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DE1087571B - Zerstaeubungsvorrichtung zum Verteilen eines fluessigen oder gasfoermigen Stoffes in einem durch eine Hauptleitung stroemenden Gas - Google Patents

Zerstaeubungsvorrichtung zum Verteilen eines fluessigen oder gasfoermigen Stoffes in einem durch eine Hauptleitung stroemenden Gas

Info

Publication number
DE1087571B
DE1087571B DEF9185A DEF0009185A DE1087571B DE 1087571 B DE1087571 B DE 1087571B DE F9185 A DEF9185 A DE F9185A DE F0009185 A DEF0009185 A DE F0009185A DE 1087571 B DE1087571 B DE 1087571B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
atomizing device
longitudinal slot
threaded bolt
slotted
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF9185A
Other languages
English (en)
Inventor
Marie Paul Rene De La Fou Marc
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1087571B publication Critical patent/DE1087571B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F25/00Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
    • B01F25/30Injector mixers
    • B01F25/31Injector mixers in conduits or tubes through which the main component flows
    • B01F25/312Injector mixers in conduits or tubes through which the main component flows with Venturi elements; Details thereof

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

  • Zerstäubungsvorrichtung zum Verteiten eines flüssigen oder gasförmigen Stoffes in einem durch eine Hauptleitung strömenden Gas Die Erfindung betrifft Vorrichtungen zum Verteilen eines flüssigen oder gasförmigen Stoffs in einem durch eine Hauptleitung strömenden Gas.
  • Erfindungsgemäß handelt es sich insbesondere um solche Vorrichtungen, die eine Gasmasse möglichst gleichmäßig mit sehr feinen flüssigen oder gasförmigen Teilchen durchsetzen soll, wobei es gleichgültig ist, ob die derart durchsetzte Gasmasse später in diesem Zustande verwendet oder von den Flüssigkeitsteilchen wieder befreit werden soll.
  • Der erste Fall trifft beispielsweise auf IÇlimatisier oder Luftverbesserungsanlagen, Vergaseranlagen od. dgl. zu, während für den zweiten Fall Gasreinigungsanlagen in Frage kommen, die die Gase entweder von mitgeführten festen Teilchen oder von unerwünschten und daher auszuscheidenden Bestandteilen befreien sollen.
  • In diesem zweiten Falle wird bekanntlich die mit Flüssigkeitsteilchen geschwängerte Gasmasse von letzteren in besonderen Apparaten, gewöhnlich in Zyklonen, befreit.
  • Bekannt sind bereits Vorrichtungen zum Verteilen der gasförmigen oder flüssigen Charge, die aus mindestens einem rohrförmigen Hohlkörper bestehen, der von dem flüssigen oder gasförmigen Stoff durchströmt wird und eine Reihe von Verteilungslöchern aufweist, die in die erwähnte Hauptleitung in einer solchen Richtung münden, daß der zu verteilende Stoff in der Ilaupileitung einen querverlaufenden Schleier bildet Die Erfindung besteht nun im wesentlichen darin, daß sich die Verteilungsvorrichtung aus einem Rohr mit mindestens einem Längsschlitz und einem an ldiesem Längsschlitz anliegenden Kern oder Glied zusammensetzt, wobei zahlreiche, quer zum Längsschlitz verlaufende feine Kanäle in einer oder beiden Berührungsflächen zwischen dem Rohr und dem Kern vorgesehen sind, durch welche ein in das Rohr eingeführter Stoff bis zu diesem Längsschlitz vordringt und aus diesem entweicht; Das den Längs schlitz sperrende Glied kann dabei aus einem mit einer nutenförinigen Ausnehmung versehenen Gewindebolzen oder aus einer Schraubenfeder bestehen, die mit dicht aneinanderliegenden Schraubenwindungen längs des geschlitzten Rohrs in dieses eingeschoben ist. Letztere Ausführungsart hat den besonderen Vorteil der Einfachheit.
  • Eine derartige Vorrichtung bietet gegenüber den bekannten Bauarten den Vorteil einer besseren Verteilung des flüssigen oder gasförmigen Zusatzstoffs in der Gasmasse der Hauptleitung, wo der eintretende Zusatzstoff einen Schleier von gewisser Mächtigkeit bildet und in bezug auf die Strömungsrichtung des Gases unter einem beliebigen Winkel einströmen kann.
  • .Die Bauart der erfindungsgemäßen Zerstäubungsvorrichtung ist einfach und billig. Die Vorrichtung kann außerdem bequem gereinigt werden und sie gewährleistet eine vollkommene, richtungs- und mengenmäßig regelbare Verteilung des Zusatzstoffs im Gasstrom der Hauptleitung.
  • Verschiedene Ausführungsarten der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind beispielsweise in der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 eine. Zerstäubungsvorrichtung im Schnitt entsprechend der Linie I-I in Fig. 2, Fig. 2 eine Teilansicht im Schnitt entsprechend der Linie II-II in Fig. 1, Fig. 3 die T,eilansicht einer anderen Ausführungsart des Gewindebolzens im Längsschnitt entsprechend der Linie III-III in Fig. 4, Fig. 4 einen Querschnitt entsprechend der Linie IV-IV in Fig. 3, Fig. 5 eine weitere Zerstäubungsvorrichtung.
  • Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 und 2 der Zerstäubungsvo rrichtung ist ein rechteckiges Venturirohr 51 in der Zone der Einschnürung an seinen großen Seiten unterbrochen, und an jeder dieser Seiten ist außen mittels Schweißnähten 53 je eine Muffe 54 angebracht, die sich derart über die ganze Länge der Unterbrechung erstreckt, daß sie die Lücke in der Wand des Venturirohrs ausfüllt. Die Wandung dieser Muffe ist zwischen den beiden Schweißnähten 53 derart durchbrochen, daß die Innenseite der Muffe mit der Innenseite des Venturirohrs in Verbindung bleibt.
  • In jede Muffe ist ein Rohr 55 eingeschoben, das mit einem Längsschlitz 56 versehen ist, der sich über die ganze Länge der großen Seite des rechteckigen Querschnitts des Venturirohrs erstreckt und dessen Ränder sich nach der Außenseite des Rohrs hin aufweiten.
  • Das Rohr 55 ragt mit beiden Enden aus der Muffe 54 heraus. Das eine hervorstehende Ende des Rohrs 55 hat einen etwas kleineren Außendurchmesser und ist mit einem Außengewinde versehen, so daß es sich in einen mit Anschlußstutzen 58 versehenen Speisebehälter 57 einschrauben läßt. Dieser Speisebehälter dient zur Einführung der zu zerstäubenden Flüssigkeit.
  • Eine die eine Seite des Speisebehälters absperrende Schraubkappe 59 gestattet die Zugänglichkeit des Behälterraums zwecks eventueller Reinigung desselben.
  • Das andere vorstehende Ende des Rohrs 55 besitzt einen kleinen Wulst, der außen und innen mit einem Gewinde versehen ist. Eine auf diesen Wulst aufgeschraubte und am Ende der Muffe 54 abgestützte Mutter 60 hält den Speisebehälter 57 gegen das abgekehrte Ende der Muffe 54 fest. In das Rohr 55 ist ein Gewindebolzen als Kern 62 eingeschoben, dessen Außendurchmesser der lichten Weite des Rohrs entspricht, mit Ausnahme eines etwas stärkeren Kopfendes 63, das in die Wulst des Rohrs 55 eingeschraubt und mit Hilfe einer Gegenmutter 64 in jeder geeigneten Stellung festgelegt wird. Der Gewindebolzen 62 besitzt eine nutenförmige Ausnehmung 65, die in den Speisebehälter 57 rnündet und die sich über den ganzen, am Längsschlitz 56 entlanglaufenden Teil des Gewindebolzens 62 erstreckt.
  • Der ,Gewindebolzen 62 ist in seiner nutenförmigen Ausnehmung 65 von einem Gaszuführungsröhrchen 67 durchsetzt, das sich über die ganze Länge dieser Ausnehmung erstreckt. Das im Gewindebolzen 62 steckende Ende des Gaszuführungsröhrch,ens ist geschlossen, während das entgegengesetzte Ende über die Bolzenlänge hinaus den - Speisebehälter 57 durchquert und mit einem Anschlußnippel 68 versehen ist, um den AnschluB eines unter Druck stehenden Luft-oder Gaszuleitungsrohrs zu ermöglichen. Im Gewindebolzen 62 ist das Gaszuführungsröhrchen 67 mit kleinen Löchern oder einem Längsschlitz 69 versehen, der gegenüber dem Sohlitz-56 des - Außenrohrs 55 vefläuft es .,Gewindebolzen 62 besitzt ebenfalls einen Längss'c'hlitz 70; der zwischen den Längsschlitzen 69 und 5(5 verläuft. Das Gaszuführungsröhrchen 67 kann innerhalb der nutenförnigenl A;usnehmung 65 des Ge windebolzens 62 frei gelagert sein, so daß:es sich getrennt ausbauen-läßt, oder aber es ist, wie dargestellt, an den Gewindebolzen 62 %be'i' 71 -(Fig. i) beiderseits der Längsschlitze 69, 70 angeschweißt.
  • Es leuchtet- ohne weiteres' ein, daß die über den Anschlußstutzen.58 in den Speisebehälter 57 einströmende Druckflüssigkeit in;'die nutenförmige Ausnehmung 65 gelangt, und von higraus durch die einzelnen Gänge des Gewindebolzens 62 strömt, so- daß die Flüssigkeit in jedem einzelnen Gang eine- -Kreisbahn beschreibt und bei jeder Kreuzung einer Gewindelücke mit dem Längsschlitz 56 durch diesen entweicht.
  • Die Flüssigkeitszerstäubn"ng-' wird wesentlich verbessert durch die gleichzeitige Einführung von Preßluft oder eines anderen unter Druck stehenden Gases durch das Röhrchen 67 hindurch, welches über seinen dem Längsschlitz 70. des Gewindebolzens 62 gegenüberliegenden Långsschlitz 69 mit dem Längsschlitz 56 des Rohrs 55 in Verbindung steht. Im Längsschlitz 56 bildet sich somit ein Flüssigkeitsluftgemisch.
  • Durch mehr oder weniger weites Einschrauben des Rohrs 55 in den Speisebehälter 57 läßt sich der Längsschlitz 56 und damit die Richtung der Flüssigkeitsstrahlen verstellen. Wird nämlich das Rohr 55 gegenüber dem Speisebehälter 57 etwas verdreht, macht der Längsschlitz 56 die Drehung mit und infolgedessen ändert sich die Richtung oder der Anstellwinkel des aus dem Längsschlitz 56 austretenden Flüssigkeitsstrahls. Dabei kann das Rohr 55 derart eingestellt werden, daß die Flüssigkeitsstrahlen aus dem Längsschlitz 56 in einer Richtung austreten, die eine der Bewegungsrichtung des Gasstroms in dem Venturirohr entgegengesetzte Komponente aufweist. Diese Richtungsänderung der Flüssigkeitsstrahlen kann auch, wenn kein Gaszuführungsröhrchen 67 vorhanden oder, wenn ein solches innerhalb der nutenfölnnigen Ausnehmung 65 des Gewindebolzens 62 frei gelagert ist, durch eine Winkelverstellung dieser Ausnehmung 65 bzw. durch Verdrehung des Gewindebolzens 62 im Rohr 55 gegenüber dem Längsschlitz 56 er-zieIt werden. In diesem Falle schlägt jeder Flüssigkeitsstrahl eine Richtung ein, deren Komponente nach jener Seite des Längsschlitzes 56 verläuft, wo die längsten Umfangskanäle zwischen dem Schlitz 56 und der Ausnehmung 65 liege.
  • Bei dieser äußerst einfachen Zerstäubungsvorricht,ung besteht keine Gefahr einer Verstopfung. Erscheint in gewissen Fällen eine Reinigung unerläßlich, dann braucht nur der Gewindebolzen 62 nach Herausschrauben -seines mit ihm verbundenen Kopfendes 63 aus der Wulst aus dem Rohr 55 herausgeschoben zu werden, um dieses reihigen zu können.
  • Nach Fig. 3 und 4 der Zeichnung ist das eingesetzte Gaszuführungsröhrchen 67 durch einen in den Gewindebolzen 62 a gebohrten Kanal 67z ersetzt. Der Gewindebolzen 62 a läuft in einen zylindrischen Fortsatz 72 aus, der. nach Durchqueren des Speisebehälters 57 an der Außenseite des letzteren die Aufgabe des Gaszuführungsröhrchens 67 erfüllt. In Abänderung gemälß-der beschriebenen-Darstellung kann der Längsschlitz 56 schraubenlinig anstatt geradlinig verlaufen.
  • Es können auch mehrere Längsschlitze 56 über den Umfang verteilt sein; sofern keiner dieser Längsschlitze einen andern kreuzt.
  • Nach der Ausführungsart gemäß Fig. 5 besitzt das im -Querschnitt rechteckige Venturirohr 51 in der Ebene der Einschnürung zu beiden Seiten der großen Flächen je -eine äußere Muffe 54a, deren Achse rechtwinklig zur Achse des-Venturirohrs verläuft. Diese muffen stehen gegenüber jeder kleinen Seite des Venturirohrs -leicht heraus und tragen an ihren Enden Flanschen 80, die -bei 81 an die kleinen Seiten des Venturirohrs angeschweißt sind., Jede Muffe ist längs, der ganzen großen Seite des Venturirohrs längs geschlitzt, so daß der Innenraum' di es er Muffe mit d,em - Innenraum des Venturirohrs in Verbindung steht. Jede Muffe 54 a- ist von einem Rohr 55 a durch setzt, das aus der Muffe an beiden Enden weit heraussieht und wie diese mit einem Längsschlitz 56a versehen ist. In der Nähe eines seiner Enden trägt das- Rohr- einen angeschweißten Flanschring84) mit dessen Hilfe es unter Zwischenschaltung einer Dichtung 85 an seinem Ende gegen den benachbarten Flansch 8Q dieser Muffe festgespannt wird. Auf -das andere Ende dieses Rohrs 55 a i eine an ihren beiden Enden mit :Elanschen 88, 89 versehene Stützmuffe87 aufgeschoben, und auf das mit Gewinde versehene Ende' 90 des Rohrs ist eine überwurfkappe 91 auch -schraubbar, die die Stutzmuffe87- unter Zwischen schaltung von Dichtungen 92 gegen die anschließende WIuffe 54 a mit ihren Flanschen 80 und diese gegen den Ringflansch84 des Rohrs 55 a anpreßt. Im Rohr 55 a ist eine Schraubenfeder 93 angeordnet, deren Windungen so dicht aneinanderhegen, daß sie sich fast berühren und deren Außendurchmesser im we sentlichen der lichten Weite des Rohrs entspricht.
  • Diese Schraubenfeder erstreckt sich über die Länge des Längsschlitzes 56 a hinaus, so daß die Verbindung zwischen dem Innern des Rohrs 55 a und dem Innern des Venturirohrs nur durch den Abstand zwischen den einzelnen Windungen der Schraubenfeder erfolgt Die Schraubenfeder 93 läuft an beiden Enden in zwei Haken aus, von denen der eine an einem Querschnitt 95 des Rohrs angreift, der an diesem in der Nähe seines den Ringflansch 84 tragenden Endes befestigt ist, während der andere Haken in eine Ringschraube 97 eingehängt ist, die in einen Kopf 98 eingeschraubt ist, der im Rohr55a verschiebbar gelagert ist und eine Dichtung 99 trägt, die am Kopf durch einen an der Ringschraube 97 vorgesehenen Teller 100 festgehalten wird. Der Kopf 98 setzt sich außerhalb des Rohrs 55 cd in einem axialen Schaft fort, der ungehindert durch eine mittlere Bohrung der Überwurfkappe 91 führt und an seinem äußersten Ende mit einem Handrad bzw. Griff 102 versehen ist. Das Ende des Schafts 101 ist mit einem Gewinde versehen und trägt eine Mutter 103, die mittels einer Gegenmutter 105 auf dem Schaft 101 in jeder beliebigen Stellung festlegbar ist. Es ist ohne weiteres zu ersehen, daß die Verstellung der Mutter 103, die gegen die Uberwurfkappe 91 einen Anschlag bildet, die Spannung der Feder 93 und folglich der Abstand zwischen den einzelnen Federwindungen geändert werden kann. Damit läßt sich auch die Durchsatzmenge der zerstäubten Flüssigkeit an der Einschnürung des Venturirohrs regeln. In das entgegengesetzte Ende des Rohrs 55a mündet nur Rohr 107, das die zu zerstäubende Flüssigkeit heranführt. Am selben Ende des Rohrs befindet sich die Zuleitung 108 für die Zerstäubungsluft.
  • Diese Zuleitung besteht aus einem mit einem Längsschlitz 109 versehenen Kupferrohr, das innerhalb der Schraubenfeder 93 verläuft.
  • Diese Ausführungsart der Zerstäubungsvorrichtung bietet den besonderen Vorteil, daß sich durch Ande rung der Federspannung, also des Abstands zwischen den Federwindungen, die Abgabemenge an zerstäubter Flüssigkeit leicht regeln läßt. Ferner besteht die Möglichkeit, mit Hilfe des Griffs 102 die Feder von Hand aus dem Rohr herauszuziehen, so daß die Innenseite des Rohrs gereinigt werden kann.
  • PATENTANSPRUCRE 1. Zerstäubungsvorrichtung zum Verteilen eines flüssigen oder gasförmigen Stoffes in einem durch eine Hauptleitung strömenden Gas mit mindestens einem rohrförmigen Hohlkörper, der von dem flüssigen oder gasförmigen Stoff durchströmt wird und eine Reihe von Verteilungslöchern aufweist, die in die erwähnte Hauptleitung in einer solchen Richtung münden, daß der zu verteilende Stoff in der Hauptleitung einen querverlaufenden Schleier bildet, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (51) von einer geschlitzten Muffe (54 bzw. 54cd) umgeben ist und sich aus einem Rohr (55 - Fig. 1 und 2) mit mindestens einem Längs schlitz (56 -Fig. 1 und 2) und einem an diesem Längsschlitz anliegenden Kern oder Glied (62 bzw. 93) zusam- mensetzt, wobei zahlreiche quer' zum Längsschlitz (56) verlaufende feine, Kanäle in einer oder beiden Berührungsflächen zwischen dem Rohr (55) und dem Kern (62) vorgesehen sind, durch welche ein in das Rohr (55) eingeführter Stoff bis zu diesem Längsschlitz (56) vordringt und aus diesem entweicht.

Claims (1)

  1. 2. Zerstäubungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsschlitz (56) des Rohres (55) sich nach der Außenseite des Rohres hin erweitert und durch Drehung des Rohres verstellbar ist 3. Zerstäubungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der den Längsschlitz (56) absperrende Kern aus einem in das Rohr (55) einschiebbaren, mit einer nutenförmigen Ausnehmung (65) versehenen Gewindebolzen (62) besteht.
    4. Zefstäubungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung des geschlitzten Rohres (55) auf der geschlitzen Muffe (54) als Träger ausbaubar derart vorgesehen ist, daß seine Winkelverstellung beispielsweise durch Verschrauben möglich ist.
    5. Zerstäubungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Gewindebolzen (62) gegenüber dem Längsschlitz (56) des Rohres (55) ebenfalls einen Längsschlitz (70) aufweist und mit einem nach außen mündenden Gaszuführungsröhrchen (67) versehen ist, das sich in dem Gewindebolzen (62) in der Längsrichtung erstreckt und das durch kleine Löcher oder einen Längs schlitz (69) mit dem Längsschlitz (70) des Bolzens in Verbindung steht 6. Zerstäubungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gaszuführungsröhrchen (67) innerhalb der nutenförmigen Ausnehmung (65) des Gewindebolzens (62) frei gelagert ist oder an den Gewindebolzen (62) beiderseits der Längsschlitze (69, 70) angeschweißt ist.
    7. Zerstäubungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (55) die geschlitzte Muffe (54) auf beiden Enden überragt und mit dem einen Ende, das einen kleineren Außendurchmesser aufweist, in einen Speisebehälter (57) für die zu zerstäubende Flüssigkeit eingeschraubt ist, während das andere Ende einen stärkeren Durchmesser aufweist und mit einem Innengewinde zur Aufnahme eines Kopfendes (63) des Gewindebolzens (62) versehen ist, der durch eine Spaunmutter (64) gehalten wird.
    8. Zerstäubungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die rohrförmigen Hohlkörper (55 bzw. 55a) an der Einschnürung eines in die Hauptleitung eingebauten, im Quersohnitt rechteckigen Venturirohres (51) zweckmäßig an dessen großer Seite angeordnet sind, an welcher das Venturirohr auf einer oder zwei gegenüberliegenden Seiten seiner eingeschnürten Stelle unterbrochen und diese Unterbrechung von der Außenseite von der mit dem Venturirohr verschweißten, geschlitzten Muffe (54) umgeben ist.
    9. Zerstäubungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das den Längsschlitz (56 cd) sperrende Glied aus einer Schraubenfeder (93) besteht, die mit dicht aneinanderliegenden Schraubenwindungen längs des geschlitzten Rohres (55a) in die Bohrung-des letzteren eingeschoben ist (Fig. 5).
    10. Zerstäubungsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß von außen bedienbare Mittel zur Einstellung der Federspannung von sehen sind, so daß der Abstand zwischen den einzelnen Federwindungen und folglich der Durchlaß querschnitt für die Flüssigkeit geändert werden kann.
    11. Zerstäubungsvorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß für die Be dienung der Schraubenfeder (93) an der Außen--seite ein Griff (102) vorgesehen ist, mit dessen Hilfe die Feder von Hand angezogen werden kann, um die Reinigung des Rohres (55a), des Rohrschlitzes (56a) bzw. der Rohrschlitze und' der Feder zu ermöglichen.
    12. Zerstäubungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks zusätzlicher Zuführung eines gasförmigen Strömungsmittels in die Federinnenseite in der Längsrichtung des geschlitzten Rohres (55a) ein weiteres Rohr (108) innerhalb der Schraubenfeder (93) angeordnet ist, das gegenüber dem Längsschlitz (56 cd) des geschlitzten Rohres ebenfalls geschlitzt ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 568 048; britische Patentschrift Nr. 586 508; deutsche Patentanmeldung p 21718 IVb/12e D, (bekanntgemacht am 15. 6. 1950); Zeitschrift: Industrial and Engineering Chemistry, 1949, Nr. 11, S. 2424 bis 2426.
DEF9185A 1951-12-07 1952-06-03 Zerstaeubungsvorrichtung zum Verteilen eines fluessigen oder gasfoermigen Stoffes in einem durch eine Hauptleitung stroemenden Gas Pending DE1087571B (de)

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DE1248019B (de) * 1964-04-03 1967-08-24 Metallgesellschaft Ag Vorrichtung zur Veraenderung des Halsquerschnittes bei Venturiwaeschern
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