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DE1092292B - Aufwickelmaschine fuer Papierbahnen od. dgl. mit Einrichtung zum Bilden eines Einfuehrstreifens - Google Patents

Aufwickelmaschine fuer Papierbahnen od. dgl. mit Einrichtung zum Bilden eines Einfuehrstreifens

Info

Publication number
DE1092292B
DE1092292B DEL25794A DEL0025794A DE1092292B DE 1092292 B DE1092292 B DE 1092292B DE L25794 A DEL25794 A DE L25794A DE L0025794 A DEL0025794 A DE L0025794A DE 1092292 B DE1092292 B DE 1092292B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
knives
winding machine
carriage
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL25794A
Other languages
English (en)
Inventor
George Emerson Lamb
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEL25794A priority Critical patent/DE1092292B/de
Publication of DE1092292B publication Critical patent/DE1092292B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/26Means for mounting or adjusting the cutting member; Means for adjusting the stroke of the cutting member
    • B26D7/2628Means for adjusting the position of the cutting member
    • B26D7/2635Means for adjusting the position of the cutting member for circular cutters
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D1/00Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor
    • B26D1/01Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work
    • B26D1/12Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis
    • B26D1/14Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a circular cutting member, e.g. disc cutter
    • B26D1/24Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a circular cutting member, e.g. disc cutter coacting with another disc cutter
    • B26D1/245Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a circular cutting member, e.g. disc cutter coacting with another disc cutter for thin material, e.g. for sheets, strips or the like
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D5/00Arrangements for operating and controlling machines or devices for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D5/02Means for moving the cutting member into its operative position for cutting

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

öl.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Aufwickelmaschine für Papierbahnen od. dgl. mit einer Einrichtung zum Bilden eines Einführungsstreifens beim Rollenwechsel. Diese Maschine wird in Verbindung mit einer Einführpresse, die die Papierbahn von einem Trockner aus einer Wickelmaschine zuführt, verwendet, die die Papierbahn auf Hülsen aufwickelt.
Es ist eine Aufwickelmaschine für Papierbahnen bekannt, bei der zur Bildung eines Einführungsstreifens beim Rollenwechsel ein seitlich verschieb- bares Messer vorgesehen ist, durch das zunächst die Bahn in Längsrichtung aufgeschnitten werden kann, wonach das Messer mittels eines Schlittens nach außen zu dem einen Rand hin bewegt werden kann.
Es ist ferner eine Vorrichtung bekannt, die zu beiden Seiten der Papierbahn Trennmittel zur Erzeugung eines Einführstreifens vorsieht. Diese Trennmittel bestehen in einem Draht, der durch Lenker in bestimmte Winkel zum Außenrand der Papierbahn gebracht werden kann.
Wenngleich an die Güte des Schnittes zur Erstellung eines Einführungsstreifens nicht hohe Anforderungen zu stellen sind, so ist dennoch bei Herstellung eines Einführungsstreifens darauf zu achten, daß die Schnittkante nicht einreißt. Dies ist insbesondere von Bedeutung bei schnell laufenden Aufwickelmaschinen.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Aufwickelmaschine für Papierbahnen od. dgl. mit einer Einrichtung zum Bilden eines Einführungsstreifens beim Rollenwechsel, wobei ein symmetrisch zur Längsachse ausgebildeter Einführungsstreifen gebildet wird und die Anwendung hoher Laufgeschwindigkeiten der Maschine möglich wird. Die Gefahr des Einreißens des Einführungsstreifens ist hierbei auf ein Mindestmaß beschränkt.
Die Erfindung schlägt demnach eine Aufwickelmaschine für Papierbahnen mit einer Einrichtung zum Bilden eines Einführungsstreifens beim Rollenwechsel vor, die durch zwei je zu einer Seite der Bahnlängsachse vorgesehene axial verschiebbare Scheibenmesserpaare gekennzeichnet ist, deren parallel zueinander angeordnete und angetriebene Messer beim Bewegen der Messerpaare gegeneinander im Abstand voneinander gehalten, dagegen vor sowie beim Bewegen derselben voneinander fort zur Anlage aneinandergebracht werden.
Durch die Anwendung von Messerscheibenpaaren wird nicht nur eine hohe Laufgeschwindigkeit der Maschine erreicht, sondern auch ein sauberer Schnitt an den Kanten des Einführungsstreifens erzielt. Diese Vorteile werden durch die Bewegung der Schneidmesser während des Arbeitsvorganges unterstützt.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt. Es zeigt
Aufwickelmaschine
für Papierbahnen od. dgl.
mit Einrichtung zum Bilden eines
Einführstreifens
Anmelder:
George Emerson Lamb,
Hoquiam, Wash. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. H. Dabringhaus, Patentanwalt,
Düsseldorf 1, Charlottenstr. 58
George Emerson Lamb, Hoquiam, Wash. (V. St. Α.),
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Einführpresse und einer Wickelmaschine mit dazwischen und am Gestell der Einführpresse angeordneten Streifenschnetdvorrichtung,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Streifenschneidvorrichtung von der linken Seite,
Fig. 3 eine Ansicht des Schnittes nach Linie HI-III in Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV in Fig. 2,
Fig. 5 einen Schnitt nach Linie V-V in Fig. 2,
Fig. 6 einen senkrechten Schnitt durch einen Satz Messerführungsschlitten während der Bewegung nach der Mitte zu.
Fig. 7 einen Schnitt wie in Fig. 6, jedoch während der Bewegung nach dem Rand der Papierbahn zu,
Fig. 8 eine Draufsicht auf die geschnittene Papierbahn,
Fig. 9 ein Schaltschema der elektrischen Steuerung der Vorrichtung.
Die Einführpresse 10 gemäß Fig. 1 ist mit zwei zusammenwirkenden Walzen 11 ausgerüstet, die so angetrieben werden, daß sie eine Papierbahn 12 z. B. von einer Rolle abziehen, die nicht dargestellt ist, und an eine Hülse eines Wicklers abgeben, auf die die Bahn aufgewickelt wird. Der Wickler 13 besteht aus einem Rahmen 14, in dem die Wickelachsen 15 drehbar abgestützt sind. Zwei Achsen 15 können übereinander gelagert werden. Zunächst wird die Papierbahn auf die eine Hülse aufgewickelt und, wenn diese voll ist, auf die andere Hülse aufgewickelt. Zwischenzeitlich kann die volle Hülse gegen eine leere ausgewechselt werden.
009 630/240
Die Einrichtung zum Bilden eines Einführungsstreifens gemäß Fig. 1 besteht aus zwei senkrechten Rahmenteilen 20, 20', die auf Konsolen 21 des Gestells 10 χ der Maschine 10 befestigt sind. Der Abstand dieser beiden Rahmenteile ist beträchtlich größer als die Breite der Papierbahn 12, die zwischen ihnen hindurch läuft und durch strichpunktierte Linien in Fig. 2 dargestellt ist. Die beiden Rahmenteile 20, 20' sind an den oberen und unteren Enden durch Balken 22 und 23 verbunden, die, wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, einen U-förmigen Querschnitt aufweisen. Der obere Querbalken 22 ist an der Unterseite durch eine flache Platte 22χ geschlossen, die seitlich übersteht und mit ihren Rändern 24 Führungsflansche bildet. In ähnlicher Weise ist der untere Querbalken 23 auf der Oberseite durch eine Platte 23 χ geschlossen, die überstehende Flansche 25 bildet.
Im oberen Teil des Rahmens sind in Lagern 28 der seitlichen Rahmenteile 20 und 20' eine Messerantriebswelle 27 und eine Gegenspindel 26 gelagert. In ahnlicher Weise sind im unteren Teil des Rahmens eine Messerantriebswelle 29 und eine Gewindespindel 30 gelagert. Die beiden Wellen und die beiden Spindeln sind parallel zueinander und in einer Ebene angeordnet. In der Mitte sind die Spindel 26 und die Welle 27 durch ein Stützlager 31 gehalten, das am oberen Querbalken 22 befestigt ist. In gleicher Weise ist für die Welle 29 und die Spindel 30 eine Abstützung 32 vorgesehen.
Die Spindeln 26 und 30 sind je zur Hälfte, d. h. zu beiden Seiten der Stützlager 31 und 32, mit gegenläufigem Gewinde versehen. Beide Spindeln 26 und
30 erstrecken sich mit ihren Zapfen am rechten Ende durch die Lager 28 hindurch und tragen außerhalb der Lager innerhalb des Rahmenteils 20' Kettenräder 33 und 34 von gleichem Durchmesser, über die eine endlose Kette 35 läuft und den Gleichlauf beider Spindeln sichert. Die obere Spindel 26 ist außerdem mit einem Kettenrad 36 versehen, das durch eine Kette 37 von einer Welle 39 her über das Kettenrad 38 angetrieben wird. Die Welle 39 wird von einem umsteuerbaren Elektromotor 40 über ein Übersetzungsgetriebe 39χ angetrieben. Der Motor 40 ist auf dem rechten Ende des Querbalkens 22 befestigt, wie aus Fig. 2 zu ersehen ist.
Die Messerantriebswellen 27 und 29 erstrecken sich am linken Ende mit ihren Lagerzapfen durch die Lager 28 hindurch in das Innere des senkrechten Rahmenteils 20. Sie sind mit Kettenrädern 41 und 42 versehen, über die eine endlose Kette 43 läuft, die auch über das Antriebskettenrad 44 geführt ist. Das Antriebskettenrad 44 ist auf der Welle 45 eines Getriebes 45 χ befestigt, das dem Antriebsmotor 46 nachgeschaltet ist. Die Kettenräder 41 und 42 auf den Messerwellen 27 und 29 werden gegenläufig von der Antriebskette 43 umschlungen, so daß sie gegenläufig angetrieben werden. Spannkettenräder 47 und 48 sorgen für die erforderliche Kettenspannung der Ketten 35 und 43. Zu beiden Seiten der mittleren Abstützung
31 für die Spindel 26 und 27 sind Messerschlitten 50 und 50' angeordnet. Wie aus den Fig. 6 und 7 ersichtlich ist, ist jeder Schlitten mit einer Querbohrung 51 Λ-ersehen, durch die die Gewindespindel 26 hindurchgeführt ist. An den durchbohrten oberen Teil schließen sich nach unten in U-Form Schenkel an, die bei 52 gleichachsig durchbohrt sind. In diesen Bohrungen 52 sind Lager angeordnet, und durch die Lagerbohrungen 52 ist die Welle 27 hindurchgeführt.
Auf der Oberseite sind die Schlitten 50, 50' bei 53 ausgespart, wie aus Fig. 5 ersichtlich ist. In diese Aussparung 53 ragt die Platte 22 χ des oberen Querbalkens 22 hinein. An den überfassenden oberen Enden der Schlitten sind Führungsleisten 54 angebracht, die auf den Führungsflanschen 24 der Platte 22χ gleiten. Die Schlitten 50 und 50' sind also an den oberen Querbalken 22 geführt.
Wie aus den Fig. 6 und 7 ersichtlich ist, ist in den Bohrungen 51 der Messerschlitten 50, 50' je eine zylindrische Spindelmutter 56 gelagert, die auf die Spindel 26 aufgeschraubt ist. Gegen \^erdrehung gegenüber dem Schlitten ist die Mutter 56 durch Keile 57 gesichert, Die Mutter 56 kann sich aber in der Bohrung Si'aJcial verschieben. Die Verschiebung ist durch Anschlagplatten 58 und 58' begrenzt, die an den beiden Außenflächen des Schlittens um die Spindel 26 herum angeordnet und durch Schrauben 59 befestigt sind.
Wenn die Spindel 26 umläuft, um die Schlitten nach innen zu bewegen, so bewegen sich zunächst die Spindelmuttern 56 in der Bohrung 51 so lange seitlich, bis sie an einer Anschlagplatte 58' zur Anlage kommen. Erst dann werden bei weiterer Drehung der Spindel 26 die Messerschlitten 50, 50' von den Muttern 56 mitgenommen und nach innen aufeinander zu verschoben. Erfolgt der Antrieb der Spindel 26 in umgekehrter Richtung, so werden die Muttern 56 innerhalb der Bohrung 51 zunächst nach außen bewegt, bis sie an den Anschlagplatten 58 zur Anlage kommen. Von da ab nehmen die Muttern die Schlitten entlang dem Querbalken 22 nach außen zu mit.
In ähnlicher Weise sind gemäß Fig. 2 die Messerschlitten 60 und 60' ausgebildet, durch die die Messerwelle 29 und die Spindel 30 hindurchragen und die am unteren Querbalken 23, und zwar auf dessen Oberseite, geführt sind. Im unteren Teil der Fig. 6 ist die antriebsmäßige Verbindung der Spindel 30 mit dem Schlitten 60 dargestellt. Die Mutter 65 ist in der Bohrung 51 jt fest angeordnet. Sie kann sich daher gegenüber dem Schlitten 60 weder verdrehen noch seitlich verschieben. Wenn also die Spindel 30 ihre Drehrichtung ändert, so ändert sich sofort die Bewegungsrichtung des Messerführungsschlittens 50, ohne daß ein Spiel entsteht, wie es in den oberen Messerführungsschlitten der Fall ist.
Zwischen den beiden nach unten gerichteten Schenkeln der oberen Messerschlitten 50, 50' sind Messerrollen 70 mit Naben 71 in den Kugellagern 72 gelagert. Diese Messerrollen greifen mit Federn in Längsnuten der Welle 27 ein. Sie drehen sich daher mit der Welle 27 und können auf der Welle durch den Führungsschlitten längsverschoben werden. Jede Messerrolle 70 hat einen Ringflansch 73, gegen den mit Hilfe einer Kiemmutter 74 ein ringscheibenförmiges Messer 75 geklemmt ist, das am Umfang mit einer einseitig abgeschrägten Schneide 76 versehen ist.
Zwischen den nach oben gerichteten Schenkeln der unteren Schlitten 60, 60' sind deren Naben 78 in den Kugellagern 80 gelagert. Die Naben greifen mittels Federn 81 in Längsnuten der Welle 29 ein. Auf den Naben 78 sind die Messerrollen 84 axial verschiebbar, aber durch Federn 83 gegen Verdrehung gesichert, gelagert, die Randflansche 85 aufweisen, gegen die mit Hilfe einer Kiemmutter 87 das Messer 86 festgeklemmt ist. Die Messer 75 und 86 wirken beim Schneiden zusammen, wenn sie die Stellung gemäß Fig. 7 haben, und trennen die Papierbahn 12.
Die Messerrolle 84 wird durch eine Druckfeder 89 in Richtung auf das Messer 75 gedrückt. Wenn die beiden Messer zusammenarbeiten, so hält die Feder 89 die Anlage der Messer aneinander aufrecht.
Wenn die Schneidvorrichtung 18 in der in Fig. 1 angegebenen Weise angeordnet ist und eine Bahn aus Papier od. dgl. hindurchgeführt und auf eine Hülse 15 aufgewickelt wird, so stehen während des Wickelvorganges die Messerschlitten SO und 60 mit den Messerrollen 70 und 84 im linken Ende und die Schlitten 50', 60' mit ihren Messerrollen am rechten Ende der Messerwellen 27 und 29, wie es in Fig. 2 strichpunktiert dargestellt ist. Soll dann die Bahn geschnitten werden, um einen schmalen Einführungsstreifen zu bilden, der abgerissen werden kann, so daß sich die fertige Rolle von dem Wickler abheben und der Streifen an die leere Hülse 15 anschließen läßt, so schaltet der Bedienungsmann zunächst den Motor 40 ein, der über die Ketten 37 und 35 die Gewindespindeln 26 und 30 mit gleicher Geschwindigkeit und einer solchen Drehrichtung antreibt, daß die beiden Messerschlittenpaare sich nach innen zu zur Mitte der Bahn hin bewegen. Obwohl die Spindeln 26 und 30 gleichzeitig laufen, so kommen die Schlitten 50, 50' auf der Spindel 26 nicht sofort in Bewegung, da ihre Antriebsmuttern 56 das oben beschriebene Spiel haben. Demzufolge eilen die unteren Schlitten 60, 60' den oberen Schlitten 50, 50' bei der Bewegung nach innen voraus (s. Fig. 6). Bei dem so vorhandenen Abstand der Messer können diese über die Oberseite und über die Unterseite der Bahn 12 gleiten, ohne daß die Bahn geschnitten wird. Sobald die unteren Messer eine bestimmte Stellung erreichen, wird der Motor 40 automatisch abgeschaltet. Die Messer bleiben daher in der in Fig. 2 dargestellten Stellung nahe der Mitte stehen. Die zusammengehörenden Messer 75 und 86 haben noch den Abstand voneinander, der durch die Verschiebbarkeit der Muttern 56 bedingt ist.
Während dieser Einwärtsbewegung der Messerführungsschlitten wird die Bahn weiter auf die Hülse 15 aufgerollt. Soll der Schneidvorgang beginnen, so sind beide Motoren 40 und 46 eingeschaltet. Der Motor 46 wird in der Drehrichtung umgeschaltet. Demzufolge treibt die Spindel 30 die Schlitten 60, 60', in Richtung nach außen an. Gleichzeitig bewegen sich die Muttern 56 in den Bohrungen der Schlitten 50, 50' in Richtung nach außen. Sobald sie an die Anschlagplatten 58 anstoßen, bewegen sich auch die Schlitten 50, 50' nach außen. Die Bewegungen sind so aufeinander abgestimmt, daß die Bewegung der Schlitten 50, 50' erst dann beginnt, wenn die Messer 75 und 86 zur Anlage gekommen sind. Demzufolge erhalten die Federn 89 den Anlagedruck zwischen den Messern 75 und 86 aufrecht.
Nachdem die Messerscheiben die Schneidstellung gemäß Fig. 7 erreicht haben, bewegen sich die beiden Messersätze mit gleicher Geschwindigkeit nach außen, wodurch auseinanderlaufende Schnitte entstehen, die bis zu den Rändern der Bahn führen.
Die Schnitte, die in dieser Weise erzeugt werden, sind in Fig. 8 dargestellt. Die kurzen parallelen Schnitte p liegen verhältnismäßig nahe der Mittellinie der Bahn 12 und entstehen während der Zeit, in der die Messer bereits in Schneidberührung miteinander gekommen sind, die verstellbaren Muttern aber noch nicht die Anschlagplatte erreicht haben und die Schlitten 50,50' mitnehmen. Die anschließenden schrägen Schnitte entstehen dann während der anschließenden Bewegung beider Schlittensätze nach außen. Der so gebildete Streifen wird von dem Bedienungsmann an der schmälsten Stelle abgerissen und an der leeren Hülse 15 befestigt, die dann mit dem Wickeln beginnt. Die fertige Rolle kann nunmehr entfernt werden.
Sämtliche Vorgänge werden elektrisch gesteuert, wie es aus Fig. 9 ersichtlich ist. Durch die Leitungen Ll, L2 und L3 wird dreiphasiger Wechselstrom für den Motor 40 der Schlitten und den Antriebsmotor 46 für die Messerwellen über mehrere magnetgesteuerte Schalter 100, 101 und 102 zugeführt. Der Schalter
100 steuert den Vorwärtslauf des Motors 40, durch den die Schlitten 50, 50' und 60, 60' nach innen bewegt werden. Der Schalter 101 steuert den Rückwärtslauf des Motors 40, durch den die Schlitten von der Mitte nach außen zu den Rändern der Bahn 12 verschoben werden. Die Schalter 100 und 101 sind mit in der Regel geschlossenen Verriegelungskontakten 103 und 104 versehen, die bei der Betätigung der Schalter geöffnet werden, mit denen sie mechanisch verbunden sind. Sie verhindern das gleichzeitige Einschalten der Schalter 100 und 101, da sie im geöffneten Zustand die Stromzuleitung 105 zur Magnetspule 107 bzw. 106 zur Magnetspule 108 unterbrechen.
Der Schalter 102 steuert den Messerwellenantriebsmotor 46, der nur in einer Richtung laufen kann. Von den Zuleitungen L1, L 2 sind Leitungen 110 und 111 abgezweigt, die einen Transformator T speisen. An der Sekundärwicklung des Transformators T sind Leitungen 112 und 113 angeschlossen, die Strom niedriger Spannung verschiedenen Steuerschaltern zuführen. Hierzu gehören zwei Anlaßschalter 115 und 116, die von Hand bedient werden. Der Schalter 115 bewirkt das Einschalten des Schalters 100, durch den der Motor 40 in Vorwärtsrichtung angelassen wird, um die Schlitten nach der Mitte der Papierbahn zu zu bewegen. Der Schalter 100 ist durch den Haltekontakt 117, der mit ihm verbunden ist, verriegelt. Der zweite Anlaßschalter 116 schaltet nicht nur den Motorschalter
101 für die Bewegung der Schlitten nach außen, sondern auch den Motorschalter 102 für den Messerantriebsmotor 46 ein. Beide Schalter 101 und 102 sind durch einen einzigen Haltekontakt 118 verriegelt.
Außerdem sind automatische Schalter vorgesehen. Ein Endschalter 119 schaltet automatisch den Schlittenmotor 40 ab, wenn die Schlitten das Ende ihrer Bewegung nach innen erreichen (s. Fig. 2). Ein zweiter Endschalter 121 schaltet den Motor 40 automatisch ab, wenn die Schlitten das Ende ihrer Bewegung nach außen erreichen. Außerdem ist ein doppeltwirkender Schalter 122 vorgesehen, der zeitweise den Motor 40 abschaltet und dadurch die Schlittenbewegung nach außen unterbricht, sobald die Messer sich genügend nach außen bewegt haben, um in die Schneidstellung zu gelangen, in der sie miteinander in Berührung stehen. Während dieser Unterbrechung der Messerbewegung nach außen schneiden die Messer die parallelen Schnitte p des Einführungsstreifens (s. Fig. 8). Mit dem Schalter 122 ist ein Zeitrelaisschalter 127 verbunden, der den Schlittenmotor einschaltet und dadurch bewirkt, daß die Messer sich auf die Ränder hin bewegen und die schrägen Schnitte gemäß Fig. 8 schneiden.
Die Arbeitsweise der Erfindung ist folgende: Wenn der Bedienungsmann die Maschine für das Schneiden eines Einführungsstreifens vorbereiten will, so drückt er auf den als Druckknopfschalter ausgebildeten Anlaßschalter. Demzufolge fließt ein Strom von der Leitung 112 durch den in der Regel geschlossenen Endschalter 119 und die Leitungen 120 und 106 zu der Magnetspule 108 des Motorschalters 100. Wenn der Motorschalter 100 in dieser Weise betätigt ist, schließt er nicht nur den Haltekontakt 117, durch den der erste Anlaßschalter 115 überbrückt wird, um die Spule 108 fortlaufend zu erregen, sondern verbindet die Leitun-
gen 130, 131 und 132 des Schlittenmotors 40 mit den Hochspannungsleitungen, so daß die Messerschlitten 50, 50' und 60, 60' sich nach innen zur Mittellinie der Papierbahn 12 hin bewegen. Zufolge des Bewegungsspiels der Muttern 56 innerhalb der oberen Schlitten 50, 50' bleiben diese gegenüber den unteren Messerführungsschlitten 60, 60' zurück, so daß während der Bewegung nach innen die Messer 75 und 86 einen Abstand voneinander haben, der eine Schneidwirkung auf das Papier ausschließt. Außerdem werden die Messer 75 und 86 nicht angetrieben, da der Messerantriebsmotor 46 stromlos ist.
Sobald die Messerführungsschlitten das Ende ihrer Bewegung nach innen erreicht haben, wie es in Fig. 2 dargestellt ist, öffnet der Endschalter 119 automatisch und schaltet die Leitungen 120 und 106 ab. Dadurch wird der Motorschalter 100 abgeschaltet, so daß der Motor 40 stillsteht. Bei der Vorbeibewegung des Schlittens 50 am Schalter 122 während dieser Schlittenbewegung nach der Mitte zu wird der Schalter 122 nicht beeinflußt.
Um nun das Schneiden eines Einführungsstreifens zu bewirken, drückt der Bedienungsmann kurz auf den Druckknopfschalter 106, der den zweiten Anlaßschalter darstellt. Dadurch wird die Leitung 112 an die Leitungen 134 und 135 angeschlossen, die über die Leitungen 136 und 105 die Magnetspulen 129 und 107 unter Strom setzen. Diese Magnetspulen betätigen die Motorenschalter 102 und 101, so daß der Antriebsmotor 46 für die Messerwellen und der Antriebsmotor 40 für die Messerschlitten anlaufen.
Der Motorschalter 102 schließt gleichzeitig einen Haltekontakt 118, der die Überbrückung des zweiten Anlaßschalters 116 bewirkt und die Stromzufuhr zur Magnetspule 129 über die Leitungen 137, 138, 139 und 136 sichert, auch wenn der Druckknopfschalter 116 losgelassen wird und öffnet. Eine entsprechende Überbrückungsleitung für die Magnetspule 107 ist durch die Leitungen 137, 138, 139, 135, 140 und 105 gebildet, die nach Loslassen des Druckknopfschalters die Stromzufuhr zur Magnetspule 107 sichert.
Durch den Motor 40 werden die Messerschlitten 50, 50' und 60, 60' nach den Rändern der Papierbahn zu bewegt. Wieder bewirken die verschiebbaren Muttern 56, daß die oberen Schlitten 50, 50' zunächst stehenbleiben. Demzufolge holen die unteren Schlitten 60, 60' die oberen Schlitten ein, und die Messer 86' kommen in Berührung mit den Messern 75, so daß das Schneiden des Papiers beginnt. Etwa gleichzeitig berührt der obere Schlitten 50 auf seinem Weg nach außen den Schalthebel 123 des Doppelschalters 122 und bewirkt das öffnen des Kontaktes 124 (s. Fig. 9). Dadurch wird die Stromzufuhr zur Magnetspule 107 unterbrochen, wodurch der Motor 40 zum Stillstand kommt. Da die Messerschlitten dadurch zum Stillstand kommen, werden die parallelen Schnitte p gemäß Fig. 8 erzeugt, weil die Messerantriebswellen 27 und 29 weiter angetrieben werden.
Die L'nterbrechung der Auswärtsbewegung der Messer ist nur kurzzeitig. Die erwähnte Betätigung des Doppelschalters 122 hat gleichzeitig das Schließen des Kontaktes 125 bewirkt und dadurch ein Heizelement 126 in dem Zeitrelaisschalter 127 unter Strom gesetzt. Die Erwärmung des Elements 126 bewirkt nach kurzer Zeit ein Schließen der Kontakte 128. Sobald dies geschehen ist, fließt Strom über die Leitungen 137, 141, 142, 140 und 105 zu der Magnetspule 107, die den Motorenschalter 101 wieder schließt. Der Motor 40 treibt also die Spindeln 26 und 30 der Messerführungsschlitten wieder an, so daß diese weiter nach außen wandern. Sobald der Schlitten 50 an dem Schalthebel 123 vorbeibewegt ist und diesen losläßt, nimmt der Doppel schalter 122 wieder seine normale Stellung ein, in der die Kontakte 14 geschlossen sind. Das Zeitrelais 127 ist dann wieder abgeschaltet, und die Magnetspule 107 erhält ihren Strom wieder wie vorher über die Leitungen 137,138, 139, 134, 135, 140 und 105. Während dieser Zeit werden die schrägen Schnitte d gemäß Fig. 8 erzeugt, da sowohl der Schlittenmotor 40 wie auch der Messerantriebsmotor eingeschaltet sind. Das Schneiden wird fortgesetzt, bis die Messer sich vollständig nach außen bewegt haben und der Endschalter 121 durch den Schlitten 50 betätigt wird. Der Vorgang des Schneidens eines Einführungsstreifens ist damit beendet.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Aufwickelmaschine für Papierbahnen od. dgl. mit einer Einrichtung zum Bilden eines Einführungsstreifens beim Rollenwechsel, gekennzeichnet durch zwei je zu einer Seite der Bahnlängsachse vorgesehene axial verschiebbare Scheibenmesserpaare, deren parallel zueinander angeordnete und angetriebene Messer (75,86) beim Bewegen der Messerpaare gegeneinander im Abstand voneinander gehalten, dagegen vor sowie beim Bewegen derselben voneinander fort zur Anlage aneinandergebracht werden.
2. Aufwickelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibenmesser (75,86) durch Gewindespindeln (26,30) verstellbar sind, die im Gleichlauf angetrieben werden und bei der Drehung in der einen Richtung die Messer vom Rand der Bahn nach der Mitte zu und bei Drehung in der anderen Richtung von der Mitte nach außen verschieben, wobei das eine Scheibenmesser (86) jedes Messerpaares beim Drehen der Gewindespindel (30) sofort eine entsprechende axiale Bewegung ausführt, während das andere Messer (75) jedes Paares erst nach Überwinden eines Spieles eine der Drehung der Gewindespindel (26) entsprechende axiale Verschiebung erfährt.
3. Aufwickelmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibenmesser (75, 86) eines jeden Messerpaares nach Erreichen der Schneidstellung, in der sie aneinanderliegen, kurzzeitig nicht axial verschiebbar sind und daher parallele Schnitte in Längsrichtung erzeugen.
4. Aufwickelmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Gewindespindeln (26, 30) Messerschlitten (50, 50' und 60, 60') geführt sind, in denen die Scheibenmesser (75, 86) einschließlich der sie tragenden Messerrollen (70, 84) gelagert sind, die ihrerseits auf den Messerantriebswellen (27,29) längsverschiebbar, aber nicht drehbar befestigt sind.
5. Aufwickelmaschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel muttern (56) der Messerschlitten (50, 50') eines jeden Messerpaares innerhalb jedes Messerschlittens begrenzt axial verschiebbar, aber nicht drehbar gelagert sind.
6. Aufwickelmaschine nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindespindeln (26, 30) von einem umschaltbaren Elektromotor (40) antreibbar sind und Endschalter (119, 121) im Bewegungsbereich der Messerschlitten (50, 50') vorgesehen sind, die in ihren Endstellungen den Motor (40) abschalten.
7. Aufwickelmaschine nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerantriebswellen (27, 29) von einem Elektromotor (46) antreibbar sind und im Bewegungsbereich eines der Messerschlitten (50) ein doppeltwirkender Schalter (122) angeordnet ist, der den umsteuerbaren Elektromotor (40) zeitweise abschaltet, sobald die
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Scheibenmesser (75, 86) zu Beginn der Bewegung der Schlitten (50, 50', 60, 60') von der Mitte nach außen zur Anlage aneinandergekommen sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 698 662, 2 343 047.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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