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DE1092388B - Uhr mit Batterieantrieb - Google Patents

Uhr mit Batterieantrieb

Info

Publication number
DE1092388B
DE1092388B DEH31654A DEH0031654A DE1092388B DE 1092388 B DE1092388 B DE 1092388B DE H31654 A DEH31654 A DE H31654A DE H0031654 A DEH0031654 A DE H0031654A DE 1092388 B DE1092388 B DE 1092388B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coil
magnetic
balance shaft
balance
clock
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH31654A
Other languages
English (en)
Inventor
Philip Eugene Biemiller
John A Van Horn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hamilton Watch Co
Original Assignee
Hamilton Watch Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hamilton Watch Co filed Critical Hamilton Watch Co
Publication of DE1092388B publication Critical patent/DE1092388B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C3/00Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means
    • G04C3/04Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a balance
    • G04C3/06Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a balance using electromagnetic coupling between electric power source and balance

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

  • Uhr mit Batterieantrieb Die Erfindung bezieht sich auf eine Uhr mit Batterieantrieb, und zwar eine elektrische Uhr mit einer beweglichen Spule, die einer Unruh zugeordnet ist und sich durch stationäre magnetische Felder bewegt.
  • Der begrenzte Raum innerhalb des Gehäuses einer Armbanduhr bedingt Beschränkungen sowohl hinsichtlich der primären elektrischen Stromquelle als auch der Mittel zur Umwandlung der elektrischen Energie in mechanische Energie. Auch die Menge der elektrochemischen Energie, die in einer in das Gehäuse einer Armbanduhr passenden Batterie untergebracht werden kann, ist sehr begrenzt. Daher ist es erforderlich, die vorhandene elektrische Energie auf die wirksamste Weise in mechanische Energie umzuwandeln, damit eine möglichst lange Lebensdauer der Batterie erzielt wird.
  • Es sind bereits verschiedene Arten elektrischer Antriebsmittel zur Umwandlung von elektrischer Energie in mechanische Energie in elektrischen Uhren vorgeschlagen worden. Diese Mittel haben entweder bewegliche oder stationäre Spulen und arbeiten entweder mit stationären oder mit beweglichen Permanentmagneten verschiedener Formen. Diese Konstruktionen sind im allgemeinen unbefriedigend, sobald ein Versuch gemacht wird, ihren Umfang zu verringern, um sie in dein Gehäuse einer Armbanduhr unterzubringen. Die Magnetkreise ergeben im allgemeinen eine ausgedehnte Flußstreuung, die sich nachteilig auf andere Teile der Uhr auswirkt. Versuche, diese Flußstreuung zu steuern oder einzuschränken, haben dann Motoren mit einer niedrigen Leistung zur Folge.
  • Um diesen '`-Iangel zu verringern, ist es bei einer elektrischen Uhr, die eine aus einer Unruh und einer Unruhwelle bestehende Einheit besitzt, bekannt, daß wenigstens eine Spule, die wenigstens drei mit Abstand angeordnete Seiten aufweist, in einer rechtwinkligen Ebene zu der Unruhwelle getragen wird, und die Mittel zur Bildung eines magnetischen Feldes besitzt. das wenigstens drei mit Abstand angeordnete verstärkte Bereiche aufweist, deren magnetische Achsen parallel zu der Unruhwelle verlaufen, wobei die Seiten der Spule derart im Abstand angeordnet sind, daß sie die verstärkten Bereiche gleichzeitig passieren und die Mittel zur periodischen Verbindung der Spule mit der Batterie aufweist, um einen magnetischen Fluß um die Spule zu erzeugen.
  • Dabei ist z. B. die Anordnung so getroffen, daß die Spule aus zwei halbkreisförmigen Flachspulen symmetrisch zurre Unruhdurchmesser besteht, wobei an zwei Stellen jeder geraden (Durchmesser-) Seite der Spulen die Magnetfelder im Augenblick der Erregung liegen, so daß vier Impulse gleichzeitig auftreten. Diese Anordnung hat, abgesehen von der erheblichen Raum-Beanspruchung der zwei verwendeten Hufei senmagnete, den Nachteil erheblicher Streufelder, da die Magnetbereiche auf beiden Seiten des Unruhdurchmessers wirken. Das gleiche ist bei einer anderen Anordnung mit zwei symmetrisch angeordneten Dreieckspulen und sechs abwechselnd polarisierten Stabmagneten der Fall, von denen jeweils gleichzeitig nur je zwei auf die aktiven Spulenteile impulsgebend im Sinne der Drehmomenterzeugung einwirken, während der dritte eine Zentrifugal- bzw. Zentripetalkraft hervorruft; will man auch ihn ausnutzen, so muß man die Kontaktdauer so weit verlängern, daß mehrere Impulse nacheinander auftreten, was für die Isochronismusbedingungen sehr ungünstig ist.
  • Um nun die Antriebsleitung bei im wesentlichen gleichen Batterieverbrauch noch weiter zu verbessern, ohne jedoch raumaufwendige und erhebliche Streufelder bedingende Magnetsysteme zu verwenden, besteht bei einer Uhr der im vorigen Absatz genannten Gattung die Erfindung in der Verwendung einer exzentrisch zur Unruhwelle innerhalb eines Bereiches von höchstens 180° um die Unruhwelle angeordneten Spule, jedoch in derartig abgewandelter Form der Spule und in derartiger Anordnung der Magnetpole, daß trotz der exzentrischen Spulenlage im Augenblick der Erregung der Spule von den Magnetpolen an mindestens drei annähernd in radialer Richtung stromdurchflossenen Stellen der Spule gleichzeitig Antriebsimpulse in gleicher Richtung auf die die Spule tragende Unruh ausgeübt werden.
  • Nach einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung ist nur eine Spule vorgesehen, die eine zu der Unruhwelle im wesentlichen radial verlaufende rückwärtige Seite, zwei mit den Enden der rückwärtigen Seite verbundene schräge Seiten und zwei radiale Schenkel aufweist, die an einem Ende mit den schrägen Seiten und an ihrem anderen Ende miteinander verbunden sind.
  • Nach einer anderen zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung können auch zwei Spulen vorgesehen sein. wobei ein Schenkel der einen Spule parallel neben einem Schenkel der anderen Spule angeordnet ist. so daß beide Schenkel gleichzeitig in einem der verstärkten Bereiche des magnetischen Feldes liegen.
  • Mit einer solchen Anordnung kann eine höhere Drehkraft bei im wesentlichen gleichen Batterieverbrauch erzielt werden, so daß eine verstärkte Antriebskraft erzeugt wird, oder aber es kann, wenn eine verstärkte Antriebskraft nicht erforderlich ist, eine kleinere Batterie verwendet oder eine erhöhte Lebensdauer der Batterie erzielt werden.
  • Die Erfindung ist in den Zeichnungen in zwei Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine perspektivische Teilansicht einer Uhr mit der Unruheinheit und dem Antriebsmechanismus, Fig. 2 eine Seitenansicht der Fig. 1, Fig. 3 eine Draufsicht auf die in den Fig. 1 und 2 dargestellten Teile der Uhr, Fig.4 einen vertikalen Teilschnitt nach der Linie 4-4 der Fig.3. Fig. 5 eine Draufsicht auf eine Uhr nach einer anderen Ausführungsform, Fig. 6 eine teilweise Seitenansicht der Fig. 5 und Fig. 7 ein vertikaler Teilschnitt nach der Linie 7-7 in Fig. 5.
  • In den Fig. 1 bis 4 ist im allgemeinen eine Uhr von dem gleichen Typ dargestellt, wie er in einem älteren Vorschlag der Erfinderin beschrieben und dargestellt ist, und da sich die Uhren lediglich durch die Mittel zur Umwandlung der elektrischen Energie in mechanische Energie unterscheiden, sind auch nur diese Teile der Uhr dargestellt.
  • Die Fig. 1 bis 4 zeigen eine Uhr, die eine Tragplatte 10 und eine Unruh 12 aufweist, die auf einer Unruhwelle 14 angeordnet ist. Die Unruh 12 hat einen Reifen 16, der von Armen oder Speichen 18 und 20 getragen wird. An einer Seite des Reifens 16 sind übliche Gegengewichte 22 vorgesehen, um das Gewicht einer Spule auszugleichen, die nachstehend beschrieben wird. Die Tragplatte 10 ist unterhalb der Unruh mit einer kreisausschnittförmigen Ausnehmung 24 versehen, die durch vertikale Flächen 26 und 28 begrenzt wird. Die Uhr weist ein Zifferblatt 30, einen Stundenzeiger 32, einen Minutenzeiger 34 und einen Sekundenzeiger 36 auf.
  • Innerhalb der Unruh 12 ist eine im ganzen mit 38 bezeichnete Spule angeordnet, die in eine zwecks besserer Veranschaulichung durchsichtig dargestellte Platte 40 aus Kunstharz eingebettet ist. Die Kunstharzplatte 40 ist in der in Fig. 3 unteren Hälfte der Unruhe 12 zwischen den Armen 18 und 20 und dem Reifen 16 eingegossen bzw. eingeformt, wie am besten aus den Fig. 1 und 3 ersichtlich ist. Fig. 3 zeigt, daß die Spule 38 einen rückwärtigen Teil 41, zwei mit dem geraden Teil 41 verbundene schräge Seiten 42 und 44 sowie einen im wesentlichen U-förmigen Teil 46, dessen radiale Schenkel 48 und 50 mit den Schrägseiten 42 und 44 verbunden sind, aufweist. Ein Ende der Spule ist mit der Unruh verbunden, während das andere Ende mit einem geeigneten Kontaktmechanismus in Verbindung steht.
  • Unterhalb der Unruh 12 sind in der kreisausschnittförmigen Ausnehmung 24 der Tragplatte 10 Öffnungen vorgesehen, in die zylinderförmige Magnete 52, 54, 56 und 58 eingepreßt sind. Der magnetische Kraftfluß geht von den Enden der Magnete senkrecht zu denselben aus. Die Magnete sind derart angeordnet, daß in der in Abb. 3 dargestellten Unruhlage der -Nlagnet 52 unter einem Ende des rückwärtigen Teiles 41 der Spule 38, der Magnet 54 unter dem radialen Schenkel 48, der Magnet 56 unter dem radialen Schenkel 50 und der Magnet 58 unter dem anderen Ende des rückwärtigen Teiles 41 liegt. Die oberen Pole der Magnete 52 und 56 sind gleichnamige Pole, deren Polarität den oberen Polen der Magnete 54 und 58 entgegengesetzt ist, so daß der von jedem 'ATagnetfel<1 erzeugte Impuls dazu neigt, die Spule und die Unruh in derselben Drehrichtung zu bewegen.
  • Oberhalb der in Fig.3 unteren Hälfte der Unruh ist ein oberer Magnetrückschlußteil 60 angeordnet, der von zwei aus weichem magnetischem Material bestehenden Zapfen 62 und 64 getragen wird, die sich durch die Tragplatte 10 erstrecken. Durch den oberen Magnetrückschlußteil 60 und die Zapfen 62 und 64 führen Schrauben 66 und 68, die in einen unteren Magnetrückschlußteil 70 eingreifen, der sich unterhalb der in Fig.3 unteren Hälfte der Unruh an der unteren Seite der Tragplatte erstreckt. Die Tragplatte 10 ist aus einem geeigneten nicht magnetischen Material, beispielsweise Messing oder Neusilber, gefertigt, während die Magnetrückschlußteile 60 und 70 sowie die Zapfen 62 und 64 aus magnetisierbarem Material, beispielsweise niedriggekohltem Stahl, bestehen. Die Schrauben 66 und 68 können entweder aus magnetisierbarem oder aus nicht magnetisierbarem Material hergestellt sein.
  • Der obere Magnetrückschlußteil 60 besitzt zwei sich nach außen erstreckende Schenkel 72 und 74, die von den Zapfen 62 und 64 getragen werden, und deren innere Enden einen W-förmigen Teil 76 bilden. Der untere Magnetrückschlußteil 70 ist ähnlich geformt und weist Schenkel 78 und 80 auf, die durch einen W-förmigen Tei182 miteinander verbunden sind, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist. Die unteren Flächen der 14lagnete 52 und 54 stehen mit dem linken Schenkel 84 des W-förmigen Teiles 82 des unteren Nlagnetrückschlußteiles 70 in Verbindung, während die unteren Flächen der Magnete 56 und 58 mit dem rechten Schenkel 86 des W-förmigen Teiles 82 des unteren Magnetrückschlußteiles in Berührung stehen.
  • Nimmt man nun an. der Strom fließt durch die Spule 38 in der auf dem Spulenteil 41 in Fig. 3 mit einem Pfeil bezeichneten Richtung, wobei die obere Fläche des Magnets 52 ein Nordpol ist, so wird dem linken Ende des rückwärtigen Teiles 41 ein Impuls nach oben rechtwinklig zu dem Stromfluß vermittelt. Durch denselben Stromfluß in der Spule 38 wird ein Strom erzeugt, der nach innen in Richtung auf die Unruhwelle 14 durch den radialen Schenkel 48 oberhalb des Magnets 54 fließt. Wenn das obere Ende des Magnets 54 ein Südpol ist, so erzeugt dieser einen Impuls auf den Spulenschenkel 48 nach links, rechtwinklig zu dem Spulenschenkel und dem Stromfluß durch denselben. Gleichzeitig fließt Strom radial nach außen durch den Schenkel 50 der Spule 38 oberhalb des Magnets 56, und wenn das obere Ende dieses Magnets ein Nordpol ist, wird dem Schenkel 50 ein' Impuls nach links, rechtwinklig zu dem Schenkel 50 und dem diesen durchfließenden Strom vermittelt. Der Stromfluß im rechten Ende des Teiles 41 wirkt mit einem Südpol am oberen Ende des Magnets 58 zusammen, wodurch am rechten Ende des Teiles 41. rechtwinklig zu diesem, ein Impuls nach unten erzeugt wird. Es geht hieraus hervor, daß die von allen vier Magneten erzeugten Impulse dazu neigen, gleichzeitig der Spule und der Unruh eine Drehbewegung im Uhrzeigersinn zu vermitteln. Die Magnetpole können natürlich auch umgekehrt, wie hier beschrieben, polarisiert sein, vorausgesetzt, daß die relativen Polaritäten unverändert bleiben, damit die sich addierenden Impulse auf der Spule erzeugt werden können.
  • Es können also bei einem gegebenen Strom in der Spule 38 vier sich addierende Impulse erzielt werden, um die Unruh zu bewegen, wobei eine hohe Drehkraft erzeugt und ein wirksamerer impulsgebender Mechanismus geschaffen wird, als er bisher verfügbar war. Der Magnetkreis ist auch hier in einem Teil der Uhr durch die Schließung des Eisenweges isoliert, wie dies bereits in einem älteren Vorschlag der Erfinderin beschrieben wurde. Dadurch werden die Streufeldprobleme auf ein Minimum reduziert, während gleichzeitig durch die Verwendung der offenbarten kleinen zylinderförmigen Magnete und des Magnetrückschlußkreises starke magnetische Felder in stark begrenzten Räumen geschaffen werden.
  • In den Fig. 5, 6 und 7 ist eine andere erfindungsgemäße Ausführungsform dargestellt, in welcher die in der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 4 verwendete einzelne Spule durch zwei Spulen ersetzt ist, die von der Unruh getragen werden. So ist in Fig. 5 eine Uhr dargestellt, die eine Tragplatte 90 aufweist, auf welcher eine Unruh 92 mit einer Unruhwelle 94 angeordnet ist. Wie in der vorhergehenden Ausführungsform, ist diese Uhr von der gleichen Art, wie sie in den vorerwähnten gleichlaufenden Anmeldungen ausführlicher offenbart worden ist.
  • Die Unruh 92 weist einen Reifen 96 auf, der von Armen 98 und 100 getragen wird. An dem Reifen 96 sind Gegengewichte 102 angeordnet, um das Gewicht der nachstehend beschriebenen Spulen auszugleichen. In der Tragplatte 90 ist eine kreisausschnittförmige Ausnehmung 104 vorgesehen, die von Seitenflächen 106 und 108 begrenzt wird. Die Tragplatte 90 ist mit Öffnungen versehen, in die drei zylinderförmige Magnete 110, 112 und 114 eingepreßt sind.
  • In der Unruh 92 sind vermittels einer aus Kunstharz bestehenden Platte 116 zwei Spulen 118 und 120 angeordnet. Die Spule 118 besteht aus annähernd radialen Schenkeln 122 und 124, die durch einen bogenförmigen Teil 126 miteinander verbunden sind. Die Spule 120 ist in der gleichen Weise mit radialen Schenkeln 128 und 130 ausgebildet, die durch einen bogenförmigen Teil 132 miteinander verbunden sind. Die radialen Schenkel 124 und 128 der Spulen 118 bzw. 120 sind parallel und nebeneinander oberhalb der oberen Fläche des mittleren Magnets 112 angeordnet, wie aus den Fig. 5 und 7 zu ersehen ist. Dieser Magnet hat vorzugsweise einen breiteren Durchmesser als die Magnete 110 und 114, um ein gleichförmiges Feld für beide Spulenschenkel 124 und 128 zu erzielen. Die radialen Schenkel 122 und 130 der Spulen 118 und 120 sind jeweils über den oberen Flächen der Magnete 110 bzw. 114 angeordnet. Die Spulen 118 und 120 können entweder in Reihe oder parallel geschaltet sein, sie sind jedoch so verbunden, daß der Strom in den oberen radialen Schenkeln 122 und 130 in entgegengesetzten Richtungen fließt, wie dies durch Pfeile angedeutet ist. Dadurch fließt der Strom durch die parallel verlaufenden Schenkel 124 und 128 oberhalb des Magnets 112 in der gleichen Richtung.
  • Über der Unruh und den Spulen ist ein oberer Magnetrückschlußteil134 angeordnet, der von zwei aus weichem magnetischem Material bestehenden Zapfen 136 und 138 getragen wird. Wie in der vorhergehend beschriebenen erfindungsgemäßen Ausführungsform, erstrecken sich auch diese Zapfen durch die Tragplatte 90. Durch den oberen #%-Iagnetrückschlußteil 134 und die Zapfen 136 und 138 sind Schrauben 140 und 142 geführt, die in einen unteren Magnetrückschlußteil 144 eingreifen, der unterhalb der Unruh all der unteren Seite der Tragplatte 90 angeordnet ist. Wie in der vorhergehenden Ausführungsform besteht die Tragplatte aus einem geeigneten nicht magnetisierbaren Material, wie Messing oder Neusilber, während die Magnetrückschlußteile 134 und 144 aus magnetisierbarem Material, beispielsweise niedriggekohltem Stahl, hergestellt sind. Die Schrauben 140 und 142 können entweder aus magnetischem oder aus nicht magnetischem Material bestehen.
  • Wenn der Strom in den Spulen 118 und 120 in der in Fig. 5 mit Pfeilen bezeichneten Richtung fließt und das obere Ende des mittleren Magnets 112 ein Südpol ist, dann wird den Spulenseiten 124 und 128 ein Impuls nach links, rechtwinklig zu diesen Spulenseiten und dem Stromfluß in denselben, vermittelt. In diesem Fall ist das obere Ende des Magnets 110 ein Nordpol, der dem Schenkel 122 der Spule 118 in Fig. 5 einen Impuls nach oben, rechtwinklig zu der Spulenseite und dem Stromfluß in derselben, vermittelt. Das obere Ende des Magnets 114 ist ebenfalls ein Nordpol, so daß dem Schenkel 130 der Spule 120 in Fig. 5 ein Impuls nach unten, rechtwinklig zu der Spulenseite und dem Stromfluß in derselben vermittelt wird. Es werden demnach vier verschiedene Impulse gleichzeitig erzeugt, von denen jeder dazu neigt, die Unruh 92 im Uhrzeigersinn zu drehen. Die Richtung des Stromflusses kann natürlich auch umgekehrt werden, solange nur der Stromfluß in den parallel verlaufenden Schenkeln 124 und 128, die in demselben Magnetfeld liegen, in derselben Richtung erfolgt. Auch die Polaritäten der Magnete können umgekehrt werden, solange die oberen Pole der Magnete 110 und 114 die gleiche Polarität haben, die der des oberen Poles des Magnets 112 entgegengesetzt ist.
  • Wie in der vorhergehend beschriebenen Ausführungsform, so ist auch hier der Magnetkreis und der impulsgebende Mechanismus örtlich begrenzt in einem Teil der Uhr untergebracht, wobei die Streufelder durch den Magnetkreis auf ein Minimum reduziert werden. Für einen gegebenen Stromfluß wird ein hoher Grad von Impulsdrehkräft erzielt, um ein wirksames Mittel zur Umwandlung von elektrischer Energie in mechanische Kraft, bei geringster Beanspruchung der Batterie, zu erhalten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Uhr mit Batterieantrieb mit einer aus einer Unruh und einer Unruhwelle bestehenden Einheit, von der wenigstens eine Flachspule, die wenigstens drei mit Abstand angeordnete Seiten aufweist, in einer zu der Unruhwelle rechtwinkligen Ebene getragen wird, und die Mittel zur Bildung eines magnetischen Feldes besitzt, das wenigstens drei mit Abstand angeordnete verstärkte Bereiche aufweist, deren magnetische Achsen parallel zu der Unruhwelle verlaufen, wobei die Seiten der Spule derart im Abstand angeordnet sind, daß sie die verstärkten Bereiche gleichzeitig passieren, und die Mittel zur periodischen Verbindung der Spule mit der Batterie aufweist, um einen magnetischen Fluß um die Spule zu erzeugen, gekennzeichnet durch die Verwendung einer exzentrisch zur Unruhwelle innerhalb eines Bereiches von höchstens 180° um die Unruhwelle angeordneten Spule bzw. Spulenkombination, jedoch in derartig abgewandelter Form der Spule(n) und in derartiger Anordnung der Magnetpole, daß trotz der exzentrischen Spulenlage im Augenblick der Erregung der Spule bzw. Spulenkombination von den Magnetpolen an mindestens drei annähernd in radialer Richtung stromdurchflossenen Stellen der Spule bzw. Spulenkombination gleichzeitig Antriebsimpulse in gleicher Richtung auf die die Spule(n) tragende Unruh ausgeübt werden.
  2. 2. Uhr mit Batterieantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur eine Spule (38) vorgesehen ist, die eine im Verhältnis zu der Unruhwelle (14) im wesentlichen parallel zu einem Durchmesser verlaufende rückwärtige Seite (41), zwei mit den Enden der rückwärtigen Seite (41) verbundene schräge Seiten (42, 44) und zwei radiale Schenkel (48, 50) aufweist, die an einem Ende mit den schrägen Seiten (42, 44) und an ihrem anderen Ende miteinander verbunden sind.
  3. 3. Uhr mit Batterieantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Spulen (118 und 120) vorgesehen sind, wobei ein Schenkel (124) der einen Spule (118) parallel neben einem Schenkel (128) der anderen Spule (120) angeordnet ist, so daß beide Schenkel gleichzeitig in einem der verstärkten Bereiche (112) des magnetischen Feldes liegen, während zwei andere Schenkel (122 und 130) parallel zu einem Durchmesser, aber entgegengesetzt gerichtet verlaufen und im gleichen Zeitpunkt in zwei anderen verstärkten Bereichen (110, 114) des magnetischen Feldes liegen. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Ni r. 1006 6-10, 1 118 744, 523 885, 501215; bekanntgemachte Unterlagen (Delivran ce) des französischen Patents Nr. 1 134 560.
DEH31654A 1956-12-31 1957-11-12 Uhr mit Batterieantrieb Pending DE1092388B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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