DE1089942B - Lastenaufzug - Google Patents
LastenaufzugInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B9/00—Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures
- B66B9/16—Mobile or transportable lifts specially adapted to be shifted from one part of a building or other structure to another part or to another building or structure
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Lastenaufzug Das Hauptpatent 1064 222 hat einen Lastenaufzug mit Kippkübel zum Gegenstand, welcher insbesondere für Baustellen bestimmt ist und aus einem Fahrgestell besteht, welches eine Motorwinde trägt und mit zwei Rädern versehen ist, an deren Achse ein Zwillingsständer angelenkt ist, welcher aus mehreren ausziehbaren Teilen besteht und als Gleitbahn für den Kübel dient.
- Die vorliegende Erfindung soll die Anpassung dieses Aufzugs an die verschiedenen möglichen Benutzungsarten gestatten, um mit Hilfe von der Ausführungsform des Hauptpatents vorgenommenen Verbesserungen und Abänderungen die verschiedenen Betriebserfordernisse moderner Baustellen wirtschaftlich zu befriedigen.
- Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Plattform für die Winde mit einem Laschenpaar versehen ist, während der Zwillingsständer mit der Höhe nach gestaffelten Laschenpaaren sowie an seinem unteren Ende mit einem Stützschuh ausgerüstet ist, wobei das Laschenpaar der Plattform mit einem der Laschenpaare des Zwillingsständers ein lösbares Gelenk bildet.
- Die Erfindung ist unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielshalber erläutert.
- Fig. 1 zeigt schematisch das einstellbare lösbare Gelenk der Ständer des Lastenaufzugs; Fig. 2 und 2 a zeigen die Benutzung des Lastenaufzugs für den Antrieb einer gezogenen Schaufel; Fig. 3 ist eine schematische Ansicht der Winde für die Aufwicklung eines Zugkabels einer Schaufel und des Kabels des Lastenaufzugs: Fig. 4 ist eire schematische Ansicht der Anordnung zum Anheben des ausziehbaren Teils; Fig. 5 und 6 zeigen zwei Ausführungsabwandlungen des Lastenaufzugs zum Betrieb mit zwei Kübeln. Wie in Fig. 1 schematisch dargestellt, weisen die beiden eine Gleitbahn für den Kübel bildenden ausziehbaren Ständer 30 und 31 Laschen 32, 33 auf, mit deren Hilfe sowie mittels einer bequem entfernbaren, mit einer Verriegelungsvorrichtung versehenen Stange eine gelenkige Verbindung mit ähnlichen Laschen 34 hergestellt werden kann, welche an der Plattform 35 befestigt sind, welche die Motorwinde 36 trägt, deren Wände beliebiger Bauart durch einen Motor ebenfalls beliebiger Bauart angetrieben wird. Die Plattform 35, welche an einem oder gegebenenfalls an zwei Radsätzen angebracht sein kann, welche übrigens einziehbar sein können, bildet so entweder ein bequem verfahrbares Schiebkarrengestell oder eine Plattform, welche in zwei zueinander senkrechten Richtungen verstellbar ist oder mit Hilfe von Stützen 37 und 38 am Boden befestigt werden kann. Das Gestell ist ferner mit Flanschen 39 und einem Eisenteil 40 zur Erleichterung seiner Verschiebung versehen, während die Ständer 30 und 31 an ihrem Fuß mit einem Stützschuh 41 versehen sind.
- Die ausziehbaren Ständer 30 und 31 können natürlich an ihrem unteren Teil durch entsprechende Teile verlängert werden, so daß der Kübel nach unten in eine Ausschachtung herabgelassen werden kann, an deren Rand die verfahrbare Plattform der Motorwinde aufgestellt ist. Der Kübel dient dann in der unteren Lage zur Aufnahme des ausgeschachteten Gutes und in seiner oberen Lage zum Auskippen desselben, z. B auf einen Lastwagen.
- Fig. 2 und 2 a zeigen die Benutzung einer gezogenen Schaufe146, welche durch die Aufwicklung des Kabels 43 ohne Veränderung des Lastenaufzugs mittels einer Rollenführung 47 gesteuert wird. Die Schaufel kann übrigens auch durch eine Kratze, einen Rechen, einen Wagen oder einen beliebigen anderen, für die betreffende Arbeit geeigneten Teil ersetzt werden, welcher mit einer beliebigen Schräglage arbeiten kann. Dieser Teil wird entweder von einem die verschiedenen Hebel der Winde betätigenden Arbeiter gestviert oder aus der Entfernung von dem die Arbeit des Teils selbst leitenden Arbeiter.
- Der Lastenaufzug kann natürlich in diesem Fall gleichzeitig mit dem Kübel und der Zugschaufel arbeiten, die ausziehbaren Ständer 'jedoch auch ausgebaut werden, so daß die Winde nur mit der Schaufel oder dergleichen arbeitet. In diesem Fall wird das von dem Kübel losgelöste Kabel über eine geeignete Führung geführt. Die Winde kann jedoch au,@h aus zwei Trommeln bestehen, welche auf der gleichen von dem Motor angetriebenen Welle sitzen, wobei (Fig. 3) die Trommel 48 zur Aufwicklung des Kabels für das Arbeiten des Lastenaufzugs dient, während die Trommel 49 das Zugwerkzeug betätigt. Die Trommel 48 ist lose auf der Welle drehbar, während die Trommel 49 mit dieser starr verbunden ist, wobei ein geeignetes Klauenkupplungssystem oder dergleichen die starre Verbindung der beiden Trommeln ermöglicht.
- Eine in Fig.4 dargestellte Vorrichtung gestattet den Aufzug des ausziehbaren beweglichen Teils (Lyra) 52 bei Errichtung des Apparats dank der Benutzung eines abnehmbaren Arms 53, welcher auf dem unteren Teil der Ständer gleitet und mit einer Rolle 54 versehen ist.
- Der übliche Gleitkübel des Lastenaufzugs kann auch durch einen besonderen Wagen ersetzt werden, welcher der Art des auf die gewünschte Höhe zu hebenden Baumaterials entspricht.
- Fig. 5 und 6 zeigen, daß der Lastenaufzug für das abwechselnde Arbeiten mit zwei Kübeln ausgerüstet werden kann. Bei einer ersten Lösung (Fig. 5) wird zu der Gleitbahn des Kübels ein aus Rohren 56 bestehender Ablenker hinzugefügt, und der abwärts gehende Kübel 57 wird auf diesen umgelenkt, während der aufwärts gehende Kübel 58 beim Vorbeigang den Ablenker anhebt, welcher durch sein Gewicht in seine Ausgangsstellung zurückfällt. Bei einer zweiten Lösung (Fig. 6) wird der Lastenaufzug durch einen dritten Ständer 59 ergänzt, welcher einen gemeinsamen Rollweg für die beiden aufwärts bzw. abwärts gehenden Kübel 60 und 61 bildet, deren jeder auf der Innenseite mit einer entsprechenden Vorrichtung versehen ist, z. B. Gleitschuhen, welche bei einer entgegengesetzten Bewegung übereinander hinweggleiten können, so daß sich die beiden Kübel kreuzen können, wobei die beiden Kabel in entgegengesetzter Richtung auf die beiden Enden der Windentrommel aufgewickelt werden.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Lastenaufzug mit Kippkübel, mit einer fahrbaren Motorwinde und einem an dem Fahrgestell dieser Winde einseitig angelenkten mehrteiligen Zwillingsständer aus ausziehbaren Rohren nach Hauptpatent 1064 222, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform (35) für die Winde mit einem Laschenpaar (34) versehen ist, während der Zwillingsständer (30, 31) mit der Höhe nach gestaffelten Laschenpaaren (32, 33) sowie an seinem unteren Ende mit einem Stützschuh (41) ausgerüstet ist, wobei das Laschenpaar (34) der Plattform mit einem der Laschenpaare (32, 33) des Zwillingsständers ein lösbares Gelenk bildet (Fig. 1).
- 2. Lastenaufzug nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine an dem Fußende des Zwillingsständers angebrachte Rollenführung (47) und ein an Stelle des Kippkübels an dem durch diese Rollenführung in die Waagerechte umgelenkten Windenkabel (43) befestigtes Schleppwerkzeug (Schaufel 46, Kratze, Rechen od. dgl.) (Fig. 2).
- 3. Lastenaufzug nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei gleichachsige Windentrommeln (48, 49), von denen die eine den Kippkübel und die andere ein Schleppwerkzeug bewegt, wobei die eine Trommel (49) starr mit der Antriebswelle verbunden ist, während die andere Trommel (48) auf dieser Welle lose drehbar, aber mit der ersten Trommel kuppelbar ist (Fig. 3).
- 4. Lastenaufzug nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine an ihm zu befestigende Hilfsvorrichtung für das Hochziehen der zum Kopfteil des Zwillingsständers gehörenden Bauteile mittels der Motorwinde.
- 5. Lastenaufzug nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen Tragarm (53), welcher an dem unteren Teil des Zwillingsständers lösbar befestigt und zu letzterem parallel gerichtet werden kann und an seinem oberen Ende eine Seilrolle (54) trägt, wobei der Tragarm mindestens so lang ist, daß ein Hochziehen und Einführen des Kopfteiles in das Mittelteil des Zwillingsständers mittels des über die Seilrolle geführten Windenkabels bewerkstelligbar ist (Fig.4).
- 6. Lastenaufzug nach Anspruch 1 für zwei Kippkübel, dadurch gekennzeichnet, daß am Fuße des Zwillingsständers ein schwenkbarer Ablenker (56) angeordnet ist, auf welchen der abwärts bewegte Kippkübel (57) aufläuft, während der vom Fußende des Zwillingsständers nach oben laufende Kippkübel (58) beim Vorbeigang den Ablenker von unten zur Seite schwenkt (Fig. 5).
- 7. Lastenaufzug nach Anspruch 1 für zwei Kippkübel, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwillingsständer durch eine mittlere Laufbahn (59) zur gemeinsamen Führung der beiden nebeneinanderlaufenden Kippkübel (60, 61) ergänzt ist (Fig. 6).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR1089942X | 1956-03-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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|---|---|---|---|
| DEH27458A Pending DE1089942B (de) | 1956-03-03 | 1956-06-29 | Lastenaufzug |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE1089942B (de) |
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1956
- 1956-06-29 DE DEH27458A patent/DE1089942B/de active Pending
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