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DE1089084B - Vorrichtung zum Behandeln des lebenden Koerpers im Magnetfeld - Google Patents

Vorrichtung zum Behandeln des lebenden Koerpers im Magnetfeld

Info

Publication number
DE1089084B
DE1089084B DES56970A DES0056970A DE1089084B DE 1089084 B DE1089084 B DE 1089084B DE S56970 A DES56970 A DE S56970A DE S0056970 A DES0056970 A DE S0056970A DE 1089084 B DE1089084 B DE 1089084B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
joint
poles
closed
treating
magnetic field
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES56970A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Med Willy Seuss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DES56970A priority Critical patent/DE1089084B/de
Publication of DE1089084B publication Critical patent/DE1089084B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N2/00Magnetotherapy
    • A61N2/02Magnetotherapy using magnetic fields produced by coils, including single turn loops or electromagnets

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Radiology & Medical Imaging (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Magnetic Treatment Devices (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Behandeln des lebenden Körpers im Magnetfeld Es sind Vorrichtungen zum Behandeln des lebenden Körpers im Magnetfeld bekannt, die aus einem oder mehreren Elektromagneten bestehen, zwischen deren Polen der zu behandelnde Köperteil angeordnet wird.
  • Die Lage und der Abstand der Pole kann durch geeignete Mittel, wie Gelenkverbindungen, geändert werden (deutsches Patent 167 273, französisches Patent 744 073j.
  • Soweit der Abstand zwischen den Polen eines oder mehrerer Elektromagneten verhältnismäßig groß ist und dadurch die gegenseitige Anziehung der Pole klein ist, kann man zulassen, daß zwei einander zugeordnete Pole durch die zu beeinflussenden Körperflächen auf Abstand gehalten werden, so daß es im allgemeinen besonderer Festlegungsmittel für die gelenkig miteinander in Verbindung stehenden Teile nicht bedarf. Ist jedoch der Abstand der Pole im Verhältnis zum Kraftlinienfluß verhälnismäßig klein und dementsprechend die Anziehungsktaft der Pole groß, dann ist man gezwungen, die in gelenkiger Verbindung stehenden Teile gegeneinander festzulegen. Darauf muß dann besonderer Wert gelegt werden, wenn die Pole bzw. deren Verlängerungen beispielsweise in Köperhöhlen eingeführt werden, wie dies beispielsweise der Fall ist, wenn die Verlängerungen der Pole in unmittelbare Nähe von Nerven gebracht werden sollen. Man könnte nun, nachdem'man beispielsweise die Verlängerungen von Polen in Körperhöhlen eingebracht hat, die gegeneinander bewegbaren Teile sperren und dann den oder die Elektromagnete mit Strom versorgen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, dafür zu sorgen, daß irgendwelche schädZgenden Wirkungen der Magnete oder deren Polverlängerungen, verursacht durch den Kraftlinienfluß, insbesondere auch dann nicht auftreten können, wenn die Pole bzw. deren Verlängerungen in Körperhöhlen eingeführt werden. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, Mittel vorzusehen, die das Einschalten des Stromes des oder der Elektromagnete nur dann gestatten, wenn die gelenkig gegeneinander verstellbaren, vom Kraftlinienfluß durchsetzbaren, zweclrmäßigerweise austauschbaren Teile gegen Relativbewegungen gesichert sind. So kann man jedem ein Gelenk sperrenden Glied ein Kontaktpaar zuordnen, das in der Schließstellung des Gelenkes durch das Sperrglied geschlossen wird. Man kann jede der Gelenkstellen beispßelsweise durch Magnetkraft in der eingestellten Stellung zusätzlich sperren, und zwar dann, wenn die Gelenke gesperrt sind und der Hauptschalter der Vorrichtung ge-.chlossen ist. In den Stromkreis kann man ein Signalmittel, beispielsweise eine Lampe oder ein akustisch wirkendes Mittel, einschalten, das aufleuchtet bzw. einen Brummton hören läßt, solange die Vorrich- tung eingeschaltet und die Gelenkstellen gesichert sind.
  • Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispiels schematisch erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht einer verschiebbaren Vorrichtung, die einen Elektromagnet aufweist, dessen Pole austauschbare Verlängerungen tragen, Fig. 2 eine Aufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 1, Fig. 3 ein Gelenk in vergrößerter Darstellung, dessen Teile durch einen Bajonettverschluß sperrbar sind, Fig. 4 ein Schaltschema.
  • Auf einem mittels Rädern 1 fahrbaren Untersatz 2 ist eine Stange 3 angeordnet, die einen Elektromagnet 4 trägt, der schwenk- und höheneinstellbar ist.
  • Die jeweils gewünschte Lage kann beispielsweise mittels eines Knebels 5 festgelegt werden. Der Kern 6 des Elektromagnets 4 ist beispielsweise U-förmig gestaltet. Seine Pole stehen je über ein Gelenk 7 mit Gelenkstummeln 8 in Verbindung, in die Verlängerungsstücke 9. beispielsweise Sonden, Nadeln oder ähnliche Mittel, einsetzbar, beispielsweise einschraubbar sind. Man kann an Stelle eines Verlängerungsstückes auch einen Bohrer vorsehen, wenn die Vorrichtung in der Praxis eines Zahnarztes eingesetzt werden soll.
  • Eine verhältnismäßig einfache Sperreinrichtung zum Arretieren gelenkig miteinander in Verbindung stehender Teile zeigt Fig. 3. Jedes Ende des Kerns 6 greift beispielsweise mit einem Ansatz 10 in einen Teil 11 ein, der einen Schlitz 12 aufweist, der an seinem offenen Ende verbreitert ist und zur Aufnahme eines Gelenkstummels 8 dient, der mit dem Teil 11 beispielsweise durch einen konischen Stift 13 verbunden ist. Der Teil 11 kann gegenüber dem Kern 6 verdreht und gleichzeitig kann auch der Gelenkstummel 8 gegenüber dem Teil 11 verschwenkt werden. Am Umfang des Teiles 11 ist ein Kontakte 14, 15 aufweisender Gehäuseteil 16 durch Schrauben 17 festgelegt. Der eine Kontaktarm ist länger als der andere und trägt beispielsweise eine Nase 18, die durch ein mittels einer Rändelmutter 19 steuerbares Sperrglied 20, beispielsspeise einen Bajonettverschluß, beeinflußbar ist, um die Kontakte 14, 15 zu öffnen hzw. zu schließen.
  • Weist die Vorrichtung überhaupt nur eine Gelenkstelle auf, dann bedarf es nur der Anordnung eines Kontaktpaares 14, 15, wenngleich es zweckmäßig ist, zwei Kontaktpaare vorzusehen, um zu verhindern, daß sich die Lage des Magnets 4 gegenüber der Stange 3 ändert. Man würde also beispielsweise dem Knebel 5 ein weiteres Kontaktpaar zuordnen. Es empfiehlt sich darüber hinaus, einen Hauptschalter 23 in dem Stromkreis 24 anzuordnen. Schaltet man den Hauptschalter 23 ein, ohne daß die Gelenkstellen gesperrt sind, dann fließt kein Strom. Eine im Stromkreis eventuell vorgesehene Signallampe od. dgl. leuchtet nicht auf, d. h., der behandelnde Arzt erkennt, daß die Vorrichtung nicht einsetzbar ist. Er sorgt dafür, daß der Hauptschalter wieder geöffnet wird und erst sämtliche Gelenkstellen gesichert werden. Ist dies der Fall, kann durch Einlegen des Hauptschalters 23 der jeweilige Elektromagnet mit Strom versorgt werden, wenn die Vorrichtung an das Netz, beispielsweise ein Gleichstromnetz, angeschlossen ist.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRUCHE: 1. Vorrichtung zum Behandeln des lebenden Körpers im Magnetfeld, bestehend aus einem oder mehreren Elektromagneten, zwischen deren Polen der zu behandelnde Körperteil angeordnet wird, wobei die Lage und der Abstand der Pole mittels Gelenkverbindungen änderbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind,-die das Einschalten des Stromes nur dann gestatten, wenn die gelenkig gegeneinander verstellbaren, vom Kraftlinienfluß des oder der Magnete durchsetzbaren, zweckmäßigerweise austauschbaren Teile gegen Relativbewegungen gesichert sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedem ein Gelenk (7) sperrendes Glied (20) ein Kontaktpaar (14, 15; 21, 22) zugeordnet ist, das in der Schließstellung des Gelenks durch das Sperrglied (20) geschlossen wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Gelenkstelle (7) zusätzlich durch Magnetkraft in ihrer eingestellten Lage gesperrt wird sowie der Hauptschalter (23) der Vorrichtung geschlossen ist und die Stromzufuhr zu dem oder den Magneten (4) erst freigegeben wird, wenn die Gelenkstellen (7) gesperrt sind.
  4. 4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch ein im Stromkreis der Gelenke liegendes Signalmittel.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 744 073; britische Patentschrift Nr. 2&7 711.
DES56970A 1958-02-14 1958-02-14 Vorrichtung zum Behandeln des lebenden Koerpers im Magnetfeld Pending DE1089084B (de)

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DES56970A DE1089084B (de) 1958-02-14 1958-02-14 Vorrichtung zum Behandeln des lebenden Koerpers im Magnetfeld

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DE1089084B true DE1089084B (de) 1960-09-15

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DES56970A Pending DE1089084B (de) 1958-02-14 1958-02-14 Vorrichtung zum Behandeln des lebenden Koerpers im Magnetfeld

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0143453A3 (de) * 1983-11-28 1985-07-03 G. Prof. Schauf Magnetfeld-Therapiegerät mit Behandlungssonden

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB287711A (en) * 1927-03-18 1928-03-29 Tsuneichi Fujiyama Medical instrument for magnetic treatment
FR744073A (de) * 1933-04-10

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