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DE1092302B - Einrichtung fuer kinematographische Objektive mit Mitteln zum Einstellen der Blende - Google Patents

Einrichtung fuer kinematographische Objektive mit Mitteln zum Einstellen der Blende

Info

Publication number
DE1092302B
DE1092302B DESCH25329A DESC025329A DE1092302B DE 1092302 B DE1092302 B DE 1092302B DE SCH25329 A DESCH25329 A DE SCH25329A DE SC025329 A DESC025329 A DE SC025329A DE 1092302 B DE1092302 B DE 1092302B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
diaphragm
aperture
handle
rotating ring
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH25329A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1798375U (de
Inventor
Dipl-Ing Herbert Mahn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jos Schneider Optische Werke GmbH
Original Assignee
Jos Schneider Optische Werke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jos Schneider Optische Werke GmbH filed Critical Jos Schneider Optische Werke GmbH
Priority to DESCH25329A priority Critical patent/DE1092302B/de
Priority to CH13460A priority patent/CH377197A/de
Publication of DE1092302B publication Critical patent/DE1092302B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Diaphragms For Cameras (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung für kinematographische Objektive mit Mitteln zum Einstellen der Blende sowie zum vollständigen Schließen derselben durch eine zusätzliche Handhabe, die mit dem Blendeneinstellmittel wahlweise kuppelbar ist.
Die Forderung vom vollständigen Schließen der Blende besteht bei der Aufnahme vorzugsweise zum Zweck der Szenenüberblendung, und es wurde bereits vorgeschlagen, für die leichtgängige und gleichmäßige Bewegung der Blende die übliche, die einzelnen Blendenstufen deutlich markierende Raste auszuschalten, beispielsweise durch eine von außen zugängliche Drucktaste.
Die Erfindung stellt eine besonders zweckmäßige und leicht zu bedienende Einrichtung der genannten Art dar, und sie kennzeichnet sich dadurch, daß die Handhabe schwenkbar und in der Ruhelage von dem Blendeneinstellmittel entkuppelt, in der ausgeschwenkten Gebrauchslage mit ihm gekuppelt ist.
Um das Kuppeln bzw. Entkuppeln in einfacher Weise herbeiführen zu können, weist das Blendeneinstellmittel zweckmäßig zahnartige Nuten entsprechend den Blendenwerten ■—· gegebenenfalls auch Zwischenwerten — auf, in welche die Handhabe in der ausgeschwenkten Gebrauchslage eingreift, vorzugsweise federnd. Weiterhin können entsprechende Mittel zur selbsttätigen Aushebung der Blendenraste vorgesehen sein, desgleichen zur Begrenzung der Rückstellung der Handhabe in die Ausgangslage (Blendenvorwahl).
Die Zeichnung zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, wobei darstellt Fig. 1 eine Seitenansicht bei teilweisem Schnitt,
Fig. 2 eine Vorder- bzw. teilweise Rückansicht sowie einen Querschnitt durch Einzelteile, Fig. 3 eine Einzelheit im Querschnitt.
Es bezeichnet α den Objektivkörper mit Anschlußgewinde α' zum Einbau in das — nicht gezeigte — Kameragehäuse und α2 die Fassung für das Objektiv b. Die Kugelraste c liegt in bekannter Weise federnd in Rastlöchern c' des Blendendrehringes d, entsprechend den Werten der Blendenskala d'. Der Blendendrehring d weist im Sinne der Erfindung an seinem äußeren Umfang zahnartige Nuten d2 auf und dient zum Einstellen der Blendenlamellen ei3. Auf dem Drehring d ist ein weiterer Ring e gelagert, der als Träger der Handhabe / dient, die als um einen Zapfen /' schwenkbarer Hebel ausgebildet ist und an ihrem den Nuten d2 zugekehrten Ende eine federnde Nase /2 trägt, g (Fig. 2) bezeichnet ein durch Schrauben g' mit dem Ring e verbundenes Blechsegment, das zum Ausschalten der Blendenraste c dient. Eine Aussparung h in dem Objektivkörper α gestattet das Einschwenken des Hebels / in seine Ausgangs- oder Ruhe-Einrichtung
für kinematographische Objektive
mit Mitteln zum Einstellen der Blende
Anmelder:
Jos. Schneider & Co. Optische Werke,
Bad Kreuznach (RhId.)
Dipl.-Ing. Herbert Mahn, Bad Kreuznach (RhId.),
ist als Erfinder genannt worden
lage, in welcher er durch eine Feder i gehalten wird. Ein Anschlag k am Blendendrehring d verhindert ein vollständiges Schließen der Blende beim Einstellen mittels des Blendenringes selbst, wobei er, wie in Fig. 2 gezeigt, am Blechsegment g Anlage findet. In Fig. 3 bezeichnet schließlich m eine im Objektivkörper α vorgesehene Anschlagschraube od. dgl. für einen Gegenanschlag η im Drehring e, wobei eine Freidrehung η über einen gewissen Umfangsteil die Einstellbarkeit dieses Ringes sichert.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: In der Ruhe- bzw. Ausgangslage liegt der Hebel / — in Richtung des Pfeiles I (Fig. 1) eingeschwenkt — durch die Feder i gehalten fest am Objektivkörper a, eingebettet in der Aussparung h. Hierbei ist die federnde Nase f2 außer Eingriff mit den zahnartigen Nuten d2 des Blendendrehringes d, so daß dieser in üblicher Weise frei bewegt werden kann, wobei die federnde Raste c in den Rastlöchern c die einzelnen Blendenwerte d' einzustellen gestattet.
Soll zum Zweck einer »Szenenüberblendung« die Blende frei bewegt und ganz geschlossen werden können, so wird im Sinne der Erfindung der Hebel / in die gezeigte Gebrauchslage eingeschwenkt, wobei die federnde Nase f2 entsprechend dem eingestellten Blendenwert in die jeweils ihr zugekehrte Nut d2 im Blendenring d einrastet. Bei nunmehr erfolgender radialer Verdrehung des Hebels / in Richtung des Pfeiles II (Fig. 2) kann die Blende frei über die gesamte Schließbewegung verstellt werden, wobei sich das Blechsegment g zwischen die federnde Raste c und die Rastlöcher c' einschiebt und die Wirkung derselben aufhebt.
Beim folgenden Wiederaufblenden läßt sich der Hebel / nur bis in die durch den Anschlag m (Fig. 3)
009 630/152
begrenzte Ausgangslage zurückbewegen, die dem gleichen vorherigen Blendenwert entspricht. Soll ein neuer Blendenwert gewählt werden, so wird nach dem Ganzschließen der Blende der Schwenkhebel / bei Filmstillstand in die Ausgangslage zurückgeschwenkt, durch Umlegen in Richtung des Pfeiles I entkuppelt und mittels des Blendendrehringes d an Hand der Blendenskala d' der neue Wert eingestellt. Durch Wiederausschwenken des Hebels / erfolgt erneutes Kuppeln mit dem Blendendrehring d und sodann Wiedereinschwenken in die vorherige Schließstellung der Blende. Nunmehr kann bei weiterem Filmablauf die Wiederaufblendung bis zu dem Anschlag m erfolgen, der den neuen Blendenwert begrenzt.
Der Schwenkhebel / paßt sich, wie vorerwähnt, in seiner Ruhelage dem Umriß des Objektivkörpers an, während er in jeder anderen Stellung ein deutliches Kennzeichen für seine Kupplung mit dem Blendendrehring darstellt, also eine eingeleitete Szenenüberblendung anzeigt. Die gezeigte Einrichtung kann auch als Bedienungserleichterung für halbautomatische Belichtungsregler dienen (Blendennachführung).

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Einrichtung für kinematographische Objektive mit Mitteln zum Einstellen der Blende und zum vollständigen Schließen derselben durch eine zusätzliche Handhabe, die mit dem Blendeneinstellmittel wahlweise kuppelbar ist, dadurch gekenn zeichnet, daß die Handhabe (Hebel /) schwenkbar und in der Ruhelage von dem Blendeneinstellmittel (d) entkuppelt, in der ausgeschwenkten Gebrauchslage mit ihm gekuppelt ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Blendeneinstellmittel (Drehring) zahnartige Nuten (d2) entsprechend den Blendenwerten — gegebenenfalls auch Zwischenwerten — aufweist, in welche die Handhabe (z. B. der Schwenkhebel /) in der ausgeschwenkten Gebrauchslage eingreift, vorzugsweise federnd.
3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein als Träger des Schwenkhebels (f) dienender Drehring (e) Mittel (z. B. ein entsprechend geformtes Blech g) zur Aushebung der Blendenraste (c) trägt.
4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen Anschlag (m, n) zur Begrenzung der Rückstellung der Handhabe (/) in die Ausgangslage.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 705 369.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 630/152 10.60
DESCH25329A 1959-01-12 1959-01-12 Einrichtung fuer kinematographische Objektive mit Mitteln zum Einstellen der Blende Pending DE1092302B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH25329A DE1092302B (de) 1959-01-12 1959-01-12 Einrichtung fuer kinematographische Objektive mit Mitteln zum Einstellen der Blende
CH13460A CH377197A (de) 1959-01-12 1960-01-06 Einrichtung an einem kinematographischen Kameraobjektiv mit Mitteln zum Einstellen der Blende

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH25329A DE1092302B (de) 1959-01-12 1959-01-12 Einrichtung fuer kinematographische Objektive mit Mitteln zum Einstellen der Blende

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1092302B true DE1092302B (de) 1960-11-03

Family

ID=7430128

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DESCH25329A Pending DE1092302B (de) 1959-01-12 1959-01-12 Einrichtung fuer kinematographische Objektive mit Mitteln zum Einstellen der Blende

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CH (1) CH377197A (de)
DE (1) DE1092302B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1174148B (de) * 1962-01-19 1964-07-16 Kodak Ag Photographische oder kinematographische Kamera mit wahlweise selbsttaetiger oder manueller Blendeneinstellung
US4152064A (en) * 1975-09-18 1979-05-01 Canon Kabushiki Kaisha Diaphragm linkage device for interchangeable lens

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1705369U (de) * 1955-03-29 1955-08-25 Zeiss Ikon Dresden Veb Einrichtung an kinematographischen kameras zum aufblenden oder ueberblenden.

Patent Citations (1)

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US4152064A (en) * 1975-09-18 1979-05-01 Canon Kabushiki Kaisha Diaphragm linkage device for interchangeable lens

Also Published As

Publication number Publication date
CH377197A (de) 1964-04-30

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