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DE1089153B - Verfahren zur Aufbereitung elastischer, vernetzter Kunststoffe auf der Basis Polyester-Isocyanat fuer eine Wiederverwendung - Google Patents

Verfahren zur Aufbereitung elastischer, vernetzter Kunststoffe auf der Basis Polyester-Isocyanat fuer eine Wiederverwendung

Info

Publication number
DE1089153B
DE1089153B DEP17980A DEP0017980A DE1089153B DE 1089153 B DE1089153 B DE 1089153B DE P17980 A DEP17980 A DE P17980A DE P0017980 A DEP0017980 A DE P0017980A DE 1089153 B DE1089153 B DE 1089153B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
elastic
reuse
polyester isocyanate
isocyanate
polyester
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP17980A
Other languages
English (en)
Inventor
Ruth Pleiger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Paul Pleiger Maschinenfabrik GmbH and Co KG
Original Assignee
Paul Pleiger Maschinenfabrik GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Paul Pleiger Maschinenfabrik GmbH and Co KG filed Critical Paul Pleiger Maschinenfabrik GmbH and Co KG
Priority to DEP17980A priority Critical patent/DE1089153B/de
Publication of DE1089153B publication Critical patent/DE1089153B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29BPREPARATION OR PRETREATMENT OF THE MATERIAL TO BE SHAPED; MAKING GRANULES OR PREFORMS; RECOVERY OF PLASTICS OR OTHER CONSTITUENTS OF WASTE MATERIAL CONTAINING PLASTICS
    • B29B17/00Recovery of plastics or other constituents of waste material containing plastics
    • B29B17/04Disintegrating plastics, e.g. by milling
    • B29B17/0404Disintegrating plastics, e.g. by milling to powder
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/50Reuse, recycling or recovery technologies
    • Y02W30/62Plastics recycling; Rubber recycling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processes Of Treating Macromolecular Substances (AREA)
  • Separation, Recovery Or Treatment Of Waste Materials Containing Plastics (AREA)

Description

  • Verfahren zur Aufbereitung elastischer, vernetzter Kunststoffe auf der Basis Polyester-Isocyanat für eine Wiederverwendung Es ist bekannt, thermoplastische Werkstoffe für eine Wiederverwendung aufzubereiten, indem stückige Abfälle solcher Thermoplasten mechanisch zu Teilchen von einigen Millimetern Kantenlänge zerkleinert (granuliert) und in dieser Form mit den üblichen Arbeitsverfahren wie Strangpressen, Spritzpressen, Walzen od. dgl. unter Wärmezufuhr zu Fertigerzeugnissen verarbeitet werden. Im Gegensatz zu diesen thermoplastischen Kunststoffen ist es bisher nicht möglich gewesen, elastische, vernetzte Kunststoffe auf der Basis Polyester-Isocyanat für eine Wiederverwendung geeignet zu machen. Infolge der bei Werkstoffen dieser letzteren Gattung mangelnden Möglichkeit einer Abfallverwertung erfordern bisher daraus hergestellte Erzeugnisse einen verhältnismäßig hohen Kostenaufwand.
  • Mit der Erfindung ist erstmals die Möglichkeit erschlossen worden, elastische, vernetzte Kunststoffe auf der Basis Polyester-Isocyanat für eine Wiederverwendung aufzubereiten. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß Kunststoff auf der Basis Polyester-Isocyanat in an sich bekannter Weise bis zur Pulverfeinheit zerkleinert wird. Es hat sich überraschend verwiesen, daß durch die Zerkleinerung bis zur Pulverform bei elastischen, vernetzten Kunststoffen auf der Basis Polyester-Isocyanat die Schwierigkeiten nicht mehr auftreten, welche bisher eine Wiederverwendung unmöglich gemacht haben.
  • Durch die nunmehr gegebene Möglichkeit, Abfälle aus diesen Kunststoffen wieder zu Fertigerzeugnissen mit den für sie typischen Eigenschaften zu verarbeiten, kann der bisher verhältnismäßig hohe Kostenaufwand verringert werden.
  • Der Feinheitsgrad, bis zu dem die Zerkleinerung fortzusetzen ist, hängt ab von dem Weichheitsgrad, den der stückige Kunststoff der genannten Gattung aufweist, von dem bei der Zerkleinerung ausgegangen wird. Ferner wird der für eine Wiederverwendung erforderliche Feinheitsgrad beeinflußt durch die Art, in der das gewonnene Pulver weiterverarbeitet wird.
  • Es bereitet indessen keine Schwierigkeiten, den jeweils erforderlichen Feinheitsgrad durch Versuche festzustellen. So hat es sich beispielsweise gezeigt, daß ein Feinheitsgrad des Kunststoffpulvers von 8001 dessen Weiterverarbeitung zuläßt, je nachdem, welche Verarbeitungsverfahren bekannter Art zur Anwendung kommen.
  • Die durch die Überführung des bezeichneten Kunststoffes in eine Pulverform ermöglichte Wiederverwendung kann durch Anwendung verschiedener, an sich bekannter Arbeitsverfahren erfolgen. So ist es beispielsweise möglich, das Pulver als Beigabe bei der üblichen Herstellung der elastischen, vernetzten Kunststoffe auf der Basis Polyester-Isocyanat zu verwenden und so die bisherigen Mengenanteile der Ausgangsstoffe an den Erzeugnissen nach Maßgabe der beigegebenen Pulvermengen herabzusetzen. Es sind auch sonstige Verarbeitungsverfahren möglich, mit denen das aus dem Kunststoff der bezeichneten Gattung bestehende Pulver einer Wiederverwendung zugeführt werden kann.
  • So ist es beispielsweise durch die erfindungsgemäße Zerkleinerung bis zur Pulverfeinheit erstmalig möglich gemacht worden, ohne Anwendung besonderer Klebemittel auf Trägern beliebiger Art Überzüge aus elastischen, vernetzten Kunststoffen auf der Basis Polyester-Isocyanat zu erzeugen, indem das Pulver mit dem an sich bekannten Flammensp.ritz- oder Wirbelsinterverfahren auf die Trägeroberflächen aufgebracht wird. Damit sind für beliebige Träger Überzüge möglich geworden, welche den Trägern oberflächlich die besonderen Eigenschaften geben, die elastische, vernetzte Kunststoffe auf der Basis Polyester-Isocyanat haben. Die sich hierdurch ergebenden Vorteile können es rechtfertigen, in diesen oder auch in sonstigen Fällen Kunststoff der bezeichneten Gattung ohne den Umweg über die Abfallverwertung von vornherein aus seinen Ausgangsstoffen in Stückgrößen herzustellen, welche die erforderliche Pulverfeinheit aufweisen. Zu diesem Zwecke werden erfindungsgemäß die Ausgangsstoffe von elastischem, vernetztem Kunststoff auf der Basis Polyester-Isocyanat vor dem Erstarren zur festen Form zu kleinen Mengeneinheiten versprüht, welche dem Volumen. der ein feines Pulver bildenden Teilchen entsprechen.
  • Die Verwendung pulverisierter, elastischer, vernetzter Werkstoffe auf der Basis Polyester-Isocyanat ist nicht auf die beispielsweise angeführten Verarbeitungsverfahren beschränkt. Vielmehr ist es mög- lich, auch sonstige Verarbeitungsverfahren zu wählen, um aus dem Pulver Erzeugnisse herzustellen, welche die typischen Eigenschaften der aus den Ausgangsstoffen hergestellten Erzeugnisse aufweisen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRUCHE: 1. Verfahren. zur Aufbereitung elastischer, vernetzter Kunststoffe auf der Basis Polyester-Isocyanat für eine Wiederverwendung, dadurch gekennzeichnet, daß Kunststoff auf der Basis Polyester-Isocyanat in an sich bekannter Weise bis zur Pulverfeinheit zerkleinert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsstoffe von elastischem, vernetztem Kunststoff auf der Basis Polyester-Isocyanat yor dem Erstarren. zur festen Form zu kleinen Mengeneinheiten versprüht werden, welche dem Volumen der ein feines Pulver bildenden Teilchen entsprechen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 935 762; schweizerische Patentschrift Nr. 321 613; britische Patentschrift Nr. 617 052.
DEP17980A 1957-02-15 1957-02-15 Verfahren zur Aufbereitung elastischer, vernetzter Kunststoffe auf der Basis Polyester-Isocyanat fuer eine Wiederverwendung Pending DE1089153B (de)

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