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DE1087111B - Schneidemaschine fuer Papier, Pappe od. dgl. - Google Patents

Schneidemaschine fuer Papier, Pappe od. dgl.

Info

Publication number
DE1087111B
DE1087111B DEO4940A DEO0004940A DE1087111B DE 1087111 B DE1087111 B DE 1087111B DE O4940 A DEO4940 A DE O4940A DE O0004940 A DEO0004940 A DE O0004940A DE 1087111 B DE1087111 B DE 1087111B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
press bar
working cylinder
cutting machine
pressure
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEO4940A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Otte
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL OTTE MASCHINENFABRIK
Original Assignee
KARL OTTE MASCHINENFABRIK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KARL OTTE MASCHINENFABRIK filed Critical KARL OTTE MASCHINENFABRIK
Priority to DEO4940A priority Critical patent/DE1087111B/de
Publication of DE1087111B publication Critical patent/DE1087111B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D5/00Arrangements for operating and controlling machines or devices for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D5/08Means for actuating the cutting member to effect the cut
    • B26D5/12Fluid-pressure means

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schneidemaschine für Papier, Pappe od. dgl. mit einem in Abhängigkeit von der Antriebswelle über eine Antriebsvorrichtung auf und ab bewegten Preßbalken und mit einem den Preß balkendruck auf das Schneidgut erzeugenden sowie sich beim Absenken des Preßbalkens füllenden Arbeitszylinder.
Bei den bekannten Schneidemaschinen ist der Arbeitszylinder zum Absenken des Preßbalkens mit einer Leitung verbunden, die zum Zuführen eines unter Druck stehenden gasförmigen oder flüssigen Mediums dient, um den notwendigen Preßbalkendruck vor Beginn des Schneidevorganges zu erzeugen. Das Schneidmesser ist hierbei im allgemeinen mechanisch angetrieben. Der Arbeitszylinder ist über die erwähnte Leitung entweder an einem Speicherbehälter für das unter Druck stehende Medium oder an einer Druckpumpe angeschlossen. Der Kreislauf des Mediums ist so ausgebildet, daß die gesamte Senkbewegung des Preßbalkens und gegebenenfalls auch die Hubbewegung durch eine entsprechende Beaufschlagung des im Arbeitszylinder angeordneten Arbeitskolbens erfolgt. Demgemäß müssen die Speicherbehälter oder die Druckpumpen so bemessen sein, daß sie das Überführen des Preßbalkens von der Ausgangsstellung in die Preßstellung ermöglichen und in der Preßstellung dann den erforderlichen Anpreßdruck erzeugen.
Die bekannten Antriebsvorrichtungen für den Preßbalken erfordern somit einen erheblichen Aufwand an Druckmedium bzw. an Pumpenleistung, da sie einerseits zum Überwinden des gesamten Bewegungsspieles, andererseits aber auch zum Erzeugen des hohen Preßbalkendruckes während der Schneidebewegung ausgelegt werden müssen.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe be- steht nun darin, für eine Schneidemaschine mit den eingangs erläuterten Merkmalen des Gattungsbegriffes eine Preßvorrichtung zu schaffen, die einen möglichst geringem Aufwand an Druckmedium erfordert und außerdem mit einer möglichst geringen Pumpenleistung auskommt.
Die Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Antriebsvorrichtung zum Einpressen des Schneidgutes einen den Preßbalkenantrieb stillsetzenden Leerlaufweg aufweist und der Arbeitszylinder in einen hydraulischen Kreislauf mit einer Druckpumpe und einem Steuerventil angeordnet ist, welches zum Erzeugen des Preßbalkendruckes beim wirksamen Leerlaufweg wenigstens bis zum Ende des Schneidvorganges geschlossen ist.
Durch diese Maßnahme wird eine wirtschaftliche Gestaltung und Arbeitsweise der Schneidemaschine erzielt, weil die Antriebsvorrichtung des Preßbalkens für die Hub- und Senkbewegungen nicht auch zugleich zum Schneidemaschine für Papier,
Pappe od. dgl.
Anmelder:
Karl Otte Maschinenfabrik,
Gifhorn (Hann.), Lüneburger Str. 55
Karl Otte, Gifhorn (Hann.),
ist als Erfinder genannt worden
Einpressen des Schneidgutes vorgesehen wird. Denn durch die neuartige Ausbildung der Schneidemaschine wird eine im Verhältnis zu den bekannten Antriebsvorrichtungen kleine Druckölpumpe ermöglicht, da diese nur während des Einpressens des Schneidgutes wirksam ist, wogegen die Hub- und Senkbewegungen des Preßbalkens vor und nach dem Schneiden durch die in Abhängigkeit von der Bewegung und Stellung der Antriebswelle wirksame Antriebsvorrichtung erzeugt werden. Wird der Antrieb des Preßbalkens beim Heben und Senken unmittelbar von der Antriebswelle für das Schneidwerkzeug bewirkt, so braucht die Antriebsleistung der Schneidemaschine nur unwesentlich über die zu leistende Schneidarbeit erhöht werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in schematischer Vorderansicht dargestellt.
In einem Maschinengestell 1 ist eine Antriebswelle 5 drehbar gelagert, die von einem Motor angetrieben und mittels einer Eintourenkupplung jeweils nur eine einzige Umdrehung in Richtung des in der Abbildung eingezeichneten Pfeiles χ ausführen kann. Auf der Antriebswelle 5 sind ein Kettenrad 37, eine Kurvenscheibe 35 und eine Kurbel 6 aufgekeilt. Das Kettenrad 37 treibt über eine Kette 36 eine Druckpumpe 25 für ein flüssiges Medium an. Von der Kurvenscheibe 35 wird über einen einarmigen Rollenhebel 34, der an einem am Maschinengestell 1 angeordneten Gelenkzapfen 34' schwenkbar gelagert ist, und über eine Verbindungsstange 33 ein Steuerventil 27 umgeschaltet.
Mit der Kurbel 6 ist über einen Lenker 7 das in der Zeichnung obenliegende Ende eines um einen Zapfen 8' schwenkbaren Winkelhebels 8 gelenkig verbunden, dessen unteres Ende mit einem Zapfen 40 versehen ist, der in einen Längsschlitz 9' einer unter der Wirkung einer Zugfeder 10 stehenden Verbindungsstange 9 eingreift. Der Längsschlitz 9' ermöglicht einen den mecha-
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nischen Preßbalkenantrieb stillsetzenden Leerlaufweg. Das dem Antrieb abgekehrte Ende der Verbindungsstange 9 ist über einen am Zapfen 11' schwenkbar gelagerten vierarmigen Hebel 11 mit dem freien Ende einer Kolbenstange 12 eines Arbeitszylinders 13 verbunden;-der ebenfalls am Maschinengestell 1 um einen Zapfen 13' schwenkbar gelagert ist. Der vierarmige Hebe! 11 ist weiterhin über seinen Arm 11"' und einen Lenker 14 mit einem von der Antriebswelle 5 entfernt liegenden Bolzen 15 des Preßbalkens 4 und mit einem weiteren Arm 11" über eine Kuppelstange 16, mit dem einen Arm eines am Maschinengestell gelagerten Winkelhebels 17 verbunden, dessen anderer.Arm über einen Lenker 18 an dem der Antriebswelle ,benachbarten Bolzen 19 des Preßbalkens 4 angelenkt ist. Während der ersten halben Drehung der Antriebswelle 5 wird infolge der beschriebenen Verbindung der Preßbalken 4 durch den mechanischen Antrieb der Schneidemaschine nach unten gezogen, bis er auf dem Schneidgut 3 aufliegt. Dadurch kommen die Winkelhebel 11 und 17 mit ihren Verbindungsstangen zum Stillstand, wogegen der Zapfen 40 des Winkelhebels 8 sich in dem Längsschlitz 9' der Verbindungsstange 9 frei weiterbewegen kann.
Zu Beginn der halben Umdrehung der Antriebswelle 5 wird durch Auflaufen der Rolle des einarmigen Rollenhebels 34 auf den erhöhten Teil einer auf der Antriebswelle 5 sitzenden Kurvenscheibe 35 über eine Verbindungsstange 33 das Steuerventil 27 geschlossen, das mit einem ölvorratsbehälter 21 verbunden ist.
Die Druckpumpe 25 ist in eine von dem ölvorratsbehälter 21 ausgehende und in diesen Behälter zurückkehrende Rohrleitung 32, 24, 28, 30 eingeschaltet, von der ein zu dem Arbeitszylinder 13 führendes Rohrstück 23 und eine das Steuerventil 27 enthaltende Umgehungsrohrleitung 26,31 abgezweigt sind. An die Rohrleitung 24 ist ein Druckmesser 39 angeschlossen, und zwischen den Rohrleitungen 28, 30 befindet sich ein einstellbares Überströmventil 29. Weiter ist zwischen dem Ölvorratsbehälter 21 und dem Raum hinter dem Arbeitskolben 38 im Arbeitszylinder 13 eine Rohrleitung 20 mit einem Rückschlagventil 2 vorgesehen.
Der Raum 13" vor dem Arbeitskalben 38 des Arbeitsyzlinders 13 steht einerseits durcheinLüftansaugeventil42 mit einer Rückschlagventilkugel und anderseits durch ein Luftausstoßventil 41 mit einer durch eine einstellbare Feder beeinflußbare Rückschlagventilkugel mit der Außenluft in Verbindung.
Durch Vorschieben der Kolbenstange 12 mit ihrem Arbeitskolben 38 im Arbeitszylinder 13 zu Beginn des Anlaufens der Antriebswelle 5 wird über die das Rückschlagventil 22 enthaltende Rohrleitung 20 aus dem ölvorratsbehälter 21 sofort öl in den Arbeitszylinder 13 eingesaugt, bis dieser gefüllt ist. Da zu Beginn der Drehung der Antriebswelle 5 durch die Kurvenscheibe 35, den einarmigen Rollenhebel 34 und die Verbindungsstange 33 das Steuerventil 27 geschlossen worden ist, so drückt die mit der Drehung der Antriebswelle 5 sofort in Tätigkeit gesetzte Druckpumpe 25 über die Rohrleitung 32 weiter öl auf die Unterseite bzw. kleine Fläche des Arbeitskolbens 38, verschiebt diesen in dem Arbeitszylinder 13 und übt über die Verbindungen 12, .11,11'", 14 und 15 sowie über 11", 16, 17, 18 und 19 den erforderlichen Anpreßdruck auf den Preßbalken 4 aus, wobei durch Einstellen des Überströmventils 29 von Hand die Höhe des Preß drucks geregelt werden kann.
Nach dem Überschreiten des ersten halben Umlaufs der Antriebswelle 5 wird bei deren Weiterdrehen durch die Kurvenscheibe 35 das Steuerventil 27 geöffnet, wodurch die Wirkung der Druckpumpe 25 auf die kleine Fläche des Kolbens 38 aufgehoben und das geförderte Drucköl über die Umgehungsrohrleitung 31 in den ölvorratsbehälter 21 abgeführt wird. Danach wird durch die Kurbel 6 infolge der Bewegungsumkehr auch das Gestänge 7,8,9,11,11'", 14,11" und 16,17,18 mit dem Preßbalken 4 in die Ausgangslage zurückgeführt, da der Zapfen 40 des Winkelhebels 8 am rechten Ende des Längsschlitzes 9' zur Anlage kommt. Schließlich wird bei Vollendung eines Umlaufs der Antriebswelle 5 auch die Druckpumpe 25 stillgesetzt. Damit ist ein Arbeitsvorgang beendet.
Beim Hineinschieben des Arbeitskolbens 38 in den Arbeitszylinder 13 entweicht die Luft durch das von Hand einstellbare Luftausstoßventil 41, wodurch eine regelbare Bremswirkung auf den Preßbalken 4 beim Niedergang auf den Stapel des Schneidgutes 3 ausgeübt wird. Beim Zurückgehen des Arbeitskolbens 38 in die gezeichnete Ausgangslage dagegen wird die Luft durch das Luftansaugeventil 42 wieder angesaugt, so daß der Hochgang des Preßkolbens 4 nicht erschwert wird.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE;
1. Schneidemaschine für Papier, Pappe od. dgl. mit einem in Abhängigkeit von der Antriebswelle über eine Antriebsvorrichtung auf- und abbewegteri Preßbalken und mit einem den Preßbalkendruck auf das Schneidgut erzeugenden sowie sich beim Absenken des Preßbalkens füllenden Arbeitszylinder, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung (6; 7, 8; 9, 11; 11'; 14; 18) für den Preßbalken (4) zum Einpressen des Schneidgutes (3) einen den Preßbalkenantrieb stillsetzenden Leerlauf weg aufweist und der Arbeitszylinder (13) in einen hydraulischen Kreislauf" mit einer Druckpumpe (25) und einem Steuerventil (27) angeordnet ist, welches zum Erzeugen des Preßbalkendruckes beim wirksamen Leerlaufweg wenigstens bis zum Ende des Schneidvorganges geschlossen ist.
2. Schneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der der unbeaufschlagten Kolbenfläche zugeordnete Zylinderraum (13") des Arbeitszylinders (13) einen Totraum aufweist, der über ein von Hand einstellbares Luftaüsstoßventil (41) und ein Luftansaügventil (42) mit der Außenluft verbunden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 571 315, 221 516;
USA.-Patentschriften Nr. 2 638 166, 2 599 591.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©009 587/5 8.60
DEO4940A 1956-06-22 1956-06-22 Schneidemaschine fuer Papier, Pappe od. dgl. Pending DE1087111B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1222468B (de) * 1960-08-26 1966-08-11 Miehle Goss Dexter Inc Antrieb fuer die Klemmschiene an Papierschneidemaschinen

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE221516C (de) *
DE571315C (de) * 1932-01-24 1933-02-27 Johne Werk Grafische Maschinen Schneidemaschine fuer Papier, Pappe u. dgl., bei welcher der Pressdruck fuer den Pressbalken durch einen von der Schneidemaschine angetriebenen Druckluftkolben erzeugt wird
US2599591A (en) * 1946-03-13 1952-06-10 Harris Seybold Potter Co Cutting machine
US2638166A (en) * 1948-08-20 1953-05-12 E P Lawson Co Inc Guillotine knife hydraulic clamp

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