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DE1089049B - Anordnung zur Spannungsregelung bzw. lastabhaengigen Spannungsregelung von Drehstromgeneratoren - Google Patents

Anordnung zur Spannungsregelung bzw. lastabhaengigen Spannungsregelung von Drehstromgeneratoren

Info

Publication number
DE1089049B
DE1089049B DES50086A DES0050086A DE1089049B DE 1089049 B DE1089049 B DE 1089049B DE S50086 A DES50086 A DE S50086A DE S0050086 A DES0050086 A DE S0050086A DE 1089049 B DE1089049 B DE 1089049B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
current
voltage
circuit
component
arrangement according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES50086A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Pfister
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES50086A priority Critical patent/DE1089049B/de
Publication of DE1089049B publication Critical patent/DE1089049B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/14Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • .Anordnung zur Spannungsregelung bzw. lastabhängigen Spannungsregelung von Drehstromgeneratoren Das Hauptpatent bezieht sich auf eine Anordnung zur Spannungsregelung bzw. lastabhängigen Spannungsregelung von Drehstromgeneratoren in allen drei Phasen in Abhängigkeit von Spannung und Strom mit einer Regeleinrichtung, deren Meßwerk über eine Kunstschaltung entsprechend dem »mitläufigen System« eine Spannung und ein Strom zugeführt werden, in denen die Werte aller drei Phasen berücksichtigt sind und deren Vektoren senkrecht aufeinander stehen. Es wird auf diese Weise durch nur aus zwei Phasen entnommene Meßwerte eine überwachung aller denkbaren Betriebsverhältnisse in allen drei Phasen ermöglicht.
  • Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der Anordnung gemäß dem Hauptpatent. Dieser liegt folgende Überlegung zugrunde: Der vom Spannungsdrehfeldscheider durch den Statikausgleicher fließende Strom verzweigt sich dort und fließt zum Teil auch durch die Schaltung des Stromdrehfeldscheiders. Dies hat zur Folge, daß der Stromwert des Stromdrehfeldscheiders gegen seinen Sollwert in Größe und Phase verändert wird. Hieraus ergibt sich wiederum, @daß die Addition des Wertes aus dem Stromdrehfeldscheider zum Wert des Spannungsdrehfeldscheiders im Regelmeßwerk nicht den gewollten Wert ergibt. Bei der Anordnung gemäß dem Hauptpatent muß deshalb die Wandlerleistung des Stromdrehfeldscheiders relativ groß gemacht werden, damit trotz der in den Stromkreis des Stromdrehfeldscheiders eingeschalteten Widerstände zur Herabsetzung der sich am Statikausgleicher verzweigenden Ströme des Spannungsdrehfeldscheiders genügend Leistung zur Verfügung steht. Die Vergrößerung der Stromwandlerleistung verteuert die Regelanordnung sehr.
  • Gemäß der Erfindung wird zu diesem Zwecke bei einer Anordnung nach dem Hauptpatent eine galvanische Trennung der Strom- und Spannungsmeßkreise durchgeführt, derart, daß eine weitgehende rückwirkungsfreie Kopplung von dem die Stromkomponente führenden Kreis auf den die Spannungskomponente führenden Kreis erreicht wird. Besonders vorteilhaft ist es, nur den die Spannungskomponente führenden Stromkreis in den Zug des Meßkreises zu legen und die Stromkomponente des Stromdrehfeldscheiders über eine im Meßkreis liegende vormagnetisierbare Drossel einzuführen. Die vormagnetisierbare Drossel wird vorteilhaft als gleichstromsättigbares Drosselpaar ausgebildet. Durch diese Anordnungen wird erreicht, daß die Stromwandlerleistungen sehr klein gehalten werden können, je nach der Auslegung der Sättigungsdrosseln. Die sinngemäße Einbringung des Wertes aus dem Stromdrehfeldscheider erfolgt durch Zwischenschaltung eines gesteuerten Trockenplattengleichrichters. Die Steuerung des Gleichrichters übernimmt eine durch einen Spannungswandler aus dem Netz abgeleitete, über den Statikausgleicher in der Phase einstellbare Spannung. Der gesteuerte Gleichrichter wirkt derart, daß bei übereinstimmender Phasenlage von Strom und Spannung im Netz, in diesem Fall steht die vom Stromdrehfeldscheider abgeleitete Spannung senkrecht auf der am Statikausgleicher abgeleiteten Spannung, vom gesteuerten Gleichrichter über die Steuerwicklungen der vormagnetisierten Drossel kein Strom fließt.
  • An Hand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel für die Regelanordnung gemäß der Erfindung beschrieben und die Wirkungsweise erläutert.
  • Die Figur zeigt den Gesamtaufbau der Regelanordnung gemäß der Erfindung. Das zu regelnde, von einem nicht näher dargestellten Generator eingespeiste Drehstromnetz ist mit RST bezeichnet. Aus den Phasen R und S werden über die Stromwandler 1 und 2 die Stromkomponenten des Stromdrehfeldscheiderkreises 3 abgenommen. Zur Einstellung des Phasenwinkels dienen der Ohmsche Widerstand 4 und der induktive Widerstand 5. Die an den Widerständen 4 und 5 abgeleitete Spannung wird über den Transformator 6 einem regelbaren Gleichrichterkreis 7 zugeführt. In . den regelbaren Gleichrichterkreis 7 wird außerdem über die Transformatoren 8 eine über den Spannungswandler 9 und den Statikausgleicher 10, bestehend aus dem OhmschenWiderstand 11 und der regelbaren Drossel 12, abgeleitete Spannung zugeführt. Mit Hilfe der regelbaren Drossel 12 wird der cos g.,. auf dem der Generator arbeiten soll, eingestellt. Die Gleichrichter 13 und 14 geben je nach der Phasenlage der Speisespannungen an den Transformatoren 8 einen Strom über die Leitungen 15 und 16 an die Drosseln 17 und 18 ab. Der Strom wird zu Null, wenn die - Phase des Stromes im wetz mit der Phase der Spannung im Netz übereinstimmt. Die gleichstromgesteuerten Drosseln 17 und 18 sind in Parallelschaltungen angeordnet, womit eine Rücktransformierung einer Wechselkomponente aus dem Spannungsdrehfeldscheiderkreis bzw. dem Meßkreis in den steuernden Gleichrichterkreis sicher vermieden ist.
  • Der Spannungsdrehfeldscheiderkreis wird über die Spannungswandler 19 und 20 aus dem Netz eingespeist. Der Ohmsche Widerstand 21 und der induktive Widerstand 22 sorgen für die entsprechende richtige Phasenlage. Die an den Punkten 23 und 24 abgegebene Spannung wird über die Drosseln 17 und 18 dem Meßwerk 25 des Regelgerätes, das durch eine Induktivität und einen Ohmschen Widerstand angedeutet ist, zugeführt. Um die Drosseln 17, 18 ohmisch an den Stromdrehfeldscheider anzupassen, ist parallel zu diesen der Kondensator 26 und der Widerstand 27 in an sich bekannter Dimensionierung geschaltet.
  • Die Wirkungsweise ergibt sich wie folgt: Am Statikausgleicher 10 wird mit Hilfe der regelbaren Drossel 12 der cos T, mit dem der Generator arbeiten soll, eingestellt. Bei Einstellung des Statikausgleichers auf col p = 1 ist die Drossel 12 vollständig abgeschaltet. Die verkettete Spannung RS liegt in Phase mit der Ausgangsspannung, also mit der an den Punkten 23 und 24 liegenden Spannung des Spannungsdrehfeldscheiders. Zu dieser Spannung senkrecht steht die im Stromdrehfeldscheiderkreis abgeleitete Stromkomponente, wenn der Generator mit cos p = 1 arbeitet. Gleiche Verhältnisse ergeben sich auch dann, wenn der Statikausgleicher auf einen anderen cos 99 eingestellt ist und der Generator mit diesem eingestellten cos 99 arbeitet. Das gezeichnete Ausführungsbeispiel des gesteuerten Gleichrichters zeigt eine vollweggleichrichtende Ausführung mit transformatorischer Einbringung der Strom- und Spannungswerte. Die vom Statikausgleicher 10 abgeleitete Spannung bewirkt über die Transformatoren .8 zusammen mit der über den Transformator 6 als Stromkomponente eingeführten Spannung, daß der Gleichrichter 13 von Null bis 2 und der Gleichrichter 14 von -z bis 2 n durchläßt.
  • Ist der Phasenwinkel zwischen steuernder Größe und gesteuertem Wert größer oder kleiner als 90°, so fließt am Ausgang des gesteuerten Gleichrichters ein positiver oder negativer Gleichstrom, der das Drosselpaar sättigen kann. Der positive oder negative Gleichstrom muß aber bewirken, daß der Wechselstrom im Meßkreis größer oder kleiner als sein Nennwert ist. Das bedingt, daß das Drosselpaar seinen Arbeitspunkt in der Mitte der Kennlinie hat.
  • Die Erfindung ist nicht auf das gezeichnete Ausführungsbeispiel beschränkt. Vielmehr lassen sich sowohl in der Trennung der beiden Kreise wie auch im Aufbau der Steuerung des Gleichrichters u. dgl. mannigfache Schaltungsänderungen vornehmen, ohne vom Grundgedanken der Erfindung abzuweichen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung zur Spannungsregelung bzw. lastabhängigen Spannungsregelung von Drehstromgeneratoren in allen drei Phasen in Abhängigkeit von Spannung und Strom mit einer Regeleinrichtung, deren Meßwerk über eine Kunstschaltung entsprechend dem »mitläufigen System« eine Spannung und ein Strom zugeführt werden, in denen die Werte aller drei Phasen berücksichtigt sind und deren Vektoren senkrecht aufeinander stehen; nach Patent 1064 607, gekennzeichnet durch eine galvanische Trennung der Strom- und Spannungsmeßkreise derart, daß eine weitgehend rückwirkungsfreie Kopplung von dem die Stromkomponente führenden Kreis auf den die Spannungskomponente führenden Kreis erfolgt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur 'der die Spannungskomponente führende Stromkreis im Zuge des Meßwerkkreises liegt, während die Stromkomponente über eine im Meßkreis liegende vormagnetisierbare Drossel eingeführt wird.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein gleichstromsättigbares Drosselpaar.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromkomponente über einen regelbaren Gleichrichter der Vormagnetisierungswicklung der Drossel zugeführt wird.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Steuergröße in den Gleichrichter eine von einem einstellbaren Statikausgleicher abgeleitete Spannung eingeführt wird.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 4 und 5, gekennzeichnet durch eine solcheAbstimmung des Stromkomponentenkreises mit Statikabgleicher, daß bei richtiger Phasenlage des Stromes im Drehstromnetz vom Gleichrichter kein Strom abgegeben wird.
DES50086A 1956-08-24 1956-08-24 Anordnung zur Spannungsregelung bzw. lastabhaengigen Spannungsregelung von Drehstromgeneratoren Pending DE1089049B (de)

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