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DE1092909B - Verfahren zur Herstellung von Cyclopentan-1,3-dicarbonsaeuren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Cyclopentan-1,3-dicarbonsaeuren

Info

Publication number
DE1092909B
DE1092909B DEE16833A DEE0016833A DE1092909B DE 1092909 B DE1092909 B DE 1092909B DE E16833 A DEE16833 A DE E16833A DE E0016833 A DEE0016833 A DE E0016833A DE 1092909 B DE1092909 B DE 1092909B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bicyclo
acid
mol
nitric acid
vol
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE16833A
Other languages
English (en)
Inventor
Charles A Cohen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ExxonMobil Technology and Engineering Co
Original Assignee
Exxon Research and Engineering Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Exxon Research and Engineering Co filed Critical Exxon Research and Engineering Co
Publication of DE1092909B publication Critical patent/DE1092909B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10MLUBRICATING COMPOSITIONS; USE OF CHEMICAL SUBSTANCES EITHER ALONE OR AS LUBRICATING INGREDIENTS IN A LUBRICATING COMPOSITION
    • C10M169/00Lubricating compositions characterised by containing as components a mixture of at least two types of ingredient selected from base-materials, thickeners or additives, covered by the preceding groups, each of these compounds being essential

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Cyclopentan-1,3-dicarbonsäuren Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von gegebenenfalls alkylsubstituierten Cyclopentan-1,3-dicarbonsäuren. Erfindungsgemäß wird ein Bicyclo-(2,2,1)-hepten-(2) in Gegenwart eines inerten Lösungsmittels mittels 75- bis 1000/,iger Schwefelsäure bei 0 bis 30' C hydratisiert und anschließend das erhaltene Bicyclo-(2,2,1)-heptanol-(2) mit konzentrierter Salpetersäure bei 50 bis 80' C in Gegenwart eines inerten Lösungsmittels zu Cyclopentan-1,3-dicarbonsäuren oxydiert.
  • Cyclopentan-1,3-dicarbonsäure sowie deren alkylsubstituierte Derivate finden eine zunehmende Verwendung als Zwischenprodukte für die Herstellung von Harzen, Fasern, synthetischen Schmierölen, Fetten und Weichmachern. Die Ester der Cyclopentan-1,3-dicarbonsäure sind als Schmiermittel wertvoll, da derartige Ester sehr niedrige Gieß- und hohe Viskositätsindizes haben. Die Ester haben auch gute Weichmachereigenschaften, insbesondere für Vinylharze, wie Polyvinylchlorid. Die Herstellung ist jedoch relativ schwierig und teuer. Bis jetzt hat man Cyclopentan-1,3-dicarbonsäure z. B. im im Laboratorium durch Oxydation von Norbornylen mit Kalium- oder Natriumpermanganat hergestellt (Birch u. a., Journ. Chem. Soc., 1947, S. 818). Diese Synthese ist technisch unwirtschaftlich.
  • Bicyclo-(2,2,1)-hepten-(2) mit Schwefelsäure zu Bicyclo-(2,2,1)-heptanol(-2) zu hydratisieren, war bereits bekannt (journ, Am. Chem. Soc., Bd. 67, 1945, S. 728, und deutsche Patentschrift 955 501). Man verwendete hierzu jedoch nur verdünnte Schwefelsäure und erhielt nach dem Verfahren der deutschen Patentschrift, das bereits eine Verbesserung des in Journ. Am. Chem. Soc., Bd. 67, beschriebenen Verfahrens darstellt, nur eine Ausbeute von maximal 72,5 0/,.
  • Die Oxydation von Bir-yclo-(2,2,1)-heptanolen mit Salpetersäure unter Bildung von entsprechenden Cyclopentan-1,3-dicarbonsäuren ist ebenfalls bereits beschrieben (Chem. Ber., Bd. 88, 1955, S. 1703 bis 1706), jedoch ohne spezielle Angaben über die zu verwendende Stärke der Salpetersäure, das Reaktionsmedium und geeignete Katalysatoren.
  • Es wurde nun gefunden, daß Bicyclo-(2,2,1)-hepten-(2) und deren alkylsubstituierte Derivate in wesentlich besseren Ausbeuten über die entsprechenden Bicyclo-(2,2,1)-heptanole-(2) zu Cyclopentan-1,3-dicarbonsäuren oxydiert werden können, wenn man die Hydratisierung von 1 Mol Bicyclo-(2,2,1)-hepten-(2) statt mit verdünnter mit 75- bis 100"/,iger Schwefelsäure und in Gegenwart eines inerten Lösungsmittels bei 0 bis 30' C durchführt und anschließend das erhaltene Bicyclo-(2,2,1)-heptanol-(2) gleichfalls in Gegenwart eines inerten Lösungsmittels und vorzugsweise in Gegenwart eines schwach sauren Oxydationskatalysators mit Salpetersäure bei 50 bis 80' C oxydiert. Die Reaktion verläuft nach folgendem Schema: Das erfindungsgemäß als Ausgangsmaterial eingesetzte Bicyclo(2,2,1)-hepten-(2) kann eine Alkylseitenkette mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise eine Methylgruppe, enthalten. Die Hydratisierung wird in Gegenwart von Schwefelsäure mit einer Konzentration von 75 bis 100 0/" zweckmäßig 80 bis 90 "/" durchgeführt. 1 Mol Bieyclo-(2,2,1)-hepten-(2) wird zuerst in etwa 1 bis 2 Ge- wichtsteilen eines beispielsweise aus Paraffin- oder Cycloparaffinkohlenwasserstoffen, z. B. Isooctan oder Cyclohexan, bestehenden inerten Lösungsmittels gelöst. Die Lösung wird dann mit ungefähr 1 bis 10 Moläquivalenten, vorzugsweise 2 bis 8 Moläquivalenten, des Säurekatalysators in Berührung gebracht. Die Temperatur wird etwa 0,5 bis 5,0 Stunden, gewöhnlich 1 bis 3 Stunden, bei etwa 0 bis 30' C, vorzugsweise 5 bis 20' C, gehalten. Im allgemeinen wird Atmosphärendruck angewendet, jedoch sind höhere oder niedere Drücke ebenfalls geeignet. Das feste, kristalline Bicyclo-(2,2,1)-heptanol-(2) wird durch Wasserdampfdestillation, Ätherextraktion oder andere Methoden in etwa quantitativer Ausbeute, selten unter 90 0/" gewonnen. Es entspricht dem »Exo«-Isomeren im Gegensatz zu dem »Endot-Isomeren, das durch die bisherige Synthese unter Verwendung von Vinylacetat nach der Beschreibung von Alder und Rickert in Lieb. Ann.d.Chem., Bd.543, 1940, S.1, 15, 18 und 21, gewonnen worden ist. Das »Exo«-Isomere schmilzt bei 127 bis 128' C, dagegen das »Endo«-Isomere bei 149 bis 150' C.
  • Das erhaltene Bieyclo-(2,2,1)-heptanol-(2) mit gegebenenfalls einer Alky1seitenkette, die 1 bis höchstens 4 Kohlenstoffatome, vorzugsweise eine Methylgruppe, enthält, wird in etwa 1 bis 4 Teilen eines inerten Lösungsmittels, z. B. einem Paraffinkohlenwasserstoff, wie Isooetan, gelöst und die Lösung zu etwa 4 bis 10 Moläquivalenten pro Mol Bicyclo-(2,2,1)-heptanol-(2) einer starken Salpetersäure, vorzugsweise 40- bis 600/jgen Salpetersäure, gegeben. Das Gemisch wird auf etwa 50 bis 80' C, vorzugsweise 55 bis 65' C, erhitzt. Gewöhnlich wird wieder Atmosphärendruck angewendet, wenngleich auch höhere oder niedere Drucke angewendet werden können. Vorteilhaft ist auch ein Oxydationskatalysator, gewöhnlich eine schwache Säure, wie Vanadinsäure oder Molybdänsäure, in einer Menge von 0,1 bis 0,5 Teilen pro Teil Salpetersäure zugegen.
  • Nach etwa 1- bis 4-, gewöhnlich 1,5- bis 2,5stündigem Erhitzen wird das Reaktionsgemisch in eine Destillationskolonne gegeben, die bei verringertem Druck, vorzugsweise bei 10 bis 25 mm Hg, arbeitet. Die überschüssige Salpetersäure wird als Destillat gewonnen. Der Rückstand wird mit SO, oder einem anorganischen Sulfit zur Zerstörung der zurückgebliebenen Salpetersäure behandelt. Der Rückstand wird dann mit 1 bis 10 Teilen pro Feststoffteil eines selektiven Lösungsmittels, z. B. Benzol oder Wasser, behandelt. Die zweibasische Säure kann dann durch übliche Verdampfung oder durch Destillation gereinigt werden und ergibt die reine Säure undloder das Anhydrid.
  • Die Ausgangsstoffe für das erfindungsgemäße Verfahren sind in der Tabelle angegeben.
    Siedepunkt D'O n 20
    1 760 mm 4 D
    1 Bicyclo-(2,2,1)-hepten-(2)-(Norbomylen) ...... 96,1 - C fester Schmelz- -
    punkt 46' C
    2 5-Methylbieyclo-(2,2,1)-hepten-(2) ........... 115,9 bis 116,3' C 0,8653 bis 0,8656 1,4598
    3 5-Äthylbieyclo-(2,2,1)-hepten-(2) ............. 143,4 bis 143,8' C 0,8668 bis 0,8670 1,4615 bis 1,4617
    4 1-.Methylbieyclo-(2,2,1)-hepten-(2) ........... 104,8- C - -
    5 1,5- und 1,6-Dimethylbicyclo-(2,2,1)-hepten-(2) 126 bis 136' C*) - -
    6 2-Methylbicyclo-(2,2,1)-hepten-(2) ........... 117,8' C - -
    7 2,5- und 2,6-Dimethylbicyclo-(2,2,1)-hepten-(2) 126 bis 136' C*) - -
    *) Die Produkte 5 und 7 wurden aus einem Gemisch von etwa 35 0/, 1-Methyleyclopentadien und 65 0/, 2-Methyleyclopentadien
    durch Kondensation mit Propylen hergestellt. Wie oben gezeigt wird, entstehen vier Isomere mit einem in den angegebenen
    Bereich fallenden Siedepunkt.
    Sämtliche in der Tabelle aufgeführten Bicyclo-(2,2,1)-heptene-(2) sind für die Durchführung der Erfindung geeignet. Es wird jedoch darauf hingewiesen, daß in dem nachfolgenden Oxydationsprozeß die Verbindungen 6 und 7 Ketosäuren als Zwischenprodukte ergeben. Diese können beispielsweise mittels alkalischer Hypohalogenite zu zweibasischen Säuren weiteroxydiert werden. Wenn nichts anderes angegeben ist, beziehen sich alle Verhältnisse und Prozentsätze auf das Gewicht. Beispiel a) 11 850/jge Schwefelsäure wurde in einen 2 1 fassenden Reaktionskolben gegeben, der mit einem Rührwerk, Thermometer und Tropftrichtert versehen war. Die Säure wurde auf 5' C abgekühlt und eine Lösung von 188 g Bicyclo-(2,2,1)-hepten-(2), das durch Addition von Äthylen an Cyclopentadien bzw. Dicyclopentadien hergestellt worden war, in 200 ccm Isooctan langsam unter kräftigem Rühren innerhalb von 45 Minuten zugegeben, während die Temperatur mittels eines Eis-Salz-Bades zwischen 5 und 8' C gehalten wurde. Das Rühren wurde bei einer maximalen Temperatur von 10' C weitere 2'/4 Stunden fortgesetzt und dann das Reaktionsgemisch in 31 Eiswasser gegossen. Bieyelo-(2,2,1)-heptanol-(2) ist mit Wasserdampf flüchtig und kann aus dem Reaktionsgemisch durch Wasserdampfdestillation gewonnen werden. In dem vorliegenden Fall ließ man jedoch das verdünnte Reaktionsgemisch absetzen, wobei sich drei Schichten bildeten, eine untere wäßrige Säureschicht und zwei obere ölige Schichten.
  • Die wäßrige Säureschicht wurde abgetrennt, mit Äthyläther extrahiert, und die Ätherextrakte wurden zu den vereinigten öligen Schichten gegeben. Das Äther-Öl-Gemisch wurde zur Entfernung von Säure gewaschen und die Waschwasser zu der nicht extrahierten wäßrigen Säurelösung gegeben.
  • Die Säurelösung wurde dann zur Hydrolyse etwaiger Schwefelsäureester des Bicyclo-(2,2,1)-heptanols-(2) und zur Gewinnung des regenerierten und gelösten Bicyclo-(2,2,1)-heptanols-(2) mit Wasserdampf destilliert. Das Bieyclo-(2,2,1)-heptanol-(2), das mit dem Wasser oben abdestilhert wurde, wurde durch Extraktion mit Äther gewonnen und die Ätherextrakte zu dem gewaschenen Äther-Öl-Gemisch gegeben, das dann durch eine Vigreaux-Kolonne destilliert wurde. Nach Entfernung des Äthers und des Isooctans stieg die Dampftemperatur schnell auf 175' C an. Der Rückstand wurde abgekühlt und aus Petroläther vom Siedebereich 30 bis 70" C kristallisiert. Es wurden 206 g eines schneeweißen kristallinen Produktes erhalten, das bei 127 bis 128' C schmolz. Ausbeute 92 Molprozent der Theorie. Das Produkt entspricht dem »Exo«-Isomeren des Bicyclo-(2,2,1)-heptanols-(2).
  • b) Ein 2-1-Reaktionskolben, der mit Rührwerk, Thermometer, Tropftrichter und Rückflußkühler versehen war, wurde mit 11 501)/,iger Salpetersäure gefüllt. 1 g Ammoniummetavanadat wurde in der Säure durch Erhitzen und Rühren bei 53' C gelöst. Das Gemisch wurde auf 50' C abgekühlt und eine Lösung von 112 g »Exo«-bicyclo-(2,2,1)-heptanol-(2), das, wie vorstehend beschrieben, hergestellt und in 400 ccm Isooctan gelöst war, im Verlauf von einer Stunde der Säure zugegeben. Dabei trat ein Temperaturanstieg auf 57' C ein, der Kühlung erforderlich machte, um ein höheres Ansteigen der Temperatur zu verhindern. Das Rühren wurde weitere 11/, Stunden bei 57 bis 58' C fortgesetzt, wonach die Reaktion beendet zu sein schien.
  • Das Reaktionsgemisch wurde in einen Destillationskolben gegeben, der mit einer 50 ccm langen Vigreaux-Kolonne versehen war und im Wasserstrahlvakuum destilliert. Als Kopfprodukt wurden das Isooctan und 932 ccm verdünnte Salpetersäure gewonnen, die bei 38 bis 40' C siedete und 1, 167 g wog. Der etwas Salpetersäure enthaltende Rückstand wurde mit etwa dem gleichen Volumen Wasser verdünnt und so lange mit festem, granuliertem Natriumsulfit behandelt, bis keine weitere Gasentwicklung festgestellt wurde. Das Gemisch erstarrte bei Kühlung und hatte einen Geruch nach Bicyclo-(2,2,1)-heptanon-(2). Das rohe Produkt wurde in Wasser gelöst, mit Schwefelsäure angesäuert und erschöpfend mit Äther extrahiert. Der Ätherextrakt wurde zur Gewinnung des Äthers destilliert und der Rückstand unter verringertem Druck destilliert. Als Kopfprodukt wurde Bicyclo-(2,2,1)-heptanon-(2) gewonnen, das bei einem Druck von 15 mg Hg bei 55 bis 60' C siedete. Der Rückstand war fast reine Cyclopentan-1,3-dicarbonsäure, hatte ein Neutralisationsäquivalent von 0,078 (theoretischer Wert = 0,079) und einen Schmelzpunkt bei 116' C. Eine einmalige Umkristallisation aus Wasser ergab ein bei 119,5 bis 120' C schmelzendes schneeweißes kristallines Produkt in einer Ausbeute von 75g. Bieyclo-(2,2,1)-heptanon-(2) kann weiteren Einsätzen bei dem Oxydationsverfahren zugeführt werden und die verbrauchte Salpetersäure zur Wiederverwendung auf 500/, angereichert werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE.-1. Verfahren zur Herstellung von Cyclopentan-1,3-dicarbonsäuren, die gegebenenfalls eine Alkylseitenkette mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen enthalten, durch Hydratisierung eines Bicyclo-(2,2,1)-heptens-(2) mit einem Schwefelsäurekatalysator und Oxydation des dabei gebildeten Bieyclo-(2,2,1)-heptanols-(2) mit Salpetersäure, dadurch gekennzeichnet, daß man in der ersten Stufe 1 Mol eines Bieyclo-(2,2,1)-heptens-(2), das gegebenenfalls eine Alkylseitenkette mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen enthält, mit 1 bis 10 Mol, vorzugsweise 2 bis 8 Mol, 75 bis 1000/,iger, zweckmäßig 80 bis 900/,iger, Schwefelsäure in Gegenwart eines inerten Lösungsmittels bei Temperaturen zwischen 0 bis 30' C, vorzugsweise 5 bis 20' C, behandelt, anschließend 1 Mol des erhaltenen Bicyclo-(2,2,1)-heptanols-(2) mit 4 bis 10 Mol konzentrierter Salpetersäure in Gegenwart eines inerten Lösungsmittels bei Temperaturen von 50 bis 80' C, vorteilhaft 55 bis 65' C, behandelt, aus dem Reaktionsprodukt die Cyclopentan-1,3-dicarbonsäure in üblicher Weise, wie durch Extraktion, abtrennt und gewünschtenfalls reinigt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauer der Hydratisierung des Bicyclo-(2,2,1)-heptens-(2) 0,5 bis 5 Stunden, vorteilhaft 1 bis 3 Stunden, beträgt. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das als Ausgangsmaterial verwendete Bieyelo-(2,2,1)-heptanol-(2) nicht mehr als eine Methylseitenkette trägt und die Oxydation mit Salpetersäure durch 1- bis 4stündiges Erhitzen in Gegenwart von 0,1 bis 0,5 Gewichtsteilen Vanadinsäure auf 1 Teil Salpetersäure durchgeführt wird. 4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man sowohl die Hydratisierung als auch die Oxydation bei Atmosphärendruck durchführt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 955 501; J. Am. Chem. Soc., Bd. 67, 1945, S. 728; Bd. 76, 1954, S. 4501 bis 4510; Chem. Ber., Bd. 88, 1955, S. 1703 bis 1706; Beilsteins Handb. d. organ. Chemie, Bd. IX, 4. Auflage, Hauptwerk, 1926, S. 729.
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE955501C (de) * 1953-12-16 1957-01-03 Gelsenkrichener Bergwerks Akti Verfahren zur Herstellung von Oxyendomethylenhexahydrobenzol und bzw. oder Di-(endomethylenhexahydrophenyl)-aether durch Anlagerung von Wasser an Endomethylentetrahydrobenzol

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE955501C (de) * 1953-12-16 1957-01-03 Gelsenkrichener Bergwerks Akti Verfahren zur Herstellung von Oxyendomethylenhexahydrobenzol und bzw. oder Di-(endomethylenhexahydrophenyl)-aether durch Anlagerung von Wasser an Endomethylentetrahydrobenzol

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