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DE1213036B - Schaltungsanordnung zur Spannungsregelung eines Mehrphasen-Wechselstromgenerators - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Spannungsregelung eines Mehrphasen-Wechselstromgenerators

Info

Publication number
DE1213036B
DE1213036B DEJ17790A DEJ0017790A DE1213036B DE 1213036 B DE1213036 B DE 1213036B DE J17790 A DEJ17790 A DE J17790A DE J0017790 A DEJ0017790 A DE J0017790A DE 1213036 B DE1213036 B DE 1213036B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
circuit arrangement
resistors
rectifier
arrangement according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ17790A
Other languages
English (en)
Inventor
Ralph J Leppla
Howard M Mcconell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lear Siegler Inc
Original Assignee
Lear Siegler Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lear Siegler Inc filed Critical Lear Siegler Inc
Priority to DEJ17790A priority Critical patent/DE1213036B/de
Publication of DE1213036B publication Critical patent/DE1213036B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/14Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
    • H02P9/38Self-excitation by current derived from rectification of both output voltage and output current of generator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Spannungsregelung eines Mehrphasen-Wechselstromgeiierators Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Spannungsregelung eines Mehrphasen-Wechselstromgenerators.
  • Insbesondere für Stromerzeugung für Luftfahrzeuge, im allgemeinen Mehrphasen-Wechselstromsysteme, besteht der Wunsch nach Spannungsregelungsvorrichtungen von einfacher, kompakter Bauart, welche keine Teile aufweisen, die einer häufigen Wartung bedürfen. Zahlreiche an sich zweckentsprechende Möglichkeiten zur Spannungsregelung für Mehrphasensysteme werden bei Luftfahrzeugen deshalb nicht verwendet, weil es dort erforderlich ist, den Impuls zu verstärken, den der die Spannung abtastende Stromkreis gibt, bevor er zur Regelung der Spannung des Systems benutzt wird. Die Notwendigkeit einer solchen Vorverstärkung ergibt eine Vergrößerung der Abmessungen und eine verwickelte Bauart der Spannungsregelvorrichtungen und erfordert oft die Verwendung von Teilen, die einer verhältnismäßig häufigen Wartung bedürfen.
  • Es ist bereits eine Schaltungsanordnung zur Spannungsregelung eines Mehrphasen-Wechselstromgenerators bekannt, bei der jeder Generatorausgangsphase ein Transformator zugeordnet ist. Dabei sind die Primärwicklungen jeweils zwischen die entsprechende Ausgangsleitung und den Null-Leiter ein-und die Sekundärwicklungen an Gleichrichteranordnungen angeschaltet. Als Steuergröße zur Beeinflussung der Generatorerregung dienen momentane Spitzenwerte, z. B. die höchsten Scheitelwerte. Durch diese Anordnung reagiert das Erregungssteuerungssystem auch auf sehr kurzzeitige steile Spannungsspitzen einer Phase, die z. B. beim Ein- und Ausschalten von Lastelementen auftreten und an sich ohnehin sehr rasch abklingen. Eine derartige Steuergröße ist daher für viele Anwendungsfälle, insbesondere bei Luftfahrzeuge, ungeeignet. Überdies ist bereits bekannt, die Spannungsspitzen durch Dämpfungsdrosseln zu glätten. Auch diese Anordnung allein befriedigt noch nicht genügend.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile durch einfache schaltungstechnische Maßnahmen zu überwinden.
  • Die Erfindung besteht darin, daß zwischen die Ausgänge der den Transformator-Sekundärwicklungen nachgeschalteten Gleichrichteranordnungen und ein Bezugspotential je ein elektrischer Widerstand eingeschaltet und die größte der an den elektrischen Widerständen auftretenden Spannungen zur Regelung des Generators verwendet ist.
  • Mit dieser einfachen Maßnahme läßt sich die Regelung beliebiger Ausgangslastzweige, in denen neben Sinusspannungen auch Oberwellen und spitze Impulse auftreten, leicht und gut bewerkstelligen, da nicht mehr der Scheitelwert, sondern der Mittelwert der Spannung bzw. eine diesem Wert angenäherte Größe als regelungsbeeinflussende Größe dient. Tritt beispielsweise an einer Phase eine hohe Sinusspannung und an einer der anderen Phasen ein nur kurzzeitiger Spannungspuls mit einem weitaus höheren Scheitelwert als der Scheitelwert der Sinusspannung auf, dann wird praktisch noch kein Regelvorgang ausgelöst. Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung ist daher den bekannten Regelungsanordnungen ähnlicher Art überlegen.
  • Falls zusätzlich eine Glättung der gleichgerichteten Transformatorausgangsspannungen vorgenommen werden soll, sind an sich bekannte Glättungsdrosseln in die Leitungszweige eingeschaltet.
  • Bei der erfindungsgemäßen Regelungsanordnung wird also der höchste Phasenspannungsmittelwert abgegriffen und beispielsweise in einen Impuls umgesetzt, der -ohne Vorverstärkung einem die Erregung des Generatorsystems steuernden Leistungsverstärker zugeleitet werden kann.
  • Die neue verbesserte Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung ergibt einen Impuls für die Verstärkungsvorrichtungen des Spannungsreglers, dessen Leistungspegel durch Berechnung auf jeden beliebigen Wert eingestellt werden kann. Auf diese Weise werden die Funktionen des Abtastens und der Vorverstärkung von ein und derselben Vorrichtung übernommen, ohne daß es erforderlich ist, besondere Vorverstärkungsschaltungen vorzusehen.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines vorzugsweisen Ausführungsbeispieles derselben an Hand der Figur, die ein Schaltbild mit den Merkmalen der Erfindung darstellt.
  • Die Erfindung besteht im Prinzip aus einem Mehrphasen-Wechselstromgeneratorsystem mit einem Mehrphasen-Generator, Vorrichtungen zur Regelung der Spannung dieses Generators, Schaltungen zur getrennten Abtastung der Spannung jeder Phase des vom Generator gelieferten Stromes und zur Erzeugung unmittelbarer Gleichstrom-Impulsspannungen, deren Größe von der Spannung dieser Phasen abhängt, sowie Vorrichtungen zur Auswahl lediglich der höchsten Gleichstrom-Impulsspannung der einzelnen Phasen, die eine Impulsspannung zur Steuerung der Spannungsregelvorrichtungen liefert.
  • Gemäß der Figur weist der Dreiphasengenerator 10 Phasenwicklungen 11, 12, 13, die bei der dargestellten Ausführungsform in Sternschaltung geschaltet sind, und eine Erregerwicklung 14 auf. Diese, Erregerwicklung wird durch einen Leistungsverstärker 15 erregt. Die von diesem Leistungsverstärker abgegebene Spannung und demzufolge die Spannung des Generators 10 wird durch eine Schaltungsanordnung 17 gesteuert, die über einen elektrischen Widerstand 18 ein Spannungssignal abgibt. Diese Signalspannung wird mit einer Bezugsspannung verglichen, die an einem elektrischen Widerstand 20 liegt, der in der Zuleitung zu dem Leistungsverstärker 15 in Reihe mit dem elektrischen Widerstand 18 geschaltet ist. Die Bezugsspannung, die am Widerstand 20 liegt, wird durch einen Bezugsspannungskreis 21, der an die Endklemmen des Generators 10 angeschlossen ist, erzeugt. Der Leistungsverstärker 15 und der Bezugsspannungskreis 21 ebenso wie das Regelungsverfahren der von dem Leistungsverstärker abgegebenen Leistung, durch Vergleich einer von der Generatorausgangsspannung abhängigen Signalspannung mit einer konstanten Bezugsspannung, sind dem Fachmann bekannt. Sie sind deshalb in der Figur nur schematisch dargestellt.
  • Bei der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung hängt die von der Schaltungsanordnung 17 über den elektrischen Widerstand 18 abgegebene Spannung von der höchsten Phasenspannung der Phasen A, B, C des Generators ab. Sie besitzt daher ausreichende Leistungsfähigkeit auch ohne Vorverstärkung, bevor sie eingangsseitig an den Leistungsverstärker angelegt wird. Um die höchste Phasenspannung der drei Phasen abzutasten, sind die Primärwicklungen 23, 24, 25 der Spannungswandler 26, 27,28 zwischen die Phasen A, B, C und den Nulleiter N des Generators geschaltet. Die Spannungswandler 26, 27, 28 haben mittelangezapfte Sekundärwicklungen 30, 31, 32. Die Mittelanzapfungen sind durch einen gemeinsamen Leiter 33 mit der einen Seite des elektrischen Widerstandes 18 verbunden. Die Spannungswandler weisen Verbindungspunkte 34, 35, 36 auf, an welchen die entgegengesetzten Enden der zugeordneten Sekundärwicklungen der Spannungswandler über Gleichrichterelemente 37 angeschlossen sind, die den Strom von dem benachbarten Ende der Wicklung ableiten.
  • Die Gleichrichterelemente 37 bewirken eine Vollweggleichrichtung der Sekundärwicklungsspannungen. Die gleichgerichteten Spannungen der Sekundärwicklungen werden über die Verbindungspunkte 34, 35, 36 und den gemeinsamen Leiter 33 den elektrischen Widerständen 40 zugeleitet. Jeder dieser Widerstände ist mit dem entsprechenden der Verbindungspunkte 34, 35, 36 über je eine Induktivität 42 verbunden, die einen Teil eines glättenden und filternden Stromkreises für die gleichgerichteten Spannungen der zugeordneten Sekundärwicklungen darstellen. Außerdem liegen in diesem Filterkreis parallel zu den Widerständen elektrische Kondensatoren 43.
  • Die Größen der von den drei Widerständen 40 abgegebenen Spannungen hängen von den Spannungen der Phasen A, B, C ab. Die höchste der von den Widerständen 40 abgegebenen Spannungen wird durch einen Mehr-Element-Einweggleichrichter ausgewählt, der lediglich die höchste dieser Spannungen durchläßt. Dieser Einweggleichrichter enthält Gleichrichterelemente 46, 47, 48, die über die Induktivität 42 zwischen den Verbindungspunkten 34, 35, 36 und der dem Anschluß an den Leiter 33 entgegengesetzten Seite des elektrischen Widerstandes 18 liegen. Die Gleichrichterelemente 46, 47, 48 leiten den Strom derart, daß dem Widerstand 18 die Spannungen in gleicher Richtung zugeleitet werden. Deshalb blokkiert die höchste dieser Spannungen die übertragung auf die anderen Gleichrichterelemente. Die von dem Widerstand 18 abgegebene Spannung wird also immer durch die höchste gleichgerichtete Phasenspannung bestimmt. Wenn zum Beispiel die von einem Widerstand 40 an die Abgangsseite der Sekundärwicklung 30 abgegebene Spannung die höchste der Spannungen ist, die von einem der Widerstände 40 abgegeben wird, so ist die Polarität und Größe der von dem Widerstand 18 abgegebenen Spannung ausreichend, um die Verbindung zu den Gleichrichterelementen 47, 48 zu blockieren. Die Spannung, die der Widerstand 18 abgibt, ist deshalb die gleiche wie der durch den abgangsseitigen Widerstand 40 der Sekundärwicklung 30 bewirkte Spannungsabfall. ;

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zur Spannungsregelung eines Mehrphasen-Weehselstromgenerators mit je einem Transformator für jede Phase, deren Primärspulen jeweils zwischen die Phasenleitungen und den Nulleiter geschaltet sind und deren Sekundärspulen jeweils Gleichrichteranordnungen nachgeschaltet sind, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß zwischen die Ausgänge (34, 35, 36) der Gleichrichteranordnungen (37) und ein Bezugspotential je ein Widerstand (40) geschaltet ist und daß die größte der an den Widerständen (40) auftretenden Spannungen ausgewählt und zur Regelung des Generators verwendet wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Bezugspotential die Mittelanzapfungen der Sekundärspulen (30 bis 32) verwendet sind.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungsauswahl mittels eines Widerstandes (18) erfolgt, der parallel zu jedem der Widerstände (40) geschaltet ist, wobei in jeweils einem der sich entsprechenden Verbindungsleitungen zwischen den Widerständen (40) und (18) ein Gleichrichter (46, 47 bzw. 48) angeordnet ist.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise jeder Gleichrichteranordnung (37) eine Drosselspule (42) zugeordnet ist, die jeweils zwischen die Ausgänge (34 bis 36) der Gleichrichteranordnungen und die Widerstände (40) eingeschaltet sind.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß den Widerständen (40) Kondensatoren (43) parallel geschaltet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 290 710; britische Patentschrift Nr. 325 989.
DEJ17790A 1960-03-07 1960-03-07 Schaltungsanordnung zur Spannungsregelung eines Mehrphasen-Wechselstromgenerators Pending DE1213036B (de)

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DEJ17790A DE1213036B (de) 1960-03-07 1960-03-07 Schaltungsanordnung zur Spannungsregelung eines Mehrphasen-Wechselstromgenerators

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DEJ17790A DE1213036B (de) 1960-03-07 1960-03-07 Schaltungsanordnung zur Spannungsregelung eines Mehrphasen-Wechselstromgenerators

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DE1213036B true DE1213036B (de) 1966-03-24

Family

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DEJ17790A Pending DE1213036B (de) 1960-03-07 1960-03-07 Schaltungsanordnung zur Spannungsregelung eines Mehrphasen-Wechselstromgenerators

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE290710C (de) *
GB325989A (en) * 1929-02-12 1930-03-06 Bernard Joseph Shillito Improvements in or relating to alternating current dynamos

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE290710C (de) *
GB325989A (en) * 1929-02-12 1930-03-06 Bernard Joseph Shillito Improvements in or relating to alternating current dynamos

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