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DE1086925B - Zehnertastatur fuer Rechenmaschinen - Google Patents

Zehnertastatur fuer Rechenmaschinen

Info

Publication number
DE1086925B
DE1086925B DEK29711A DEK0029711A DE1086925B DE 1086925 B DE1086925 B DE 1086925B DE K29711 A DEK29711 A DE K29711A DE K0029711 A DEK0029711 A DE K0029711A DE 1086925 B DE1086925 B DE 1086925B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
keys
key
coupling
calculating machines
numeric keypad
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK29711A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Digital Kienzle Computersysteme GmbH and Co KG
Original Assignee
Kienzle Apparate GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kienzle Apparate GmbH filed Critical Kienzle Apparate GmbH
Priority to DEK29711A priority Critical patent/DE1086925B/de
Publication of DE1086925B publication Critical patent/DE1086925B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C7/00Input mechanisms
    • G06C7/02Keyboards
    • G06C7/08Keyboards with one set of keys for all denominations, e.g. ten-key board

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Input From Keyboards Or The Like (AREA)

Description

  • Zehnertastatur für Rechenmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf Zehnertastaturen von Rechenmaschinen und zielt auf eine wesentliche Vereinfachung dieser Tastaturen ab, indem sämtliche Ziffernwerte und die gebräuchlichsten Rechenfunktionen der Maschine vermittels der Zifferntasten 1 bis 9 eingestellt bzw. ausgelöst werden.
  • Bei der bei Rechenmaschinen üblichen Zehnertastatur sind die Tasten der Zahlen 1 bis 9 in drei Reihen übereinander angeordnet, wobei die Zahl »5« im Schnittpunkt der beiden Diagonalen des von den neun Zahlentasten geformten Quadrats liegt und im allgemeinen durch eine Erhöhung oder sonst fühlbare ändere Formgebung als Orientierungstaste für das Blindtasten dient.
  • Bei dieser Anordnung der neun Zahlentasten ist schon nach kurzer Einarbeitung das blinde Eintasten mit einer Hand möglich, wobei dem Zeigefinger die Tasten 1, 4, 7, dem Mittelfinger die Tasten 2, 5, 8 und dem Ringfinger die Tasten 3, 6, 9 zugeordnet werden. Diese neun Zahlentasten lasen sich auf diese Weise leicht beherrschen und ohne besondere Bewegung der Hand lediglich durch das Spiel der Finger bedienen.
  • Schwieriger wird die Bedienung der Tastatur durch das Eintasten einer oder mehrerer Nullen. Bei der allgemein gebräuchlichen Tastatur liegt die Taste für die Null vor dem von den neun Zahlentasten geformten Quadrat und ist in gleicher Breite wie eine Seitenlänge des Neunzahlenquadrats ausgebildet. Um eine Null zu tasten, muß also die außerhalb des mit drei Fingern einer Hand leicht zu beherrschenden Neunzahlenquadrats liegende Nulltaste angeschlagen werden. Zu diesem Zweck muß der Bedienende entweder die Hand etwas zurückziehen oder aber die Nulltaste mit dem Daumen bedienen. Um dies zu erleichtern, ist man auch schon dazu. übergegangen, die Nulltaste nach der Daumenseite hin zu verlängern. Bei anderen bekannten Tastaturen liegt die Nulltaste auf der linken Seite des Neunzahlenquadrats.
  • In allen diesen Fällen konnte jedoch die Erfahrung gemacht werden, daß der Durchschnittsbedienende nicht die erforderliche Gelenkigkeit und Beweglichkeit im Daumen besitzt, um diesen Finger zu einer flotten, flüssigen, unverkrampften Bedienung der Nulltaste geeignet zu machen.
  • Auch die für die Auslösung der verschiedenen Rechenfunktionen erforderlichen Tasten sind normalerweise außerhalb des Neunzahlenquadrats angeordnet, weshalb der Bedienende nach jedem Eintasten der Betragszahl wieder die Hand von dem Neunzahlenquadrat entfernen muß, um die Motortaste oder eine andere Funktionstaste anzuschlagen. Um eine Ermüdung des Bedienenden zu verhindern, ist es deshalb auch schon bekannt, z. B. die am meisten benötigte Motorschalttaste so anzuordnen, daß sie mit dem Handballen betätigt werden kann. Weitere Konstruktionen -sind bekannt, bei denen durch das Ausüben eines Überdruckes auf irgendeine der Zahlentasten das Maschinenspiel ausgelöst wird.
  • Bei einer anderen Ausführungsform sind die aus je drei Zifferntasten bestehenden Reihen zwischen länglich ausgebildete Funktionstasten geschaltet.
  • Auch ist es bereits bekannt, durch Verschiebung von Zahlentasten nach ihrem Niederdrücken in horizontaler Richtung entweder zum Bedienenden hin oder vom Bedienenden fortbestimmteRechenfunktionen auszulösen.
  • Bei den ersten Anordnungen muß die Hand bewegt oder mindestens gekippt werden. Die anderen Konstruktionen haben den Nachteil, daß bei ungleichem Anschlag der Zahlentasten oder bei unbeabsichtigtem Druck auf diese in bestimmter Richtung das Maschinenspiel schon ausgelöst werden kann, ehe die volle Zahl eingetastet ist.
  • Weiter ist es bekannt, an Stelle von neun Zifferntasten für die Werte 1 bis 9 nur vier Zifferntasten vorzusehen und die Einstellung sämtlicher Werte von 1 bis 9 durch Bedienung einer oder mehrerer dieser vier Tasten vorzunehmen. Bei dieser soeben genannten Tastatur wirkt jedoch jede Taste nur mit einem Kontaktpaar zusammen, d. h., diese Tastatur dient insbesondere der Einstellung von Ziffernwerten in verschlüsselter Form, indem durch die gleichzeitige Bedienung einer oder mehrerer Tasten ein oder mehrere Kontaktpaare gleichzeitig geschlossen werden.
  • Durch die Erfindung soll es demgegenüber möglich gemacht werden, lediglich durch gleichzeitige Bedienung einer oder mehrerer der Zifferntasten 1 bis 9 nicht nur diese Werte von 1 bis 9 einzustellen, sondern auch die gebräuchlichsten Rechenfunktionen oder eine oder mehrere Nullen. Zur Erreichung dieses Zieles werden erfindungsgemäß bestimmte Zifferntastenpaare durch eine Kupplung derart miteinander verbunden, daß bei Betätigung nur einer der beiden Tasten diese Kupplung unwirksam ist und der auf der Taste angegebene Ziffernwert eingestellt wird, während bei gleichzeitigem Niederdrücken beider Tasten über die Kupplung Schaltglieder betätigt werden, die das Auslösen einer bestimmten. Rechenfunktion oder das Einstellen einer oder mehrerer Nullen bewirken.
  • Die Kupplung besteht gemäß der weiteren Erfindung aus einer mit den Schaltgliedern verbundenen Wippe, die mit Stiften an den Tastenschäften zusammenwirkt.
  • Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt. Hierbei zeigt Fig. 1 eine Anordnung für das Eintasten von Nullen, Fig. 2 eine Anordnung für das Auslösen von Rechenfunktionen.
  • Fig. 1 zeigt das übliche Neunzahlenquadrat mit den Zifferntasten 1 bis 9. Zur Erreichung des Erfindungszweckes sind die Stengel der Tasten 1 und 2, 4 und 5 sowie 7 und 8 mit Stiften 11 ausgestattet, von denen jedes Paar über je eine Wippe 12 greift. Beim Eintasten der Ziffern 1, 2, 4, 5, 7 oder 8 stößt der Stift 11 an den Stengeln der entsprechenden Tasten gegen einen Schenkel der Wippe 12 und schwenkt diese um ihren Drehpunkt 13 in oder entgegen dem Uhrzeigersinn, ohne eine Bewegung auf einen am Drehpunkt 13 der Wippe 12 angelenkten Hebelarm 14 zu übertragen. Werden jedoch nach dem Ausführungsbeispiel die Zifferntastenpaare 1, 2; 4, 5 oder 7, 8 gemeinsam niedergedrückt, dann stoßen beide Stifte 11 der Tastenstengel auf die entsprechende Wippe 12, die nun abwärts bewegt wird und diese Bewegung auf den zugeordneten Hebelarm 14 überträgt. Der Hebelarm 14 ist fest mit einer Welle 15 verbunden., so daß diese im Uhrzeigersinn gedreht wird. Am vorderen Ende der Welle 15 ist ein Hebelarm 16 ebenfalls mit der Welle 15 fest verbunden und wird deshalb auch im Uhrzeigersinn verschwenkt. Ein rechter Ansatz 17 des Hebels 16 macht demzufolge eine Abwärtsbewegung und drückt dabei ein Nullstellstück 18 im Stehstift wagen in die Anschlagstellung.
  • Die Einrichtung kann so getroffen sein, daß durch das einmalige Niederdrücken des einen oder des anderen der drei Zifferntas.tenpaare jeweils eine Null eingestellt wird. Sollen jedoch durch eines der Zifferntastenpaare zwei oder auch drei Nullen eingestellt werden, so braucht der untere Ansatz 17 des Hebels 16 nur derart verbreitert zu werden, daß er gleichzeitig zwei oder drei Stellstücke 18 niederdrückt.
  • In ähnlicher Weise wird auch die Auslösung eines Additionsmaschinenspiels.oder einer anderen Funktion erreicht. Nach Fig. 2 sind die Tastenstengel der Zahlen 5 und 6 mit Stiften 19 ausgestattet, die über einer Wippe 20 liegen. Wird eine dieser Tasten einzeln niedergedrückt, dann stellt sich dadurch in bekannter Weise das der Zahl entsprechende Stellstück ein. Werden jedoch die Tasten. 5 und 6 mit Mittel-und Ringfinger gemeinsam niedergedrückt, dann wird die Abwärtsbewegung der beiden Zahlenstengel auf die Wippe 20 und einen Hebelarm 21 übertragen. Der Hebelarm 21 ist fest mit einer Welle 22 verbunden und erhält daher eine Drehbewegung entgegen dem Uhrzeigersinn. Diese Bewegung wird einem Hebelarm 23 mitgeteilt. Dieser Hebelarm 23 bewegt dadurch eine Klinke 24 nach unten in eine Lücke 25 einer Stellstückwagenplatte 26, um den Stellstückwagen in der zuletzt getasteten Dezimalstelle festzuhalten. Gleichzeitig wird durch den rechten Arm des doppelarmigen Hebels 21 ein Glied 27 angehoben, das mit dem Gestänge einer nicht gezeigten Antriebsschaltung verbunden ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Zehnertastatur für Rechenmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß bestimmte Zifferntastenpaare durch eine Kupplung (19, 20; 11. 12) derart miteinander verbunden sind, daß bei Betätigung nur einer der beiden Tasten diese Kupplung unwirksam ist und der auf der Taste angegebene Ziffernwert eingestellt wird, während bei gleichzeitigem Niederdrücken beider Tasten über die Kupplung (19, 20; 11, 12) Schaltglieder (21 bis 24, 27 oder 14 bis 17) betätigt werden, die das Auslösen einer bestimmten Rechenfunktion oder das Einstellen einer oder mehrerer Nullen bewirken.
  2. 2. Zehnertastatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung (19, 20; 11, 12) aus einer mit den Schaltgliedern (21 bis 24 und 27 oder 14 bis 17) verbundenen Wippe (20 oder 12) besteht, die mit Stiften (19 oder 11) an den Tastenschäften zusammenwirkt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 737 039, 919 077, 936 989; schweizerische Patentschrift Nr. 178601; britische Patentschrift Nr. 728 580.
DEK29711A 1956-08-27 1956-08-27 Zehnertastatur fuer Rechenmaschinen Pending DE1086925B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1224544B (de) 1958-05-03 1966-09-08 Kienzle Apparate Gmbh Nulleneinstellvorrichtung fuer Rechenmaschinen mit zwei Nulltasten
DE1290743B (de) * 1964-09-21 1969-03-13 Olympia Werke Ag Vorrichtung zum Auswaehlen von Gangarten in Rechenmaschinen

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GB728580A (de) * 1900-01-01
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DE737039C (de) * 1937-04-22 1943-07-05 Rolf Hofgaard Tastatur, insbesondere fuer Rechenmaschinen, Buchfuehrungsmaschinen o. dgl.
DE919077C (de) * 1952-02-16 1954-10-11 Georg Walther Funktionstastenanordnung und -ausbildung an Addier-, Buchungs- u. dgl. Maschinen
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