DE1088091B - Einrichtung zur Verstaerkung und Begrenzung von Videosignalen - Google Patents
Einrichtung zur Verstaerkung und Begrenzung von VideosignalenInfo
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N5/00—Details of television systems
- H04N5/14—Picture signal circuitry for video frequency region
- H04N5/16—Circuitry for reinsertion of DC and slowly varying components of signal; Circuitry for preservation of black or white level
- H04N5/18—Circuitry for reinsertion of DC and slowly varying components of signal; Circuitry for preservation of black or white level by means of "clamp" circuit operated by switching circuit
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Verstärkung und Begrenzung des mit einem Bildgeber
gewonnenen und anschließend mit Austastimpulsen versehenen Videosignals, das je nach dem Charakter
der Bildvorlage hinsichtlich der Helligkeitsstufen verschieden gerichtet ist und über eine Umkehrstufe und
über einen Schalter zur Auswahl eines Videosignals positiver oder negativer Polarität einer Abschneidestufe
zugeführt wird, wobei die Gleichstromkomponente des Videosignals vor der Abschneidung durch
eine Festpotentialsteuerung wieder eingeführt wird.
Nach einem bekannten Verfahren werden mit einem Filmabtaster (z. B. Vidikonkamera) Videosignale erzeugt.
Je nachdem, ob dabei Positivfilm oder Negativfilm abgetastet wird, ergeben sich verschiedene Signale,
deren Rücklaufpotential jeweils dem Schwarzwert entspricht. Zu dem bei der Abtastung von Positivfilm
gewonnenen Videosignal werden Austastimpulse während der Rücklaufzeit addiert und daraus
durch Abschneidung ein Ausgangssignal gewonnen. Vor der Abschneidung wird die Gleichstromkomponente
des Videosignals wieder hergestellt, wobei der Schwarzwert des Rücklaufpotentials als Bezugswert
dient.
Um bei der Abtastung von Negativfilm das gleiche Ausgangssignal zu bekommen wie bei der Abtastung
von Positivfilm, wird die Polarität des bei der Abtastung von Negativfilm gewonnenen Videosignals umgekehrt,
so daß dessen Rücklaufpotential nun dem Weißwert entspricht. Um bei der Einführung der
Gleichstromkomponente wieder ein Bezugspotential zu haben, das dem Schwarz wert entspricht, werden während
des Rücklaufs in das bei der Abtastung von Negativfilm gewonnene Videosignal Gegenimpulse eingemischt.
Die Amplitude dieser Gegenimpulse entspricht dem Schwarz weiß sprung und muß sorgfältig
stabilisiert sein, damit sie sich während des Betriebes nicht ändern kann, da von ihr das Schwarzsteuerungspotential
und damit das Abschneidepotential bei der darauffolgenden Abschneidung abhängt. Dieses bekannte
Verfahren hat den Nachteil, daß ein relativ großer Aufwand an Schaltungsmitteln erforderlich ist.
Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu vermeiden.
Erfindungsgemäß ist der Schalter der Umkehrstufe mit einem weiteren Schalter gekoppelt, der entsprechend
den Stellungen des Schalters der Umkehrstufe das Abschneidepotential der Abschneidestufe,
vorzugsweise durch Änderung des Grundpotentials der Festpotentialsteuerstufe, derart verändert, daß von
den Videosignalen bzw. von den davon abgeleiteten Signalen ein einstellbarer, vorzugsweise für die beiden
ursprünglichen Signalarten gleicher Amplitudenbereich abgeschnitten wird. Die Erfindung bietet die
Einrichtung zur Verstärkung
und Begrenzung von Videosignalen
und Begrenzung von Videosignalen
Anmelder:
Fernseh G. m. b. H.,
Darmstadt, Am Alten Bahnhof 6
Darmstadt, Am Alten Bahnhof 6
Dipl.-Ing. Emil Sennhenn, Darmstadt-Arheügen,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Vorteile, daß keine Gegenimpulse erzeugt bzw. stabilisiert werden müssen und daß Schaltungselemente
eingespart werden.
Das Grundpotential der Festpotentialsteuerung kann zweckmäßig in der einen Stellung der Schalter
mit einem Spannungsteiler, bestehend aus zwei Widerständen, festgelegt werden. Um dieses Grundpotential
zu ändern, kann dann bei der Umschaltung der Schalter zu einem der Widerstände des Spannungsteilers ein
weiterer Widerstand hinzugeschaltet werden.
Die Erfindung wird an Hand von Fig. 1 und 2 näher beschrieben, wobei in beiden Figuren gleiche Schaltungselemente
bzw. Impulsfolgen mit gleichen Ziffern bzw. Buchstaben bezeichnet werden. Es zeigt
Fig. 1 eine bekannte Schaltungsanordnung zur Abschneidung der mit einem Filmabtaster gewonnenen
Videosignale,
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel einer Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung.
Der Schaltungsanordnung nach Fig. 1 werden über Klemme 1 Videosignale A oder Ä zugeführt, wie sie
bei der Abtastung von Positiv- bzw. Negativfilm unter Verwendung einer Vidikonkamera gewonnen werden.
Dabei ergeben sich bei beiden Signalen während der Strahlrücklaufzeit t Potentiale, die dem Schwarzwert
entsprechen. Die Spitzen der eingezeichneten -Videosignale^ bzw. Ä entsprechen in Fig. 1 jeweils dem
Weißwert.
Bei der Abtastung von Positivfilm entsteht das Videosignal A1 welches über das Steuergitter der Elektronenröhre
2 und von deren Anode aus über den Umschalter 3 (gestrichelt eingezeichnete Stellung) und
über den Kondensator 4 dem Gitter der Elektronenröhre 5 zugeleitet wird. Mit einer an sich bekannten
Klemmschaltung 6 wird eine Schwarzsteuerung vorgenommen, wobef der Schwarzwert s des Videosignals
A als Bezugspotential benutzt wird.
009 589/195
Über Klemme 7 werden dem Steuergitter der Elektronenröhre 8 Austastimpulse B zugeführt und an den
Anoden der Elektronenröhren 5 und 8 die aus den Austastimpulsen erzeugten Impulse C zu dem Videosignal
A addiert, so daß sich der Impuls D ergibt. Mit dem Gleichrichter 9 und dem Widerstand 11 wird der
Impuls D abgeschnitten und das Signal E über Klemme 12 abgegeben.
Bei der Abtastung von Negativfilm entsteht das Videosignal A', welches über das Steuergitter der
Elektronenröhre 2 und von deren Anode aus über den Umschalter 3 (voll eingezeichnete Schalterstellung)
dem Steuergitter der Elektronenröhre 13 zugeleitet wird. Über die Klemme 14 werden dem Steuergitter
der Elektronenröhre 15 Impulse G zugeführt, und der sich an der Anode der Elektronenröhre 15 ergebende
Gegenimpuls F wird zum Videosignal Ä addiert. Von der Anode der Elektronenröhre 13 wird das Signal
über den Umschalter 3 über den Kondensator 4 dem Steuergitter der Elektronenröhre 5 zugeleitet und dabei
mit der Klemmstufe 6 eine Schwarzsteuerung vorgenommen, wobei der Impulsgrund der Gegenimpulse
F als Bezugspotential dient. Auf diese Weise ergibt sich für das vom Videosignal A' abgeleitete Signal
an der folgenden Abschneidestufe der gleiche Abschneidepegel wie für das vom Videosignal A abgeleitete
Signal. Über die Klemme 7 werden, wie bereits beschrieben, Austastimpulse B zugeführt und die dabeierzeugten
Impulse C an den Anoden der Elektronenröhren 5 und 8 zum Signal A' zugemischt. Dabei
ergibt sich das Signal D', welches mit dem Gleichrichter 9 und dem Widerstand 11 abgeschnitten wird,
so daß über Klemme 12 das Signal E abnehmbar ist.
Der erfindungsgemäß ausgebildeten Schaltungsanordnung
nach Fig. 2 werden über Klemme 1 Videosignale^ bzw. A' zugeführt, welche gegebenenfalls
bei der Abtastung von Positiv- bzw. Negativfilm gewonnen werden.
Bei der Abtastung von Positivfilm wird das Videosignal^
über das Steuergitter und die Kathode der Elektronenröhre 20, über den Schalter 21 (gestrichelt
eingezeichnete Stellung) und über den Kondensator 22 dem Gitter der Elektronenröhre 5 zugeleitet. Dabei
wird mit der Klemmschaltung 6 eine Schwarzsteuerung (Bezugspotential entsprechend dem Schwarzwert s) des Videosignals A vorgenommen. In weiterer
Folge wird zum Signal A an den Anoden der Elektronenröhren 5 und 8 der Austastimpuls C hinzugemischt,
so daß sich der Impuls D ergibt, der, wie bereits an Hand von Fig. 1 beschrieben, derart abgeschnitten
wird, daß an Klemme 12 das Signal E abnehmbar ist.
Bei der Abtastung von Negativfilm wird das Videosignal A' über die Klemme 1, über das Steuergitter
und die Anode der Elektronenröhre 20, über den Schalter 21 (voll eingezeichnete Schalterstellung) und
über den Kondensator 22 dem Steuergitter der Elektronenröhre 5 zugeleitet. Dabei wird nun ebenfalls eine
getastete Festpotentialsteuerung vorgenommen, wobei als Bezugswert jedoch das dem Weißwert ze/ entsprechende
Potential verwendet wird, um den Abschneidepegel bei der folgenden Abschneidung konstant
zu halten. Dazu wird das Grundpotential der Klemmstufe 6, welches üblicherweise mit den als Spannungsteiler
geschalteten Widerständen 23 und 24 erzeugt wird, verändert. Der Schalter 21 ist deshalb mit
dem Schalter 25 gekoppelt. Bei der gestrichelt eingezeichneten Schalterstellung des Schalters 25 (Abtastung
von Positivfilmen) sind die Widerstände 23 und 24 als Spannungsteiler wirksam. Bei der Abtastung
von Negativfilmen werden die Schalter 21 und
ίο 25 in die voll eingezeichnete Schalterstellung gebracht,
so daß nun die Widerstände 24 und die Kombination der Widerstände 23 und 26 als Spannungsteiler das
geänderte Grundpotential der Klemmschaltung 6 bestimmen. Bei dieser erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung
werden alle jene (nicht eingezeichneten) Elektronenröhren eingespart, die zur Erzeugung und
Stabilisierung der Impulse G erforderlich sind, so daß sich der Aufwand an Schaltungsmitteln wesentlich
Claims (3)
1. Einrichtung zur Verstärkung und Begrenzung des mit einem Bildgeber gewonnenen und anschließend
mit Austastimpulsen versehenen Videosignals, das je nach dem Charakter der Bildvorlage hinsichtlich
der Helligkeitsstufen verschieden gerichtet ist und über eine Umkehrstufe und über
einen Schalter zur Auswahl eines Videosignals positiver oder negativer Polarität einer Abschneidestufe
zugeführt wird, wobei die Gleichstromkomponente des Videosignals vor der Abschneidung
durch eine Festpotentialsteuerung wieder eingeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter
(21) der Umkehrstufe (20) mit einem weiteren Schalter (25) gekoppelt ist, der entsprechend den··
Stellungen des Schalters (21) der Umkehrstufe (20) das Abschneidepotential der Abschneidestufe (9),
vorzugsweise durch Änderung des Grundpotentials der Festpotentialsteuerstufe (6), derart verändert,
daß von den Videosignalen (A, A') bzw. von den
davon abgeleiteten Signalen (D, D') ein einstellbarer, vorzugsweise für die beiden ursprünglichen
Signalarten gleicher Amplitudenbereich abgeschnitten wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Videosignale (A, A') mit
einem Filmabtaster beim Abtasten von Positivbzw. Negativfilm gewonnen werden.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der einen Stellung der Schalter
(21 bzw. 25) das Grundpotential der Festpotentialsteuerstufe (6) mit einem Spannungsteiler, bestehend
aus zwei Widerständen (23,24), festgelegt ist und. daß nach der Umschaltung der Schalter
(21, 25) zu einem der Widerstände (23) des Spannungsteilers ein weiterer Widerstand (26) hinzugesehaltet
ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift S 38301 VIIIa/21a 1 (bekanntgemacht
am 5.1. 1956).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF26997A DE1088091B (de) | 1958-11-08 | 1958-11-08 | Einrichtung zur Verstaerkung und Begrenzung von Videosignalen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF26997A DE1088091B (de) | 1958-11-08 | 1958-11-08 | Einrichtung zur Verstaerkung und Begrenzung von Videosignalen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1088091B true DE1088091B (de) | 1960-09-01 |
Family
ID=7092247
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF26997A Pending DE1088091B (de) | 1958-11-08 | 1958-11-08 | Einrichtung zur Verstaerkung und Begrenzung von Videosignalen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1088091B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2045257A1 (de) * | 1969-09-25 | 1971-04-01 | Hazeltine Corp | Einrichtung zur Inversion der Bildpolantat eines Videosignales |
-
1958
- 1958-11-08 DE DEF26997A patent/DE1088091B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2045257A1 (de) * | 1969-09-25 | 1971-04-01 | Hazeltine Corp | Einrichtung zur Inversion der Bildpolantat eines Videosignales |
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