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DE1087685B - Anordnung und Verfahren zur Justierung und Aufrechterhaltung des einmal genau eingestellten Luftspaltes einer einen unabhaengig vom Staender gelagerten Laeufer aufweisenden elektrischen Maschine beim erneuten Zusammenbau - Google Patents

Anordnung und Verfahren zur Justierung und Aufrechterhaltung des einmal genau eingestellten Luftspaltes einer einen unabhaengig vom Staender gelagerten Laeufer aufweisenden elektrischen Maschine beim erneuten Zusammenbau

Info

Publication number
DE1087685B
DE1087685B DEW25709A DEW0025709A DE1087685B DE 1087685 B DE1087685 B DE 1087685B DE W25709 A DEW25709 A DE W25709A DE W0025709 A DEW0025709 A DE W0025709A DE 1087685 B DE1087685 B DE 1087685B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stand
foundation frame
parts
stator
fastening devices
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW25709A
Other languages
English (en)
Inventor
Alseno S Depaul
William H Morse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westinghouse Electric Corp
Original Assignee
Westinghouse Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westinghouse Electric Corp filed Critical Westinghouse Electric Corp
Publication of DE1087685B publication Critical patent/DE1087685B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K15/00Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines
    • H02K15/16Centring rotors within the stators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description

  • Anordnung und Verfahren zur Justierung und Aufrechterhaltung des einmal genau eingestellten -Luftspaltes einer einen unabhängig vom Ständer gelagerten Läufer aufweisenden elektrischen Maschine beim erneuten Zusammenbau Zur Justierung von elektrischen Maschinen mit Schildlagern ist es bekannt, für die in den Füßen des Maschinengehäuses@vorgesehenen Bohrungen senkrecht zür'Mäschinenachse verschiebbare Einsätze mit Durchgangslöchern für die Fußschrauben vorzusehen, die ein solches Außenmaß haben, daß sie- vor dem Verschweißen innerhalb der Bohrungen der Füße in jeder Richtung um ein- geringes Maß frei beweglich sind: Hierdurch ist es möglich, die Fußmaße aller Maschinen nicht nur in bezug auf ihre Achshöhe, sondern auch auf ihre Lochabstände genau einzuhalten, so daß der Austausch einer Maschine gegen eine andere ohne neues Ausrichten möglich ist.
  • Bei elektrischen Maschinen mit einem unabhängig vom Ständer gelagerten Läufer tritt nun, vor allem, wenn es sich um Asynchronmaschinen mit sehr kleinem Luftspalt handelt, häufig die Forderung auf, daß der Luftspalt bei der Erstmontage äußerst genau einstellbar ist, d. h., daß die Lage des Ständers zum Fundamentrahmen genau- einjustiert werden kann, und daß. ein so eingestellter Luftspalt bei dem auf eine Demontage folgenden erneuten Zusammenbau erhalten bleibt, ohne daß. eine Neujustierung erforderlich wird. Diese Aufgabe läßt sich mit der bekannten Anordnung nicht lösen.
  • Zur Justierung und Aufrechterhaltung des einmal genau eingestellten Luftspaltes sieht daher die Erfindung vor, daß die Lage des Ständers auf dem Fundamentrahmen durch Befestigungsvorrichtungen erzwungen wird; die j:eWeils aus zwei zueinander winkelbeweglichen, beispielsweise durch Schrauben lösbar miteinander verbindbaren Teilen mit kugelförmig ausgebildeten Auflageflächen bestehen, von denen der eine am Ständer und der andere am Fundamentrahmen-beibeispielsweise durch Verschweißen zu befestigen ist. Beider Erstmontage einer elektrischen Maschine geht man dann insbesondere in der Weise vor, daß die endgültige und dauerhafte Befestigung der dem Ständer zugeordneten Teile der Befestigungsvorrichtungen am Ständer und der dem Fundamentrahmen zugeordneten Teile der Befestigungsvorrichtungen am Fundamentrahmen erst nach der Justierung des Ständers vorgenommen wird.
  • Mit Hilfe der Anordnung gemäß der Erfindung ist eine äußerst einfache Montage des Ständers einer elektrischen Maschine, vor allem einer elektrischen Großmaschine, möglich: Der Ständer wird bei der Erstmontage auf dem Fundamentrahmen abgestützt und bezogen auf die Lage des Läufers justiert. Darauf werden die lösbar miteinander verbindbaren Teile der Befestigungsvorrichtungen ausgerichtet und am Ständer bzw. am Fundamentrahmen befestigt. Soll der Ständer demontiert werden, so brauchen nur die Verbindungen zwischen den aufeinanderliegenden Teilen der Befestigungsvorrichtungen gelöst zu werden. Der Ständer kann dann abgehoben werden. Bei .der erneuten Montage des Ständers erzwingen dann die am Ständer und am Fundamentrahmen befestigten Teile der Befestigungsvorrichtungen die genaue Lage des Ständers, ohne daß eine nochmalige Justierung und Ausrichtung oder Nachbearbeitung des Ständers erforderlich ist.
  • In den Fig. 1 bis 3 ist zur Erläuterung der Erfindung als Ausführungsbeispiel .eine Asynchronmaschine dargestellt, deren Ständer gemäß der Erfindung am Fundamentrahmen befestigt ist.
  • Fig. 1 gibt eine Seitenansicht der Asynchronmaschine wieder, während in Fig. 2 eine vergrößerte, perspektivische Teilansicht einer Befestigungsvorrichtung dargestellt ist; Fig.3 ist ein Schnitt längs der Linie III-III der Fig. 1.
  • Die in den Figuren dargestellte Asynchronmaschine, die vom Fundamentrahmen 6 getragen wird, besteht aus dem Ständer4, dessen Blechpaket durch die beiden Querringe 8 zusammengehalten wird, sowie aus einem von der Welle 2 getragenen Läufer. Die Welle 2 -ist in den Stehlagern 9; die sich züSeiden Seiten des Fundamentrahmens befindet, gelagert. Mittels der Verschraubung 11 kann die den Läufer tragende Welle 2 bezüglich des Fundamentrahmens 6 ausgerichtet werden. Der unabhängig von -der Welle 2 vom Fundamentrihmen 6 getragene Ständer 4 muß bei der Montage so justiert werden; daß ein konzentrischer Luftspalt zwischen dem Ständerblechpaket und dem Läufer gewährleistet ist.
  • Zu diesem Zweck sind gehiäß der Erfindung die vier Befestigungsvorrichtungen 13 vorgesehen. Diese Befestigungsvorrichtungen 13 -bestehen jeweils aus zwei zueinander winkelbeweglichen Teilen, und zwar aus dem dem Ständer 4 zugeordneten Ansatzstück 14 und aus dem dem Fundamentrahmen 6 zugeordneten Winkeleisen 30.
  • Das Ansatzstück 14 (Fig. Z) besteht aus dem Teil 18 und den beiden Seitenteilen 20, die U-förmig zusammengesetzt sind und- vom Bodenblech 22 abgeschlossen werden. Das Bodenblech 22 ist etwa in der Mitte kugelförmig nach oben gewölbt, so daß es an seiner oberen Seite die konvexe kugelförmige Auflagefläche 24 und an seiner unteren Seite die konkave kugelförmige Fläche 25 aufweist. In der Mitte ist die kugelförmige Wölbung des Bodenbleches 22 mit der Bohrung 26 versehen. Das dem Fündamentrahmen 6 zugeordnete Teil der Befestigungsvorrichtung 13, nämlich das Winkeleisen 30, trägt den kugelförmigen Ansatz 28, der in der Mitte die mit Gewinde versehene Bohrung 34 aufweist. -Auf dem kugelförmigen- -Ansatz 28 kann sich das Ansatzstück 14 mit seiner konkaven kugelförmigen Auflagefläche 25 -abstützen, -=wobei das Ansatzstück 14 und das Winkeleisen 30 zueinander winkelbeweglich sind. Die Befestigung beider Teile erfolgt mittels der Schraubbolzen 36, die durch die Bohrung 26 des Ansatzstückes 14 hindurchgehen und in das Gewinde der Bohrung 34 des Winkeleisens 30 eingreifen. Zwischen dem Kopf des Schraubbolzens 36 und der konvexen kugelförmigen Auflagefläche 24 befindet sich noch der Ring 38, der an seiner Unterseite 42 ebenfalls kugelförmig ausgebildet ist, so: däß-er auf -der Auflagefläche 24 satt aufliegt.
  • Zur Befestigung des Ansatzstückes 14 am Ständer 4 bzw. des Winkeleisens 30 am Fundamentrahmen6 sind beide Teile mit den Durühbrüchen 16 versehen, mit deren Hilfe sie am Ständer bzw. Fundamentrahmen verschweißt werden können. Zur Befestigung- dieser Teile-können jedoch auch ändere Mittel Verwendung finden. ' In den vorgesehenen Ausführungsbeispielen sind, wie bereits erwähnt, vier Befestigungsvorrichtungen 13 zur, Abstützung des Ständers 4- auf dem Fundameüträhmen 6 vorgesehen:- Bei der Erstmontage werden die Befestigungsvorrichtungen 13 an die Stellen gebracht, -an denen der Ständer 4 mit dem Fundamentrahmen 6 befestigt - werden soll. Hierbei sind- das Ansatzstück 14 und das Winkeleisen 30 mittels des Schraubbolzens 36 zusammengeschraubt. -Der Schraubbolzen 36 ist jedoch nicht fest angezogen, so daß das Ansatzstück-14 innerhalb der durch die konkave kugelförmige Auflagefläche 25 gegebenen Begrenzung winkelbeweglich ist. Diese- freie Winkelbeweglichkeit wird zwar durch den Durchmesser der Bohrung 26 nach dem Einführen des Schraubbolzens 36 begrenzt, das Spiel zwischen- der -Bohrung 26 und dem Schräubbolzen 36 ist aber groß genug, um eine hinreichende inkelbewegichkeit zwischen dem An,-satzsttick 1.4 -und dem Winkeleisen 30 zu gestatten, so daß sich die beiden'@Teie der-J3efestigungsvörrichtung 13 nach der Lage des Ständers 4 auf dem Fundamentrahmen 6 ausrichten können.
  • Während der Ständer 4 unmittelbar auf dem Gehäuserahmen 6 ruht, befinden sich die Winkeleisen 30 auf den etwas - nach oben gezogenen Rippen 12 des Fundamentrahmens 6. Die Ansatzstücke 14 greifen mit ihren Teilen 18 an den Querringen 8 des Ständers 4 an. Ist der Ständer genau- justiert, werden die Winkeleisen 30 sowie die Ansatzstücke 14 mit den Rippen 12 bzw. mit den Querringen 8 unter Zuhilfenahme der Durchbrüche 16 verschweißt. Abschließend wird der Schraubbolzen 36 in der mit Gewinde versehenen Bohrung 34 fest angezogen, so daß er mit seinem Kopf auf den Ring 38 drückt und Ansatzstück 14 und-Winkeleisen 30 zusammenklammert.
  • Durch das Zusammenschweißen des Ansatzstückes 14 mit dem Querring 8 und des Winkeleisens 30. mit den Rippen 12 sind die beiden Teile der Befestigungsvorrichtungen 13 für dauernd fest auf den eingestellten Luftspalt festgelegt. Soll jetzt der Ständer 4 vom Fundamentrahmen 6 entfernt werden, so löst man die Schraubbölzen 36, woraufhin der Ständer 4 zusammen mit den Ansatzstücken 14 vom Fundamentrahmen 6 abgehoben werden kann.
  • Beim Wiederzusammenbau führen die Ansatzstücke 14 infolge des Aufliegens ihrer konkaven Auflageflächen 2,5 auf den kugelförmigen Ansätzen 28 den Ständer 4 wieder in die bei der Erstmontage einjustierte Lage, ohne daß eine nochmalige Justierung des Ständers erforderlich ist. Nach dem erneuten Festziehen der Schraubbolzen 36 ist dann der Ständer wiederum fest mit dem Fundamentrahmen verbunden.. Die beiden Teile der Befestigungsvorrichtungen 13 ermöglichen also eine Selbsteinstellung des Ständers. .
  • Die beiden Teile der Befestigungsvorrichtungen sind verhältnismäßig klein und können ohne großen Aufwand unter Innehaltung sehr kleiner Toleranzen hergestellt werden. Demgegenüber sind der Ständer und der Fündamentrahmen gewöhnlich sehr groß, so daß die genaue Bearbeitung ihrer aufeinanderliegenden Flächen einen erheblichen Aufwand bedeuten würde, wenn man erreichen will, daß beim erneuten Zusammenbau eine nochmalige Justierung nicht erforderlich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung zur Justierung und Aufrechterhaltung des einmal genau eingestellten Luftspaltes einer einen unabhängig vom Ständer gelagerten Läufer aufweisenden elektrischen Maschine beim erneuten Zusammenbau, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage des Ständers (4) auf dem Fundamentrahmen (6) durch Befestigungsvorrichtungen (13) erzwungen ist, die jeweils aus zwei zueinander winkelbeweglichen, beispielsweise durch Schrauben lösbar miteinander verbindbaren Teilen ' (14, 30) mit kugelförmig ausgebildeten Auflageflächen bestehen, von denen der eine am Ständer (4) und der andere am Fundamentrahmen (6) beispielsweise durch -Verschweißen zu befestigen ist. 2: Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Fundamentrahmen (6) zugekehrten Teile der Befestigungsvorrichtungen (13) als Winkeleisen (30) ausgebildet sind, die mit einem kugelförmigen Ansatz (28) versehen sind. 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Ständer (4) zugeordneten Teile -der Befestigungsvorrichtungen (13) als An- satzstücke (14) ausgebildet sind, die an ihrem unteren Ende mit auf den kugelförmigen Ansätzen (28) der Winkeleisen (30) aufliegenden, ebenfalls kugelförmigen Auflageflächen (25) versehen sind. 4. Verfahren zur lösbaren Befestigung eines hinsichtlich seiner Lage genau justierten Ständers einer elektrischen Maschine mit Hilfe einer Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die endgültige und dauerhafte Befestigung der dem Ständer (4) zugeordneten Teile (14) der Befestigungsvorrichtungen (13) am Ständer und der dem Fundamentrahmen (6) zugeordneten Teile (30) der Befestigungsvorrichtungen (13) am Fundamentrahmen erst nach der Justierung des Ständers (4) vorgenommen wird. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 1760 637.
DEW25709A 1958-05-29 1959-05-28 Anordnung und Verfahren zur Justierung und Aufrechterhaltung des einmal genau eingestellten Luftspaltes einer einen unabhaengig vom Staender gelagerten Laeufer aufweisenden elektrischen Maschine beim erneuten Zusammenbau Pending DE1087685B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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US1087685X 1958-05-29

Publications (1)

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DE1087685B true DE1087685B (de) 1960-08-25

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ID=588356

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW25709A Pending DE1087685B (de) 1958-05-29 1959-05-28 Anordnung und Verfahren zur Justierung und Aufrechterhaltung des einmal genau eingestellten Luftspaltes einer einen unabhaengig vom Staender gelagerten Laeufer aufweisenden elektrischen Maschine beim erneuten Zusammenbau

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DE (1) DE1087685B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1279822B (de) * 1965-07-20 1968-10-10 Siemens Ag Staendergehaeuse einer elektrischen Grossmaschine mit vertikaler Welle
EP4641896A1 (de) * 2024-04-23 2025-10-29 GEDORE Holding GmbH Vorrichtung zur demontage eines elektromotors

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1760637A (en) * 1927-06-02 1930-05-27 Freyn Engineering Co Hydraulic electric bell hoist

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