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DE1088112B - Schaltungsanordnung zum Pruefen von in Gleichstromschaltungen angeordneten Kontakten auf ihre Schaltlage - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Pruefen von in Gleichstromschaltungen angeordneten Kontakten auf ihre Schaltlage

Info

Publication number
DE1088112B
DE1088112B DES60029A DES0060029A DE1088112B DE 1088112 B DE1088112 B DE 1088112B DE S60029 A DES60029 A DE S60029A DE S0060029 A DES0060029 A DE S0060029A DE 1088112 B DE1088112 B DE 1088112B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
oscillator
circuit arrangement
arrangement according
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES60029A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Rudolf Hannig
Dipl-Ing Guenter Raab
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES60029A priority Critical patent/DE1088112B/de
Publication of DE1088112B publication Critical patent/DE1088112B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/20Testing circuits or apparatus; Circuits or apparatus for detecting, indicating, or signalling faults or troubles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Testing Of Short-Circuits, Discontinuities, Leakage, Or Incorrect Line Connections (AREA)

Description

ri-, 7, c y
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT.·
1. SEPTEMBER 1960
Bei Untersuchungen an Anlagen der Fernmeldetechnik, insbesondere Anlagen der Fernsprech- und Fernschreibtechnik, ist es vielfach erforderlich, auf elektrischem Wege die Betätigung oder augenblickliche Lage von Kontakten in Gleichstromkreisen festzustellen. Dies ist insbesondere bei Kontakten der Fall, die, wie z. B. Schutzrohrkontakte, einer direkten Beobachtung unterzogen sind.
Bei einer solchen Kontaktprüfung bringt die Verwendung der bekannten Hilfsmittel, wie Widerstandsmeßbrücke, Klingelkasten, Summer und Kopfhörer usw., verschiedene Nachteile mit sich, die die Prüfung erschweren oder ganz unmöglich machen. So kann beispielsweise ein Betriebs-Potential an dem zu prüfenden Kontakt die Prüfung so erschweren, daß ein Eingriff in die Gleichstromschaltung erforderlich ist, durch den die Schaltung teilweise außer Betrieb gesetzt wird. Es kann ferner ein fehlerhaftes Arbeiten der Gleichstromschaltung dadurch hervorgerufen werden, daß die Gleichstromschaltung durch das Prüfgerät beeinflußt wird. Dies ist beispielsweise bei einer bereits bekannten Prüfeinrichtung für Fernmeldeanlagen der Fall, bei der in den Primärkreis eines von einer Wechselstromquelle gespeisten Transformators eine Glimmlampe geschaltet ist,'deren unterschiedliches Auf 1 euchten (schwach oder stark) bei Leerlauf bzw. Belastung des Transformators als Prüfkriterium für Stromdurchgang dient. Bei dieser Prüfeinrichtung wird eine Beeinflussung des zu prüfenden Schaltungsteiles insofern hervorgerufen, als diesem Schaltungsteil eine beträchtliehe Energie zugeführt werden muß, um einen deutlich erkennbaren Helligkeitsunterschied bei der Anzeigeglimmlampe wahrnehmen zu können. Es sind ferner Einrichtungen zur Ermittlung von Störkontakten bekannt, bei denen zur Prüfung an den Eingang des. Prüflings eine Wechselspannung gelegt und der Prüfling durch leichtes Klopfen erschüttert wird, so daß durch die an einer fehlerhaften Kontaktstelle auftretenden Widerstandsänderungen die Amplitude der Wechselspannung störmoduliert wird. DieAnwendung von Einrichtungen der letzteren Art führt weiterhin ebenso wie die Verwendung eines Summers zum Auftreten von Geräuschen. Dies ist insbesondere in Schaltungen der Fernsprechtechnik nachteilig, da hierdurch die Gespräche gestört werden.
Durch die Erfindung werden die genannten Mangel vermieden. Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Prüfen von in Gleichstromschaltungen angeordneten Kontakten.auf ihre Schaltlage unter Verwendung eines an den Kontakt anschaltbaren Oszillators. Piese Schaltungsanordnung ist dadurch gekennzeichnet, daß in dem-Oszillator die Güte des Schwingkreises durch die jeweilige Schaltlage des zu prüfenden Kontaktes gesteuert wird, und zwar derart, daß: Schaltungsanordnung zum Prüfen
von in Gleichstromschaltungen
angeordneten Kontakten auf ihre
Schaltlage
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Witteisbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Rudolf Hannig und Dipl.-Ing. Günter Raab,
München,
sind als Erfinder genannt worden
der Oszillator bei offenem Kontakt schwingt und bei geschlossenem Kontakt nicht schwingt.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung kann direkt an den zu prüfenden Kontakt gelegt werden, ohne daß ein Eingriff in die im.. Betriebszustand befindliche Gleichstromschaltung erforderlich wird und ohne gegenseitige störende Beeinflussung. Der zu prüfende Kontakt wird zweckmäßig über eine Übertragerwicklung an den Schwingkreis angekoppelt. Dabei kann die Übertragerwicklung durch einen Kondensator gegen Gleichströme aus der den zu prüfenden Kontakt enthaltenden Gleichstromschaltung abgeblockt werden.
Der Oszillator kann aus einer einfachen Transistorschwingstufe bestehen, die auf eine Frequenz oberhalb des Tonfrequenzbereiches abgestimmt ist. Die Verwendung einer Transistorschwingstufe gestattet es, mit einer kleinen Speisespannung auszukommen, wie sie von einer Batterie abgegeben wird. Es wird dadurch die Unabhängigkeit des Prüfgerätes von einem Netzanschluß erreicht. Die Verwendung von Wechselspannungen mit einer Frequenz, die oberhalb des Hörbarkeitsbereiches liegt, zur Prüfung von Kontakten in Gleichstromkreisen hat den Vorteil, daß keine akustischen Störungen auftreten, durch die z. B. bestehende Gespräche beeinflußt werden könnten. Die in die Gleichstromschaltung gelangende Wechselspannung ist im übrigen so gering, daß durch sie auch keine anderen Störungen hervorgerufen werden.
Der Schwing- oder Ruhezustand des Oszillators kann auf optischem oder akustischem Wege angezeigt werden.
Das erfindungsgemäße Prinzip, die Gute, des Schwingkreises in Abhängigkeit von dem Zustand des Prüfobjektes zu verändern, läßt sich nicht nur bei der
009 589/111
Prüfung eines Kontaktes verwenden, sondern auch dann, wenn ermittelt werden soll, ob der Widerstand eines Schaltungsteiles über oder unter einem bestimmten Wert liegt. Durch geeignete Dimensionierung der Prüfschaltung kann man nämlich erreichen, daß der Oszillator bei bestimmten Werten des den Schwingkreis dämpfenden Widerstandes schwingt bzw. sich im Ruhezustand befindet. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung läßt sich schließlich auch die Größe des Widerstandes eines Schaltungsteiles ermitteln, wobei der Schwingzustand des Oszillators zur Anzeige des Widerstandswertes ausgenutzt wird.
Die Erfindung sei nun an Hand eines Altsführungsbeispieles näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Schaltungsanord- iS nung zur Prüfung von Kontakten in Gleichstromschaltungen. Der Schwingkreis ÜI, Cl eines Transistoroszillators mit dem Transistor Tl ist auf eine Frequenz oberhalb des Tonfrequenzbereiches, beispielsweise auf 25 kHz, abgestimmt. Über eine Rück- ao kopplungswicklung Uli und einen einstellbaren Rückkopplungswiderstand 2?4 wird der Oszillator zum Schwingen angeregt. Drei Widerstände Rl, R2 und i?3 dienen der Vorspannungserzeugung für die Transistorelektroden; für die Wechselspannung werden die beiden Widerstände R 2 und i?3 durch die Kondensatoren C 2 und C 3 überbrückt. Bei einer Speisespannung U von beispielsweise 2,4 V, die durch eine Batterie geliefert wird, erhält man am Schwingkreis eine Wechselspannung von etwa 1 bis 1,7 V.
Über die Wicklung III des Übertragers Ü kann der Schwingkreis beliebig bedämpft, d. h. in seiner Güte verändert werden. Dies geschieht z. B. durch den zu prüfenden Kontakt k. Im vorliegenden Anwendungs-■"^.11 interessieren nur die beiden Zustände »Kontakt offen« und »Kontakt geschlossen«. Ein in Serie zur Übertragerwicklung ü'III liegender Widerstand R5 ist daher so dimensioniert, daß der Oszillator bei offenem Kontakt schwingt und bei geschlossenem Kontakt mit einemÜbergangswiderstandi?6 von maximal 10 Ohm nicht schwingt. Durch einen Kondensator C 4 wird verhindert, daß Gleichströme aus der den Kontakt k enthaltenden Gleichstroms'chaltung durch die Übertragerwicklung ÜIII fließen. Die in die Gleichstromschaltung gelangende Wechselspannung, die an 4-5 der Wicklung ÜIII etwa 0,5 V beträgt, ist andererseits so gering, daß sie dort keinerlei Störungen hervorruft.
Bei der Dimensionierung der Prüfschaltung ist zu berücksichtigen, daß in einer im Betriebszustand befindlichen Anlage im allgemeinen der Kontakt k nicht für sich allein untersucht werden kann, sondern daß zu ihm im Nebenschluß noch beliebige ohmsche Widerstände R, Induktivitäten L und Kapazitäten C liegen können. Der Kontakt kann ferner auf einem bestimmten Potential liegen. Beispiele für solche Nebenschlüsse zeigen die Fig. 2 bis 5. In der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung gemäß Fig. 1 sind diese möglichen Nebenschlüsse zum Kontakt k in der Weise berücksichtigt, daß der Kontakt k schon dann als »offen« geprüft wird, d. h., daß der Oszillator schon dann schwingt, wenn der Kontakt einen Nebenschlußscheinwiderstand mit einer Wirkkomponente von mindestens 100 Ohm aufweist.
Zur Anzeige des Schwing- oder Ruhezustandes des Oszillators dient ein Schauzeichen S. Die für dieses Schauzeichen erforderliche Leistung wird durch eine Verstärkerstufe mit einem Transistor T2 geliefert.
Diese Verstärkerstufe ist über eine Wicklung ÜIV an den Schwingkreis des Oszillators angekoppelt. Der Strom für das Schauzeichen wird durch Verändern des Gegenkopplungswiderstandes i?8 im Verstärker eingestellt. Wenn also bei einem ohmschen Widerstand R = 100 Ohm die stärkste zulässige Bedämpfung des Schwingkreises bei offenem Kontakt vorliegt, bei der noch eine Anzeige als »offen« erfolgen soll, wird der kleinste Anzeigestrom für die Anzeige bei diesem Wert von R eingestellt.
An Stelle eines Schauzeichens läßt sich natürlich auch ohne weiteres ein anderes Anzeigemittel, z. B. ein Strommesser, verwenden. Der Strommesser kann dabei in Widerständswerten geeicht sein, so daß sich die Größe des Nebenschlußwiderstandes direkt ablesen läßt. Ebenso kann auch ein akustisches Anzeigegerät verwendet werden. Die Benutzung eines kleinen Schauzeichens hat jedoch den Vorteil, daß dieses sich besonders günstig in ein Handprüfgerät, z. B. eine vergrößerte Prüfspitze, einbauen läßt.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zum Prüfen von in Gleichstromschaltungen angeordneten Kontakten auf ihre Schaltlage (offen, geschlossen) unter Verwendung eines an den Kontakt anschaltbaren Oszillators, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Oszillator die Güte des Schwingkreises durch die jeweilige Schaltlage des zu prüfenden Kontaktes (k) gesteuert wird, und zwar derart, daß der Oszillator bei offenem Kontakt schwingt und bei geschlossenem Kontakt nicht schwingt.
2. Schaltungsanoordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zu prüfende Kontakt (k) über eine Übertragerwicklung III) an den Schwingkreis angekoppelt ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragerwicklung III) durch einen Kondensator (C 4) gegen Gleichströme aus der den. zu prüfenden Kontakt (k) enthaltenden Gleichstromschaltung· abgeblockt ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Oszillator aus einer einfachen Transistorschwingstufe besteht, die auf eine Frequenz oberhalb des Tonfrequenzbereiches abgestimmt ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwing- oder Ruhezustand des Oszillators durch ein Schauzeichen (S) angezeigt wird, das durch einen über eine Übertragerwicklung (ÜTV) an den Schwingkreis des Oszillators angekoppelten Transistorverstärker (T 2) gespeist wird.
6. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Oszillator beim Prüfen eines offenen Kontakts (k), der einen Nebenschluß mit einem Wirkwiderstand von mindestens 100 Ohm aufweist, schwingt.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Anzeige des Schwingzustandes des Oszillators ein. in Widerstandswerten geeichter Strommesser verwendet wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 683 581;
Elektro-Technik, 1958, Heft 3, S. 19 bis 21.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
® 009 589/111 8.60
DES60029A 1958-09-26 1958-09-26 Schaltungsanordnung zum Pruefen von in Gleichstromschaltungen angeordneten Kontakten auf ihre Schaltlage Pending DE1088112B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1178939B (de) 1962-11-28 1964-10-01 Standard Elektrik Lorenz Ag Durchgangspruefer mit einem Transistoroszillator
DE1256789B (de) 1964-02-04 1967-12-21 Quante Wilhelm Vorrichtung zum Pruefen eines vieladrigen Kabels auf Ableitungs- und Durchgangsfehler
DE1296258B (de) 1966-11-19 1969-05-29 Rohde & Schwarz Akustisch anzeigender Durchgangs-, zugleich Spannungspruefer

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE683581C (de) * 1936-04-08 1939-11-09 Siemens & Halske Akt Ges Pruefeinrichtung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen

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