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DE1088704B - Spritzgussmaschine - Google Patents

Spritzgussmaschine

Info

Publication number
DE1088704B
DE1088704B DER22537A DER0022537A DE1088704B DE 1088704 B DE1088704 B DE 1088704B DE R22537 A DER22537 A DE R22537A DE R0022537 A DER0022537 A DE R0022537A DE 1088704 B DE1088704 B DE 1088704B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
screw
molding machine
injection molding
injection
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER22537A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Raetzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DER22537A priority Critical patent/DE1088704B/de
Publication of DE1088704B publication Critical patent/DE1088704B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/46Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it into the mould
    • B29C45/53Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it into the mould using injection ram or piston
    • B29C45/532Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it into the mould using injection ram or piston using a hollow injection ram co-operating with a coaxial screw

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Spritzgußmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausgestaltung einer bekannten Spritzgußmaschine für die Verarbeitung thermoplastischer Kunststoffe, bei der in einem Spritzzylinder eine Förderschnecke arbeitet, deren Gehäuse gleichzeitig den Spritzkolben mit einer Rückschlagsicherung an der Kolbendruclffläche bildet.
  • Gegenstand der Erfindung ist nun die besondere Ausgestaltung der Rückschlagsicherung.
  • In der bekannten Spritzgußmaschine wird der zu verarbeitende Kunststoff im Schneckenförderer vorplastifiziert und in den Spritzzylinder gedrückt, wo er durch Wärmezufuhr aus der Zylinderwand auf die zum Spritzen erforderliche Plastizität gebracht wird.
  • Beim Ausstoßen des plastifizierten Kunststoffs aus dem Spritzzylinder in die Form wird die Rückschlag sicherung in der Druckfläche des Spritzkolbens durch den Spritzdruck verschlossen und so ein Zurückfiießen des Kunststoffs in die Förderschnecke unterbunden.
  • Bekanntlich kann die Plastizität des spritzfertigen Kunststoffs außer durch Druck und Wärmezufuhr in der Schnecke und im Zylinder auch durch Reibungswärme, die beim übertritt des Kunststoffs aus der Schnecke in den Zylinder entstehen, zusätzlich beeinflußt werden. Aus dieser Reibungswärme kann die zur Plastifizierung des Kunststoffs erforderliche Wärme zu einem beträchtlichen Teil gedeckt werden, so daß die von außen, z. B. durch den Mantel des Spritzzylinders, zuzuführende Wärme überwiegend nur zur Deckung der Wärmeverluste dient und die Gefahr einer Überhitzung des Kunststoffs im Zylinder, insbesondere bei Stillstand der Maschine, ausgeschlossen ist. Hinzu kommt, daß die durch Reibung erzeugte Wärme sich auf den gesamten, im Zylinder enthaltenen Kunststoff gleichmäßig verteilt, während die von außen, z. B. durch die Zylinderwand zugeführte Wärme zunächst auf die Randgebiete des Zylinderinhalts übergeht und von dort aus nur langsam in das Innere vordringt.
  • Wenn die zur Plastifizierung des Kunststoffs erforderliche Wärme überwiegend aus der Reibungswärme erzeugt wird, können die Heizflächen des Spritzzylinders entsprechend verkleinert werden. Da sich die Reibungswärme rasch und gleichmäßig auf den gesamten Kunststoff verteilt, können außerdem der Durchmesser des Zylinders vergrößert und seine Länge entsprechend verkürzt werden, womit sich auch der Hub des Spritzkolbens verringert. Das Arbeiten mit kurzem Hub ist besonders bei solchen Maschinen vorteilhaft, bei denen eine Formhälfte und die Spritzvorrichtung an die andere feststehende Formhälfte herangeführt werden oder bei denen bei feststehendem Schneckenförderer der Spritzzylinder mit den beiden Formhälften über den Schneckenmantel gedrückt werden.
  • Erfindungsgemäß wird die Rückschlagsicherung im Kolben der Spritzgußmaschine so ausgestaltet, daß das Austragsende der Förderschnecke mit dem Kolbenboden einen Ringspalt bildet, der durch den Spritzdruck geschlossen und durch den Förderdruck der Schnecke geöffnet wird und dessen Breite als Spiel eines auf der Schneckenachse angeqrdneten Axiallagers am Antriebsende der Schnecke einstellbar ist.
  • So kann beispielsweise die Schnecke ein kegelstumpfförmiges Kopfteil erhalten, dessen größere Kreisfläche den Kolbenboden bildet. Das Kopfteil ist mit der Seite der kleineren Kreisfläche, die den Durchmesser der Schnecke hat, an deren Austragsende koaxial und drehbar angeordnet. Die Mündung des Schneckenmantels ist zu einem Kegelstumpfmantel mit der Größe und Neigung dieses Kopfteiles aufgeweitet und bildet mit diesem zusammen die Rückschlagsicherung. Beim Drehen schiebt sich die Schnecke vorwärts und gibt zwischen dem Kopfteil und der kegeligen Erweiterung des Schneckenmantels einen Ringspalt frei. Die Breite dieses Spaltes ist durch das Spiel eines Kegelrollenlagers am Antriebsende der Schnecke gegeben und kann durch Verändern eines Anschlages genau eingestellt werden. Beim Verschieben des Schneckenmantels gegen den Mantel des Spritzzylinders wird dieser Ringspalt durch den Spritzdruck verschlossen, wobei sich die Schnecke ein Stück zurückschiebt.
  • In einer anderen Ausführungsform der Erfindung erhält das freie Ende des Schneckenmantels oder Schneckengehäuses an der Stirnseite, die den Spritzkolbenboden bildet, eine zentrale Bohrung, die sich in das Innere des Schneckenmantels kegelig bis zum Durchmesser der Schnecke erweitert. Das freie Ende der Schnecke hat die Form eines Kegels oder Kegelstumpfes, der in Größe und Neigung der kegeligen Bohrung im Schneckenmantel entspricht. Beim Drehen schiebt sich die Schnecke im Mantel ein wenig zurück, wodurch zwischen dem Schneckenmantel und der kegeligen Ende der Schnecke ein schmaler Ringspalt entsteht, dessen Breite ebenfalls durch das Spiel eine Axial-Kegelrollenlagers am Antriebsende der Schnecke eingestellt werden kann und der beim Vorschub des Schneckenmantels und der - Schnecke verschlossen wird.
  • Bei der zuletzt genannten Ausführungsform kann das Ende des Schneckenmantels außen ebenso kegelig verjüngt werden wie innen. Die dadurch gebildet Kegelstumpffläche, die um ein Vielfaches größer ist als die Kreisfläche des Kolbenbodens, erhält eine große Anzahl Löcher, durch die die Masse hindurchgetrieben wird.
  • Um die Querschnitte dieser Löcher beliebig verändern und damit den Massedurchtritt den Erfordernissen zur Erzielung bester Plastifizierung anpassen zu können, ist bei einer anderen Ausführungsform zwischen dem kegeligen Ende der Schnecke und dem kegeligen Ende des Schneckenmantels ein entsprechend kegeliges Zwischenstück angeordnet, dessen Kegelfläche die gleiche Anzahl gleich großer Löcher und die gleiche Lage wie die des kegeligen Endes des Schneckenmantels haben. Durch Drehung beider Teile gegeneinander können die Durchtrittsquerschnitte dieser Löcher beliebig verkleinert und so eingestellt werden, wie es zur Erzielung der optimalen Plastifizierung erwünscht ist. Das innere kegelige Zwischenstück ist beispielsweise auf einer Achse befestigt, die innerhalb der Schnecke nach außen geführt ist, so daß dieses Zwischenstück von außerhalb und während des Betriebes so fein verstellt werden kann, daß die Lochquerschnitte nach Bedarf verändert, z. B. auch ganz geschlossen werden können.
  • Zur Erleichterung des Massedurchganges im kegeligen Ende des Schneckenmantels ist in dem Ausfiihrungsbeispiel die eine Hälfte des kegeligen Schneckenendstückes mit Fördergängen ausgestattet, während die gegenüberliegende Hälfte des Schneckenkegels glatt bleibt. Diese glatte Hälfte streicht die von der anderen Hälfte in den kegeligen Raum geförderte Masse durch die Löcher hindurch in den Masseraum.
  • In den Abbildungen sind einige Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt. Übereinstimmende Teile sind in den Abbildungen mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Es zeigt Abb. 1 den Querschnitt einer Spritzgußmaschine mit als kegelstumpfförmigem Kopfteil ausgebildetem Schneckenende, Abb. 2 den Querschnitt einer anderen Spritzgußmaschine mit als Spritzkegel ausgebildetem Schneckenende; Abb. 3 bis 5 sind verschiedene Ausführungsformen der Vorrichtung gemäß Abb. 2.
  • Im Spritzzylinder 1 mit der Spritzdüse 2 ist de Spritzkolben 3 beweglich angeordnet, der zugleich den Mantel der Förderschnecke 4 bildet. Das Antriebsende der Förderschnecke 4 ist mit einem Zahnrad 5 mit Schrägverzahnung versehen und in einem Axial Kegelrollenlager 6, 7 gefÜhrt, dessen feststehende Teil 7 in einem Schneckenrad 11 angeordnet ist, das in einem Feingewinde 8 auf dem Schneckenmaritel (Spritzkolben) 3 aufgeschraubt ist. Durch Drehen läßt sich der Teil 7 in Richtung der Schneckenachse verstellen, wodurch das Spiel des Lagers verändert werden kann.
  • Am Austragsende der Förderschnecke 4 ist das kegelige Endstück 9 auf der Schneckenachse ang ordnet. Dieses wird von dem entsprechend kegeligen Endstück des Schneckenmantels 3 umgeben. Beide Teile bilden beim Verschieben der Schnecke einen Ringspalt 10, dessen Breite durch das Spiel des Axiallagers 6, 7 gegeben ist und durch Drehen des Lagerteils 7 verändert werden kann. Das Schneckenrad 11 erhält seine Verstellbewegung durch Schnecke 12.
  • Um den beim Spritzvorgang auf den Kolbenboden wirkenden Druck in vollem Maße der Abdichtung der Schnecke nutzbar zu machen, wird zweckmäßig in dem kegeligen Ende des Schneckenmantels 3, das das Gegenstück zum Endstück 9 bildet, eine ringförmige Erhöhung 13 stehengelassen, die den gesamten Druck auf geringster Oberfläche aufnimmt.
  • Die Spritzvorrichtung ist in an sich bekannter Weise mit einem Fülltrichter 14 am Schneckenmantel 3 und mit Heizkörpern 15 ausgestattet. Der Schneckenmantel ist im Spritzzylindermantel 1 mittels einer Stopfbüchse 16 abgedichtet. In dieser sind die Manschette 17 gegen Druck und die Manschette 18 zur Verhinderung einer Vakuumbildung angeordnet.
  • Zur Kontrolle der Temperatur des plastifizierten Kunststoffs ragt ein elektrischer Wärmefühler 19 in den Sammelraum des Spritzzylinders 1, der thermisch vom Metall der Spritzzylinderwandung isoliert ist.
  • Die örtlich getrennte Temperaturanzeige gestattet eine weithin sichtbare Ablesung. Der Temperaturanzeiger kann seinen eingestellten Temperatursollwert automatisch auf die Verstellschnecke 12 übertragen und die genaue Temperatureinhaltung erzwingen.
  • In Abb. 1 ist der Betriebszustand, in dem der Sammelraum des Spritzzylinders mit plastifiziertem Kunststoff gefüllt ist, unmittelbar vor Beginn des Spritzvorganges dargestellt. Zum Ausspritzen des Kunststoffs wird der Spritzzylinder über denSchneckenmantel, der zugleich die Lauffläche des Kolbens ist, geschoben. Das kann in der Weise geschehen, daß bei feststehendem Schneckenförderer der Zylinder mit den nicht dargestellten Formen über den Schneckenmantel gedrückt wird oder daß der Schneckenförderer mit dem Zylinder und dem beweglichen Formteil in Richtung auf die feste Formhälfte bewegt wird, wobei zunächst die beiden Formteile zusammengepreßt werden und danach der Spritzvorgang einsetzt. Wenn sich der Schneckenmantel relativ zum Zylinder bewegt, wird durch den entstehenden Preßdruck der Ringspalt 10 verschlossen, wobei sich die Schnecke in ihrem Mantel ein Stück verschiebt. Das Lager 6, 7 klafft dabei um die eingestellte Breite des Ringspaltes auseinander. Wenn nach beendetem Spritzvorgang der Zylinder von neuem mit plastifiziertem Kunststoff gefüllt werden soll, wird die Förderschnecke 4 über das Zahnrad 5 in Gang gesetzt. Sie erhält dabei einen Vorschub, der den Ringspalt 10 mit der am Axiallager eingestellten Breite freigibt, wobei das Lager wieder geschlossen wird. Der in der Schnecke vorplastifizierte Kunststoff wird durch die Reibungswärme, die beim Pressen des Kunststoffs durch den Ringspalt entsteht, sehr gleichmäßig erwärmt, so daß durch den Zylinder mantel nur noch ein geringer Wärmenachschub nötig ist, der meist nur zur Deckung von Wärmeverlusten dient.
  • Von der in Abb. 1 dargestellten Anordnung unterscheidet sich die Vorrichtung gemäß der Abb. 2 in der Ausgestaltung der Dichtung im Spritzkolbenboden und des Axiallagers am Antriebsende der Schnecke.
  • An der Austragsseite der ;Förderschnecke 4 ist der Spritzkolben 3 mit dem flachen Kolbenboden 20 versehen, der die zentrale Bohrung 21 trägt. Diese Bohrung ist nach innen zu einer Fläche 22 kegelig erweitert. Das Austragsende der Schnecke ist ein Kegel 23, der in Höhe, Neigung und Grundfläche der kegeligen Fläche 22 entspricht. Im Axiallager, das sich am Antriebsende der Förderschnecke 4 befindet, ist das feststehende Lagerteil 7 in der an Hand der Abb. l beschriebenen Weise auf den Spritzkolben 3 aufgeschraubt. Dieses Lagerteil ist aber als überhang ausgebildet, so daß das mit der Förderschnecke 4 mitlaufende Lagerteil einen Anschlag findet, wenn sich die Förderschnecke 4 zurück und aus dem Spritzkolben 3 hinausbewegt. Eine solche Bewegung tritt ein, wenn die Förderschnecke 4 in Gang gesetzt wird.
  • Dann schiebt der zu plastifizierende Kunststoff die Förderschnecke 4 relativ zum Spritzkolben 3 nach hinten, wobei zwischen dem Kegel 23 und der Fläche 22 ein in die Bohrung 21 mündender Ringspalt 10 freigegeben wird, dessen Breite durch die Einstellung des Spiels am Lager 6, 7 gegeben ist.
  • Beim Einsetzen des Spritzvorganges wird durch den Spritzdruck die Förderschnecke gegen den Spritzkolben so weit verschoben, daß der Ringspalt geschlossen ist. Bei den Anordnungen gemäß Abb. 2 bis 5 kann die Förderschnecke 4 leicht aus dem Spritzkolben 3 nach hinten ausgebaut werden.
  • In beiden Ausführungsformen ist die Förderschnecke 4 gegenüber dem Spritzkolben 3 zwischen zwei Anschlägen axial beweglich. Der eine Anschlag ist durch die Dichtflächen im Kolbenboden 20 und am Dichtungskörper am Förderschneckenende gegeben und wird erreicht, wenn der Ringspalt geschlossen ist und der Spritzvorgang beginnt. Der andere Anschlag wird bei geöffnetem Ringspalt nach Ingangsetzen der Förderschnecke im Axiallager 6, 7 erreicht. Die Breite des Schlitzes wird so eingestellt, daß bei der erforderlichen Plastizität des Kunststoffs im Spritzzylinder eine optimale Temperaturerhöhung erhalten wird, wobei wegen der guten Verteilung der Reibungswärme im Kunststoff ein möglichst hoher Anteil der insgesamt erforderlichen Wärme auf diese abgewälzt wird.
  • An Stelle der zentralen Bohrung kann die konische Fläche 22 mit einer Vielzahl von in den Kolbenboden mündenden Löchern versehen werden.
  • Die Abb. 4 zeigt eine abgeänderte Form der in Abb. 2 dargestellten Kolbenbodenform. Im Spritzkolbenmantel 30 rotiert die Förderschnecke 4 mit ihrem Verschlußkegel 31. Der Spritzkolbenboden ist entsprechend kegelig ausgebildet, so daß seine äußere Oberfläche der inneren Fläche 22 etwa parallel läuft.
  • Dieser Kolbenboden ist mit einer Anzahl Löcher 32 versehen, durch die der von der Förderschnecke 4 geförderte Kunststoff in den Spritzzylinder 1 ausgepreßt wird. Der Spritzkolbenmantel 30 kann mittels Gewinde im Spritzkolben 3 eingeschraubt sein, so daß auswechselbare kegelige Mäntel 30 mit verschiedenen Lochgrößen nach Bedarf eingesetzt werden können.
  • Ein solcher Mantel 30 kann auch zweiteilig derart ausgeführt werden, daß beide Teile nacheinander im Spritzkolben 3 eingeschraubt werden. Durch z. B. einen dünnen Beilagering zwischen den beiden gelochten Teilen können die Löcher gegeneinander versetzt werden, wodurch die Größe der Durchtrittsöffnung und damit auch das Ausmaß der Reibungswärme in weiten Grenzen geändert werden kann.
  • Um die Lochquerschnitte im kegeligen Spritzkolbenmantel 30 beliebig von außen während des Be- triebes verändern zu können, ist gemäß Abb. 4 zwischen dem kegeligen Spritzkolbenmantel 30 und dem kegeligen Schneckenende 40 ein entsprechend kegeliges Zwischenstück 41 angeordnet, das die gleiche Anzahl und gleich große Löcher 32 aufweist wie der kegelige Spritzkolbenmantel 30. Das kegelige Zwischenstück 41 ist starr mit der Achse 42 verbunden, die durch die hohle Schnecke 43 hindurch nach außen führt und in bekannter Weise so fein verdreht werden kann, wie dies die gewünschte Lochquerschnittsveränderung erfordert.
  • Das kegelige Schneckenende40 kann entsprechend Abb. 4 und 5 so ausgebildet sein, daß eine Hälfte mit Fördergängen 44 ausgestattet und die andere Hälfte glatt bis an die Innenseite des kegeligen Zwischenstückes 41 reichend ausgebildet ist.
  • Die Spritzgußmaschine gemäß der Erfindung läßt sich gegebenenfalls auch als Strangpresse verwenden.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRUCHE: 1. Spritzgußmaschine für die Verarbeitung thermoplastischer Kunststoffe mit einem Spritzzylinder und einem Schneckenförderer, dessen Gehäuse gleichzeitig den Spritzkolben mit einer Rückschlagsicherung an der Kolbendruckfläche bildet, dadurch gekenuzeidinet, daß das Austragsende der Förderschnecke mit dem Kolbenboden einen Ringspalt bildet, der durch den Spritzdruck geschlossen, durch den Förderdruck der Schnecke geöffnet wird und dessen Breite als Spiel eines auf der Schneckenachse angeordneten Axiallagers am Antriebsende der Schnecke einstellbar ist.
  2. 2. Spritzgußmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein kegeliges Endstück (9, 23) am Austragsende der Förderschnecke (4), das in eine entsprechende kegelige Ausnehmung im Kolbenboden (20) paßt.
  3. 3. Spritzgußmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Axiallager am Antriebsende der Schnecke (4) ein Axial-Kegelrollenlager (6, 7) ist.
  4. 4. Spritzgußmaschine nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch eine Dichtungsleiste (13) in der kegeligen Ausnehmung des Kolbenbodens.
  5. 5. Spritzgußmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der die kegelige Ausnehmung enthaltende Kolbenboden (30) auswechselbar und mit einer Vielzahl von Löchern versehen ist.
  6. 6. Spritzgußmaschine nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch zwei aufeinanderliegende Bodenteile (30, 41), deren Löcher durch Verdrehen eines der Teile gegeneinander versetzt werden können.
  7. 7. Spritzgußmaschine nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine Achse (42), die vom Antriebs- bis zum Austragsende durch die hohle Förderschnecke (43) koaxial hindurchragt und ein Drehen eines der kegeligen Bodenteile (41) von außen gestattet.
  8. 8. Spritzgußmaschine nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch einen Vibrationsantrieb für das bewegbare kegelige Bodenteil (41).
DER22537A 1958-01-22 1958-01-22 Spritzgussmaschine Pending DE1088704B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3406429A (en) * 1966-05-19 1968-10-22 Donald A. Draudt Thermo-plastic molding machine with floating screw spreader
US4422842A (en) * 1980-06-02 1983-12-27 Pont-A-Mousson S.A. Apparatus for injecting plastics and elastomers
AT404003B (de) * 1996-07-19 1998-07-27 Carp Gheorghe Schere bzw. zange

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US4422842A (en) * 1980-06-02 1983-12-27 Pont-A-Mousson S.A. Apparatus for injecting plastics and elastomers
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