DE1088352B - Vorrichtung zur Herstellung einer Flachdruckfolie - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung einer FlachdruckfolieInfo
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- G03F7/00—Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
- G03F7/26—Processing photosensitive materials; Apparatus therefor
- G03F7/30—Imagewise removal using liquid means
- G03F7/3085—Imagewise removal using liquid means from plates or webs transported vertically; from plates suspended or immersed vertically in the processing unit
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung einer Flachdruckfolie unter Verwendung einer
lichtempfindlichen Schicht, in Verbindung mit einer Belichtungseinrichtung und einer Entwicklungseinrichtung,
in welcher die Flachdruckfolie nach der Belichtung einer härtenden Entwicklung unterworfen wird
und die nicht gehärteten Teile beispielsweise in einem besonderen Bad aufgequollen werden, worauf die nicht
gehärteten Teile entfernt werden.
Bisher ist zur Ausführung des zugrundeliegenden Verfahrens eine umfangreiche Apparatur aus mehreren
Behältern notwendig gewesen, zwischen denen die Flachdruckfolie transportiert werden mußte, um die
einzelnen Verfahrensschritte durchzuführen. Die Aufstellung dieser Behälter erforderte erheblichen Platz,
hinzu kommt, daß die Durchführung des Verfahrens durch die sich ergebenden Transportwege beeinträchtigt
wurde, so daß'— abgesehen von dem größeren Zeitaufwand — auch eine erhebliche Beanspruchung der
dieses Verfahren durchführenden Personen vorhanden war. Die Durchführung dieses Verfahrens wurde aus
diesen Gründen erheblich beeinträchtigt, da insbesondere der große Platzaufwand zu einer verhältnismäßig
starken Verteuerung führte.
Dem raumsparenden Zusammenbau aller notwendigen Behälter und Vorrichtungen stand bisher vor allem
entgegen, daß das Entfernen der aufgequollenen Teile der Schicht nicht auf engem Raum möglich war.
Zum Entfernen der aufgequollenen Teile ist es beispielsweise bekannt, diese unter einem Wasserstrahl
auszuwaschen. Ein derartiges Verfahren ist nachteilig, weil besondere Waschvorrichtungen vorhanden sein
müssen und die bedienenden Personen bei dem Waschvorgang häufig besprüht werden. Ferner hängt bei
einem derartigen Verfahren die Fertigstellung der Flachdruckfolie weitgehend von der Geschicklichkeit
der bedienenden Person ab, so daß die Herstellung einer einwandfreien Flachdruckfolie nicht immer gewährleistet
ist.
Ferner ist bereits vorgeschlagen worden, die aufgequollenen und aufgeweichten Teile mittels eines Blattes
abzuziehen, das auf die Flachdruckfolie nach der Entwicklung und Aufquellung bestimmter Teile aufgebracht
wird. Bei diesem Verfahren ist es erforderlich, besondere Abzugspapiere zur Verfügung zu halten und
diese deckend auf die Flachdruckfolie aufzubringen. Hierbei besteht darüber hinaus die Möglichkeit, daß
von dem Abzugsblatt nicht alle Partien gleichmäßig erfaßt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die die Nachteile bei der bisher
üblichen Durchführung des zugrundeliegenden Verfahrens beseitigt und insbesondere wenig Platz einnimmt,
wobei zugleich in vorteilhafter Weise ein Zu-Vorrichtung
zur Herstellung
einer Flachdruckfolie
einer Flachdruckfolie
Anmelder:
Lumoprint Zindler K. G.,
Hamburg 13, Hallerstr.59
Hamburg 13, Hallerstr.59
Gerhard Meinecke, Hamburg-Wilhelmsburg,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
sammenbau mit einer an sich bekannten Belichtungseinrichtung möglich ist, so daß ein einheitliches Gerät
für die Belichtung des Schichtträgers und die Fertig-
ao stellung der Flachdruckfolie entsteht. Durch die raumsparende Anordnung wird der Arbeitsaufwand beträchtlich
herabgesetzt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine oder mehrere Flüssigkeitsbehälter mit
einem Schlitz zur Einführung und Herausnahme des Schichtträgers vorgesehen und innerhalb des oberen
Behälterteiles ein oder mehrere Abstreifer angeordnet
sind, die wenigstens auf der die Schicht aufweisenden Seite des Schichtträgers beim Herausziehen desselben
einwirken.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist wenigstens ein Abstreifer innerhalb
der Flüssigkeit in dem Behälter angeordnet.
Die Erfindung sieht vorzugsweise verschwenkbare Abstreifer vor, die mittels eines Gestänges aus dem Einführungsweg für den Schichtträger heraus bewegbar oder" an den eingeführten Schichtträger anlegbar sind. Bei Ausbildung' des Abstreifers aus nur einem Element wird der Schichtträger mit seiner Rückseite an einer Seitenwand des Behälters bzw. an einer in Höhe des Abstreifers angeordneten Leitwand geführt. , Vorteilhaft besteht ein Abstreifer aus zwei sich von beiden Seiten an den Schichtträger anlegenden Elementen. Hierdurch ist sichergestellt, daß der Schichtträger durch die Abstreifer genügend starkbeaufschlagt wird, wobei Federn bzw. eine federnde Schnappvorrichtung angeordnet sein können, die die Abstreiferelemente in Eingriff stellung hält. In einer Ausführungsform sind die Abstreiferelemente so klappbar ange- lenkt, daß sich ihr Andruck an den Schichtträger beim Herausziehen desselben erhöht.
Die Erfindung sieht vorzugsweise verschwenkbare Abstreifer vor, die mittels eines Gestänges aus dem Einführungsweg für den Schichtträger heraus bewegbar oder" an den eingeführten Schichtträger anlegbar sind. Bei Ausbildung' des Abstreifers aus nur einem Element wird der Schichtträger mit seiner Rückseite an einer Seitenwand des Behälters bzw. an einer in Höhe des Abstreifers angeordneten Leitwand geführt. , Vorteilhaft besteht ein Abstreifer aus zwei sich von beiden Seiten an den Schichtträger anlegenden Elementen. Hierdurch ist sichergestellt, daß der Schichtträger durch die Abstreifer genügend starkbeaufschlagt wird, wobei Federn bzw. eine federnde Schnappvorrichtung angeordnet sein können, die die Abstreiferelemente in Eingriff stellung hält. In einer Ausführungsform sind die Abstreiferelemente so klappbar ange- lenkt, daß sich ihr Andruck an den Schichtträger beim Herausziehen desselben erhöht.
Eine besondere Ausführungsform der Erfindung gestattet darüber hinaus auch die Verbesserung des bekannten
Verfahrens unter Verwendung eines Abzugs-
009 589/162
papiers, iüdem die Kante oder Kanten des Abstreifers,
die mit dem Schichtträger in Anlage kommen, als verschwenkbar angeordnete Rolle oder Rollen ausgebildet
sind. Der Schichtträger wird zusammen mit einem Abzugspapier in einen Behälter bei auseinandergeschwenkten
Rollen eingeführt. Vor dem Herausziehen des Schichtträgers werden die verschwenkbar angeordneten
Rollen derart geschlossen, daß sie gegeneinander auf den zwischen ihren angeordneten Schichtträger
und das Abzugspapier drücken, so daß gewährleistet ist, daß das Abzugspapier mit allen Teilen des Schichtträgers
gleichmäßig in Anlage gebracht wird.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß ein mit Rollen ausgestatteter Abstreifer auch ohne Abzugspapier
verwendbar ist, wenn wenigstens die an der Schichtseite anliegende Rolle mit einer saug- oder
haftfähigen Oberfläche ausgestattet ist. Insbesondere eine saugfähige Oberfläche einer Rolle kann unter der
Voraussetzung, daß die Rolle oberhalb der Flüssigkeit liegt, durch Perforation des Rollenmantels und An- ao
Schluß des Innenraumes der Rolle an eine Unterdruckquelle geschaffen werden. Hierdurch können die aus
der Schicht abgesaugten Teile zugleich aus dem Behälter herausgeführt werden. Die Verwendung von
schichtabweisenden Rollen innerhalb der Flüssigkeit ist ebenfalls möglich. Die abgequetschte Schicht sinkt
dann infolge ihrer Schwere zusammen.
Vorteilhaft sind die Behälter entsprechend dem Format des Schichtträgers rechteckig und schmal ausgeführt
und hochkant angeordnet, wobei die obenliegende Stirnseite offen ist und als Zuführungsschlitz für den
Schichtträger dient. Bei Anordnung mehrerer Behälter nebeneinander nehmen diese daher einen überraschend
kleinenRaum ein und bilden eine Anordnung, die leicht in ein Gerätegehäuse einer Entwicklungseinrichtung
eingebaut oder an einen Seitenteil eines derartigen Gehäuses angebaut werden kann. Bei Einbau in ein derartiges
Gehäuse ist der Gehäuseabschnitt mit den Behältern abdeckbar ausgeführt, wobei ein Klappdeckel
vorgesehen ist.
Sofern die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Verwendung von Flachdruckfolien mit einem abreißbaren
Randstreifen verwendet wird, ist dieser Klappdeckel zweckmäßig auf seiner unteren Seite mit einer scharfen
Kante ausgestattet, die eine Abtrennung des bei der Behandlung trocken gebliebenen Teiles des Schichtträgers
erleichtert.
Diese erfindungsgemäße Ausführung eines sehr kleinen und beispielsweise als Tischgerät verwendbaren
Gerätes mit hochkant neben einer Belichtungseinrichtung angeordneten Behältern für die Entwicklung und
Aufquellung des Schichtträgers ist im Sinne der raumsparenden Ausführung einer Vorrichtung, die alle für
den Vorgang erforderlichen Teile enthält, gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform unter der Belichtungseinrichtung
mit einem verschließbaren Fach für die lichtempfindlichen Papiere und ferner vorzugsweise
mit einer herausnehmbaren Schale für fertig entwickelte. Flachdruckfolien versehen. Diese Schale ist mit einer
die Gerätevorderseite abdeckbaren Platte verbunden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht des Gerätes,
Fig. 2 eine Ansicht gemäß Fig. 1 teilweise im Schnitt und mit geöffnetem Behälterabschnitt,
Fig. 3 einen Schnitt durch das Gerät gemäß Fig. 1 längs der Linie III-III in Fig. 1.
Die in Fig. 1 dargestellte Vorderansicht der Vorrichtung läßt erkennen, daß das Gerät auf seiner Oberseite
zwei Deckel 1, 2 aufweist. Der Deckel 1 ist mittels eines Einhandverschlusses 3 verschließbar. Unterhalb
des Deckels 1 befindet sich in dem Gerät die Belichtungseinrichtung,
die als Flächenbelichtungseinrichtung ausgeführt ist. Aus Fig. 3 ist zu ersehen, daß in
dem Gehäuse 4 unterhalb des Deckels 1 ein Raum 5 mit Belichtungslampen 6 angeordnet ist. Dieser Raum
ist nach oben durch eine Glasplatte 7 abgedeckt. Über diese Glasplatte legt sich der Deckel I5 der auf der
Rückseite durch das Scharnier 8 angelenkt ist. An dem Deckel 1 ist eine federnde Andrückplatte, durch welche
die Vorlage und das Negativpapier bei der Belichtung auf die Glasplatte gedrückt wird. Eine Belichtungsuhr 9 dient zur automatischen Ein- und Ausschaltung
der Lampen 6.
Unterhalb der Klappe 2 befinden sich, wie aus Fig. 2 erkennbar ist, drei nebeneinander angeordnete flache
Behälter 10,11,12. Diese Behälter sind jeweils mit Flüssigkeit gefüllt. Beispielsweise enthält der Behälter
10 Entwicklerflüssigkeit, in welcher die Schicht einer härtenden Entwicklung 'Unterworfen wird. Der Behälter
11 ist mit einer Quellflüssigkeit gefüllt. In diesen Behälter wird der Schichtträger nach seiner Herausnahme
aus dem Behälter 10 eingebracht, und die nicht gehärteten Teile der Schicht werden in dem Behälter 11
aufgequollen. Der Behälter 12 istanit einem Oxydationsmittel gefüllt, durch welches eine Härtung der als
Relief gequollenen Buchstabefi erfolgt.
Die Behälter sind verhältnismäßig flach ausgeführt, so daß sie nur wenig Raum in Anspruch nehmen.
Innerhalb jedes Behälters sind im oberen Teil Abstreifer angeordnet, die jeweils aus zwei Elementen
13,14; 15,16; 17,18; 19, 20; 21,22 bestehen. Es wird
darauf hingewiesen, daß in den Behältern 10 und 11 jeweils zwei Abstreifer angeordnet sind, von denen
einer innerhalb der Flüssigkeit und der andere oberhalb der Flüssigkeit liegt. Die Anordnung innerhalb
der Flüssigkeit hat den Vorteil, daß dieAbstreifer noch während des Einflusses der Flüssigkeit wirksam werden.
Die Anordnung eines Abstreifers über der Flüssigkeit ist zweckmäßig, um mit Sicherheit auch die oberen
Partien des Schichtträgers zu erfassen.
In dem Behälter 12 befindet sich nur ein Abstreifer, weil die herauslösbaren Teile bereits beim Herausziehen
des Schichtträgers aus dem Behälter 11 entfernt worden sind, so daß der Abstreifer 21, 22 als Flüssigkeitsabstreifsicherelement
vorgesehen ist.
Die Abstreifer 13,14 und 15,16 in dem Behälter 10
sind in der offenen Stellung gezeigt, während die Abstreifer in den Behälternil und'12 in der geschlossenen
Stellung, d. h. in der Stellung dargestellt sind, in welcher sie auf die Oberflächen des Schichtträgers einwirken.
In diese geschlossene Stellung werden die Abstreifer beim Herausnehmen der einzelnen Schichtträger
gebracht. In den Behältern 11 und 12 sind Schichtträger 23, 24 angeordnet, die bereits teilweise
herausgezogen sind. Der Schichtträger 25 ist in den Behälter 10 gerade eingesetzt, so daß die Abstreifer
dieses Behälters offen sind.
Die dargestellte Ausführungsform der Abstreifer weist zwei Elemente auf, die. beispielsweise unter
Schnapp- oder Federwirkung in der geschlossenen Stellung gegeneinander gedrückt werden, so daß der
Schichtträger fest erfaßbar wird. Diese Ausführungsform hat insbesondere bei der Anordnung der Abstreifer
an der oberen Öffnung der Behälter den zusätzlichen Vorteil, daß der Schichtträger im Bereich
der Behälteröffnung in der Mitte dieser Öffnung geführt ist, so "daß er, ohne Wandteile zu berühren, seitlich
abgezogen werden kann, wobei durch die sich er-
gebende Krümmung ein zusätzlicher Lösungseffekt für die aufgequollenen Teile eintritt. Bei den dargestellten
Abstreifern sind die klappenartigen Elemente nach oben gerichtet, so daß eine Verklemmung des Schichtträgers
mit Sicherheit vermieden wird. Im Bereich der Erfindung liegt auch eine andere Ausführung der Abstreifer,
indem nur ein Element 'bewegbar angeordnet ist, das den Schichtträger mit seiner Rückseite an eine
Behälterwand drückt.
Die mit dem Schichtträger in Eingriff kommenden Teile des Abstreif ers weisen vorzugsweise eine Gummioder
Kunststoffbelegung auf, die in einer besonderen Ausführungsform profiliert ist. Die Erfindung bezieht
die Möglichkeit ein, die Abstreiferelemente im ganzen aus Gummi oder Kunststoff auszubilden.
Zur Betätigung der Abstreifer dient ein in Fig. 2 nur schematisch angedeutetes Gestänge 26, das beispielsweise
dem Abstreifer 21 zugeordnet ist und auf seinem oberen Ende einen Betätigungsknopf aufweist. Entsprechende
Betätigungsgestänge sind für die Abstreifer in den übrigen Behältern vorgesehen, wobei die jeweils
in einem Behälter angeordneten Abstreifer durch ein gemeinsames Gestänge bewegt werden.
Die Behälter 10,11,12bestehen aus einem korrosionsfesten
Werkstoff und weisen vorteilhaft auf ihren Innenwänden Rippen auf, die für den Behälter 10 mit
27,28 bezeichnet sind. Diese Rippen erstrecken sich parallel zur Bewegungsrichtung des Schichtträgers 25
und verhindern ein Kleben des Schichtträgers an der Gehäusewand. Die Abstreifer sind zum Zwecke der
Reinigung herausnehmbar angeordnet.
Es wird darauf hingewiesen, daß die beim Herausnehmen der Schichtträger abgelösten Teile, d. h. die
zu entfernende Gelatine, an den Abstreifern hängenbleibt und nach öffnung der Abstreifer infolge ihrer
Schwere auf den Boden der Behälter sinken. Auch in diesem Zusammenhang ist die Anordnung eines Abstreifers
innerhalb der Flüssigkeit von Bedeutung, da , sich die durch die Abstreifer entfernten Teile innerhalb
der Flüssigkeit leichter von den Abstreifern lösen.
Die Klappe 2 ist in Fig. 2 um das Scharnier 29 geklappt und in der geöffneten Stellung dargestellt. In
dieser Stellung bildet die Klappe 2 einen Tisch und weist bei 30 eine scharfe Kante auf, an der der Randstreifen
des Schichtträgers, der bei der vorhergehenden Behandlung trocken geblieben ist, abgerissen werden
kann. Der Schichtträger ist nach der Abtrennung dieses Randstreifens eine druckfertige Matrize.
Aus Fig. 1 ist zu ersehen, daß in der Vorderwand des Gerätes eine Uhr 31 angeordnet ist, welche nach
Ablauf der Entwicklungs-, Quell- und Oxydationszeit jeweils ein Signal gibt.
Aus Fig. 1 ist ferner zu ersehen, daß der untere Teil des Geräteabschnittes, welcher die Belichtungseinrichtung
enthält, von einer Frontplatte 32 abgedeckt wird, die eine Handhabe 33 aufweist. Diese Frontplatte liegt,
wie aus Fig. 3 erkennbar ist, schräg, wobei der untere Rand vor der Vorderwand 34 der Belichtungseinrichtung
liegt. An der Frontplatte 32 ist eine Schale 35 befestigt, die auf dem Boden 36 des Gehäuses der Vorrichtung
ruht. Diese Schale kann zusammen mit der Frontplatte 32 zur Vorderseite der Vorrichtung herausgezogen
werden und dient zur Aufnahme fertiggestellter Matrizen.
In dem Raum hinter der Frontplatte 32 befindet sich unter der Belichtungseinrichtung ferner ein Fach 37,
das auf der Vorderseite beispielsweise durch eine Klappe 38 lichtdicht verschließbar ist. Diese Klappe
ist derart schräg angeordnet, daß ihr unterer Rand vor
der durch die Vorderwand 34 der Belichtungseinrichtung bestimmten Ebene liegt, so daß die Klappe leicht
zu betätigen ist. Dieses Fach 37 dient zur Aufnahme von lichtempfindlichen Schichtträgern, die somit griffbereit
in unmittelbarer Nähe der Entwicklungseinrichtung aufbewahrt werden können. Die hintere Begrenzungswand
39 des Faches 37 verläuft derart schräg, daß die obenliegenden .Schichtträger weiter vorn liegen
als die unteren. Hierdurch wird das Herausnehmen eines einzelnen Schichtträgers wesentlich erleichtert,
indem der Vorderrand von unten ergriffen werden kann.
Claims (18)
1. Vorrichtung zur Herstellung einer Flachdruckfolie unter Verwendung einer lichtempfindlichen
Schicht, in Verbindung mit einer Belichtungseinrichtung und einer Entwicklungseinrichtung,
in welcher die Flachdruckfolie nach der Belichtung einer härtenden Entwicklung unterworfen
wird und die nicht gehärteten, Teile aufgequollen werden, worauf die nicht gehärteten Teile entfernt
werden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Entwicklung, Xufquellung und Entfernung der nicht
gehärteten Teile ein oder mehrere Flüssigkeitsbehälter (10, 11, 12) mit einer öffnung zum Einführen
und Herausnehmen des Schichtträgers (23, 24, 25) vorgesehen, und innerhalb des oberen Behälterteiles
Abstreifer (13 bis 22) angeordnet sind, die wenigstens auf die die Schicht aufweisende
Seite des Schichtträgers beim Herausnehmen desselben aus dem Behälter einwirken.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Abstreifers (15,
16; 19,20) innerhalb der in dem (den) Behälter(n) befindlichen Flüssigkeit.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Abstreifers
(13, 14; 17, 18; 21, 22) oberhalb des Flüssigkeitsspiegels der in dem (den) Behälter(n) befindlichen
Flüssigkeit.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstreifer
(13 bis 22) verschwenkbar und mittels eines Gestänges (26) aus dem Einführungsweg für den
Schichtträger herausklappbar oder an den eingeführten Schichtträger anlegbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstreifer (13 bis 22) durch
eine Feder oder Schnappvorrichtung an den Schichtträger angedrückt wird.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstreifer
(13 bis 22) aus zwei sich von beiden Seiten an den Schichtträger anlegenden, Elementen; besteht.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die
mit dem Schichtträger in Eingriff kommenden Kanten des Abstreifers aus Gummi oder Kunststoff
ausgeführt sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Schichtträger in
Eingriff kommenden Kanten des Abstreifers scharfkantig sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die mit
dem Schichtträger in Eingriff kommende Kante oder Kanten des Abstreifers als Rolle ausgebildet
ist oder sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch die Ausführung einer Rolle mit einer
saugfähigen Oberfläche, indem die Rolle als Hohlzylinder mit einem perforierten Mantel ausgebildet
und der Innenraum der Rolle an eine Unterdruckquelle angeschlossen ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch die Anordnung einer oder mehrerer Rollen
mit einer schichtabweisenden Oberfläche, die innerhalb der Flüssigkeit liegen.
12. Vorrichtung nach einem der Anspräche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der (die) Behälter
(10, 11, 12) entsprechend dem Schichtträgerformat rechteckig und schmal ausgeführt
und hochkant angeordnet ist (sind).
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch die Anordnung von Rippen (27, 28) an
den Innenseiten der Behälterwände.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13 zur Verwendung· von Flachdruckfolien mit
einem abtrennbaren, Randstreifen, dadurch gekennzeichnet, daß der (die) Behälter (10, 11, 12)
durch einen Klappdeckel abdeckbar ist (sind), der
eine scharfe Kante zum Abtrennen des Randstreifens des Schichtträgers aufweist.
15. Vorrichtung nach einem der Anspräche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Belichtungseinrichtung
mit dem (den) Badbehälter(n) in einem gemeinsamen, Gehäuse untergebracht ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß unter der Belichtungseinrichtung ein von der Vorderseite des Gerätes zugängliches
Fach (37), das lichtdicht verschließbar ist, für lichtempfindliches Papier vorgesehen ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, gekennzeichnet
durch eine den Geräteteil unter der Belichtungseinrichtung verschließende, herausnehmbare
Frontplatte (32), an der eine Schale (35) für Flachdruckfolien angeordnet ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Frontplatte (32) derart
schräg angeordnet ist, daß der untere Rand vor die Vorderwand (34) der Belichtungseinrichtung ragt,
wobei der zum Verschluß des Faches (37) dienende Klappdeckel (38) ebenfalls vor die durch die
Vorderwand bestimmte Ebene ragt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
® 009 589/162 8.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL29529A DE1088352B (de) | 1958-01-24 | 1958-01-24 | Vorrichtung zur Herstellung einer Flachdruckfolie |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL29529A DE1088352B (de) | 1958-01-24 | 1958-01-24 | Vorrichtung zur Herstellung einer Flachdruckfolie |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1088352B true DE1088352B (de) | 1960-09-01 |
Family
ID=7264905
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL29529A Pending DE1088352B (de) | 1958-01-24 | 1958-01-24 | Vorrichtung zur Herstellung einer Flachdruckfolie |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1088352B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1116970B (de) | 1958-04-19 | 1961-11-09 | Wilhelm Ritzerfeld | Behandlungsgeraet fuer belichtete Flachdruckformen mit einer Gelatineschicht |
-
1958
- 1958-01-24 DE DEL29529A patent/DE1088352B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1116970B (de) | 1958-04-19 | 1961-11-09 | Wilhelm Ritzerfeld | Behandlungsgeraet fuer belichtete Flachdruckformen mit einer Gelatineschicht |
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