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DE1090071B - Vorrichtung zum Auftragen von Klebstoff, insbesondere Latex, auf Kartonzuschnitte - Google Patents

Vorrichtung zum Auftragen von Klebstoff, insbesondere Latex, auf Kartonzuschnitte

Info

Publication number
DE1090071B
DE1090071B DEG26367A DEG0026367A DE1090071B DE 1090071 B DE1090071 B DE 1090071B DE G26367 A DEG26367 A DE G26367A DE G0026367 A DEG0026367 A DE G0026367A DE 1090071 B DE1090071 B DE 1090071B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
scoop
adhesive
blanks
latex
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG26367A
Other languages
English (en)
Inventor
John William Thomas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HEDWIG GAMBLE GEB LERNER
Original Assignee
HEDWIG GAMBLE GEB LERNER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HEDWIG GAMBLE GEB LERNER filed Critical HEDWIG GAMBLE GEB LERNER
Publication of DE1090071B publication Critical patent/DE1090071B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • B31B50/60Uniting opposed surfaces or edges; Taping
    • B31B50/62Uniting opposed surfaces or edges; Taping by adhesives
    • B31B50/624Applying glue on blanks

Landscapes

  • Making Paper Articles (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Auftragen von Klebstoff, insbesondere Latex, auf Kartonzuschnitte Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auftragen von Klebstoff, insbesondere von Latex, auf Kar tont uschnitte.
  • Unter »Latex« wird allgemein ein druckempfindlicher Klebstoff verstanden, der aus Kautschukmilchsaft oder Latex gewonnen ist, also eine Gummibasis hat und die Eigenschaft aufweist, nach dem Erhärten nur mit sich selbst zu kleben. Das bedeutet, daß Zuschnitte für Faltkartons, bei denen bestimmte Flächen mit Latex überzogen sind; nicht aneinanderkleben, wenn sie nicht in direkte Klebflächenberührung miteinander kommen. Die Kartonzuschnitte können daler übereinandergestapelt werden. Wenn jedoch ein Zuschnitt zu einem Karton gefaltet wird, kommen die Klebflächen in direkte Flächenberührung miteinander, so daß sie dann aneinanderkleben und den Karton in aufrechter Stellung halten. Die Verwendung von Latex hat ferner den Vorteil, daß der Benutzer ohne Vornahme von Gummierungen die Zuschnitte nur' in die aufrechte Kartonform zu falten braucht.
  • Es sind bereits derartige Vorrichtungen zum Auftragen -. an Klebstoff im allgemeinen und Latex im besonderen auf Kartonzuschnitte bekannt, die eine in ein Klebstoffbad eintauchende Schöpfwalze aufweisen, eine mit den geförderten Kartonzuschnitten in Berührung stehende Auftragwalze sowie eine Übertragungswalze zwischen Schöpfwalze und Auftragwalze. Bei Einsatz dieser bekannten Vorrichtungen zum Auftragen von Latex treten jedoch Schwierigkeiten auf, da Latexklebstoff leicht schäumt, zähflüssig wird oder vulkanisiert, wenn er nicht sorgfältig gehandhabt wird. Von besonderem Nachteil ist dabei, daß die Walzengeschwindigkeiten zwecks Berücksichtigung dieser unangenehmen Eigenschaften nur relativ klein gewählt werden können, so da.ß sich auch keine Wirtschaftlichen Fördergeschwindigkeiten der Zuschnitte erzielen lassen.
  • Ein weiterer Nachteil der bekannten Vorrichtungen ist darin zu sehen, daß die jeweiligen Achsabstände zwischen Schöpfwalze, Auftragwalze und übertragungswalze nur bedingt verstellbar sind und dadurch auch keine Anpassungsfähigkeit des übertragungsfilms an die jeweilige Eigenaxt des Klebstoffs ermöglichen.
  • Es ist zwar bereits bei einer Auftragsvorrichtung mit zwei einander gegenüberliegenden Auftragwalzen, zwischen denen das Gut passiert, bekannt, den Achsabstand zwischen den beiden Auftragwalzen verstellbar zumachen .
  • Bei einer einseitigen Auftragsvorrichtung ist es ferner bekannt, die Auftragwalze durch eine Pendellagerung winkelverstellbar in bezug auf die Fördereinrichtung zu machen.
  • Es ist weiterhin vorgeschlagen worden, Klebstoffbad, Schöpfwalze, Übertragungswalze und Auftragwalze bei einer derartigen Vorrichtung als eine Einheit vertikal und relativ beweglich zu der Fördereinrichtung der Zuschnitte zu lagern, um das Spiel zwischen Auftragwalze und Fördereinrichtung in Anpassung auf die Stärke der Kartonzuschnitte und den verwendeten Klebstoff einstellen zu können.
  • Ziel der Erfindung ist die Beseitigung der geschilderten ,,Tachteile beim Einsatz einer derartigen Vorrichtung, insbesondere zum Auftragen von Latex.
  • Gemäß der Erfindung wird dieses Ziel dadurch erreicht, daß die Walzengesch-,vindigkeiten so. abgestuft sind, daß die Schöpfwalze unter Berücksichtigung der bei Latex bekannten Neigung zur Schaumbildung entsprechend langsam laufend vorgesehen, dagegen die Auftragwalze und damit auch die Übertragungswalze einer wirtschaftlichen Fördergeschwindigkeit der Zuschnitte aus Papier, Pappe od. dgl. angepaßt ist.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Übertragungswalze drehbar in einem festen Rahmen gelagert und die Schöpfwalze in einer an sich bekannten Pendellagerung drehbar gelagert, deren Pendelarme mit ihren oberen Enden gelenkig an vorstehenden Teilen des festen Rahmens aufgehängt und in der Nähe ihrer freien Eden mittels einer verstellbaren Spindel mit dein festen Rahmen verbunden sind, so daß der Abstand der Schöpfwalze von der übertragungswalze verstellbar ist.
  • Durch die Erfindung wird erreicht, daß das Kleb.-stoffbad nicht von einer schnell rotierenden Schöpfwalze aufgerührt wird mit Schaumbildung als Folge und daß dennoch wünschenswerte wirtschaftliche Fördergeschwindigkeiten für die Zuschnitte verwirklicht werden können. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Auftragsvorrichtung besteht darin, daß durch die Verstellmöglichkeit der Aehsabstände die Klebstoffübergabe zwischen den einzelnen Walzen an die besondere Eigenart des jeweils verwendeten Klebstoffs angepaßt werden: kann.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnung näher beschrieben.
  • Fig. 1 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung zum Auftragen von Latex auf Kartonzuschnitte im Aufriß und Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Zuschnitt, auf den Klebstoff aufgetragen worden ist.
  • Eine Schöpfwalze 1 taucht in ein Bad 2 ein, das bis zu einer bei 3 angedeuteten Höhe mit Latex gefüllt ist. Die Schöpfwalze 1 ist drehbar zwischen einem Paar Pendelarme 4 gelagert, die gelenkig mit ihren oberen Enden an Armen 5 eines Paares Winkelkonsolen 6 befestigt sind. Die Schöpfwalze 1 wird von einer Treibkette 7 gedreht, welche über ein Kettenrad 8 läuft, das an einem Ende der Schöpfwalze 1 befestigt ist.
  • Eine Übertragungswalze 9 ist zwischen Pendelarmen 10 der Winkelkonsolen 6 drehbar gelagert, die gelenkig bei 11 mit dem Hauptrahmen 12 der Vorrichtung verbunden sind. Die Übertragungswalze 9 wird zwangläufig von einer Treibkette 13 gedreht, die über ein Kettenrad 14 läuft; das auf einer Seite der Übertragungswalze angebracht ist. Die Übertragungswalze 9 liegt in einem geringen Abstand von der Schöpfwalze 1, haben also keine direkte Berührung miteinander. DerAbstand zwischen derÜbertragungswalze 9 und der Schöpfwalze 1 kann mittels einer Spindel 15 eingestellt werden.
  • Die Spindel 15 läuft durch eine Bohrung 16 in einen der Arme 4 und steht mit einem Gewinde an ihrem inneren Ende mit einem der Arme 10 der Winkelkonsolen 6- im Eingriff. Ein Handrad 17 ist auf dem freien äußeren Ende der Spindel 15 befestigt und liegt gegen die Konsole 4 an. Eine zylindrische Schraubendruckfeder 18 umgibt die Spindel 15 und ist zwischen den Armen 4 und dem Arm 10 der Konsole 6 eingebettet, so daß sie diese Teile auseinanderdrückt. Dadurch, daß man die Spindel 15 in den Arm 10 hinein-oder aus ihm herausschraubt, können dieArme4 näher an die Arme 10 herangezogen oder von ihnen weggedrückt werden. so daß der Abstand zwischen der Schöpf walze 1 und der Übertragungswalze 9 verstellt wird.
  • Ein mit einer Bohrung versehener Ansatz 20 erstreckt sich von dem Arm 10 einer der Konsolen 6 nach unten. In dieser Bohrung ist eine Spindel 21 drehbar gelagert, die mit dem Hauptrahmen 12 der Vorrichtung mit Gewinde im Eingriff steht. Ein Handrad 22 ist auf dem äußeren freien Ende der Spindel 21 angebracht und liegt gegen eine Muffe 23 an, die die Spindel umgibt und mit einem Ende gegen den Ansatz 20 anliegt. Eine zylindrische Schraubendruckfeder 24 umgibt die Spindel 21 und ist zwischen dem Hauptrahmen 12 der Vorrichtung -und dem Ansatz 20 eingebettet, so da.ß sie den Ansatz von dem Rahmen 12 in Richtung der Spindel -wegdrückt. Dadurch, daß man die Spindel 21 in den Rahmen 12 hinein- oder aus ihm herausschraubt, können die Arme 1ü um ihre Drehachse 11 geschwekt werden, so daß die Übertragungswalze 9 auf eine Auftragwalze 25 zu oder von ihr weg bewegt -wird: Da- die Arme 10 über die Spindel 15 mit den Armen 4 gekuppelt sind, werden gleichzeitig die- Arme 4 mit der Schöpfwalze 1 turt ihre Drehachse 11 auf den Armen 5 der Winkelkonsolen 6 geschwenkt. EineVerstellung des Abstandes der Übertragungswalze 9 von der Auftragwalze 25 ändert also denAbstand der Schöpfwalzel von der Übertragungswalze 9 nicht.
  • Die Auftragwalze 25 ist drehbar in dem Hauptrahmen 12 der Vorrichtung gelagert und wird von einer Kette 26 gedreht, die auf einem Kettenrad 27 aufliegt, das an der Welle 28 befestigt ist, die die Walze 25 trägt. Die Kette 26 läuft weiterhin um ein Kettenrad 29, das. mit einem Kettenantrieb verbunden ist, der im wesentlichen bei 30 angedeutet ist und der mit einem Antriebsmotor 31 verbunden ist. Der Antrieb für die Ketten 7 und 13, die jeweils mit der Schöpfwalze 1 und der Übertragungswalze 9 verbunden sind, geht von der Welle 28 über eine Kette 50 auf Kettenräder 51, auf denen die Ketten 7 und 13 aufliegen.
  • Man erkennt, daß der Antriebsmotor 31 daher die Schöpfi-,alze 1, die Übertragungswalze 9 und die Auftragwalze 25 zwangläufig antreiben und drehen kann, wobei die Übersetzungsverhältnisse zwischen den einzelnen Kettenrädern so ge-%vählt sind, daß die Auftragwalze 25 und die Übertragungswalze 9 mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit umlaufen, deren Größe gleich der Vorschubgeschwindigkeit der Zuschnitte ist, die an der Auftragwalze vorbei und in Berührung mit der Auftragwalze vorgeschoben werden (der Vorschub der Zuschnitte wird im folgenden noch näher beschrieben), und daß die Schöpfwalzel mit einer langsameren Umfangsgeschwindigkeit umläuft, die so gering ist, um Schaumbildung des Latexklebstoffs in dem Bad 2 zu vermeiden.
  • Eine Gegenwalze 32 ist senkrecht unterhalb der Auftragwalze 25 so angeordnet, daß ihre Mantelfläche in Berührung mit der Mantelfläche der Auftragwalze steht und die in die Berührungslinie beider Walzen eingespeisten Kartonzuschnitte in Kontakt mit der Oberfläche der Auftragwalze gedrückt werden. Die Gegenwalze 32 wird mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit wie die Auftragwalze 25 gedreht.
  • Schablonenauflagen 33 sind auf der Mantelfläche der Auftragwalze 25 befestigt. Sie haben solche Form und sind so auf der Oberfläche angeordnet, daß ihr Abdruck auf dem Kartonzuschnitt dem gewünschten Muster entspricht, in dem die Klebflächen auf dem Kartonzuschnitt verlangt werden. Der Umfang der Auftragwalze 25 ist größer -als die Länge oder die Breite des Kartonzuschnitts; je nachdem, ob die Kartonzuschnitte längs- oder breitseitig eingespeist werden. Er entspricht jedoch einem Vielfachen dieser Länge oder Breite. Dadurch daß man eine entsprechende Anzahl von Schablonenauflagesätzen auf der Mantelfläche der Auftragwalze 25 vorsieht, kann Klebstoff auf eine Mehrzahl von Zuschnitten während einer einzigen Umdrehung der Auftragwalze aufgebracht werden. -Die Zuspeisung von Kartonzuschnitten zu der Berührungslinie zwischen Auftragwalze 25 und Gegenwalze 32 muß offensichtlich mit der Drehbewegung der Auftragwalze synchronisiert werden. Dies wird mittels einer Schubeinrichtung erzielt, die von einem Nocken getätigt wird und im wesentlichen bei 35 angedeutet ist. Die Schubeinrichtung 35 enthält einen Arm 36, der schwenkbar mit seinem oberen Ende 37 an dem Hauptrahmen 12-angebracht ist. Eine Nockenrolle 38 ist drehbar an dem Arm 36 zwischen dessen Enden gelagert und liegt gegen eine Nockenscheibe 39 an, die fest auf der Tragwelle 28 der Auftragwalze 25 sitzt. Ein Schubschuh 40 ist an dem unteren Ende 41 des Armes 36 befestigt, und ein Zeh 42 dieses Schuhes 40 ist so ausgebildet, daß er mit der Hinterkante eines Zuschnitts in Eingriffff tritt. Wenn die Nockenscheibe 39 gedreht wird, schwingt der Arm zwischen einer Stellung A, die in ausgezogenen Linien in Fig. 1 gezeichnet ist, und einer Stellung B hin und her, die in strichpunktierten Linien in Fig. 1 angedeutet ist. Man erkennt, daß der Arm 36 einen Zuschnitt zwischen die Berührungslinie von Gegenwalze 32 und Streichwalze 25 vorschieben kann, wenn er sich von seiner Stellung B in seine Stellung A bewegt. Ein generell mit 43 bezeichneter Förderer bringt aufeinanderfolgend eine Reihe von Zuschnitten in eine Lage, in der sie von dem Zeh 42 des Schuhes 40 erfaßt werden. Ein Förderer 44 nimmt die Zuschnitte bei ihrem Austritt aus der Berührungslinie von Gegenwalze 32 und Streichwalze 25 auf, in der sie mit Klebstoff versehen worden sind, und trägt sie fort.
  • Ein Kartonzuschnitt ist beispielsweise in Fig.2 dargestellt. Die Flächen, auf die Klebstoff aufgebracht wird, sind mit 45 bezeichnet. Zweckmäßigerweise kann der Zuschnitt quer durch die Berührungslinie der Walzen 32 und 25 geführt werden, wie durch den Pfeil 46 angedeutet.
  • Im Betriebszustand wird dem Bad 2 Latexklebstoff zugeführt, so daß das Bad bis zu der bei 3 angedeuteten Höhe gefüllt ist. Bei dieser Füllhöhe taucht die Schöpfwalze 1 gerade in den Klebstoff ein, und die Übertragungswalze 9 wird gerade frei von dem Klebstoffspiegel und oberhalb davon gehalten. Ein Leitblech 47 kann quer in dem Bad 2 angeordnet werden, um einen Anstieg des Klebstoffspiegels hinter der Walze 1 zu verhindern, der zu einer Berührung des Klebstoffs mit der Übertragungswalze 9 führen könnte. Die Schöpfwalze 1 dreht sich langsam in dem Klebstoffhad und nimmt einen Klebstoffilm auf ihrer Mantelfläche auf. Die Schöpfwalze 1 läuft in der in Fig.1 angedeuteten Drehrichtung um. Wenn die Übertragungswalze 9 dann ebenfalls in der in. Fig. 1 angedeuteten Drehrichtung umläuft, nimmt sie von der Mantelfläche der Schöpfwalze 1 an deren Aufstiegsseite Klebstoff ab. Der Klebstoff auf der Mantelfläche der Übertragungswalze 9 wird dann an die Schablonenauflagen 33 auf der Auftragwalze 25 abgegeben und gelangt von dort auf die Kartonzuschnitte, die zwischen die Berührungslinie der Walzen 25 und 32 vorgeschoben werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Auftragen von Klebstoff, insbesondere von Latex, auf Kartonzuschnitte mit einer in das Klebstoffbad eintauchenden Schöpfwalze, einer mit den geförderten Kartonzuschnitten in Berührung stehenden Auftragwalze und einer Übertragungswalze zwischen Schöpfwalze und Auftragwalze, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzengeschwindigkeiten so abgestuft sind, daß die Schöpfwalze (1) unter Berücksichtigung der bei Latex bekannten Neigung zur Schaumbildung entsprechend langsam laufend vorgesehen, dagegen die Auftragwalze (25) und damit auch die Übertragungswalze (9) einer wirtschaftlichen Fördergeschwindigkeit der Zuschnitte aus Papier, Pappe od. dgl. angepaßt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungswalze (9) drehbar in einem festen Rahmen (6) gelagert ist und daß die Schöpfwalze (1) in einer an sich bekannten Pendellagerung (4) drehbar gelagert ist, deren Pendelarme mit ihren oberen Enden gelenkig an vorstehenden Teilen (5) des festen Rahmens (6) aufgehängt und in der Nähe ihrer freien Enden mittels einer verstellbaren Spindel (15) mit dem festen Rahmen verbunden sind, so daß der Abstand der Schöpfwalze von der Übertragungswalze verstellbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften-: Deutsche Patentsclirift Nr. 1001581; USA.-Patentschriften Nr. 2 382 929, 1295 820.
DEG26367A 1958-02-12 1959-02-12 Vorrichtung zum Auftragen von Klebstoff, insbesondere Latex, auf Kartonzuschnitte Pending DE1090071B (de)

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DE (1) DE1090071B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3046637A1 (de) * 1979-12-11 1981-08-27 Molins Ltd., London Gummiervorrichtung fuer zigarettenfilteransetzmaschinen
DE3114470A1 (de) * 1980-04-09 1982-02-25 Sasib S.P.A., Bologna Vorrichtung zur zufuehrung von blaettern aus einem umhuellungsmaterial zu einer verpackungsmaschine

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1295820A (en) * 1916-06-29 1919-02-25 Metals Plating Company Coating-machine.
US2382929A (en) * 1943-05-31 1945-08-14 Bemis Bro Bag Co Web pasting apparatus
DE1001581B (de) * 1957-01-24 Rengsdorf Richard Winkler (Kr Neuwied) und Kurt Dunnebier, Wollendorf (Kr Neuwied) Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen einer Profilgummierung aus Latex auf Flachbeuteln, Brief umschlagen od dgl

Patent Citations (3)

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