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DE1090411B - Sturmsicherung fuer Kranbruecken - Google Patents

Sturmsicherung fuer Kranbruecken

Info

Publication number
DE1090411B
DE1090411B DEH31196A DEH0031196A DE1090411B DE 1090411 B DE1090411 B DE 1090411B DE H31196 A DEH31196 A DE H31196A DE H0031196 A DEH0031196 A DE H0031196A DE 1090411 B DE1090411 B DE 1090411B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
storm protection
pinch rollers
crane
housing
storm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH31196A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Haeffele
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HAUSHAHN MASCHINENFABRIK C
Original Assignee
HAUSHAHN MASCHINENFABRIK C
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HAUSHAHN MASCHINENFABRIK C filed Critical HAUSHAHN MASCHINENFABRIK C
Priority to DEH31196A priority Critical patent/DE1090411B/de
Publication of DE1090411B publication Critical patent/DE1090411B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C9/00Travelling gear incorporated in or fitted to trolleys or cranes
    • B66C9/18Travelling gear incorporated in or fitted to trolleys or cranes with means for locking trolleys or cranes to runways or tracks to prevent inadvertent movements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sturmsicherung für Kranbrücken u. dgl., mittels welcher unabhängig von den gebremsten Rädern der Kranbrücke ein sicherer Schluß mit den Schienen, hergestellt und so die Kranbrücke verankert wird.
Es sind bereits Sturmsicherungen bekannt, die aus einem umfangreichen Hebelgetriebe bestehen, und in der Weise arbeiten, daß durch eine zangenartige Einrichtung der Kran an der Schiene festgehalten wird. Femer ist eine Einrichtung bekannt, bei welcher die Kranbrücke durch steigeisenähnliche' Vorrichtungen in der Fahrtrichtung festgehalten wird.
Andere bekannte Sturmsicherungseinrichtüngen für Kranbrücken weisen ein Exzent©rgesperre auf, wie solche unter anderem auch im Vorrichtungsbäu zum Festspannen von Werkzeugen während der Bearbeitung verwendet werden. Diese Vorrichtungen erfordern aber eine große Anzahl von Hebeln, Gelenken und Lagerstellen, über welche die Eikzenteracheiben die Anpreßdrücke übertragen, also mehrere bewegliehe Elemente, die starker Abnutzung unterworfen sind und leicht · zu Störungen Veranlassung geben. Auch müssen hierbei diese zahlreichen Teile sehr kräftig bemessen sein, damit sie1 die sehr großen Auffangkräfte für den Kran ausreichend und stoßfrei aufnehmen können.
Bei anderen bekannten Sturmäieherungen wird die Brückenbewegung durch eine Art Hemmschuh abgebremst, der sich vor ein besonderes Aufläufrad legt. Die lebendige Energie des Kranes soll hierbei nicht 3<> durch Klemmung des Rades,- äohdern durch Aufläufen auf den als Doppelkeil ausgebildeter! Hemmschuh vernichtet werden.
Infolge der Vielzahl der erforderlichen Teile bzw. ihrer umfangreichen Bauart gestalten sich alle diese Einrichtungen, ganz abgesehen von den Schwierigkeiten des Einbaues, durchwegs auch ziemlich kostspielig.
Demgegenüber betrifft die Erfindung eine von den Laufrädern der Kranbrücke unabhängige Sturmsicherung, die sich aus nur sehr wenigen Teilen zusammen1-setzt und äußerst wenig Platz beansprucht, so daß sie bequem an der Stirnseite des Sehern el wagens des — Kranfahrwerks befestigt werden kann. Diese Sturmsicherung besteht aus einem in an sich bekannter Weise durch ein elektrohydraulisches Hubgerät während der Einschaltung des Betriebsstromes selbsttätig unwirksam gehaltenen Bremsgesperre und besitzt erfindungsgemäß ein unmittelbar mit dem Schemel wagen verbundenes Klemmrollengesperre, dessen unter Federwirkung stehende Klemmrollen bei ungewollter Bewegung der Kranbrücke in beiden Fahrtrichtungen selbsttätig zwischen keilförmigen Flächen zur Anlage kommen, die einerseits von den Seitenflächen der Fahrschiene, andererseits von durch Schrägflächen begrenz-·
V1
Sturmsicherung für Kranbrüeken
Anmelder:
C, Haushahn, Maschinenfabrik,
Stuttgart-Feuerbach, Borsigstr. 24
Fritz Haeffele, Stuttgart-Zufferihausen,
ist als Erfinder· genannt worden
ten Aussparungen im Gehäuse der Sturmsicherung gebildet werden. Klemmrollengesperre an sich sind in anderem Zusammenhang bereits bekannt Ihre Anwendung im vorliegenden Falle gestattet einen seht einfachen und billigen Aufbau des Gerätes und sichert eine zuverlässige, erschütterungsfreie Wirkung.
Damit die Klemmrollen leicht gelöst werden können, ist das Gehäuse der Sturmsicherung längs einet zur Fahrtfichtuijg parallelen Ebene unterteilt, derart, daß der Abstand der beiden Gehäüöeteile quer zur Fahrtrichtung durch Lösen der Verbindungsmittel vergrößert Werden kann.·
Die Klenlmrollen werden vorteilhaft über eine bremsende Rutschkupplung drehbar und in horizontaler Richtung verschiebbar je in einer Führung gelagert, die ihrerseits um eine senkrechte Achse gegenüber dem Gehäuse verschwenkt werden kann.
Die Führungen der Klemmrollen sind je mittels eines kolbenartigen Führungsansatzes in Führüngs"-zylind'ern verdrehungssicher/ "geführt, in welchen zugleich die Andrückfedern der Klemmrollen. gegen Verschmutzung' gesichert untergebracht sind, wodurch jede Beschädigung von außen verhindert wird.
Ein Ausführungsbeispiel einer Sturmsicherung gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung in schematischer Form dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Ansicht in Fahrtrichtung gesehen mit Teilschnitt längs der Linie I-I in Fig. 3,
Fig. 2 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles II gesehen,
Fig. 3 eine Draufsicht und
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie I-IV in Fig. 3.
Die Sturmsicherung besteht im wesentlichen aus einem aus zwei kräftigen Stahlgußteilen 1, 2 gebildeten Gehäuse, die durch kräftige Ankerschrauben 3 zusammengehalten werden. Der Teil 2 enthält große Flanschflächen, mit deren Hilfe die ganze Vorrichtung bequem am Sehern el wagen des Kranfahrwerkes be-
009 610/115
festigt werden kann. ■ Auf den Teilen 1 und 2, um senkrechte Achsen 4 drehbar gelagert, sind Führungszylinder 11 angeordnet, in denen, die eigentlichen Klemmrollen 5 in Führungen 6 senkrecht zur Rollenachse verschiebbar gelagert sind. Durch eine Rutsch- kupplung 17 wird die Drehung der Klemmrolle um ihre senkrechte Achse gebremst. Eine Drehung um eine waagerechte Achse wird durch einen in Nuten 18 des Führungszylinders 11 gleitenden, unter Federwirkung stehenden Spannstift 19 verhindert. Andrückfedern 7, die an einem Anschlag 12 angreifen, sind bestrebt, die Klemmrollen 5 stets gegen die Fahrschiene 8 anzudrücken. Um eine Seilrolle 9 ist ein Seil 13 geführt, das zu einem elektrohydraulischen Hubgerät 10 geht, bei dessen Einschaltung die Klemmrollen 5 von der Fahrschiene abgehoben werden, wogegen, sie an dieser zur Anlage kommen, wenn das Hubgerät stromlos wird, weil dann die Andrückfedern 7 die Klemmrollen 5 gegen die Fahrschiene pressen. Das Hubgerät 10 ist auf Längsträgern 16 zwischen den beiden Stirnwänden des Gehäuses aufgebaut und trägt ein auf und ab bewegliches Querhaupt 14, an welchem beiderseits die zu den Klemmrollen führenden Seile 13 befestigt sind.
Die ganze Einrichtung stellt also ein nach beiden Fahrtrichtungen wirksames Klemmrollengesperre dar. Die Arbeitsweise ist kurz folgende: Bei Beginn des Kranbetriebes wird der Hauptschalter, der die ganze Kranbrücke mit Strom versieht, eingeschaltet und damit auch das Hubgerät auf Dauerstellung eingeschaltet. Es hebt sich nun das Querhaupt 14 des Hubgerätes und zieht über die beidseitig angebrachten Seile 13 die beiden Klemmrollen 5 von der Fahrschiene weg. Damit ist der Kran betriebsfertig.
Bei Arbeitsschluß schaltet der Kranführer den Hauptschalter aus; damit wird auch das Hubgerät stromlos.
Das Querhaupt senkt sich, und die Andrückfedern 7 drücken beide Klemmrollen 5 gegen die Fahrschiene. Die Oberflächen der Klemmrollen, die mit der Fahrschiene in Berührung kommen, sind gerändelt und gehärtet. Dadurch entsteht zwischen der Fahrschiene und dem Umfang der Klemmrolle unter dem Einfluß der Kraft der Andrückfeder 7 ein gewisser Reibungsschluß, der ausreicht, um die Klemmwirkung sicher einzuleiten, wenn sich der Kran unbeabsichtigt, etwa unter dem Einfluß von Sturm, nach einer der beiden Richtungen in Bewegung setzt Die Klemmrollen klemmen sich dabei in dem keilförmigen Raum zwischen den Seitenflächen der Fahrschiene 8 und den durch Schrägflächen 15 begrenzten Aussparungen im Gehäuse l·, 2 der Sturmsicherung fest.
Hat die Sturmsicherung angesprochen, so kann man durch Lösen der Ankerschrauben 3 und Wegbewegen des Gehäuseteiles 1 von der Schiene jederzeit die Einrichtung wieder entspannen und die Klemmrollen für den normalen Betrieb in die Ausgangslage zurückbringen. Es ist auch möglich, die gesamte Sturmsicherung am Kranschemelwagen mit Hilfe von federnden Zwischengliedern derart festzumachen, daß diese Federn auftretende Stöße elastisch abfangen. Durch Einbau eines Senkventils im Hubgerät wird erreicht, daß auch im Falle des Ausschaltens des Kranhauptschalters während der Fahrt der Kranbrücke die Sturmsicherung erst dann zur Wirkung kommt, wenn die Betriebsbremsen des Kranes wirksam geworden sind, so daß also ein plötzliches Blockieren des fahrenden Kranes ausgeschlossen ist.

Claims (4)

PatentAnsprüche:
1. Sturmsicherung für Kranbrücken, die von den Laufrädern der Kranbrücke unabhängig ist und aus einem durch ein elektrohydraulisches Hubgerät während der Einschaltung des Betriebsstromes selbsttätig unwirksam gehaltenen Bremsgesperre besteht, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein unmittelbar mit dem Schemelwagen verbundenes Klemmrollengesperre besitzt, dessen unter Federwirkung stehende Klemmrollen (5) bei ungewollter Bewegung der Kranbrücke in beiden Fahrtrichtungen selbsttätig zwischen keilförmigen Flächen zur Anlage kommen, die einerseits von den Seitenflächen der Fahrschiene (8), andererseits von durch Schrägflächen (15) begrenzten Aussparungen am Gehäuse {1,2) der Sturmsicherung gebildet werden.
2. Sturmsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse der Sturmsicherung längs einer zur Fahrtrichtung parallelen Ebene unterteilt ist, derart, daß der Abstand der beiden Gehäuseteile (1, 2) quer zur Fahrtrichtung durch Lösen von Ankerschrauben (3) od. dgl. vergrößert werden kann, um die Klemmrollen (5) lösen zu können.
3. Sturmsicherung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmrollen (5) über eine bremsende Rutschkupplung (17) drehbar und in horizontaler Richtung verschiebbar je in einer Führung (6) gelagert sind, die um eine senkrechte Achse (4) schwenkbar im Gehäuse (1, 2) der Sturmsicherung sitzt.
4. Sturmsicherung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen (6) der Klemmrollen (5) je mittels eines kolbenartigen Führungsansatzes in Führungszylindern (11) verdrehungssicher geführt sind, in welchen zugleich die Andrückfedern (7) der Klemmrollen gegen Verschmutzung gesichert untergebracht sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 604154, 829 050, 210.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 610/115 9.60
DEH31196A 1957-09-24 1957-09-24 Sturmsicherung fuer Kranbruecken Pending DE1090411B (de)

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DEH31196A DE1090411B (de) 1957-09-24 1957-09-24 Sturmsicherung fuer Kranbruecken

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Publications (1)

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DE1090411B true DE1090411B (de) 1960-10-06

Family

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DEH31196A Pending DE1090411B (de) 1957-09-24 1957-09-24 Sturmsicherung fuer Kranbruecken

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DE (1) DE1090411B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0050989A1 (de) * 1980-10-28 1982-05-05 British Telecommunications Kippsicherheitsvorrichtung
WO2016193392A1 (de) * 2015-06-02 2016-12-08 Römer Fördertechnik GmbH Schienenzange mit vertikaler führung
CN116902791A (zh) * 2023-07-13 2023-10-20 青岛海西重机有限责任公司 一种防风系固装置及起重设备

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DE604154C (de) * 1933-05-31 1934-10-26 Demag Akt Ges Sturmsicherung fuer Verladebruecken und aehnliche schwere Fahrzeuge
DE829050C (de) * 1948-12-19 1952-02-28 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Sturmsicherung fuer Verladebruecken o. dgl.
DE841210C (de) * 1950-03-02 1952-06-13 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Sturmsicherung fuer Verladebruecken, Krane od. dgl.

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