[go: up one dir, main page]

DE1092810B - Vorrichtung zum fortlaufenden Zeichnen von Linien - Google Patents

Vorrichtung zum fortlaufenden Zeichnen von Linien

Info

Publication number
DE1092810B
DE1092810B DEG28330A DEG0028330A DE1092810B DE 1092810 B DE1092810 B DE 1092810B DE G28330 A DEG28330 A DE G28330A DE G0028330 A DEG0028330 A DE G0028330A DE 1092810 B DE1092810 B DE 1092810B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide
ruler
dye
roller
lines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG28330A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Butter
Walter Irmscher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GES fur INDUSTRIELLE TECHNIK MBH
GESELLSCHAFT fur INDUSTRIELLE TECHNIK MBH
Original Assignee
GES fur INDUSTRIELLE TECHNIK MBH
GESELLSCHAFT fur INDUSTRIELLE TECHNIK MBH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GES fur INDUSTRIELLE TECHNIK MBH, GESELLSCHAFT fur INDUSTRIELLE TECHNIK MBH filed Critical GES fur INDUSTRIELLE TECHNIK MBH
Priority to DEG28330A priority Critical patent/DE1092810B/de
Publication of DE1092810B publication Critical patent/DE1092810B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K8/00Pens with writing-points other than nibs or balls
    • B43K8/20Pens with writing-points other than nibs or balls with roller writing-points

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum fortlaufenden Zeichnen von Linien Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum fortlaufenden Zeichnen von Linien mit einem um eine senkrecht zur Fortbewegungsrichtung angeordneten Achse rotierenden walzen- oder rollenförmigen Linii:erkörper, der von einem in der Vorrichtung angeordneten Farbträger eingefarbt wird" Wobei zwischen dem Farbträger und dem Liniierkörper eine oder mehrere den Farbstoffzufluß begrenzende Kapillaren vorgesehen sind.
  • Schwierigkeiten ergeben sich bei den bekannten Liniiervorrichtungen insofern, als ein Farbstoffüberfluß, der auch durch die Anordnung von Kapillaren nicht vollständig vermieden werden kann, in jedem Falle beim Ablaufen von dem Liniierkörper zu dessen Lägerstellen gelangt. Daher tritt zunächst eine Schwergängigkeit auf, schließlich führt der in die Lagerstellen eingedrungene Farbstoff zu einem Verkleben und stellt damit die einwandfreie Funktionsfähigkeit der gesamten Vorrichtung in Frage. Weiterhin ergaben sich bei den bekannten Vorrichtungen auch Schwierigkeiten in der Führung, wenn es sich darum handelte, etwa entlang einer Linealkante exakte parallel verlaufende Striche zu ziehen, da der rollen- bzw. walzenförmige Liniierkörper schon beim geringsten Verkanten dazu neigte, von der Linealkante abzulaufen. Bei stärkerem Verkanten wurde der Liiiiierkörper sogar blockiert und führte zum Verklecksen der Zeichenunterlage.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die obengenannten Schwierigkeiten zu beheben und damit eine Liniiervorrichtung zu schaffen, die sich gegenüber den bekannten Liniiervorrichtungen durch ihre ständige Einsatzbereitschaft auszeichnet.
  • Die erfindungsgemäße Liniiervorrichtung ist gekennzeichnet durch die Anbringung einer mit Abstand, als Kriechweg dienenden, parallel zu dein Liniierkörper angeordneten Führung, deren Abmessung im wesentlichen dem Liniierkörper entspricht. Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist als Führung eine rotierende Führungsrolle vorgesehen. Die Führungsrolle weist gemäß Weiterbildung der Erfindung eine aufgerauhte Lauffläche auf, dadurch wird insbesondere das Zeichnen auf einer Zeichenebene mit glatter Oberfläche, z. B. einem Transparentblatt, wesentlich erleichtert, und ein Rutschen der Liniiervorrichtung ist nicht mehr möglich. Die Anordnung des Kriechweges bewirkt, daß sich im Überfluß auftretender Farbstoff in dessen Ausnehmungen absetzen kann und ein Verschmutzen der Lagerstellen mit Sicherheit vermieden wird. Aus diesen Ausnehmungen läßt sich der Farbstoff ebenso leicht abwischen, bevor er auf die Zeichenebene ablaufen kann.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der Beschreibung von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen zu entnehmen. Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch das Handgerät, Fig.2 einen Längsschnitt durch eine gegenüber Fig. 1 geänderte Ausführungsform des Handgerätes, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III aus Fig. 1, nachdem die Schutzkappe abgenommen ist, Fig. 4 eine Teilansicht einer weiteren Ausbildungsform eines Handgerätes von der Seite gesehen.
  • Ein Halter 1 nimmt einen Farbstoffbehälter 2 auf, dessen pipettenartig ausgebildetes Ausflußrohr 3 oberhalb eines Leitrohres 4 mündet. Auf das Leitrohr 4 ist eine Verlängerung 5 des Halters 1 aufgeschraubt. An der Oberseite des Halters 1 ist eine Membran 6 eingesetzt, die nach oben durch eine auf den Halter 1 aufgesetzte Kappe 7 abgedeckt ist.
  • In dem Leitrohr 4 ist eine Vielzahl zueinander parallel liegender Borsten oder Haare 8 angeordnet. Am unteren Ende der Verlängerung 5 ist ein Gewinde 9 vorgesehen, auf das ein Ring 10 aufgeschraubt ist, der einen Arm 11 trägt. In diesen ist eine Achse 12 eingelassen, auf der ein Liniierkörper 13 angeordnet ist. Letzterer steht über eine Nabe 14 mit einer Führungsrolle 15 in Verbindung. Die Lauffläche der Führungsrollen 15 ist aufgerauht, z. B. gerändelt, so daß auch beim Zeichnen auf glatter Unterlage ein Rutschen verhindert und damit Fehlzeichnungen vermieden werden. Über den Liniierkörper 13 sowie die Führungsrolle 15 ist auf die Verlängerung 5 eine Schutzkappe 16 aufgeschoben.
  • Nach Abschrauben der Verlängerung 5 vom Halter 1 läßt sich der Behälter in bekannter Weise mit Farbstoff füllen. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, daß durch das Ausflußrohr 3 Farbstoff eingefüllt wird. Nach dem Füllen des Behälters 2 wird die Verlängerung 5 wieder aufgeschraubt und die Schutzkappe 16 abgezogen. Durch Druck auf die Membran 6 wird der sich im Innern des Behälters 2 befindende Farbstoff tropfenweise auf das Leitrohr 4 abgegeben und durch die von den sich im Leitrohr 4 befindenden Borsten 8 gebildeten Kapillaren gegen den Außenumfang des Liniierkörpers 13 gebracht. Durch eine in der Verlängerung 5 angeordnete öffnung 17 kann ein Luftausgleich erfolgen. Nunmehr kann (las Handgerät zu Liniierarbeiten verwendet werden, wobei auch die Möglichkeit besteht, dieses in eine Haltervorrichtung eingespannt zu benutzen. Nach Gebrauch werden die Schutzkappe 16 sowie die Kappe 7 aufgesetzt, wodurch eine Lagerung sowie ein "Transport des Handgerätes einwandfrei möglich sind.
  • Wie aus Fig.3 ersichtlich, läßt sich die Führungsrolle 15 als Anschlag für ein Lineal 18 verwenden, so darf auch kantenparallele Linien jederzeit einwandfrei gezeichnet werden können.
  • Es besteht außerdem die Möglichkeit, in den Halter 1 eine handelsübliche Farbstoffpatrone an Stelle des Behälters 2 einzusetzen, aus der wiederum eine dosierte Abgabe Farbstoff vorgenommen werden kann.
  • In Fig. 2 ist ein Halter 20 mit einem Farbstoffbehälter 21 vorgesehen, der an seinem oberen Ende eine Abdeckung 22 trägt. An seinem unteren Ende ist ein Verschluß 23 mit einer Öffnung 24 angebracht. Die Öffnung 24 wird durch ein Ventil 25 verschlossen, dessen Gestänge durch das Innere des Behälters 21 sowie die Abdeckung 22 ragt und an seinem oberen Ende den Druckknopf 26 trägt. Zwischen der Abdeckung 22 und dem Druckknopf 26 ist eine Feder 27 vorgesehen, die das Ventil 25 in die Öffnung 24 hineinzwingt, so daß diese verschlossen ist. An dem Halter 20 ist die zuvor beschriebene Verlängerung 5 angeschraubt.
  • Wird auf den Druckknopf 26 ein Druck ausgeübt, so tritt der Farbstoff tropfenweise in das Leitrohr 4 ein und führt durch die Kapillaren zur Benetzung des Außenumfanges des Liniierkörpers 13. In Fig.4 ist dargestellt, daß zur Führung des Handgerätes der eine Achse 26 tragende Arm 29 dient, der mit seitlich gerichteten Führungskanten 30 versehen ist. Die Führungskanten 30 verhindern in diesem Falle sowohl ein Ablaufen von dem in Fig. 3 dargestellten Lineal 18 als auch ein übermäßiges Neigen des Handgerätes gegenüber der Zeichenebene 31.
  • Im Bedarfsfalle kann an Stelle eines Liniierkörpers mit Führungsrolle auch ein Einsatz mit mehreren Liniierkörpern verwendet «-erden, so daß mehrere Linien parallel gezeichnet werden können. Außerdem lassen sich den jeweiligen Anforderungen entsprechend Liniierkörper unterschiedlicher Breite ver-,venden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum fortlaufenden Zeichnen von Linien mit einem um eine senkrecht zur Fortbewegungsrichtung angeordneten Achse rotierenden walzen- oder rollenförmigen Liniierkörper, der von einem in der Vorrichtung angeordneten Farbträger eingefärbt wird, wobei zwischen dem Farbträger und dem Liniierkörper eine oder mehrere den Farbstoffzufluß begrenzende Kapillaren vorgesehen sind, gekennzeichnet durch die Anbringung einer mit Abstand, als Kriechweg dienenden, parallel zu dem Liniierkörper (13) angeordneten Führung (15, 29), deren Abmessung im wesentlichen dem Liniierkörper entspricht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Führung eine rotierende Führungsrolle (15) vorgesehen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsrolle (15) eine aufgerauhte Lauffläche aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 38852, 960256, 816 965; USA.-Patentschrift Nr. 2 504189.
DEG28330A 1959-11-10 1959-11-10 Vorrichtung zum fortlaufenden Zeichnen von Linien Pending DE1092810B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG28330A DE1092810B (de) 1959-11-10 1959-11-10 Vorrichtung zum fortlaufenden Zeichnen von Linien

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG28330A DE1092810B (de) 1959-11-10 1959-11-10 Vorrichtung zum fortlaufenden Zeichnen von Linien

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1092810B true DE1092810B (de) 1960-11-10

Family

ID=7123453

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG28330A Pending DE1092810B (de) 1959-11-10 1959-11-10 Vorrichtung zum fortlaufenden Zeichnen von Linien

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1092810B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE38852C (de) * W. F. B. MASSEY - MAINWARING in London, England, 30 Grosvenor Place Schreibrädchen an Füllfedern
US2504189A (en) * 1947-07-14 1950-04-18 John B Ehrhart Writing instrument having an ellipsoid point revolving in a race
DE816965C (de) * 1949-10-21 1951-10-15 Montblanc Simplo Gmbh Schreibkugel-Fuellhalter
DE960256C (de) * 1955-04-02 1957-03-21 Deutsche Bundesbahn Fuellschreiber

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE38852C (de) * W. F. B. MASSEY - MAINWARING in London, England, 30 Grosvenor Place Schreibrädchen an Füllfedern
US2504189A (en) * 1947-07-14 1950-04-18 John B Ehrhart Writing instrument having an ellipsoid point revolving in a race
DE816965C (de) * 1949-10-21 1951-10-15 Montblanc Simplo Gmbh Schreibkugel-Fuellhalter
DE960256C (de) * 1955-04-02 1957-03-21 Deutsche Bundesbahn Fuellschreiber

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69128720T2 (de) Korrekturflüssigkeitsspender
DE2857737C2 (de)
DE723038C (de) Schaerfer fuer Bleistiftminen
DE2309547C3 (de) Gerät zum Füllen und Entleeren eines Flüssigkeitsbehälters, z.B. einer Pipette
DE1061490B (de) Zylindrischer Ausgabebehaelter fuer viskose Medien
DE2704536B2 (de) Vorrichtung zum Vorbereiten und Mischen einer mehrere Komponenten aufweisenden Lösung
DE1092810B (de) Vorrichtung zum fortlaufenden Zeichnen von Linien
DE1461588C3 (de) Faserschreiber
DE958995C (de) Fluessigkeitsspender, insbesondere Leimspender, in Taschenformat
DE2063022A1 (de) Gerat zum Zeichnen, Schneiden, Anreißen oder dergleichen
DE2635609C3 (de) Vorrichtung zum dosierten Auftragen einer flüssigen oder pastenförmigen Substanz
DE943995C (de) Fingeranfeuchter
DE1267136B (de) Fuellvorrichtung fuer Fuellfederhalter
CH275750A (de) Verfahren zur Abgabe begrenzter Flüssigkeitsmengen aus einem Behälter und Behälter mit Vorrichtung zum Ausüben des Verfahrens.
DE2205992C2 (de) Farbspeichergehäuse für Farbspender
DE547390C (de) Stempelvorrichtung, insbesondere zum Kennzeichnen und Entwerten von Fahrscheinen
DE669945C (de) Fuellvorrichtung, insbesondere zum Fuellen von Fuellfederhaltern
DE216591C (de)
DE504696C (de) Stabfoermiges Nagelpflegegeraet
DE7032524U (de) Markierungsvorrichtung, insbesondere fuer brillenglaeser in scheitelbrechwertmessern.
DE110225C (de)
DE519181C (de) Stempelvorrichtung, insbesondere zum Kennzeichnen und Entwerten von Fahrscheinen
DE3031128C2 (de) Abfüll-Vorrichtung für flüssige kosmetische Präparatekomponenten
DE624514C (de) Vorrichtung zum Fuellen von Fluessigkeitsbehaeltern
DE512569C (de) Vorrichtung zum Faerben der Farbbaender an Schreibmaschinen