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DE1090567B - Vorrichtung zum Entfernen von kleinen Eisenteilchen aus keramischen Massen und Glasuren od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Entfernen von kleinen Eisenteilchen aus keramischen Massen und Glasuren od. dgl.

Info

Publication number
DE1090567B
DE1090567B DEZ6633A DEZ0006633A DE1090567B DE 1090567 B DE1090567 B DE 1090567B DE Z6633 A DEZ6633 A DE Z6633A DE Z0006633 A DEZ0006633 A DE Z0006633A DE 1090567 B DE1090567 B DE 1090567B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glazes
iron particles
ceramic masses
small iron
removing small
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEZ6633A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Zollitsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ERNST ZOLLITSCH
Original Assignee
ERNST ZOLLITSCH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ERNST ZOLLITSCH filed Critical ERNST ZOLLITSCH
Priority to DEZ6633A priority Critical patent/DE1090567B/de
Publication of DE1090567B publication Critical patent/DE1090567B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B33/00Clay-wares
    • C04B33/02Preparing or treating the raw materials individually or as batches
    • C04B33/04Clay; Kaolin
    • C04B33/06Rendering lime harmless
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C1/00Magnetic separation
    • B03C1/02Magnetic separation acting directly on the substance being separated
    • B03C1/025High gradient magnetic separators
    • B03C1/031Component parts; Auxiliary operations
    • B03C1/033Component parts; Auxiliary operations characterised by the magnetic circuit
    • B03C1/034Component parts; Auxiliary operations characterised by the magnetic circuit characterised by the matrix elements
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B33/00Clay-wares
    • C04B33/30Drying methods

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Filtering Materials (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entfernen der in flüssigen keramischen Massen und Glasuren enthaltenen kleinen Eisenteilchen.
Bei den bekannten Vorrichtungen werden entweder magnetische Eisenstäbe in den flüssigen Massestrom getaucht, oder Magnetfilter enthalten im Filterraum Material aus Weicheisen in Form von Stäben, gelochten Blechen, Spiralen, Kugeln, Spänen usw., an deren Berührungsflächen sich unter Einwirkung magnetischer Kräfte Polpaare bilden. Auch Siebgewebe sind in den Filterraum so eingebaut worden, daß die Gewebedrähte in ihrer Längsrichtung, also senkrecht zur Fließrichtung des zu filtrierenden Gutes, zwischen ungleichnamigen Polplatten eine die magnetischen Kräfte leitende Verbindung herstellen, wobei die Magnetpole an den Berührungsstellen der rechtwinklig übereinanderliegenden Drähte entstehen. Dem Filtermaterial ist die Funktion zugeordnet, das Eisen durch Magnetpole aus der durch die freien öffnungen hindurchströmenden Flüssigkeit herauszuziehen und festzuhalten. DieseVorrichtungen eignen sich insbesondere für die Enteisenung von Flüssigkeiten, bei denen Eisenteilchen die einzigen festen Bestandteile darstellen.
Da keramische Massen und Glasuren aus einem Gemenge von feinstgemahlenem Kaolin, Quarz und Feldspat bestehen und Wasser lediglich als Fortbewegungsmittel darstellt, werden die in der Masse und Glasur enthaltenen feinzerkleinerten Eisenteilchen beim Durchströmen der Flüssigkeit durch die Filteröffnungen bzw. beim Vorbeiströmen an den Magnetpolen von der anhaftenden Flüssigkeit und den schiebenden und stoßenden Mineralteilchen mitgerissen, so daß nur relativ große Eisenteilchen wegen der stärkeren Induktion von den Magnetpolen angezogen und festgehalten werden. Der feine Eisenstaub geht mit der strömenden Masse durch die öffnungen hindurch und macht sich auf den gebrannten keramischen Gegenständen als qualitätsschädigende Verfärbung oder als bräuliche Flecke bemerkbar.
Erfindungsgemäß werden die durch die Strömung der flüssigen Masse hervorgerufenen und der magnetischen Anziehungskraft entgegenwirkenden Kräfte unter Wahrung des Vorteiles einer verbesserten Qualität von Scherben und Glasur dadurch aufgehoben, daß eine große Zahl von engmaschigen Siebgeweben aus nichtrostendem, magnetisch leitfähigem Material zu einem Block dicht aufeinandergeschichtet werden. Die Siebgewebe sind abwechselnd so übereinandergelegt, daß die Maschenquadrate des einen Gewebes zu den Maschenquadraten des folgenden Gewebes um etwa 45° versetzt sind. Drahtdicke und Maschenweite der Siebgewebe werden den unterschiedlichen Massen und Glasuren so angepaßt, daß die Haftkraft
Vorrichtung zum Entfernen
von kleinen Eisenteilchen aus keramischen
Massen und Glasuren od. dgl.
Anmelder:
Ernst Zollitsch,
Dresden-A 29, Mobschatzer Str. 14B
Ernst Zollitsch, Dresden,
ist als Erfinder genannt worden
der Flüssigkeit an den Drahtoberflächen dem Schweredruck der Flüssigkeit so lange das Gleichgewicht hält, bis durch weiteren Zufluß der Masse ein geringer Überdruck entsteht, der die Masse zum Abfluß bringt. Nach dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel treten die magnetischen Kraftlinien aus den im Gehäuse 1 ringförmig angeordneten Magneten 2 senkrecht zur Siebebene in den Filterraum ein. Durch die magnetische Induktion entstehen deshalb nur an den halbrunden Erhöhungen der Kettdrähte 8 ausgeprägte Magnetpole. Der Durchgang der flüssigen Masse durch den Siebblock vollzieht sich in der Weise, daß die in den Maschen der Gewebe 4 aufgehängten Flüssigkeitsmembranen sich unter dem Schweredruck etwas nach unten durchbiegen und von den darunterliegenden Maschen aufgenommen werden. Beim Übergang der Masse von Gewebe zu Gewebe gleitet die Flüssigkeit an den dünnen Drähten ohne Wirbelbildung vorbei. Auf den diagonal von unten in die dar über liegenden Flüssigkeitsmembranen hineinragenden halbrunden Kettdrähten entstehen Staupunkte. Bei dem geringen Durchmesser der Drähte von 0,1 mm und ein geringes mehr gleiten die Mineralteilchen von den Staupunkten ab. Wird ein Eisenteilchen auf einen Staupunkt 8, der zugleich Magnetpol ist, abgesetzt, bleibt es unter dem magnetischen Einfluß und durch den Wegfall störender Fließkräfte haften. Damit die festgehaltenen Eisenteilchen wieder entfernt werden können, ist der Siebblock unterteilt. Die in Kapseln 5 untergebrachten Teilblöcke lassen sich aus dem magnetischen Kraftfeld mittels Zylinder 3 geschlossen herausnehmen und reinigen.
009 610/355

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Entfernen von kleinen Eisenteilchen aus keramischen Massen und Glasuren od. dgl. unter Verwendung eines Magneten, gekenn zeichnet durch in verschraubbaren Kapseln (5) befindliche, in einem Zylinder (3) übereinandergeschichteteengmaschige Siebgewebe (4), die im Innenraum des Gehäuses (1) eines ringförmig ausgebildeten Magneten (2) angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschenquadrate von einem Sieb zum anderen um 45° versetzt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEZ6633A 1958-04-26 1958-04-26 Vorrichtung zum Entfernen von kleinen Eisenteilchen aus keramischen Massen und Glasuren od. dgl. Pending DE1090567B (de)

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Publications (1)

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DE1090567B true DE1090567B (de) 1960-10-06

Family

ID=7619830

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEZ6633A Pending DE1090567B (de) 1958-04-26 1958-04-26 Vorrichtung zum Entfernen von kleinen Eisenteilchen aus keramischen Massen und Glasuren od. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1090567B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3160583A (en) * 1961-05-31 1964-12-08 Donald E Stem Magnetic grates
US4303504A (en) * 1979-09-07 1981-12-01 United Kingdom Atomic Energy Authority Magnetic filtration

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3160583A (en) * 1961-05-31 1964-12-08 Donald E Stem Magnetic grates
US4303504A (en) * 1979-09-07 1981-12-01 United Kingdom Atomic Energy Authority Magnetic filtration

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