DE1090348B - Vormagnetisierter ferromagnetischer Kern fuer Modulatoren und Variometer - Google Patents
Vormagnetisierter ferromagnetischer Kern fuer Modulatoren und VariometerInfo
- Publication number
- DE1090348B DE1090348B DES55072A DES0055072A DE1090348B DE 1090348 B DE1090348 B DE 1090348B DE S55072 A DES55072 A DE S55072A DE S0055072 A DES0055072 A DE S0055072A DE 1090348 B DE1090348 B DE 1090348B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- permeability
- ferrite
- controlled
- core
- temperature coefficient
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F21/00—Variable inductances or transformers of the signal type
- H01F21/02—Variable inductances or transformers of the signal type continuously variable, e.g. variometers
- H01F21/08—Variable inductances or transformers of the signal type continuously variable, e.g. variometers by varying the permeability of the core, e.g. by varying magnetic bias
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03C—MODULATION
- H03C1/00—Amplitude modulation
- H03C1/08—Amplitude modulation by means of variable impedance element
- H03C1/10—Amplitude modulation by means of variable impedance element the element being a current-dependent inductor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Soft Magnetic Materials (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf einen vormagnetisierten ferromagnetischen Kern für Modulatoren und
Variometer mit einem Erregerkreis und einem zu steuernden Kreis, der aus Ferritteilen unterschiedlicher
Permeabilität und unterschiedlichem Temperaturkoeffizienten der Permeabilität besteht.
Ein Variometer dieser Art ist bekannt. Bei diesem Variometer besteht das Erregersystem aus einem
Ferrit möglichst hoher Sättigung, beispielsweise aus einem Manganferrit, wohingegen der Ferritkern des
zu steuernden Kreises aus einem Material hoher Spulengüte, beispielsweise aus einem Nickelferrit,
besteht.
Es ist auch bekannt, in derartigen Kernen die Materialien für die Kernteile des Erregersystems
einerseits und die des zu steuernden Systems andererseits so zu wählen, daß sich eine kleinste S teuer leistung
bei möglichst hoher Temperaturkonstanz ergibt.
Auch die Aufgabe der Erfindung ist es, den Temperaturkoeffizienten
der "Permeabilität im zu steuernden Kreis praktisch zum Verschwinden zu bringen und
überdies die Vormagnetisierungsleistung möglichst klein zu halten.
Im Gegensatz zum Stand der Technik, bei dem — wie angeführt — auf die hohe Sättigung des Kernmaterials
des Erregerkreises und auf die hohe "Güte des Kernmaterials im zu steuernden System geachtet
wurde, geht die Erfindung von folgenden Feststellungen aus:
Die Permeabilität von verhältnismäßig niederpermeablen Stoffen nimmt mit zunehmender Vormagnetisierung
verhältnismäßig schwach ab; die Permeabilität von verhältnismäßig hochpermeablen Stoffen
nimmt mit zunehmender Vormagnetisierung verhältnismäßig stark ab. Dies ist in Fig. 1 schematisch dargestellt.
Auf der Abszisse ist die Vormagnetisierung in Amperewindungen aufgetragen (AW), auf der
Ordinate das Verhältnis der Permeabilität bei der Vormagnetisierung zur Permeabilität des nichtvormagnetisierten
Werkstoffes. Die als geschlossene Linie gezeichnete Kurve gibt den Permeabilitätsverlauf eines
verhältnismäßig niederpermeablen Stoffes, (z. B. Nickel—Mangan — Zinkferrit mit einer Permeabilität
ohne Vormagnetisierung von etwa 300) wieder. Die gestrichelt gezeichnete Kurve gibt den Permeabilitätsverlauf
eines verhältnismäßig hochpermeablen Stoffes (z.B. Mangan — Zinkferrit mit einer Permeabilität
ohne Vormagnetisierung von etwa 700) wieder. Ersichtlich ist, daß bei der Vormagnetisierung X die
Permeabilität des niederpermeablen Stoffes verhältnismäßig schwach abgefallen ist, die Permeabilität des
hochpermeablen Stoffes hingegen verhältnismäßig stark.
Zum Vergleich hiermit ist in Fig. 2 der Verlauf der Vormagnetisierter ferromagnetische!·
Kern für Modulatoren und Variometer
Kern für Modulatoren und Variometer
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Paul Gottschalt und Gustav Roespel, München,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Temperaturkoeffizienten dieser Stoffe dargestellt. Bei niedriger Vormagnetisierung ist der Temperaturkoeffizient
Tk in beiden Fällen größer als Null (dies
gilt für fast alle Ferrite), Mit zunehmender Vormagnetisierung
fällt der Temperaturkoeffizient des Stoffes "niedriger Permeabilität schwach ab, der des Stoffes
"5 "höher Permeabilität hingegen stark.
Um einen weiten Permeabilitätsbereich in Abhängigkeit von der Vormagnetisierung zu erzielen, ist
nach Fig. 1 die Verwendung eines verhältnismäßig hochpermeablen Stoffes vorteilhaft, um einen geringeren
Temperaturkoeffizienten zu erzielen, die Verwendung eines verhältnismäßig niederpermeablen Stoffes
(Fig. 2). Nun ist es nicht erforderlich, daß der Temperaturkoeffizient im Erregerkreis praktisch verschwindet,
sondern nur im zu steuernden Kreis.
Man kann daher den Vorteil des großen Permeabilitätsbereiches in Abhängigkeit von der Vormagnetisierung
und des geringen Temperaturkoeffizienten im zu steuernden Kreis erfindungsgemäß dadurch gemeinsam
erzielen, daß man den überwiegenden Teil des Erregerkreises und den kleineren Teil des zu steuernden
Kreises aus einem Ferrit hoher Permeabilität und bei der Vormagnetisierung negativen Temperaturkoeffizienten
der Permeabilität und die Restteile aus einem Ferrit niedriger Permeabilität und bei der Vormagnetisierung
positiven Temperaturkoeffizienten der Permeabilität herstellt, wobei diese Ferritteile aus
derartigen Stoffen bestehen und derart angeordnet sind, daß der Temperaturkoeffizient der Permeabilität
im zu steuernden Kreis praktisch verschwindet.
Diese Regel läßt mannigfache Ausführungsbeispiele zu, von denen einige, besonders zweckmäßig erscheinende
im folgenden beschrieben werden:
In Fig. 3 ist ein Modulator dargestellt, der im wesentlichen — wie an sich bekannt — die Form eines
009 610/326
Ringes 30 mit einem Loch 31 in der Ringwulst aufweist. Der Ring besteht aus einem Teil 32 niederer
Permeabilität und positivem Temperaturkoeffizienten bei der Vormagnetisierung und einem Teil 33 hoher
Permeabilität und negativem Temperaturkoeffizienten der Permeabilität bei der Vormagnetisierung. Durch
das Loch 31 ist die zu steuernde Hochfrequenzwicklung geführt, um den gegenüberliegenden Schenkel die
Erregerwicklung 34.
Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform gemäß Fig. 3. Der Ferritteil mit positivem Temperaturkoeffizienten
ist mit 42, der andere mit 43 bezeichnet. Erregerwicklung und zu steuernde Wicklung sind der
Übersicht halber fortgelassen.
Eine geometrisch besonders günstige Aufteilung der Kernteile gibt Fig. 5 wieder. Hier sind die niederpermeablen
Teile 63, 64 mit den hochpermeablen Teilen 65, 66 zusammengesintert, wie dies bei der
Herstellung von Kombinationskernen aus verschiedenen Festmaterialien an sich bekannt ist. 2c
Fig. 6 zeigt einen erfindungsgemäß ausgebildeten Zahnkranzmodulator, die linke Hälfte in Ansicht, die
rechte Hälfte im Schnitt. Der Topf 70 des Modulators besteht aus hochpermeablem Ferrit, der Deckel aus
niederpermeablem Ferrit. Die einzelnen zu steuernden Wicklungen (z. B. 71) sind in an sich bekannter Weise
um je zwei Zähne 72, 73 eines am Rand des Sockels ansetzenden Zahnkranzes angebracht, so daß sämtliche
Wicklungen durch eine einzige Erregerwicklung, die im Innenraum 74 untergebracht ist, erregt werden
können.
Claims (5)
- Patentansprüche:zu steuernden Kreis, dadurch gekennzeichnet, daß der überwiegende Teil des Erregerkreises und der kleinere Teil des zu steuernden Kreises aus einem Ferritteil hoher Permeabilität und bei der Vormagnetisierung negativem Temperaturkoeffizienten der Permeabilität und die Restteile aus einem Ferritteil niedriger Permeabilität und bei der Vormagnetisierung positivem Temperaturkoeffizienten der Permeabilität bestehen, wobei diese Ferritteile aus derartigen Stoffen bestehen und derart angeordnet sind, daß der Temperaturkoeffizient der Permeabilität im zu steuernden Kreis praktisch verschwindet.
- 2. Kern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er die — an sich bekannte ■—· Form eines Ringes aufweist, dessen Ringwulst mit einem Loch versehen ist.
- 3. Kern nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Ringes aus dem genannten Ferrit hoher Permeabilität und der andere Teil des Ringes aus dem genannten Ferrit niedriger Permeabilität besteht.
- 4. Kern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kernteile aus den Ferritmaterialien unterschiedlicher Permeabilität zusammengesintert sind.
- 5. Kern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er —· wie bekannt — als geschlossener Topfkern ausgebildet ist und daß der Deckel des Topfes einen an seinem Rand ansetzenden Zahnkranz aufweist, der eine Vielzahl zu steuernder Kreise trägt.1. Vormagnetisierter, aus Ferritteilen unter- In Betracht gezogene Druckschriften:schiedlicher Permeabilität und unterschiedlichem 35 Deutsche Patentschrift Nr. 951 819; Temperaturkoeffizienten der Permeabilität be- deutsche Auslegeschrift N 7434 VIIIc/21g (bestehender ferromagnetischer Kern für Modulatoren kanntgemacht am 25. 10. 1956) ; und Variometer mit einem Erregerkreis und einem »Frequenz«, Januar 1957, S. 19 bis 27.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 009 610/326 !).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES55072A DE1090348B (de) | 1957-09-11 | 1957-09-11 | Vormagnetisierter ferromagnetischer Kern fuer Modulatoren und Variometer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES55072A DE1090348B (de) | 1957-09-11 | 1957-09-11 | Vormagnetisierter ferromagnetischer Kern fuer Modulatoren und Variometer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1090348B true DE1090348B (de) | 1960-10-06 |
Family
ID=7490211
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES55072A Pending DE1090348B (de) | 1957-09-11 | 1957-09-11 | Vormagnetisierter ferromagnetischer Kern fuer Modulatoren und Variometer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1090348B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4883977A (en) * | 1987-07-06 | 1989-11-28 | Regan Dennis J | Magnetic power converter |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE951819C (de) * | 1953-03-29 | 1956-11-08 | Siemens Ag | Mehrfachmagnetvariometer |
-
1957
- 1957-09-11 DE DES55072A patent/DE1090348B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE951819C (de) * | 1953-03-29 | 1956-11-08 | Siemens Ag | Mehrfachmagnetvariometer |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4883977A (en) * | 1987-07-06 | 1989-11-28 | Regan Dennis J | Magnetic power converter |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2825235C2 (de) | Drosselspule mit ringförmigem Eisenkern | |
| DE1105213B (de) | Magnetostriktiver Vibrator | |
| DE969525C (de) | Verfahren zur Herstellung eines Ferritwerkstoffes fuer Magnetkerne, die eine nahezu rechteckfoermige Hystereseschleife aufweisen | |
| DE1090348B (de) | Vormagnetisierter ferromagnetischer Kern fuer Modulatoren und Variometer | |
| DE3621573C2 (de) | Stromkompensierte Funkentstördrossel | |
| DE460275C (de) | Ringspule fuer Fernsprechzweoke mit Einrichtungen zur AEnderung der Induktivitaet | |
| DE1471300B2 (de) | Magnetischer speicherkernkoerper aus einem lithiumferrit und verfahren zu dessen herstellung | |
| DE3238439A1 (de) | Ringbandkern mit luftspalt und verfahren zur herstellung eines derartigen ringbandkerns | |
| DE459010C (de) | Spule zur Belastung von Viererleitungen mit Selbstinduktion | |
| DE659138C (de) | In dem Luftspalt eines vormagnetisierenden Elektromagneten angeordnete Hochfrequenzspule mit Eisenkern | |
| DE1084951B (de) | Speichermatrix mit ferromagnetischen oder ferroelektrischen Speicherelementen | |
| AT160743B (de) | Hochfrequenz-Induktionspule, deren Wicklung ortsfest auf einem magnetisierbaren Massekern angeordnet ist. | |
| DE646692C (de) | Spule, insbesondere UEbertrager | |
| DE1414834A1 (de) | Induktionseinrichtung und Vorrichtung zum Wickeln ihrer Windung | |
| DE708903C (de) | Verwendung einer Eisenlegierung als Werkstoff fuer magnetisch beanspruchte Gegenstaende, von denen eine hohe und konstante Anfangspermeabilitaet verlangt wird | |
| DE1956647C3 (de) | Spulenanordnung | |
| DE621300C (de) | Stromwandler mit zwei Eisenkernen | |
| DE836523C (de) | Ringkernspulen | |
| DE587720C (de) | Spule mit Magnetkern fuer schwache Wechselfelder, die waehrend des Betriebes dauerndmit Gleichstrom belastet ist | |
| DE836961C (de) | Feinabgleich der Induktivitaet bei Toroidspulen, insbesondere Pupinspulen | |
| DE1616626C (de) | Wechselstromwandler | |
| DE867710C (de) | Geschlossener zweiteiliger Hochfrequenzeisenkern mit Abgleichstift | |
| DE656545C (de) | Hochfrequenzspule mit Eisenkern | |
| DE912365C (de) | Ringfoermiger Kern fuer Drosselspule oder Transformator | |
| AT237935B (de) | Magnetkopf zum Schreiben und/oder Lesen praktisch punktförmiger Zeichen |