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DE1088091B - Einrichtung zur Verstaerkung und Begrenzung von Videosignalen - Google Patents

Einrichtung zur Verstaerkung und Begrenzung von Videosignalen

Info

Publication number
DE1088091B
DE1088091B DEF26997A DEF0026997A DE1088091B DE 1088091 B DE1088091 B DE 1088091B DE F26997 A DEF26997 A DE F26997A DE F0026997 A DEF0026997 A DE F0026997A DE 1088091 B DE1088091 B DE 1088091B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
potential
cut
video signal
stage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF26997A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Emil Sennhenn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch Fernsehanlagen GmbH
Original Assignee
Fernseh GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fernseh GmbH filed Critical Fernseh GmbH
Priority to DEF26997A priority Critical patent/DE1088091B/de
Publication of DE1088091B publication Critical patent/DE1088091B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/14Picture signal circuitry for video frequency region
    • H04N5/16Circuitry for reinsertion of DC and slowly varying components of signal; Circuitry for preservation of black or white level
    • H04N5/18Circuitry for reinsertion of DC and slowly varying components of signal; Circuitry for preservation of black or white level by means of "clamp" circuit operated by switching circuit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Studio Circuits (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Verstärkung und Begrenzung des mit einem Bildgeber gewonnenen und anschließend mit Austastimpulsen versehenen Videosignals, das je nach dem Charakter der Bildvorlage hinsichtlich der Helligkeitsstufen verschieden gerichtet ist und über eine Umkehrstufe und über einen Schalter zur Auswahl eines Videosignals positiver oder negativer Polarität einer Abschneidestufe zugeführt wird, wobei die Gleichstromkomponente des Videosignals vor der Abschneidung durch eine Festpotentialsteuerung wieder eingeführt wird.
Nach einem bekannten Verfahren werden mit einem Filmabtaster (z. B. Vidikonkamera) Videosignale erzeugt. Je nachdem, ob dabei Positivfilm oder Negativfilm abgetastet wird, ergeben sich verschiedene Signale, deren Rücklaufpotential jeweils dem Schwarzwert entspricht. Zu dem bei der Abtastung von Positivfilm gewonnenen Videosignal werden Austastimpulse während der Rücklaufzeit addiert und daraus durch Abschneidung ein Ausgangssignal gewonnen. Vor der Abschneidung wird die Gleichstromkomponente des Videosignals wieder hergestellt, wobei der Schwarzwert des Rücklaufpotentials als Bezugswert dient.
Um bei der Abtastung von Negativfilm das gleiche Ausgangssignal zu bekommen wie bei der Abtastung von Positivfilm, wird die Polarität des bei der Abtastung von Negativfilm gewonnenen Videosignals umgekehrt, so daß dessen Rücklaufpotential nun dem Weißwert entspricht. Um bei der Einführung der Gleichstromkomponente wieder ein Bezugspotential zu haben, das dem Schwarz wert entspricht, werden während des Rücklaufs in das bei der Abtastung von Negativfilm gewonnene Videosignal Gegenimpulse eingemischt. Die Amplitude dieser Gegenimpulse entspricht dem Schwarz weiß sprung und muß sorgfältig stabilisiert sein, damit sie sich während des Betriebes nicht ändern kann, da von ihr das Schwarzsteuerungspotential und damit das Abschneidepotential bei der darauffolgenden Abschneidung abhängt. Dieses bekannte Verfahren hat den Nachteil, daß ein relativ großer Aufwand an Schaltungsmitteln erforderlich ist. Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu vermeiden.
Erfindungsgemäß ist der Schalter der Umkehrstufe mit einem weiteren Schalter gekoppelt, der entsprechend den Stellungen des Schalters der Umkehrstufe das Abschneidepotential der Abschneidestufe, vorzugsweise durch Änderung des Grundpotentials der Festpotentialsteuerstufe, derart verändert, daß von den Videosignalen bzw. von den davon abgeleiteten Signalen ein einstellbarer, vorzugsweise für die beiden ursprünglichen Signalarten gleicher Amplitudenbereich abgeschnitten wird. Die Erfindung bietet die
Einrichtung zur Verstärkung
und Begrenzung von Videosignalen
Anmelder:
Fernseh G. m. b. H.,
Darmstadt, Am Alten Bahnhof 6
Dipl.-Ing. Emil Sennhenn, Darmstadt-Arheügen,
ist als Erfinder genannt worden
Vorteile, daß keine Gegenimpulse erzeugt bzw. stabilisiert werden müssen und daß Schaltungselemente eingespart werden.
Das Grundpotential der Festpotentialsteuerung kann zweckmäßig in der einen Stellung der Schalter mit einem Spannungsteiler, bestehend aus zwei Widerständen, festgelegt werden. Um dieses Grundpotential zu ändern, kann dann bei der Umschaltung der Schalter zu einem der Widerstände des Spannungsteilers ein weiterer Widerstand hinzugeschaltet werden.
Die Erfindung wird an Hand von Fig. 1 und 2 näher beschrieben, wobei in beiden Figuren gleiche Schaltungselemente bzw. Impulsfolgen mit gleichen Ziffern bzw. Buchstaben bezeichnet werden. Es zeigt
Fig. 1 eine bekannte Schaltungsanordnung zur Abschneidung der mit einem Filmabtaster gewonnenen Videosignale,
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel einer Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung.
Der Schaltungsanordnung nach Fig. 1 werden über Klemme 1 Videosignale A oder Ä zugeführt, wie sie bei der Abtastung von Positiv- bzw. Negativfilm unter Verwendung einer Vidikonkamera gewonnen werden. Dabei ergeben sich bei beiden Signalen während der Strahlrücklaufzeit t Potentiale, die dem Schwarzwert entsprechen. Die Spitzen der eingezeichneten -Videosignale^ bzw. Ä entsprechen in Fig. 1 jeweils dem Weißwert.
Bei der Abtastung von Positivfilm entsteht das Videosignal A1 welches über das Steuergitter der Elektronenröhre 2 und von deren Anode aus über den Umschalter 3 (gestrichelt eingezeichnete Stellung) und über den Kondensator 4 dem Gitter der Elektronenröhre 5 zugeleitet wird. Mit einer an sich bekannten Klemmschaltung 6 wird eine Schwarzsteuerung vorgenommen, wobef der Schwarzwert s des Videosignals A als Bezugspotential benutzt wird.
009 589/195
Über Klemme 7 werden dem Steuergitter der Elektronenröhre 8 Austastimpulse B zugeführt und an den Anoden der Elektronenröhren 5 und 8 die aus den Austastimpulsen erzeugten Impulse C zu dem Videosignal A addiert, so daß sich der Impuls D ergibt. Mit dem Gleichrichter 9 und dem Widerstand 11 wird der Impuls D abgeschnitten und das Signal E über Klemme 12 abgegeben.
Bei der Abtastung von Negativfilm entsteht das Videosignal A', welches über das Steuergitter der Elektronenröhre 2 und von deren Anode aus über den Umschalter 3 (voll eingezeichnete Schalterstellung) dem Steuergitter der Elektronenröhre 13 zugeleitet wird. Über die Klemme 14 werden dem Steuergitter der Elektronenröhre 15 Impulse G zugeführt, und der sich an der Anode der Elektronenröhre 15 ergebende Gegenimpuls F wird zum Videosignal Ä addiert. Von der Anode der Elektronenröhre 13 wird das Signal über den Umschalter 3 über den Kondensator 4 dem Steuergitter der Elektronenröhre 5 zugeleitet und dabei mit der Klemmstufe 6 eine Schwarzsteuerung vorgenommen, wobei der Impulsgrund der Gegenimpulse F als Bezugspotential dient. Auf diese Weise ergibt sich für das vom Videosignal A' abgeleitete Signal an der folgenden Abschneidestufe der gleiche Abschneidepegel wie für das vom Videosignal A abgeleitete Signal. Über die Klemme 7 werden, wie bereits beschrieben, Austastimpulse B zugeführt und die dabeierzeugten Impulse C an den Anoden der Elektronenröhren 5 und 8 zum Signal A' zugemischt. Dabei ergibt sich das Signal D', welches mit dem Gleichrichter 9 und dem Widerstand 11 abgeschnitten wird, so daß über Klemme 12 das Signal E abnehmbar ist.
Der erfindungsgemäß ausgebildeten Schaltungsanordnung nach Fig. 2 werden über Klemme 1 Videosignale^ bzw. A' zugeführt, welche gegebenenfalls bei der Abtastung von Positiv- bzw. Negativfilm gewonnen werden.
Bei der Abtastung von Positivfilm wird das Videosignal^ über das Steuergitter und die Kathode der Elektronenröhre 20, über den Schalter 21 (gestrichelt eingezeichnete Stellung) und über den Kondensator 22 dem Gitter der Elektronenröhre 5 zugeleitet. Dabei wird mit der Klemmschaltung 6 eine Schwarzsteuerung (Bezugspotential entsprechend dem Schwarzwert s) des Videosignals A vorgenommen. In weiterer Folge wird zum Signal A an den Anoden der Elektronenröhren 5 und 8 der Austastimpuls C hinzugemischt, so daß sich der Impuls D ergibt, der, wie bereits an Hand von Fig. 1 beschrieben, derart abgeschnitten wird, daß an Klemme 12 das Signal E abnehmbar ist.
Bei der Abtastung von Negativfilm wird das Videosignal A' über die Klemme 1, über das Steuergitter und die Anode der Elektronenröhre 20, über den Schalter 21 (voll eingezeichnete Schalterstellung) und über den Kondensator 22 dem Steuergitter der Elektronenröhre 5 zugeleitet. Dabei wird nun ebenfalls eine getastete Festpotentialsteuerung vorgenommen, wobei als Bezugswert jedoch das dem Weißwert ze/ entsprechende Potential verwendet wird, um den Abschneidepegel bei der folgenden Abschneidung konstant zu halten. Dazu wird das Grundpotential der Klemmstufe 6, welches üblicherweise mit den als Spannungsteiler geschalteten Widerständen 23 und 24 erzeugt wird, verändert. Der Schalter 21 ist deshalb mit dem Schalter 25 gekoppelt. Bei der gestrichelt eingezeichneten Schalterstellung des Schalters 25 (Abtastung von Positivfilmen) sind die Widerstände 23 und 24 als Spannungsteiler wirksam. Bei der Abtastung von Negativfilmen werden die Schalter 21 und
ίο 25 in die voll eingezeichnete Schalterstellung gebracht, so daß nun die Widerstände 24 und die Kombination der Widerstände 23 und 26 als Spannungsteiler das geänderte Grundpotential der Klemmschaltung 6 bestimmen. Bei dieser erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung werden alle jene (nicht eingezeichneten) Elektronenröhren eingespart, die zur Erzeugung und Stabilisierung der Impulse G erforderlich sind, so daß sich der Aufwand an Schaltungsmitteln wesentlich

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zur Verstärkung und Begrenzung des mit einem Bildgeber gewonnenen und anschließend mit Austastimpulsen versehenen Videosignals, das je nach dem Charakter der Bildvorlage hinsichtlich der Helligkeitsstufen verschieden gerichtet ist und über eine Umkehrstufe und über einen Schalter zur Auswahl eines Videosignals positiver oder negativer Polarität einer Abschneidestufe zugeführt wird, wobei die Gleichstromkomponente des Videosignals vor der Abschneidung durch eine Festpotentialsteuerung wieder eingeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (21) der Umkehrstufe (20) mit einem weiteren Schalter (25) gekoppelt ist, der entsprechend den·· Stellungen des Schalters (21) der Umkehrstufe (20) das Abschneidepotential der Abschneidestufe (9), vorzugsweise durch Änderung des Grundpotentials der Festpotentialsteuerstufe (6), derart verändert, daß von den Videosignalen (A, A') bzw. von den davon abgeleiteten Signalen (D, D') ein einstellbarer, vorzugsweise für die beiden ursprünglichen Signalarten gleicher Amplitudenbereich abgeschnitten wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Videosignale (A, A') mit einem Filmabtaster beim Abtasten von Positivbzw. Negativfilm gewonnen werden.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der einen Stellung der Schalter (21 bzw. 25) das Grundpotential der Festpotentialsteuerstufe (6) mit einem Spannungsteiler, bestehend aus zwei Widerständen (23,24), festgelegt ist und. daß nach der Umschaltung der Schalter (21, 25) zu einem der Widerstände (23) des Spannungsteilers ein weiterer Widerstand (26) hinzugesehaltet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift S 38301 VIIIa/21a 1 (bekanntgemacht am 5.1. 1956).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEF26997A 1958-11-08 1958-11-08 Einrichtung zur Verstaerkung und Begrenzung von Videosignalen Pending DE1088091B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF26997A DE1088091B (de) 1958-11-08 1958-11-08 Einrichtung zur Verstaerkung und Begrenzung von Videosignalen

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DEF26997A DE1088091B (de) 1958-11-08 1958-11-08 Einrichtung zur Verstaerkung und Begrenzung von Videosignalen

Publications (1)

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DE1088091B true DE1088091B (de) 1960-09-01

Family

ID=7092247

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DEF26997A Pending DE1088091B (de) 1958-11-08 1958-11-08 Einrichtung zur Verstaerkung und Begrenzung von Videosignalen

Country Status (1)

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DE (1) DE1088091B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2045257A1 (de) * 1969-09-25 1971-04-01 Hazeltine Corp Einrichtung zur Inversion der Bildpolantat eines Videosignales

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2045257A1 (de) * 1969-09-25 1971-04-01 Hazeltine Corp Einrichtung zur Inversion der Bildpolantat eines Videosignales

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