DE1087841B - Zugstange fuer zum Schlepper seitlich versetzt angeordnete Ruebenkoepfroder - Google Patents
Zugstange fuer zum Schlepper seitlich versetzt angeordnete RuebenkoepfroderInfo
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- DE1087841B DE1087841B DEV14601A DEV0014601A DE1087841B DE 1087841 B DE1087841 B DE 1087841B DE V14601 A DEV14601 A DE V14601A DE V0014601 A DEV0014601 A DE V0014601A DE 1087841 B DE1087841 B DE 1087841B
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D27/00—Machines with both topping and lifting mechanisms
- A01D27/02—Machines with both topping and lifting mechanisms with rigid tools
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Harvesting Machines For Root Crops (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine am Rahmen eines von einem Schlepper gezogenen, seitlich zu diesem versetzt
angeordneten Rübenköpfroders gelenkig befestigte Zugstange,
deren Anhängepunkt am Schlepper in der durch den Schlepperschwerpunkt und die Mitte des Rode-Werkzeuges
des Rübenköpfroders verlaufenden resultierenden Zugkraftlinie liegt.
Es sind bereits Rübenerntemaschinen bekannt, die mehrere Reihen gleichzeitig köpfen und roden. Die
Köpfaggregate sind dabei neben den Rodeaggregaten und neben der Schlepperspur angeordnet. Dadurch
werden diese Maschinen sehr breit. Außerdem wird eine getrennte Steuerung von je einem Bedienungsmann
für jedes Aggregat notwendig, da die Maschine bei sechsreihiger Drillung jeweils im zweiten Durchgang
über die Drillspur greift, wodurch seitliche Abstandsdifferenzen auftreten.
Um diese Nachteile zu vermeiden, wurden die mehrreihigen Köpf- und Rodewerkzeuge hintereinander angeordnet,
wobei die Köpfwerkzeuge direkt hinter dem Schlepper herlaufen. Bei diesen Maschinen ist nachteilig,
daß der voranfahrende Schlepper die Rübenblätter beschädigt, die dann zu Futterzwecken nicht
mehr zu gebrauchen sind. Die Steuerung des Fahrgestells dieser direkt hinter dem Schlepper herlaufenden
Maschine ist nur unter großem Kraftaufwand möglich, da der Schlepper die Maschine stets in einer
bestimmten Richtung, nämlich seiner eigenen Fahrtrichtung, zu ziehen versucht.
Es ist eine andere Maschine bekannt, die seitlich versetzt zum Schlepper angeordnet arbeitet. Die Köpf-
und Rodewerkzeuge sind hierbei ebenfalls hintereinander angeordnet. Diese Maschine ist aber nur zum
Roden einer Reihe geeignet, weshalb ihre Flächenleistung gering bleibt.
Mehrreihige Köpfroder sind in dieser Anordnung an einem Schlepper noch nicht bekanntgeworden, was darauf
beruht, daß mit der Zunahme der Zahl der gleichzeitig zu rodenden Rübenreihen auch die Seitenkräfte
größer werden, die den Schlepper bzw. die Maschine \o aus der Bahn zu ziehen versuchen.
Die Anhängung der seitlich versetzt zum Schlepper arbeitenden und mit hintereinander angeordneten Werkzeugen
ausgerüsteten Maschine geschieht bei allen bekannten Maschinen durch eine unmittelbare und kurze
Verbindung, zum Beispiel durch eine Zugstange, zwischen dem Arbeitsanhängepunkt des Schleppers und
vdem Anhängepunkt am Maschinenrahmen, d. h., der Anhängepunkt an der Maschine befindet sich stets an
dem Vorderteil desselben. Dabei ist es bei Maschinen mit nebeneinanderliegenden Köpf- und Rodewerkzeugen
schon bekannt, den Arbeitsanhängepunkt der Zugstange am Schlepper so zu legen, daß er auf der resultierenden
Zugkraftlinie, die durch den Schwerpunkt des Schlep-Zugstange für zum Schlepper seitlich,
versetzt angeordnete Rübenköpfroder
versetzt angeordnete Rübenköpfroder
Anmelder:
VEB Bodenbearbeitungsgeräte,
Leipzig W 31, Karl-Heine-Str. 90
Leipzig W 31, Karl-Heine-Str. 90
Paul Prüfer, Leipzig,
und Herbert Kretzschmar, Knautnaundorf über Bösdorf,
sind als Erfinder genannt worden
pers und den Angriffspunkt des (mittleren) Rodewerkzeuges an den zu rodenden Rüben verläuft, liegt. Durch
die Anordnung der Zugstange an den vorderen Rahmenteilen der Maschine wird die Steuerung der Vorderräder
derselben durch den seitlichen Zug des Schleppers ungünstig beeinflußt. Das tritt besonders stark
auf, wenn die Vorderräder als sogenannte nachlaufende, frei schwenkbare Räder ausgebildet sind, die sich von
selbst in die richtige Richtung einstellen sollen. Die unmittelbar in der Nähe dieser Räder am Maschinenrahmen
angreifende Zugstange verhindert dies, indem sie das Vorderteil der Maschine seitlich wegzieht. Dadurch
ist ein ständiges, großen Kraftaufwand erforderndes
Gegensteuern notwendig. Dabei ändert auch die bei manchen Köpfgeräten anzutreffende Zugstange nicht
viel, die zwischen zwei Anschlägen eine gewisse seitliche Beweglichkeit aufweist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Zugstange eines gezogenen mehrreihigen mit hintereinander angeordneten Köpf-, Putz- und Rodewerkzeugen
ausgerüsteten, seitlich zum Schlepper versetzt angeordneten Rübenköpfroders mit dessen Rahmen derart
zu verbinden, daß der auf die Vorderräder des Rübenköpfroders wirkende Seitenzug vermindert und damit
der für dessen Steuerung erforderliche Kraftaufwand verringert wird.
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß die Zugstange an der Maschine hinter den Rodewerkzeugen
angelenkt ist. Dieser Anhängepunkt liegt dabei auf der resultierenden Zugkraftlinie, die durch den Schwerpunkt
des Schleppers, den Arbeitsanhängepunkt am Schlepper und die Mitte der Rodewerkzeuge verläuft.
Die Zugstange ist seitlich am Rahmen des Rübenköpfroders entlang geführt. Am Rahmen sind zwei Anschläge
vorgesehen, zwischen denen die Zugstange hindurchgeführt ist. Dadurch ist der seitliche Ausschlag
009 588/30
der sich um den Anhängepunkt an der Maschine drehenden Zugstange begrenzt.
Die Erfindung ist in den ein Ausführungsbeispiel darstellenden Abbildungen näher erläutert. Es zeigt
Abb. 1 den Längsschwadköpfroder in der Seitenansicht und
Abb. 2 den Längsschwadköpfroder in der Draufsicht.
Der Hauptrahmen 1 stützt sich auf das Vorderrad 2 und die beiden Hinterräder 3. Am Schlepper 4 ist die
Zugstange 5 im Punkt 6 und am Maschinenrahmen im Anhängepunkt 7 so angelenkt, daß die direkte Verbindung
der Punkte 6 und 7 (Zugkraftlinie) in der Verlängerung durch den Schlepperschwerpunkt S führt,
wobei das mittlere Rodewerkzeug genau unter der Zugkraftlinie
liegt. Hinter dem Vorderrad 2 ist im Hauptrahmen 1 die Köpfeinrichtung 8 gelagert. Anschließend
an die Köpfmesser 9 bringt ein Förderband 10 das Rübenblatt auf ein Querförderband 11. Das Querförderband
11 transportiert das Blatt seitlich über das verstellbare Leitblech 12 zur Ablage im Längsschwad oder
fördert es bei entsprechender Bandverlängerung, die in der Zeichnung nicht dargestellt ist, direkt auf einen
nebenherfahrenden Wagen. Die hinter dem Förderband 10 angeordnete Putzeinrichtung 13 säubert die geköpften
Rüben durch gegenläufige Putzräder von noch anhaftenden Blattresten. Damit die mitgerissenen Erdteilchen
nicht das noch stehende und das bereits abgelegte Blatt verschmutzen, sind beiderseitig Fangwände
14 angeordnet. Der Putzeinrichtung 13 folgt die Rodeeinrichtung. An ihrem Rahmen 15, der um die Querachse
16 schwenkbar ist, sind vorn die Stützrollen 17 mit beiderseits derselben angeordneten Scheibensechen
18 sowie die Rodegabeln 11 angebracht. Hinter den Rodegabeln 19 laufen die beiden Siebräder 20, denen
die Siebkette 21 folgt. Von der Siebkette 21 werden die Rüben entweder über die Schurre 22 oder über den
Querförderer 23 in einem Längsschwad von sechs Reihen abgelegt. In Verlängerung der Siebkette 21 können
die Rüben auch direkt in einen aufgesattelten Bunker (in der Zeichnung nicht dargestellt) transportiert werden.
Von der Zapfwelle 24 des Schleppers wird deren Drehmoment über die Gelenkwellen 25, 26 zum Hauptgetriebe
27 geleitet und von dort durch Kettenantrieb 28 auf die Triebachsvorgelegewelle 29. Auf der Triebachsvorgelegewelle
29 befinden sich zwei ausrückbare Klauenkupplungen, die bei Kurvenfahrt unabhängig
voneinander als Überholungskupplungen wirksam sind. , Das Drehmoment wird über die beiden Kettenantriebe
30 zu den beiden Hinterrädern 3 weitergeleitet. Das sich bei der Transportfahrt selbst in die Fahrtrichtung
einstellende Vorderrad 2 ist bei der Arbeit über den
ίο Kegelradtrieb 31 vom Bedienungsmann auf dem Fahrersitz
32 lenkbar. Dabei ist die Zugstange 5 gegenüber dem Hauptrahmen 1 seitlich in einem durch Anschläge
33 begrenzten Bereich beweglich. Beim Straßentransport der Maschine kann die Zugstange 5 mit dem
Hauptrahmen 1 durch einen Stecker starr und im Transportanhängepunkt 34 mit dem Schlepper gelenkig verbunden
werden. Damit läuft der Schlepper ohne Seitenversetzung direkt vor der Maschine.
Claims (1)
- Patentanspruch:Am Rahmen eines von einem Schlepper gezogenen, seitlich zu diesem versetzt angeordneten Rübenköpfroders gelenkig befestigte Zugstange, deren Anhängepunkt am Schlepper in der durch den Schlepperschwerpunkt und die Mitte des Rodewerkzeuges des Rübenköpfroders verlaufenden resultierenden Zugkraftlinie liegt, dadurch gekennzeichnet, daß bei an sich bekannter Hintereinanderanordnung der gleichzeitig mehrere Reihen von Rüben köpfenden und rodenden Werkzeuge des Rübenköpfroders der Anhängepunkt der Zugstange (5) am Rahmen (1) des Rübenköpfroders hinter den Rodewerkzeugen (19) lotrecht über der resultierenden Zugkraftlinie liegt.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 608 605;
deutsche Patentanmeldung St 2476 ΙΠ/45 c(bekanntgemacht am 16.9.1954);französische Patentschriften Nr. 903 435, 963 557,1074 754, 1146007.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV14601A DE1087841B (de) | 1958-06-26 | 1958-06-26 | Zugstange fuer zum Schlepper seitlich versetzt angeordnete Ruebenkoepfroder |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV14601A DE1087841B (de) | 1958-06-26 | 1958-06-26 | Zugstange fuer zum Schlepper seitlich versetzt angeordnete Ruebenkoepfroder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1087841B true DE1087841B (de) | 1960-08-25 |
Family
ID=7574646
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV14601A Pending DE1087841B (de) | 1958-06-26 | 1958-06-26 | Zugstange fuer zum Schlepper seitlich versetzt angeordnete Ruebenkoepfroder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1087841B (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR903435A (fr) * | 1943-11-05 | 1945-10-04 | Dispositif pour l'arrachage des betteraves et son application à une machine à décolleter et arracher les betteraves | |
| DE1608605U (de) * | 1949-10-29 | 1950-06-22 | Heinrich Bleinroth | Ruebenkoepfschlitten. |
| FR963557A (de) * | 1950-07-17 | |||
| FR1074754A (fr) * | 1952-01-30 | 1954-10-08 | Heinrich Lanz Ag | Procédé et dispositif pour la récolte mécanique des racines, telles que les betteraves |
| FR1146007A (fr) * | 1955-02-25 | 1957-11-05 | Heinrich Lanz Ag | Machine à récolter les betteraves entraînée par un arbre de prise de force et assurant toutes les opérations de la récolte |
-
1958
- 1958-06-26 DE DEV14601A patent/DE1087841B/de active Pending
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR963557A (de) * | 1950-07-17 | |||
| FR903435A (fr) * | 1943-11-05 | 1945-10-04 | Dispositif pour l'arrachage des betteraves et son application à une machine à décolleter et arracher les betteraves | |
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| FR1074754A (fr) * | 1952-01-30 | 1954-10-08 | Heinrich Lanz Ag | Procédé et dispositif pour la récolte mécanique des racines, telles que les betteraves |
| FR1146007A (fr) * | 1955-02-25 | 1957-11-05 | Heinrich Lanz Ag | Machine à récolter les betteraves entraînée par un arbre de prise de force et assurant toutes les opérations de la récolte |
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