DE1092103B - Schaltungsanordnung zur Veraenderung der Auswahl von Verbrauchern, die bei Netzausfall durch Notstrom versorgt werden - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Veraenderung der Auswahl von Verbrauchern, die bei Netzausfall durch Notstrom versorgt werdenInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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- H02J9/00—Circuit arrangements for emergency or stand-by power supply, e.g. for emergency lighting
- H02J9/04—Circuit arrangements for emergency or stand-by power supply, e.g. for emergency lighting in which the distribution system is disconnected from the normal source and connected to a standby source
- H02J9/06—Circuit arrangements for emergency or stand-by power supply, e.g. for emergency lighting in which the distribution system is disconnected from the normal source and connected to a standby source with automatic change-over, e.g. UPS systems
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Description
- Schaltungsanordnung -zur. Veränderung der Auswahl von Verbrauchern, die bei Netzausfall durch Notstrom versorgt werden Bei vielen Fabrikationsprozessen ist es enviinscht, bestimmte Maschinen bei Ausfall der allgemeinen Stromversorgung in Betrieb zu halten oder innerhalb kürzester Zeit wieder in Gang zu setzen. Es ist üblich, für solche Fälle ein Notstromaggregat aufzustellen, das die Versorgung bei Stromausfall übernimmt. Die Notstromverbraucher werden zusammengefaßt und ion einer oder mehreren Notstromverteilungen aus gespeist, die bei Ausfall des Netzes auf das Notstromaggregat umgeschaltet werden. Es ergibt sich also eine Schaltungsanordnung ähnlich Abb. 1. Die Verteilung 1 wird vom Netz gespeist, an ihr liegen die Verbraucher 2, die bei 'Netzausfall stillgesetzt werden können. Die Notstromverbraücher 3 hängen an der Verteilung 4, die bei Normalbetrieb von der Verteilung 1 oder unmittelbar vom Netz aus gespeist wird. Bei Netzausfall wird der Umschalter 5 selbsttätig oder von Hand auf das Notstromaggregat umgeschaltet. Soll nun nachträglich ein Verbraucher von der Verteilung 1 auf Notstromversorgung (Verteilung 4) umgelegt werden - oder auch umgekehrt, etwa wegen Überlastung des Notstromaggregates von Verteilung 4 auf Verteilung 1 -, so muß das entsprechende Kabel von der Verteilung 1 abgeklemmt und an einen Reserveabgang auf der Verteilung 4 angeschlossen werden. Eine Unterbrechung des Betriebes ist dabei unvermeidbar, außerdem müssen in den Verteilungen entsprechend viele Reserveabgänge vorgesehen und für derartige Umlegungen freigehalten ,v erden.
- Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für die Versorgung von Stromverbrauchern, die über Schütze oder Schalter mit Nullspannungsauslösern geschaltet werden und an ein gemeinsames Sammelschienensy stem angeschlossen sind, welches bei Netzausfall aus einem Notstromaggregat versorgt wird, und besteht darin, daß die Spulen der Schütze 14 bzw. der Nullspannungsauslöser der Notstromverbraucher an eine Steuerspannungsschiene R1' gelegt werden, die bei Netz- und Notstromversorgung unter Spannung bleibt, während die Schütze 13 der übrigen Verbraucher an eine Steuerspannungsschiene R1 angeschlossen werden, die nur bei anstehender Netzspannung unter Spannung steht, wobei die Auswahl der Steuerspannungsschienen durch einfaches Umsetzen einer Sicherungspatrone oder Umlegen eines Umschalters im Spulenstromkreis des Schützes bzw. Nullspannungsauslösers - gegebenenfalls auch ohne Betriebsunterbrechung - vorgenommen bzw. geändert werden kann. Die Verteilungen 1 und 4 (Abb. 1) können dabei in eine einzige Verteilung zusammengefaßt werden. Reserveabgänge für die Umlegung eines Verbrauchers sind nicht mehr erforderlich.
- Die neue Schaltungsanordnung ist in Abb. 2 dargestellt, dabei ist angenommen, daß das Netz unter Spannung steht (Normalbetrieb). Der Schalter 6 ist dann ein- und der Schalter 7 ausgeschaltet, die Verteilung 8 wird also vom Netz gespeist. Gleichzeitig hat das Steuerspannungsschütz 9 angezogen. Im Steuerspannungsnetz 10 stehen also die Steuerspannungsschienen R1 und R1' unter Spannung.
- Die Verbraucher 11 und 12, deren Zahl natürlich nicht auf zwei begrenzt ist, werden über die Schütze 13 und 14 geschaltet. An Stelle der Schütze können auch Schalter mit Nullspannungsauslösern verwendet werden. Für die Absicherung der Spulenstromkreise sind die Sicherungen 15 und 15' bzw. 16 und 16' vorgesehen. Die Sicherungselemente 15 und 16 sind an die Steuerspannungsschiene R1, die Sicherungselemente 15' und 16' an die Schiene R,' angeschlossen. Bei dem Verbraucher 11 sei das Element 15 und bei dem Verbraucher 12 das Element 16' mit einer Sicherungspatrone versehen.
- Im Normalbetrieb stehen, wie bereits erwähnt, beide Steuerspannungsschienen unter Spannung, es können also beide Verbraucher eingeschaltet werden. Fällt das Netz aus, so öffnet der Schalter 6, und das Schütz 9 fällt ab. Ist das Notstromaggregat angelaufen und der Schalter 7 geschlossen, so erhalten die Verteilung 8 und die Steuerspannungsschiene R1' wieder Spannung, während die Steuerspannungsschiene R1 spannungslos bleibt. Das Schütz 13, dessen Spule über die Sicherung 15 an der spannungslosen Schiene R1 liegt, kann also nicht wieder eingeschaltet werden, während der N otstromverbraucher 12, dessen Schütz 14 seine Steuerspannung von der Schiene R1' erhält, wieder in Betrieb gesetzt werden kann. Soll der Verbraucher 11 von Normal- auf Notstromversorgung umgelegt werden, so genügt es, die .Sicherungspatrone statt in das Element 15 in 15' einzusetzen. Umgekehrt würde der Verbraucher 12 durch ein einfaches Umsetzen der Sicherungspatrone von 16' nach 16 vom Notstromnetz auf das Normalnetz umgeschaltet werden. Die Umschaltung läßt sich, was besonders in chemischen Betrieben wichtig sein kann, auch ohne Betriebsunterbrechung durchführen, wenn man vorübergehend beide Elemente mit Patronen bestückt und dann erst die überflüssige Patrone herausnimmt. An Stelle der Sicherungen können natürlich auch Umschalter verwendet werden, durch die die Spulen wahlweise auf die Steuerspannungsschiene R1 oder R1' geschaltet werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung für die Versorgung von Stromverbrauchern, die über Schütze oder Schalter mit Nullspannungsauslösern geschaltet werden und an ein gemeinsames Sammelschienen:ystem angeschlossen sind, welches bei Netzausfall aus einem Notstromaggregat versorgt wird, dadurch gekennzeichnet, daB die Spulen der Schütze (14) bzw. der Nullspannungsauslöser der Notstrornverbraucher an eine Steuerspannungsschiene (R1') gelegt werden, die bei Netz- und Notstromversorgung unter Spannung bleibt, während die Schütze (13) der übrigen Verbraucher an eine Steuerspannungsschiene (R1) angeschlossen werden, die nur bei anstehender Netzspannung unter Spannung steht, wobei die Auswahl der Steuerspannungsschienen durch einfaches Umsetzen einer Sicherungspatrone oder Umlegen eines Umschalters im Spulenstromkreis des Schützes bzw. Nullspannungsauslösers - gegebenenfalls auch ohne Betriebsunterbrechung - vorgenommen bzw. geändert werden kann.
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|---|---|---|---|
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| DE1092103B true DE1092103B (de) | 1960-11-03 |
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| DEF27677A Pending DE1092103B (de) | 1959-02-09 | 1959-02-09 | Schaltungsanordnung zur Veraenderung der Auswahl von Verbrauchern, die bei Netzausfall durch Notstrom versorgt werden |
Country Status (1)
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|---|---|
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1959
- 1959-02-09 DE DEF27677A patent/DE1092103B/de active Pending
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