden Warenbaumes mit dem Erdboden zu vermeiden, ist am Gestell der Maschine unter dem Warenbaum eine Auffangmulde angebracht. Diese besitzt aber im Gegensatz zu der bekannten Einrichtung keine Verbindung mit den Konsolen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt, wobei Fig. 1 eine Ansicht in der zur Warenbaumachse senkrechten Richtung und Fig.2 eine Ansicht in der Richtung dieser Achse zeigt.
  • An Konsolen 1, die mit dem Nadelzylinder zusammen umlaufen und in welchen der Warenbaum 3 in offenen Lagern 2 mittels seiner Zapfen 4 drehbar ist, sind lotrecht angebrachte Aushebestangen 5 in Führungen 13 in ihrer Längsrichtung verschiebbar gelagert. Die unteren abgebogenen Enden dieser Aushebestangen Untergreifen die Zapfen. An dem oberen Teil jeder Aushebestange 5 ist ein Stift 6 angebracht. An den Konsolen 1 befinden sich ferner um Zapfen 7 schwenkbare Pendelarme 8, deren untere Enden durch die Drehzapfen der Reibwalze 9 miteinander verbunden sind. An den Pendelarmen 8 sind Anschläge 10 angebracht, die bei der Verschwenkung der Pendelarme im Sinne des Pfeiles von unten auf die Stifte 6 auftreffen.
  • Unterhalb des Warenbaumes 3 ist am Maschinengestell 11 eine Mulde 12 fest oder verschiebbar angebracht.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung arbeitet folgendermaßen Nach Erreichen des verlangten Warenbaumdurchmessers hebt die Bedienungsperson die Reibwalze 9 an und schwenkt dadurch die Pendelarme 8 in der Pfeilrichtung so weit aus, daß die Anschläge 10 die Stifte 6 und dadurch auch die Aushebestangen 5 anheben, wobei deren untere umgebogene Enden den Warenbaum aus seinen offenen Lagern 2 heben. Wenn nun die Zapfen 4 des Warenbaumes 3 so hoch gehoben wurden, daß sie nicht mehr von den offenen Lagern seitlich gehalten werden, rutschen diese Zapfen längs der angeschrägten Flächen 14 der Lagerschalen abwärts. Der Warenbaum fällt schließlich aus geringer Höhe in die Mulde 12.
  • Die Ware wird nun abgeschnitten und der Waren baum in der Richtung senkrecht zur Zeichenebene der Fig.2 aus der Maschine herausgezogen. Da hierbei die in der Ausziehrichtung vor dem Warenbaum lieg x- ilde Konsole hinderlich wäre, muß der Nadelzyline der mit den Konsolen vorerst so weit gedreht werden, daß die in die neue Lage gebrachte Konsole dem Warenbaum den Weg freigibt. Das Herausziehen des Baumes erfolgt entweder gemeinsam mit der Mulde 12, die in diesem Fall in ihrer Längsrichtung verschiebbar am Maschinengestell sein muß, oder ohne Mulde.
  • Mit der erfindungsgemäßen Warenaufwickelvorrichtung kann der Ausbau des vollen Baumes auch bei Maschinen mit einem Durchmesser von 30 Zoll, gegebenenfalls auch bei noch größeren Maschinen, mühelos von einer einzigen Person durchgeführt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPHC CHE: 1. Warenaufwickelvorrichtung für Rundstrickmaschinen, bei welcher der Warenbaum an mit dem Nadelzylinder umlaufenden Konsolen in offenen Lagern gelagert ist und von einer angetriebenen, an Pendelarmen aufgehängten, sieh gegen seinen Umfang legenden Reibwalze in Drehung versetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Außenseite der Konsolen (1) senkrecht und in ihrer Längsrichtung verschiebbar Aushebestangen (5) angebracht sind, die mit ihrem unteren schräg abgebogenen Ende die Drehzapfen (4) des Warenbaumes (3) Untergreifen und in ihrem oberen Teil auf den den Pendelarmen (8) zugekehrten Seiten Stifte (6) aufweisen, auf die an den Pendelarmen (8) befestigte Anschläge (10) von unten beim Anheben der Reibwalze (9) einwirken, um die Aushebestangen (5) anzuheben und damit den Warenbaum (3) aus seinen offenen Lagern (2) auszuheben.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalen der offenen Lager (2) mit nach außen abgeschrägten Flächen (14) versehen sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Gestell der Maschine unter dem Warenbaum (3) eine an sich bekannte Mulde (12) zur Aufnahme des aus den offenen Lagern (2) herausgehobenen Warenbaumes (3) angebracht ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 874 942, 848 323; USA.-Patentschrift Nr. 2 429 674.
DED22309A 1955-09-28 1956-02-14 Warenaufwickelvorrichtung fuer Rundstrickmaschinen Pending DE1093038B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CS1093038X 1955-09-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1093038B true DE1093038B (de) 1960-11-17

Family

ID=5457259

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED22309A Pending DE1093038B (de) 1955-09-28 1956-02-14 Warenaufwickelvorrichtung fuer Rundstrickmaschinen

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE1093038B (de)
GB (1) GB795368A (de)

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GB795368A (en) 1958-05-21

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