DE1090298B - Wechselstrom-Selbstschalter - Google Patents
Wechselstrom-SelbstschalterInfo
- Publication number
- DE1090298B DE1090298B DEST11493A DEST011493A DE1090298B DE 1090298 B DE1090298 B DE 1090298B DE ST11493 A DEST11493 A DE ST11493A DE ST011493 A DEST011493 A DE ST011493A DE 1090298 B DE1090298 B DE 1090298B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- contact
- arc
- circuit breaker
- impact
- contacts
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 10
- BQCADISMDOOEFD-UHFFFAOYSA-N Silver Chemical compound [Ag] BQCADISMDOOEFD-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 9
- 229910052709 silver Inorganic materials 0.000 claims description 9
- 239000004332 silver Substances 0.000 claims description 9
- 238000007664 blowing Methods 0.000 claims description 8
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 5
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 5
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 claims description 4
- NJPPVKZQTLUDBO-UHFFFAOYSA-N novaluron Chemical compound C1=C(Cl)C(OC(F)(F)C(OC(F)(F)F)F)=CC=C1NC(=O)NC(=O)C1=C(F)C=CC=C1F NJPPVKZQTLUDBO-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 2
- 239000000956 alloy Substances 0.000 claims 1
- 229910045601 alloy Inorganic materials 0.000 claims 1
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 2
- 229910001316 Ag alloy Inorganic materials 0.000 description 1
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000015556 catabolic process Effects 0.000 description 1
- 239000000919 ceramic Substances 0.000 description 1
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010949 copper Substances 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 239000010946 fine silver Substances 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 1
- 230000008569 process Effects 0.000 description 1
- 230000004044 response Effects 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H71/00—Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
- H01H71/10—Operating or release mechanisms
- H01H71/12—Automatic release mechanisms with or without manual release
- H01H71/24—Electromagnetic mechanisms
- H01H71/2409—Electromagnetic mechanisms combined with an electromagnetic current limiting mechanism
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H73/00—Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
- H01H73/02—Details
- H01H73/18—Means for extinguishing or suppressing arc
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H71/00—Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
- H01H71/10—Operating or release mechanisms
- H01H71/12—Automatic release mechanisms with or without manual release
- H01H71/24—Electromagnetic mechanisms
- H01H71/2454—Electromagnetic mechanisms characterised by the magnetic circuit or active magnetic elements
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H71/00—Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
- H01H71/10—Operating or release mechanisms
- H01H71/12—Automatic release mechanisms with or without manual release
- H01H71/24—Electromagnetic mechanisms
- H01H71/2463—Electromagnetic mechanisms with plunger type armatures
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)
Description
An Intstallations-Selbstschalter für die Abschaltung
von Wechselstrom-Kurzschlüssen werden vor allem zwei Hauptforderungen gestellt, und zwar sollen diese
kleinste Abmessungen und eine hohe Kurzschluß-Abschaltleistung aufweisen. Diesen Forderungen kann in
weitgehender Weise dadurch Rechnung getragen werden, daß der Ausschaltverzug kleine Werte, die etwa
unter 2 msec liegen, erhält und eine hohe Lichtbogenspannung
erzeugt wird, deren Wert etwa die Größe der Netzspannungsamplitude besitzt. vo
Es sind Wechselstram-Selbstschalter bekannt, bei denen zwei Lichtbogenkammern im wesentlichen, die
gesamte Sdialterhohe und Schaltertiefe einnehmen und zwischen denen der Auslöser und das Schaltwerk angeordnet
sind. Diese Schalter erfüllen jedoch die neuzeitlich gestellten Anordnungen einer außerordentlich
hohen Kurzschluß-Abschaltleistung und eines geringen Raumbedarfes nicht.
Die Erfindung bezieht sich nun auf einen Wechselstrom-Selbstschalter
dieser Art, der erstmalig den gestellten Anforderungen in weitgehender Weise gerecht
wird und von den vorstehend erwähnten- neuen Erkenntnissen hinsichtlich eines kleinen Ausschaltverzuges
und einer großen Lichtbogenspannung· Gebrauch macht.
Gemäß der Erfindung wird die mechanische und elektrische Beanspruchung eines· solchen Wechselstrom-Selbstschalters
dadurch weitgehend herabgesetzt bzw. bei geringem Raumbedarf die Schaltleistung dadurch wesentlich erhöht, daß die im unteren
Teil nahezu die Breite der Festkontakta besitzenden,
oberhalb des Kontaktbereiches noch weiter verengten Lichtbogenkammern im Kontaktbereich aus gasabgebendem
die Eigenblasung unterstützendem Material, dagegen im verengten Teil aus nicht gasabgebendem
Material bestehen, an ihren offenen, frei in den Schalterraum ragenden, durch Isolierwände
voneinander getrennten Enden Metallbleche aufweisen und in bezug auf ihre Breiten- und Stirnflächenabmessungen
so gehalten sind, daß eine hohe, wenigstens der maximalen Netzspannungsamplitude entsprechende
Bogenspannung in jeder Kammer erreicht wird und daß ferner in dem unteren von den beiden Kammern
begrenzten Raum der magnetische Auslöser mit einem an sich bekannten, auf die bewegliche Kontaktbrücke
einwirkenden Schlaganker angeordnet ist.
Es ist wohl an sich bekannt, dieLichtbogenkammerii
von Schaltern mit die Blasung unterstützenden Mitteln, wie mit gasabgebendem Material oder auch mit
durch Isolierwände getrennten Metallblechen zu versehen. Es ist auch weiterhin bekannt, die magnetischen
Auslöser von Selbstschaltern mit einem Schlaganker auszurüsten. Die Erfindung des neuen Selbstschalters
liegt jedoch nicht in der Verwendung dieser Mittel an
Anmelder:
Stotz-Kontakt G.m.b.H.,
Heidelberg, Eppelheimer Str. 82
Heidelberg, Eppelheimer Str. 82
Dipl.-Ing. Horst Drubig und Josef Ernst,
Heidelb erg-Pf äff engrund,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
sich, sondern vielmehr in deren besonderer Ausbildung, Anordnung und Zusammenwirken, wodurch erst
ein Selbstschalter geschaffen wird, der gegenüber den bisher bekannten InstallationiS-Selbstschaltern eine
wesentlich höhere Kurzschlußleistung bei geringem Raumbedarf besitzt.
In den Fig. 1 bis 9 sind Ausführungsbeispiele der Erfmdung dargestellt, an Hand deren nachstehend die
weiteren Merkmale erläutert werden.
Bei dem in den Fig. 1 bis 9 dargestellten, eine Zweifachunterbrechung des Strompfades bewirkenden
Selbstschalter befinden sich in je einer an den Außenseiten des Schalters vorgesehenen Lichtbogenkammern
1, 2 die beiden Unterbrechungsstellen, (Fig. 1 und 2). Die flächenhaften Ausdehnungen dieser
Lichtbogenkammern 1, 2 umfassen außer einem niedrig gehaltenen Sockel 3 das gesamte übrige Schalterprofil
(Fig. 2). In jeder Kammer befinden sich je ein Festkontakt 4 bzw. 5, die mit einer beweglichen Kontaktbrücke
6 zusammenarbeiten.
Die Kontaktbrücke 6 kann gemäß Fig. 4 aus einem Stück hergestellt sein oder gemäß Fig. 5 aus zwei
durch die flexible Leitung 7 miteinander leitend verbundenen Schenkeln 8, 9 bestehen.. Zweckmäßigerweise
sind hierbei bei 25 A die Festkontakte 4 und 5 etwa 4 mm breit, während die beweglichen Kontakte K), 11.,
um eine genügend sichere Bewegungsfreiheit zu erhalten,, etwas schmaler gehalten sind. Die Breite der
Kammern 1, 2 wird ferner im Kontaktbereich der Festkontaktbreite angepaßt, wobei oberhalb des Kontaktbereiches
vorteilhafterweise die Lichtbogenkammern 1, 2 in ihrer Breite auf etwa 3 mm weiterhin
verringert sind und aus praktisch nicht gasabgebendem Material bestehen. Es hat sich gezeigt, daß durch
die großen Flächenabmessungen der Lichtbogenkammern 1, 2 und durch deren geringe Breite eine sehr
hohe Bogenspannung je Kammer erreicht wird, so daß
009 610/295
insgesamt die beiden Kammern. Werte der Bogenspannung
erhalten können, die die maximale Netzspannungsamplitude erreichen oder gar überschreiten.
Die Lichtbogenkammern 1, 2, die aus praktisch nicht gasabgebendem Material bestehen, können in der
Umgebung der Kontaktberührungsstellen aus gasabgebendem Material 12 und 13 ausgebildet werden.
Hierdurch wird die durch die Anordnung der beweglichen Kontakte 10, 11 zu den Festkontakten 4, 5 entstehende
Eigenblasung in Richtung zur Kammeröffnuug 14 durch die beim unmittelbaren öffnen der
Kontakte entstehende Gasmenge unterstützt.
Die Lichtbogenkammeröffnungen 14 können ohne Abdeckung frei in den Schalterraum ragen, wo Trennwände
15 die aus den Lichtbogenkammern austretenden Lichtbogen voneinander trennen. Es hat sich jedoch
als vorteilhaft erwiesen, die Lichtbogenkammern durch Metallbleche 16, vorteilhafterweise Eisenbleche,
da diese noch gewisse Blaswirkung besitzen, abzuschließen, wobei die Bleche senkrecht zur Bewegungsrichtung
des Lichtbogens angeordnet sind. Die Bleche befinden sich in möglichst großem Abstand von der
eigentlichen Kontaktberührungsstelle. Der Abstand zwischen den Blechen soll größer sein als ihre Stärke,
wobei Verhältnisse von 1 : 3 bis 1 : 4 günstig sind und Blechstärken von 1 mm vorgesehen werden. Mit Hilfe
dieser Bleche erreicht man, daß ein Austritt von stromführenden Teilen der Lichtbogenbahn aus den
Kammern verhindert wird. Beim Auf treffen des Lichtbogens
auf die Bleche werden nun zusätzlich Kathodenfälle auftreten, wobei die Bogenspannung je nach
Anzahl der Bleche schlagartig erhöht wird. Hierdurch wird die Durchbruchspannung eines neuen Bogens entweder
zwischen der engsten Stelle der Kontakte oder den Lichtbogenfußpunkten oder zwei anderen Punkten
der Lichtbogenbahn im allgemeinen überschritten, so daß sich ein neuer Bogen kleinerer Lichtbogenspannung
ausbilden kann und der erste, an den Blechen befindliche, erlischt.
Der Austritt des Lichtbogens aus der Kammer kann auch durch Keramikstücke erreicht werden, nur darf
hierbei der Zwischenraum nicht wesentlich breiter sein als die Stärke. Um eine weitere zusätzliche Blaswirkung
zu erhalten, kann man vorteilhafterweise, wie in Fig. 6 dargestellt, an den Lichtbogenkammern 1 und 2
je einen Eisenmantel 17 anbringen.
Bei dem Schalter gemäß der Erfindung ist zwischen den beiden Lichtbogenkammern im Bereich der Kontakte
der magnetische Auslöser 18 (Fig. 1, 3, 8 und 9) angeordnet, der so ausgebildet ist, daß bei Überschreiten
seines Ansprechstromes der Anker 19 zunächst die Entklinkung des Schaltwerkes vornimmt,
indem der an der Ankerstange 20 befestigte Schlagteller 21 gegen die Klinke 22 schlägt und dann unmittelbar
anschließend oder nach weiterer Zurücklegung eines gewissen Weges auf das Mittelstück der
Achse 23 der Kontaktbrücke 6 (Fig. 1, 2, 3 und 4) bzw. auf die beiden Stege 24 der beweglichen Kontakthälften.
8, 9 (Fig. 5) aufschlägt und hierbei die beweglichen
Kontakte um mehr als 1,5 mm öffnet.
Es ist ferner erforderlich und aus Konstruktionsgründen sogar erwünscht, daß der Magnet die Kontakte
nicht auf ihren vollen Öffnungsweg bringt, sondern daß diese Maßnahme durch das Schaltwerk, welches
vorher entklinkt wurde, vorgenommen wird. Die Beeinflussung der beweglichen Kontakte ΙΟ, 11 durch
den Magnetanker 19 erfolgt hierbei zweckmäßigerweise so, daß nicht punktförmig der Schlag erfolgt,
sondern an mindestens zwei Punkten 24 (Fig. 5) bzw. 25 und 26 (Fig. 1), deren gegenseitige Entfernung
groß genug ist, um eine einseitige öffnung der Kontaktbrücke 6 zu verhindern. Die räumliche Anordnung
des Magneten 18 zu den beiden Lichtbogenkammern 1, 2 in der Nachbarschaft der Kontakte erfolgt
ferner so, daß zwar keine unmittelbare Blasung des Lichtbogens erfolgt, daß aber in der Umgebung der
Kontaktberührungsstelle das Streufeld des Magneten die eigentliche Blasung des Lichtbogens unterstützt.
Ein weiteres Merkmal ist in den Fig. 8 und 9 dargestellt.
Wegen der einem gedrängten Aufbau angepaßten Breitenabmessungen ist es unter Umständen
zweckmäßig, den Auslöser 18 so anzuordnen, daß er z. B. von der Rückseite des Sockels 3 her eingebaut
wird, damit er verhältnismäßig tief im Schalter liegt, und daß der tote Raum der Lichtbogenkammer, der
unterhalb der Lichtbogenhörner 28 der Festkontakte 4, 5 liegt, von dem Magnetvolumen in Anspruch
genommen wird.
Mit dem beschriebenen Selbstschalter können Kurzschlußströme von 2000A und mehr ohne Schwierigkeit
sicher abgeschaltet werden, auch wenn in der Umgebung der eigentlichen Kontaktstellen Materialien
verwendet werden, die auf Silberbasis aufgebaut sind oder sogar aus Feinsilber bestehen. Um derartige Kontakte
herzustellen, werden sie zweckmäßigerweise aus gezogenem Profil aus Silber oder Silberlegierung gefertigt.
Eine andere vorteilhafte Ausführungsform der Kontakte, bei der alle Vorteile des Silberkontaktes beibehalten
bleiben, bei denen aber der bereits niedrige Kontaktabbrand weiter herabgesetzt werden kann, ist
in Fig. 7 dargestellt. Hierbei befindet sich an der Kontaktstelle in einem Kupferkontakt ein Silbereinschlußteil,
der bei jedem Abschaltvorgang, auch bei kleiner Stromstärke, dafür sorgt, daß die benachbarten abbrandfesten
Kupferteile einen geringfügigen Silberniederschlag erhalten. Ein derartiges Kontaktstück 29
wird aus gezogenem Profil gestanzt, wobei die Zugrichtung des Profils senkrecht zu der Kontaktbrücke
liegt.
Der Schalterraum zwischen den Lichtbogenkammern und über dem magnetischen Auslöser wird durch
das Schaltwerk eingenommen. Vor dem Schaltwerk und zwischen den beiden Lichtbogenkammern 1, 2 befindet
sich der die gesamte Schalterhöhe einnehmende Bimetallauslöser 30 (Fig. 3).
Claims (10)
1. Wechselstrom-Selbstschalter mit zwei im wesentlichen die gesamte Schalterhöhe und Schaltertiefe
einnehmenden Lichtbogenkammern, zwischen denen der Auslöser und das Schaltwerk angeordnet
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die im unteren Teil nahezu die Breite der Festkontakte
(4) besitzenden, oberhalb des Kontaktbereiches noch weiter verengten Lichtbogenkammern (I, 2)
im Kontaktbereich aus gasabgebendem, die Eigenblasung unterstützendem Material, dagegen im
verengten Teil aus nicht gasabgebendem Material bestehen, an ihren offenen, frei in den Schalterraum
ragenden, durch Isolierwände (15) voneinander getrennten Enden Metallbleche (16 bzw. 17)
aufweisen und in bezug auf ihre Breiten- und Stirnfiächenabmessungen so gehalten sind, daß eine
hohe, wenigstens der maximalen Netzspannungsamplitude entsprechende Bogenspannung in jeder
Kammer (1, 2) erreicht wird und daß ferner in dem unteren von den beiden Kammern (1., 2) begrenzten
Raum der magnetische Auslöser (18) mit
einem an sich bekannten, auf die bewegliche Kontaktbrücke (6) einwirkenden Schlaganker (19, 20,
21) angeordnet ist.
2. Selbstschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der auf der Unterseite des Sokkels
(3) eingebaute magnetische Auslöser (18 bis 21) im Durchmesser größer ist als der Zwischenraum
zwischen den Lichtbogenkammern (1, 2) und daß hierbei der unterhalb der Lichtbogenhörner
der Festkontakte (4) vorhandene Raum von der Auslösespule (18) eingenommen wird.
3. Selbstschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlaganker (21) auf die bewegliche
Kontaktbrücke (6) in mindestens zwei in einer Ebene liegenden, voneinander entfernten
Punkten aufschlägt, deren Abstand mindestens ein Viertel des Abstandes der beweglichen Kontakte
ist.
4. Selbstschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagstellen auf der bewegliehen
Kontaktbrücke (6) in direkter Verlängerung der Schlagankerachse (20) liegen.
5. Selbstschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schlagstellen zwischen der Lagerachse (23) der Kontaktbrücke (6) und der
Kontaktberührung liegen.
6. Selbstschalter nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Kontaktbrücke
(6) aus zwei Kontaktstücken (8, 9), die durch zwei Achsen verbunden sind, besteht, wobei die eine
Achse als Drehachse dient und die andere den Schlag des Schlagankers (21) aufnimmt und die
den Schlag auf nehmende Achse gegen das Schalterinnere isoliert ist.
7. Selbstschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Kontakt (6)
schmaler ist als der Festkontakt (4).
8. Selbstschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unter Zugrundelegung einer
Mindestschaltleistung von mehr als 2000 A die Kontakte mindestens an der Berührungsstelle aus
Silber oder einer Legierung auf Silberbasis ausgeführt sind.
9. Selbstschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte in der Nähe des
Berührungspunktes zumindest zum Teil aus Silber bestehen oder Einlagen auf silberhaltiger Basis
haben.
10. Selbstschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbrücke (6) im Sockel
(3) gelagert ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 964 619, 744 559,
750, 650 054, 623 327;
Deutsche Patentschriften Nr. 964 619, 744 559,
750, 650 054, 623 327;
schweizerische Patentschrift Nr. 295 588;
AEG-HiIf sbuch, 6. Auflage, S. 358, 359;
AEG-Liste SgN Nr. 114, Juni 1950.
AEG-HiIf sbuch, 6. Auflage, S. 358, 359;
AEG-Liste SgN Nr. 114, Juni 1950.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©I 009 610/295 9.60
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE557105D BE557105A (de) | 1956-08-02 | ||
| DEST11493A DE1090298B (de) | 1956-08-02 | 1956-08-02 | Wechselstrom-Selbstschalter |
| CH352023D CH352023A (de) | 1956-08-02 | 1957-04-17 | Selbstschalter mit kleinem Ausschaltverzug und hoher Bogenspannung |
| FR1177341D FR1177341A (fr) | 1956-08-02 | 1957-06-18 | Disjoncteur à léger retard de déclenchement et haute tension de l'arc |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST11493A DE1090298B (de) | 1956-08-02 | 1956-08-02 | Wechselstrom-Selbstschalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1090298B true DE1090298B (de) | 1960-10-06 |
Family
ID=7455410
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST11493A Pending DE1090298B (de) | 1956-08-02 | 1956-08-02 | Wechselstrom-Selbstschalter |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE557105A (de) |
| CH (1) | CH352023A (de) |
| DE (1) | DE1090298B (de) |
| FR (1) | FR1177341A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1153112B (de) * | 1961-09-14 | 1963-08-22 | Continental Elektro Ind Ag | Leitungsschutzschalter in Sockelform |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPH071657B2 (ja) * | 1989-09-18 | 1995-01-11 | 三菱電機株式会社 | 回路遮断器 |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE623327C (de) * | ||||
| DE650054C (de) * | 1934-07-17 | 1937-09-10 | Aeg | Mehrpoliger Schuetzenschalter mit und ohne Verriegelung des Ankers des Schaltmagnets, insbesondere Motorschutz-OElschuetzenschalter |
| DE678750C (de) * | 1936-08-13 | 1939-07-20 | Aeg | Elektromagnetischer Selbstschalter mit je einer auf beiden Stirnseiten der Ausloesespule angeordneten Unterbrechungsstelle |
| DE744559C (de) * | 1940-08-15 | 1944-01-20 | Wilhelm Leyhausen | Kleinselbstschalter |
| CH295588A (de) * | 1938-07-13 | 1953-12-31 | Licentia Gmbh | Uberstromschalter. |
| DE964619C (de) * | 1950-05-10 | 1957-05-23 | Ellenberger & Poensgen | Thermischer UEberstromschalter |
-
0
- BE BE557105D patent/BE557105A/xx unknown
-
1956
- 1956-08-02 DE DEST11493A patent/DE1090298B/de active Pending
-
1957
- 1957-04-17 CH CH352023D patent/CH352023A/de unknown
- 1957-06-18 FR FR1177341D patent/FR1177341A/fr not_active Expired
Patent Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE623327C (de) * | ||||
| DE650054C (de) * | 1934-07-17 | 1937-09-10 | Aeg | Mehrpoliger Schuetzenschalter mit und ohne Verriegelung des Ankers des Schaltmagnets, insbesondere Motorschutz-OElschuetzenschalter |
| DE678750C (de) * | 1936-08-13 | 1939-07-20 | Aeg | Elektromagnetischer Selbstschalter mit je einer auf beiden Stirnseiten der Ausloesespule angeordneten Unterbrechungsstelle |
| CH295588A (de) * | 1938-07-13 | 1953-12-31 | Licentia Gmbh | Uberstromschalter. |
| DE744559C (de) * | 1940-08-15 | 1944-01-20 | Wilhelm Leyhausen | Kleinselbstschalter |
| DE964619C (de) * | 1950-05-10 | 1957-05-23 | Ellenberger & Poensgen | Thermischer UEberstromschalter |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1153112B (de) * | 1961-09-14 | 1963-08-22 | Continental Elektro Ind Ag | Leitungsschutzschalter in Sockelform |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1177341A (fr) | 1959-04-23 |
| CH352023A (de) | 1961-02-15 |
| BE557105A (de) |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2649056C2 (de) | Motorschutzschaltgerät | |
| DE3119482A1 (de) | "stromkreisunterbrecher" | |
| DE2158749B2 (de) | Leitungsschutzschalter | |
| DE3729504A1 (de) | Strompfadunterbrecher | |
| EP0255016A1 (de) | Strombegrenzendes Schaltelement | |
| DE1640153B1 (de) | Elektrischer selbstschalter mit einer loeschkammer | |
| DE3339399A1 (de) | Selbstschalter mit lichtbogenblasfeld | |
| DE69309466T2 (de) | Doppelte Lichtbogenlaufschiene für die Lichtbogenleitkammer eines Schutzschalters | |
| DE3413555A1 (de) | Loescheinrichtung fuer elektrische schalter | |
| DE1090298B (de) | Wechselstrom-Selbstschalter | |
| DE717219C (de) | Installationsselbstschalter | |
| DE2234423A1 (de) | Installationsselbstschalter in schalenbauweise | |
| AT206038B (de) | Wechselstrom-Selbstschalter mit zwei Lichtbogenkammern | |
| DE3443122A1 (de) | Vorrichtung zur unterbrechung von stromkreisen | |
| WO2002075764A1 (de) | Joch mit einstückigem festkontaktträger | |
| DE1056697B (de) | Elektrischer Schalter mit Loeschkammer | |
| DE1182323B (de) | Elektrischer Schalter mit einem zur Lichtbogenloeschung dienenden Kamin | |
| DE1790089C3 (de) | ||
| DE69009070T2 (de) | Hoch- oder Mittelspannungslastschalter. | |
| DE2115030A1 (de) | Selbstschalter | |
| DE598210C (de) | Installationsselbstschalter mit Druckknopfsteuerung und einem senkrecht zur Druckknopfachse beweglichen Kontaktorgan | |
| DE69309174T2 (de) | Leistungsschalter mit zwei konzentrischen Trennkammern | |
| DE635854C (de) | Elektromagnetischer Selbstschalter in Stoepselform | |
| DE7501208U (de) | Überstromschutzschalter | |
| DE1072718B (de) | Kleinselbstschalter mit thermischer Auslösung |