DE1090567B - Vorrichtung zum Entfernen von kleinen Eisenteilchen aus keramischen Massen und Glasuren od. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum Entfernen von kleinen Eisenteilchen aus keramischen Massen und Glasuren od. dgl.Info
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entfernen der in flüssigen keramischen Massen und Glasuren
enthaltenen kleinen Eisenteilchen.
Bei den bekannten Vorrichtungen werden entweder magnetische Eisenstäbe in den flüssigen Massestrom
getaucht, oder Magnetfilter enthalten im Filterraum Material aus Weicheisen in Form von Stäben, gelochten
Blechen, Spiralen, Kugeln, Spänen usw., an deren Berührungsflächen sich unter Einwirkung magnetischer
Kräfte Polpaare bilden. Auch Siebgewebe sind in den Filterraum so eingebaut worden, daß die Gewebedrähte
in ihrer Längsrichtung, also senkrecht zur Fließrichtung des zu filtrierenden Gutes, zwischen
ungleichnamigen Polplatten eine die magnetischen Kräfte leitende Verbindung herstellen, wobei die Magnetpole
an den Berührungsstellen der rechtwinklig übereinanderliegenden Drähte entstehen. Dem Filtermaterial
ist die Funktion zugeordnet, das Eisen durch Magnetpole aus der durch die freien öffnungen hindurchströmenden
Flüssigkeit herauszuziehen und festzuhalten. DieseVorrichtungen eignen sich insbesondere
für die Enteisenung von Flüssigkeiten, bei denen Eisenteilchen die einzigen festen Bestandteile darstellen.
Da keramische Massen und Glasuren aus einem Gemenge von feinstgemahlenem Kaolin, Quarz und Feldspat
bestehen und Wasser lediglich als Fortbewegungsmittel darstellt, werden die in der Masse und
Glasur enthaltenen feinzerkleinerten Eisenteilchen beim Durchströmen der Flüssigkeit durch die Filteröffnungen
bzw. beim Vorbeiströmen an den Magnetpolen von der anhaftenden Flüssigkeit und den schiebenden und stoßenden Mineralteilchen mitgerissen, so
daß nur relativ große Eisenteilchen wegen der stärkeren Induktion von den Magnetpolen angezogen und
festgehalten werden. Der feine Eisenstaub geht mit der strömenden Masse durch die öffnungen hindurch
und macht sich auf den gebrannten keramischen Gegenständen als qualitätsschädigende Verfärbung oder als
bräuliche Flecke bemerkbar.
Erfindungsgemäß werden die durch die Strömung der flüssigen Masse hervorgerufenen und der magnetischen
Anziehungskraft entgegenwirkenden Kräfte unter Wahrung des Vorteiles einer verbesserten Qualität
von Scherben und Glasur dadurch aufgehoben, daß eine große Zahl von engmaschigen Siebgeweben
aus nichtrostendem, magnetisch leitfähigem Material zu einem Block dicht aufeinandergeschichtet werden.
Die Siebgewebe sind abwechselnd so übereinandergelegt, daß die Maschenquadrate des einen Gewebes zu
den Maschenquadraten des folgenden Gewebes um etwa 45° versetzt sind. Drahtdicke und Maschenweite
der Siebgewebe werden den unterschiedlichen Massen und Glasuren so angepaßt, daß die Haftkraft
Vorrichtung zum Entfernen
von kleinen Eisenteilchen aus keramischen
Massen und Glasuren od. dgl.
Anmelder:
Ernst Zollitsch,
Dresden-A 29, Mobschatzer Str. 14B
Dresden-A 29, Mobschatzer Str. 14B
Ernst Zollitsch, Dresden,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
der Flüssigkeit an den Drahtoberflächen dem Schweredruck
der Flüssigkeit so lange das Gleichgewicht hält, bis durch weiteren Zufluß der Masse ein geringer
Überdruck entsteht, der die Masse zum Abfluß bringt. Nach dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel
treten die magnetischen Kraftlinien aus den im Gehäuse 1 ringförmig angeordneten Magneten
2 senkrecht zur Siebebene in den Filterraum ein. Durch die magnetische Induktion entstehen deshalb
nur an den halbrunden Erhöhungen der Kettdrähte 8 ausgeprägte Magnetpole. Der Durchgang der flüssigen
Masse durch den Siebblock vollzieht sich in der Weise, daß die in den Maschen der Gewebe 4 aufgehängten
Flüssigkeitsmembranen sich unter dem Schweredruck etwas nach unten durchbiegen und von den darunterliegenden
Maschen aufgenommen werden. Beim Übergang der Masse von Gewebe zu Gewebe gleitet die
Flüssigkeit an den dünnen Drähten ohne Wirbelbildung vorbei. Auf den diagonal von unten in die
dar über liegenden Flüssigkeitsmembranen hineinragenden halbrunden Kettdrähten entstehen Staupunkte.
Bei dem geringen Durchmesser der Drähte von 0,1 mm und ein geringes mehr gleiten die Mineralteilchen von
den Staupunkten ab. Wird ein Eisenteilchen auf einen Staupunkt 8, der zugleich Magnetpol ist, abgesetzt,
bleibt es unter dem magnetischen Einfluß und durch den Wegfall störender Fließkräfte haften. Damit die
festgehaltenen Eisenteilchen wieder entfernt werden können, ist der Siebblock unterteilt. Die in Kapseln 5
untergebrachten Teilblöcke lassen sich aus dem magnetischen Kraftfeld mittels Zylinder 3 geschlossen
herausnehmen und reinigen.
009 610/355
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Entfernen von kleinen Eisenteilchen aus keramischen Massen und Glasuren
od. dgl. unter Verwendung eines Magneten, gekenn zeichnet durch in verschraubbaren Kapseln (5) befindliche,
in einem Zylinder (3) übereinandergeschichteteengmaschige Siebgewebe (4), die im
Innenraum des Gehäuses (1) eines ringförmig ausgebildeten Magneten (2) angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschenquadrate von einem
Sieb zum anderen um 45° versetzt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ6633A DE1090567B (de) | 1958-04-26 | 1958-04-26 | Vorrichtung zum Entfernen von kleinen Eisenteilchen aus keramischen Massen und Glasuren od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ6633A DE1090567B (de) | 1958-04-26 | 1958-04-26 | Vorrichtung zum Entfernen von kleinen Eisenteilchen aus keramischen Massen und Glasuren od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1090567B true DE1090567B (de) | 1960-10-06 |
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ID=7619830
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEZ6633A Pending DE1090567B (de) | 1958-04-26 | 1958-04-26 | Vorrichtung zum Entfernen von kleinen Eisenteilchen aus keramischen Massen und Glasuren od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1090567B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3160583A (en) * | 1961-05-31 | 1964-12-08 | Donald E Stem | Magnetic grates |
| US4303504A (en) * | 1979-09-07 | 1981-12-01 | United Kingdom Atomic Energy Authority | Magnetic filtration |
-
1958
- 1958-04-26 DE DEZ6633A patent/DE1090567B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3160583A (en) * | 1961-05-31 | 1964-12-08 | Donald E Stem | Magnetic grates |
| US4303504A (en) * | 1979-09-07 | 1981-12-01 | United Kingdom Atomic Energy Authority | Magnetic filtration |
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