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DE1089707B - Verfahren und Vorrichtung zum Ruecken eines Strebausbaues - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Ruecken eines Strebausbaues

Info

Publication number
DE1089707B
DE1089707B DEC8873A DEC0008873A DE1089707B DE 1089707 B DE1089707 B DE 1089707B DE C8873 A DEC8873 A DE C8873A DE C0008873 A DEC0008873 A DE C0008873A DE 1089707 B DE1089707 B DE 1089707B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pledging
structures
conveyor
caps
expansion
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC8873A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANS JOACHIM VON HIPPEL DR ING
Original Assignee
HANS JOACHIM VON HIPPEL DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HANS JOACHIM VON HIPPEL DR ING filed Critical HANS JOACHIM VON HIPPEL DR ING
Priority to DEC8873A priority Critical patent/DE1089707B/de
Publication of DE1089707B publication Critical patent/DE1089707B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/0052Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor with advancing shifting devices connected therewith
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/08Advancing mechanisms
    • E21D23/081Advancing mechanisms forming parts of the roof supports
    • E21D23/083Advancing mechanisms forming parts of the roof supports acting on a firm abutment adapted thereto

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Piles And Underground Anchors (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Rücken eines Strebausbaues Bekanntlich stellt das Nachrücken des Ausbaues und die Absicherung des Hangenden im Gewinnungsfeld einen Engpaß bei der Mechanisierung der Kohlengewinnung dar. Beim Einsatz von Gewinnungsmaschinen, wie Schrämlademaschinen od. dgl., hat man beispielsweise den Ausbau derart gesetzt, daß die Kappen, die an ihrem versatzseitigen Ende und in ihrem mittleren Bereich von je einem Stempel unterstützt werden, mit ihrem vorderen kohlenstoßseitigen Ende den schmalen Bereich zwischen Ausbaustoß und Förderer, der als Maschinenfahrweg für die Schrämmaschine dient, vorpfändend überkragen. Nach dem Durchgang der Gewinnungsmaschine und dem Abbau des Flözes um eine bestimmte Verhiebtiefe muß hierbei ein vorläufiger Ausbau in das ausgekohlte Feld eingebracht werden, um das Nachbrechen des Hangenden zu verhindern. Zu diesem Zweck wurden auf die überstehenden Enden der Kappen mit angeschweißten Laschen versehene Übersteckeisen aufgesteckt, die man am Kohlenstoß mit einem Stempel unterbaute. Da bei diesem vorläufigen Ausbau die Laschen die größte Beanspruchung auf Biegung und Knickung erfahren, werden sie durch zwei nebeneinanderliegende Unterzugschienen zusätzlich unterstützt. Das ständige Vorrücken der Gewinnungsmaschine setzt einen dauernden Wechsel der Unterzugstempel voraus. Unmittelbar nach dem Durchgang der Gewinnungsmaschine wird der endgültige Ausbau in bekannter Weise eingebracht.
  • Es ergibt sich ohne weiteres, daß das Anbringen der Übersteckeisen und daß Setzen der Unterzüge und der Hilfsstempel und das spätere Rauben dieser Teile, um den endgültigen Ausbau einbringen zu können, ein sehr umständliches Ausbauverfahren ist, das außerdem einen erheblichen Arbeitsaufwand erfordert.
  • Die Erfindung geht von sogenannten unabhängig voneinander vorrückbaren Ausbaurahmen aus und besteht darin, daß von zwei mit verschieden langen Vorpfändkappen ausgestatteten Arten von Bauen entsprechend dem fortschreitenden Abbau diejenigen Baue, deren Vorpfändkappen länger sind als die der anderen Baue und die infolgedessen einen weiteren Abstand vom Förderer aufweisen, nach dem Freilegen des Hangenden an den Förderer herangeschoben werden, bis zu dem die Baue mit den kürzeren Vorpfändkappen unmittelbar vorgeschoben waren. Verwendet werden zweckmäßig Vorpfändkappen, die aus einer breitflächigen vorpfändenden Kopfplatte und einer daran zusätzlich angeordneten Vorpfändkappe bestehen.
  • Bei Verwendung von sogenannten Vorpfändkappen wurde der Ausbau stets so gesetzt, daß alle Baue eine gleiche Vorpfändlänge aufwiesen. Das machte es erforderlich, zum Schutze des frisch ausgekohlten Feldes besondere Kappen vorzuhängen, was sich aber infolge des laufenden Förderers gefährlich und zeitraubend gestaltete. Das Verfahren gemäß der Erfindung gestattet es, das ausgekohlte Feld durch sofortiges Nachrücken des Ausbaues unabhängig von der jeweiligen Verhiebtiefe vollständig abzufangen. Die Baue können unabhängig vom Förderer, einzeln oder auch in Gruppen, schnell und mühelos gerückt werden, ohne daß das Hangende eine nennenswerte Beanspruchung erfährt. Es ist außerdem möglich, die Baue mit der kürzeren Vorpfändung zusammen mit dem Förderer vorzurücken und diese gegebenenfalls auch mit dem Förderer zu verbinden. Eine besondere Vorpfändarbeit entfällt bei dem erfindungsgemäßen Verfahren.
  • Um das Rücken des Förderers beim Einsatz von Hobelgeräten in kleinen Schritten vornehmen zu können, kann am Ausbau eine Hilfsvorrichtung angebracht sein, die den Ausbau in kleinen Schritten vorrückt und beim Rücken der Baue wieder in ihre Ausgangsstellung zurückgeht.
  • Um nun mit wenigen Rückeinrichtungen auszukominen, ist es weiterhin zweckmäßig, durch die auf einem Bau angeordnete Rückeinrichtung jeweils mit einer Gruppe mittelbar oder unmittelbar benachbarter Baue zu verbinden, so daß diese gleichzeitig oder nacheinander mitgerückt werden, ohne selbst eine eigene Rückeinrichtung zu besitzen. Zu diesem Zweck können die benachbarten Baue beispielsweise mit dem Strebförderer verbunden werden, so daß sie mit dem Vorrücken dieses auch mit vorrücken. Sie können aber unter sich eine eigene Verbindung besitzen. Zweckmäßigerweise dient hierzu die Druckluftleitung,wobei die Rohrleitung zu einem Bestandteil des rückbaren Ausbaues wird, andererseits so ohne weiteres auch mitgerückt wird. An dieser Leitung können Kabel und andere Leitungen mitverlegt werden. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Abb. 1 zeigt einen Querschnitt durch den Streb, Abb. 2 einen Längsschnitt bzw. Grundriß dazu. Am Stoß 1 liegt der Förderer 2, der durch das Sohleisen 3 der zu einem Polygon vereinigten Kappe 5 und Stempel 4 vorgedruckt wird. Auf dem Polygon ruht die breitflächige Kappe 6 mit dem angelenkten Vorpfänder 7. Am Sohleisen sind Gelenkstäbe 9 in den Drehpunkten 8 angeordnet, deren andere Enden einen gemeinsamen Drehpunkt haben, an welchem das Zugelement 10 angreift. Wechselweise werden die Baue vorgezogen, wenn das Zugelement hin- und herbewegt wird, wobei eine durch den Zug oder Druck in den Gelenkstäben bewirkte Steuerung der Löse- und Setzeinrichtungen der Stempel jeweils den einen oder anderen Bau zu einem Festpunkt für das Rücken macht.
  • Die Baue a und b werden so unmittelbar gerückt, während die Baue c durch ihre Verbindung mit dem Förderer mittelbar durch diesen gerückt werden. Die Baue d hängen an dem Träger 12, welcher auch als Druckluftleitung ausgebildet sein kann und beispielsweise je fünf Baue zusammenfaßt und an den Enden die bekannten Kugelkupplungen besitzt. Das Zugelement kann endlos ausgebildet sein, so daß das rücklaufende Trum 11 beispielsweise innerhalb des Polygons liegt.
  • Der Förderer besitzt überhaupt keine Rückeinrichtung mehr, sondern der Ausbau bestimmt die Rückgeschwindigkeit. Durch wahlweises Kuppeln der Gelenkstäbe mit dem Zugmittel 10 ist es möglich, beispielsweise ohne Anstrengung hinter einer Abbaumaschine her in mehreren Zügen des Zugmittels den Ausbau samt Förderer um Feldbreite umzulegen, so daß für die Gewinnung der Ausbau nicht mehr der Engpaß ist.. Es ist dabei möglich, einen Teil der Baue vorzuschieben, ohne gleichzeitig auch den Förderer zu drücken, so daß der Ausbau rascher nachfolgt als der Förderer, der in keine zu scharfe S-Form gelegt werden darf.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum maschinellen Rücken eines Strebausbaues, der aus mehreren unabhängig voneinander vorrückbaren Bauen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß von zwei mit verschieden langen Vorpfändkappen ausgestatteten Arten von Bauen entsprechend dem fortschreitenden Abbau diejenigen Baue, deren Vorpfändkappen länger sind als die der anderen Baue und die infolgedessen einen weiteren Abstand vom Förderer aufweisen, sofort nach dem Freilegen des Hangenden an den Förderer herangeschoben werden, bis zu dem die Baue mit den kürzeren Vörpfändkappen unmittelbar vorgeschoben waren. 2. Vorrichtung zum Ausüben des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorpfändkappen aus einer breitflächigen vorpfändenden Kopfplatte und einer daran zusätzlich angeordneten Vorpfändkappe bestehen. 3: Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den gleichen Vorrückschritt ausführenden Baue im Einfallen mit einer durch den Streb führenden Rohrleitung oder dem Förderer verbunden sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 743 144, 733 508; Glückauf, 1941, S.589 und 733; 1939, S.95; Bergbau-Archiv, 1946, Bd.
  2. 2, S. 114.
DEC8873A 1954-02-12 1954-02-12 Verfahren und Vorrichtung zum Ruecken eines Strebausbaues Pending DE1089707B (de)

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DEC8873A DE1089707B (de) 1954-02-12 1954-02-12 Verfahren und Vorrichtung zum Ruecken eines Strebausbaues

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DE1089707B true DE1089707B (de) 1960-09-29

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DEC8873A Pending DE1089707B (de) 1954-02-12 1954-02-12 Verfahren und Vorrichtung zum Ruecken eines Strebausbaues

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DE (1) DE1089707B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1608512B1 (de) * 1961-06-09 1969-11-20 Hannemann Guenter Schildausbau in Abbaustreben

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE733508C (de) * 1940-10-17 1943-03-27 Buckau Wolf Maschf R Einrichtung zum Ruecken von Stempelrahmen mit zwei Stempeln fuer den Untertageabbau
DE743144C (de) * 1940-11-17 1943-12-18 Hans Joachim Von Hippel Dr Ing Strebfoerderer

Patent Citations (2)

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DE733508C (de) * 1940-10-17 1943-03-27 Buckau Wolf Maschf R Einrichtung zum Ruecken von Stempelrahmen mit zwei Stempeln fuer den Untertageabbau
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