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DE1087016B - Hoehen- und Laengsverstellvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeugsitze - Google Patents

Hoehen- und Laengsverstellvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeugsitze

Info

Publication number
DE1087016B
DE1087016B DE1956A0024221 DEA0024221A DE1087016B DE 1087016 B DE1087016 B DE 1087016B DE 1956A0024221 DE1956A0024221 DE 1956A0024221 DE A0024221 A DEA0024221 A DE A0024221A DE 1087016 B DE1087016 B DE 1087016B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
arm
arms
nut
carrier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1956A0024221
Other languages
English (en)
Inventor
Russell George Heyl Jun
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
American Metal Products Co
Original Assignee
American Metal Products Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by American Metal Products Co filed Critical American Metal Products Co
Priority to DE1956A0024221 priority Critical patent/DE1087016B/de
Publication of DE1087016B publication Critical patent/DE1087016B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/02Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable
    • B60N2/04Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable the whole seat being movable
    • B60N2/045Longitudinal adjustment by means of articulated rods supporting the seat, e.g. parallelogram mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

  • Höhen- und Längsverstellvorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeugsitze Die Erfindung betrifft eine Höhen- und Längsverstellvorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeugsitze, bei der zur Übertragung der horizontalen und vertikalen Verstellbewegungen je eine Welle vorgesehen ist und bei der die beiden Wellen über mit ihnen verbundene, durch Leitspindeln angetriebene Kurbelarme verdreht werden.
  • Zur Vereinfachung und Verbilligung der vorerwähnten Höhen- und Längsverstellvorrichtungen wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, nur eine einzige Leitspindel zu verwenden, auf der zwei wahlweise einrückbare Spindefmuttern angeordnet sind, von denen die eine über einen Kurbelarm starr mit der einen Welle und die andere Spindelmutter über ein während des Verstellvorganges das Verklemmen der Mutter auf der Spindel verhinderndes Kniegelenk mit der anderen Welle verbunden ist. Die Leitspindel wird dabei über ein Untersetzungsgetriebe von einem fest mit dem Unterteil verbundenen Motor angetrieben, und es können zum Einrücken der Spindelmuttern vorzugsweise magnetisch zu betätigende Kupplungen vorgesehen sein, mit denen die frei drehbar gelagerten Spindelmuttern drehfest gehalten werden können.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist darauf gerichtet, daß an einer der Wellen zwei Arme, die durch Bolzen mit der Schraubenmutter verbunden sind, sowie ein weiterer Arm angeschweißt sind, der durch ein Glied über eine gemeinsame Kopfnut mit einem Arm eines Kniehebels und mit einem Träger verbunden ist, wobei der Kniehebel mit seinem anderen Arm durch eine getrennte Stange mit einer vor- und zurückstellbaren Gleitschiene- der Sitzführung und der Träger durch eine Feder mit dem Rahmen verbunden ist. An der anderen Welle lassen sich zwei Arme- anschweißen, die mit den durch einen Steg verbundenen Seitenarmen des U-förmig ausgebildeten Hebelpaares durch l@Tiete verbunden sind und das Kniegelenk bilden, wobei das Hebelpaar durch Bolzen an der Gewindemutter befestigt ist und wobei vorzugsweise der an der Welle befestigte Arm über die Nieten hinaus eine Verlängerung aufweist, welche über ein Glied mit einem Träger drehbar verbunden ist, wobei der Träger an dem längsbeweglichen Teil der Gleitschiene durch Schrauben befestigt ist.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt Fig.1 einen senkrechten Teilschnitt der Betätigungsvorrichtung eines Sitzrahmens und Fig. 2 die Draufsicht der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung.
  • Die in den Figuren gezeigte Sitzführung dient der von der Vorderseite des Fahrzeuges aus gesehenen linken Seite eines Sitzes. Die rechte Seite einer derartigen Sitzführung ist analog der linken Seite ausgeführt. Eine einzige, durch einen Motor angetriebene Schraubenwelle betätigt die Vorrichtung und verstellt den Sitz, der auf der linken-Sitzschienenführung ruht.
  • Jede der Sitzführungen weist ein Unterteil 5 auf, das ein Paar angelenkter Kniehebel 6 trägt. Diese Kniehebel 6 sind an jedem Ende des Stützrahmens angebracht; .der hintere ist in der Zeichnung nicht gezeigt. Der eine Arm 7 jedes Kniehebels ist durch eine getrennte Stange 8 mit der nach vorn und zurück verstellbaren Gleitschiene 9 verbunden. Die Schienen 9 der Sitzführung- tragen Teile 11, auf denen der Sitz befestigt ist.
  • An der linken und rechten Seite des Sitzes sind in dem Unterteil 5 Wellen 12 und 13 drehbar angebracht. Die Welle 12 hat ein Paar angeschweißte oder auf andere Art an ihr befestigte Arme 14, wie auch die Welle 13 zwei in derselben Weise befestigte Arme 15 aufweist. Beim Betätigen der Arme 14 dreht sich die Welle 12 und mit ihr ein weiterer Arm 16. Dieser ist durch ein Glied 17 mit einem Arm 18 des Kniehebels 6 und mit einem weiteren Glied 19 verbunden. Eine Kopfnut 21 verbindet die Teile 17, 18 und 19 miteinander. Der Träger 19 steht am hinteren Ende der Sitzführung mit dem Arm 18 des Kniehebels 6 in Verbindung. Am Ende der Welle 13 weist der Arm 15 eine Verlängerung 22 auf und ist durch ein Glied 23 mit einem Träger 24 drehbar verbunden. Dieser Träger 24 ist an dem in der Gleitschiene 9 längsbeweglich gelagerten Teil 25 der Gleitschiene 9 durch Schrauben 26 befestigt. Das auf der anderen Sitzseite liegende Ende der Welle 13 weist ebenfalls einen an diesem befestigten Arm 15 mit einer Verlängerung 22 auf, wie auch. die Welle 12 an ihrem rechten Ende einen Arm 16 aufweist. Wenn die Welle gedreht wird, betätigen somit die Arme 15, die dieVerlängerung22 aufweisen, und die Arme 16 die Glieder 23, die Kniehebel 6 und den Träger-19 sowohl auf der linken und auch auf der rechten Sitzführungsseite.
  • Um die Kniehebel- betätigen zu können, ist eine Schraubvorrichtung 27- vorgesehen. Diese Schraubvorrichtung besteht aus einem Motor 28, der über ein Untersetzungsgetriebe 29 eine Schraubwelle 31 antreibt. Die ganze Vorrichtung wird durch einen Bolzen 32 an einem Träger 33 gehalten, der an das Unterteil 5 angeschraubt oder anderweitig befestigt ist, so daß der Antrieb in einheitlicher Verbindung mit einer der Sitzführungen steht. Auf der Schraubwelle 31 befinden sich zwei Schraubmuttern34 und 35, die jede eine Kupplung 36 aufweisen. Diese Kupplungen werden durch eine Magnetvorrichtung 37 betätigt, die auf der Mutter angebracht ist. Die. Muttern können sich mit der Schraubwelle frei drehen, wenn die Magnetvorrichtung 37 entregt ist; ihre Drehung wird aber verhindert, wenn die Magnete erregt werden. Ein Bolzenpaar 38 verbindet die Arme 14 mit der Gewindemutter 34, während zwei weitere Bolzen 39 das eine Ende einer drehbaren Gelenkvorrichtung 41 mit der zweiten Gewindemutter 35 verbindet. Die Gelenkvorrichtung 41 ist U-förmig ausgebildet und hat zwei Seitenarme 42, die durch einen Steg 43 an dem einen Ende verbunden werden. Am anderen Ende der Gelenkvorrichtung ist diese durch abgesetzte Niete 44 mit den Armen 15 im gleichen Abstand vom Mittelpunkt der Welle 13 befestigt. Beim Betätigen der Gelenkvorrichtung 41 tritt keine Beanspruchung, Verzerrung oder Biegung zwischen den Gewindemuttern und den Armen 14 und 15 auf, wenn die eine, die andere oder beide Gewindemuttern angetrieben werden.
  • Will man den Sitz nach oben bewegen, so wird der Motor 28 durch einen Kontakt angestellt. Weiterhin wird dadurch der Magnet 37 der Gewindemutter 34 erregt, wodurch ein Drehen derselben verhindert wird. Dadurch werden die Gewindemutter 34 und der Arm 14 bewegt, der die Welle 12 dreht. Gleichzeitig wird der Kniehebel 6 wie auch die Welle 12 entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn gedreht, Dadurch wird die Gleitschiene 9 und der auf ihr befindliche Sitz angehoben. Wenn sich die Arme 14 aufrichten, verändert sich der Winkel zwischen der Schraubenwelle 31 und dem Sitzunterteil 5 auf Grund der gelenkigen Lagerung am Bolzen 32. Diese Relativlage der Spindel ändert sich auch dann, wenn die Gewindemutter 35 angetrieben wird, um den Sitz nach hinten oder vorn zu drücken. Die Drehung der Arme 15 und der Welle 13 bewirkt, daß die Schraubenwelle eine neue Stellung einnimmt, was im Hinblick auf die Verbindung zwischen den Armen und der Gewindemutter durch die Gelenkvorrichtung 41 ohne weiteres möglich ist. Wenn durch Verstellen der Arme 15 die- Schraubenwelle ihre Stellung, d. h. ihren Winkel gegenüber der Horizontalen ändert, kann ein geringes Verstellen der Arme 14 eintreten, weil sich die Gewindemutter 34 mit der Schraubenwelle 31 verschiebt, wenn letztere eine neue Stellung einnimmt. Diese Anordnung erlaubt es auch, daß beide Gewindemuttern. gleichzeitig angetrieben werden, ohne daß eine Mehrbeanspruchung zwischen den Gewindemuttern und Armen auftritt, da die Gelenkvorrichtung 41 ein Drehen der Schraubenwelle zuläßt. Die Gewindemuttern haben auf der Schraubenwelle einen festgelegten, unterschiedlichen Arbeitsweg und sind so angeordnet, daß nach Erreichen der betreffenden Endstellung die Kupplung entlastet wird, wobei jedoch die andere Gewindemutter ununterbrochen bis zum Erreichen ihres Endpunktes weiterbewegt wird, es sei denn, daß die Gewindemuttern vorzeitig durch Abschalten des Motors angehalten werden. Die Kupplungs- und Magnetvorrichtung ist so eingestellt, daß automatisch abgeschaltet wird, wenn die Belastung einen bestimmten Wert erreicht hat; es kann aber auch die gesamte Kraft des Motors übertragen werden, der dann abgedrosselt wird, wenn die Belastung die Leistungsfähigkeit des Motors überschreitet.
  • Um das Hochheben des Sitzes zu erleichtern oder zu unterstützen, ist der Rahmen 5 mit dem Träger 19 durch eine Feder 45 verbunden, die diesen nach vorn zieht. Natürlich kann; um den Sitz hinten und vorn zusammen mit der vertikalen und horizontalen Bewegung zu kippen oder schrägzustellen, auch eine dritte Schraubenmutter auf der Schraubenwelle angebracht werden, wenn eine entsprechende Vorrichtung mit einer dritten Welle vorhanden ist.
  • Falls es gewünscht wird, kann man die Schraubenwelle an jedem Ende an starren Gliedern befestigen, doch müssen dann an den Gewindemuttern und den Armen frei bewegliche Glieder vorhanden sein. In jedem Fall muß eines der Elemente der Vorrichtung fest angebracht sein, während die anderen drehbar zueinander sind oder Mittel zum Bewegen vorgesehen sind, daß die Betätigung der Vorrichtung ohne Störung vor sich gehen kann.
  • Man kann mit dieser Vorrichtung nicht nur Sitze verstellen, sondern es können auch beispielsweise die senkrecht verstellbaren Lüftungsfenster einer Fahrzeugtür betätigt werden, wie auch andere Dinge nicht nur in Fahrzeugen auf diese Art bewegt werden können.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Höhen- und Längsverstellvorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeugsitze, bei der zur Übertragung der horizontalen und vertikalen Verstellbewegungen je eine Welle vorgesehen ist und bei der die beiden Wellen über mit ihnen verbundene, durch Leitspindeln angetriebene Kurbelarme verdreht werden, gekennzeichnet durch die Verwendung nur einer Leitspindel (27), auf der zwei wahlweise einrückbare Spindelmuttern (34 und 35) angeordnet sind, von denen die eine (34) über einen Kurbelarm (14) starr mit der einen Welle (12) und die andere Spindelmutter (35) über ein während des Verstellvorganges das Verklemmen der Mutter auf der Spindel verhinderndes Kniegelenk (42, 15) mit der anderen Welle (13) verbunden ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitspindel (27) über ein Untersetzungsgetriebe (29) von einem fest mit dem Unterteil (S) verbundenen Motor (28) angetrieben wird und zum Einrücken der Spindelmuttern (34 und 35) vorzugsweise magnetisch zu betätigende Kupplungen (36 und 37) vorgesehen sind, mit denen die frei drehbar gelagerten Spindelmuttern (34 und 35) drehfest gehalten werden können.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an einer der Wellen (12) zwei Arme (14), die durch Bolzen (38) mit der Schraubenmutter (34) verbunden sind, sowie ein weiterer Arm (16) angeschweißt sind, der durch ein Glied (17) über eine gemeinsame Kopfnut (21) mit einem Arm (18) eines Kniehebels (6) und mit einem Träger (19) verbunden ist, wobei der Kniehebel (6) mit seinem anderen Arm (7) durch eine getrennte Stange (8) mit einer vor- und zurückstellbaren Gleitschiene (9) der Sitzführung und der Träger (19) durch eine Feder (45) mit dem Rahmen (5) verbunden ist.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Welle (13) zwei Arme (15) angeschweißt sind, die mit den durch einen Steg (43) verbundenen Seitenarmen (42) des U-förmig ausgebildeten Hebelpaares (41) durch Niete (44) verbunden sind und das Kniegelenk (42, 15) bilden, wobei das Hebelpaar (41) durch Bolzen (39) an der Gewindemutter (35) befestigt ist.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Welle (13) befestigte Arm (15) über die Nieten (44) hinaus eine Verlängerung (22) aufweist, die über ein Glied (23) mit einem Träger (24) drehbar verbunden ist, wobei der Träger (24) an dem längsbeweglichen Teil (25) der Gleitschiene (9) durch Schrauben (26) befestigt ist.
DE1956A0024221 1956-01-31 1956-01-31 Hoehen- und Laengsverstellvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeugsitze Pending DE1087016B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3181831A (en) * 1962-09-26 1965-05-04 American Metal Prod Seat supporting mechanism
DE10107695A1 (de) * 2001-02-19 2002-09-05 Brose Fahrzeugteile Kraftfahrzeugsitz, insbesondere eine Sitzhöhenverstellung aufweisend

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3181831A (en) * 1962-09-26 1965-05-04 American Metal Prod Seat supporting mechanism
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