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DE1089927B - Kuenstliches Gebiss - Google Patents

Kuenstliches Gebiss

Info

Publication number
DE1089927B
DE1089927B DEV6138A DEV0006138A DE1089927B DE 1089927 B DE1089927 B DE 1089927B DE V6138 A DEV6138 A DE V6138A DE V0006138 A DEV0006138 A DE V0006138A DE 1089927 B DE1089927 B DE 1089927B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
molars
dentition
molar
jaw
artificial
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV6138A
Other languages
English (en)
Inventor
Jan Baptist Constant Vonck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JAN BAPTIST CONSTANT VONCK
Original Assignee
JAN BAPTIST CONSTANT VONCK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JAN BAPTIST CONSTANT VONCK filed Critical JAN BAPTIST CONSTANT VONCK
Publication of DE1089927B publication Critical patent/DE1089927B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

  • Künstliches Gebiß Bei künstlichen Gebissen, insbesondere bei Vollprothesen für den Ober- oder Unterkiefer, besteht die Hauptschwierigkeit der sicheren Befestigung darin, daß bei dem Zerkauen bzw. Zermahlen der Speise ein einseitig wirkender Druck ausgeübt wird, der das Abheben der anderen Seite der Gebißplatte bewirkt.
  • Bei den bisher bekannten künstlichen Gebissen werden der Oberkiefer und der Unterkiefer derart aneinander angepaßt, daß in der Schließstellung mindestens die Backenzähne aufeinanderliegen. Diese Backenzähne sind mit mehr als einem Bikus versehen, die die Oberfläche eines natürlichen Zahnes etwa nachbilden.
  • Bei den seitlichen Verschiebungen des Ober- und Unterkiefers gegeneinander wird während des Kauens gleichzeitig der Kontakt der linken und der rechten Mahlzähne hergestellt. Da üblicherweise nur auf einer Seite des Gebisses gekaut wird, entsteht durch das Zusammendrücken der Speisen eine Hebelwirkung, die die Gebißplatte von der anderen Seite des Kiefers abheben kann.
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß die StabiIität eines künstlichen Gebisses wesentlich erhöht werden kann, wenn dafür gesorgt wird, daß auf der einen Seite des Gebisses während des Kau-bzw. Mahlvorganges ein Hohlraum entsteht, in den die Speisen aufgenommen werden können. Die andere Seite des Gebisses muß dann mindestens annähernd geschlossen sein, so daß sich der durch das Kauen entstehende Druck gleichmäßig auf die gesamte Gebißplatte auswirkt.
  • Zur Realisierung dieser Erkenntnis wird bei dem künstlichen Gebiß gemäß der Erfindung von der bekannten Lösung Gebrauch gemacht, nach der der Hauptteil der Okklusionsflächen der eingebetteten Backenzähne einen Teil der Oberfläche einer gedachten Kugel einnehmen, deren Mittelpunkt sich über der Zahnebene befindet. Erfindungsgemäß weist der Oberkiefer eines derartigen künstlichen Gebisses auf jeder Seite einen Backen- oder vorderen Backenzahn auf, der einen einzigen lingual vorstehenden ausgeprägten Höcker besitzt, dessen Spitze auf der gedachten Kugelfläche aufliegt, und der untere Kiefer hat wenigstens einen Backen- oder vorderen Backenzahn, der wangenseitig einen ausgeprägten Höcker aufweist, der über die Oberfläche des Zahngefüges hinausragt, wobei die äußeren und inneren Bögen des Gebisses in der Weise angepaßt sind, daß eine sichere Funktion der Zähne beim Kauen gewährleistet ist.
  • Nach einer Abänderung des erfindungsgemäßen Gebisses sind die Höcker der Backenzähne durch Kontaktflächen ersetzt.
  • Durch diese Ausbildung wird das künstliche Gebiß während des Kauens in allen Teilen nahezu gleichmäßig belastet, d. h., es ist ein derartiges Gleich- gewicht hergestellt, daß sich die Prothese nicht einseitig abheben kann. Der Hohlraum, in dem die Speisen aufgenommen werden, kann so groß ausgebildet sein, daß auch relativ große Speiseteile einwandfrei zermahlen werden können. Ein Einklemmen von Speiseresten zwischen den Zähnen, wie dies bei Gebissen mit anatomisch nachgebildeten Zähnen oft der Fall ist, wird bei dem erfindungsgemäßen Gebiß vermieden.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es ist dargestellt in Fig. 1 ein Querschnitt durch ein Gebiß gemäß der Erfindung in Höhe der vorderen Backenzähne, Fig. 2 ein Querschnitt durch ein Gebiß gemäß der Erfindung in Höhe der vorderen, anders ausgebildeten Backenzähne, Fig. 2 a zwei übereinanderstehende Backenzähne in der Ausbildung gemäß Fig. 2 bei geschlossenem Gebiß, Fig.2b ein Querschnitt durch zwei gegenüberstehende Backenzähne mit verschiedener Formgebung, Fig. 3 zwei übereinanderstehende Backenzähne mit anderer Ausbildung der Kauflächen, Fig. 4 eine Draufsicht auf die Beißfläche eines gemäß der Erfindung ausgebildeten künstlichen Backenzahnes.
  • Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, sind die Kontaktflächen 2 der übereinanderstehenden Backenzähne a, b derart ausgebildet, daß sie gemäß dem gestrichelt eingezeichneten Kreisbogen c verlaufen. Der Kreisbogen kann einen Durchmesser von etwa 8 cm haben. Bei den seitlichen Verschiebungen zwischen dem Ober-und Unterkiefer werden die Zähne daher, dieser Kreisbahn entsprechend, gegeneinander bewegt. Die Flächen 2 haben eine Neigung von etwa 600 mit Bezug auf die Breite des Unterkiefers. Die obere konvexe Kontaktfläche hat dementsprechend eine Neigung von etwa 1200 mit Bezug auf die Breite des Oberkiefers. Die Wahl des Winkels richtet sich nach dem Verhältnis zwischen der Breite des Unterkiefers und der des Oberkiefers. Eine relativ breite, untere Mundhöhle erfordert z. B. einen Winkel von 900, damit das Kaufeld ständig in der gewünschten Neigung bleibt. Bei einer relativ breiten, oberen Mundhöhle muß der mit 1200 angenommene Winkel vergrößert werden. Die Außenkante k der Backenzähne a, b kann sich dementsprechend ändern, wie dies aus Fig. 2 b hervorgeht. Die Backenzähne stützen sich bei der seitlichen Bewegung mindestens auf einen der Punkte 1 ab. Die Gleitfläche dieser Kontaktpunkte bildet die Bißebene.
  • Nach Fig. 2 besitzt der Oberkiefer auf jeder Seite einen vorderen Backenzahn mit einem einzigen lingual vorstehenden ausgeprägten Höcker e. Die Spitzen i dieser Höcker liegen auf der gestrichelt eingezeichneten Kreisbahn. Auch die vorderen Backenzähne des Unterkiefers sind mit je einem einzigen, wangenseitig angeordneten Höckerg versehen. Die Flächenh der unteren Backenzähne liegen ebenfalls auf einer Kreisbahn. Im geschlossenen Zustand des Gebisses stehen sich die oberen und unteren Backenzähne in der in Fig. 2 a dargestellten Weise gegenüber. Während der seitlichen Verschiebungen des Ober- und Unterkiefers gegeneinander ruht die Spitze e des linken Backenzahnes auf dem Höcker g auf, während die beiden rechten Backenzähne voneinander abgehoben sind und damit einen Hohlraum bilden, in dem die Speisen zer- drückt werden. Die Spitze i kann auf dem Höcker g bzw. diesem erhöhten Rand gleiten. Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, bildet der Höcker g einen zwei Seiten der Kaufläche einschließenden Rand. Dieser Rand darf nicht höher ausgebildet sein als der Höcker e.
  • In Fig. 3 ist eine andere Ausbildung der Höcker e bzw. g dargestellt, die eine geschlossene Kontaktfläche bilden.
  • PATENTANSPROCRE 1. Aus einem Ober- und Unterkiefer bestehendes künstliches Gebiß, in welchem der Hauptteil der Okklusionsflächen der eingebetteten Backenzähne einen Teil der Fläche einer gedachten Kugel einnehmen, deren Mittelpunkt sich über der Zahnebene befindet, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberkiefer auf jeder Seite einen Backen- oder vorderen Backenzahn aufweist, der einen einzigen lingual vorstehenden, ausgeprägten Höcker (e) besitzt, dessen Spitze (i) auf der gedachten Kugelfläche (c) aufliegt, und daß der Unterkiefer wenigstens einen Backen- oder vorderen Backenzahn hat, der wangenseitig einen ausgeprägten Höcker (g) aufweist, der über die Oberfläche des Zahngefüges hinausragt, wobei die äußeren und inneren Bögen des Gebisses in der Weise angepaßt sind, daß eine sichere Funktion der Zähne beim Kauen gewährleistet ist (Fig. 2).

Claims (1)

  1. 2. Abänderung des aus einem Ober- und Unterkiefer bestehenden Gebisses nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Höcker (e, g) der Backenzähne durch Kontaktflächen (2) - ersetzt sind (Fig. 1). ~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 494 537; USA.- Patentschriften Nr. 2416 983, 2 591 678.
DEV6138A 1952-08-08 1953-08-07 Kuenstliches Gebiss Pending DE1089927B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE1089927X 1952-08-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1089927B true DE1089927B (de) 1960-09-29

Family

ID=3893263

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV6138A Pending DE1089927B (de) 1952-08-08 1953-08-07 Kuenstliches Gebiss

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1089927B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR494537A (fr) * 1919-01-07 1919-09-11 Dentists Supply Co Perfectionnements aux dents artificielles
US2416983A (en) * 1943-07-01 1947-03-04 Ross O Dickson Artificial teeth
US2591678A (en) * 1947-01-29 1952-04-08 Donald V Cleman Denture locating mechanism

Patent Citations (3)

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