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DE459536C - Mechanischer Antrieb fuer Rechenmaschinen, insbesondere fuer Sprossenradrechenmaschinen - Google Patents

Mechanischer Antrieb fuer Rechenmaschinen, insbesondere fuer Sprossenradrechenmaschinen

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Publication number
DE459536C
DE459536C DEM98344D DEM0098344D DE459536C DE 459536 C DE459536 C DE 459536C DE M98344 D DEM98344 D DE M98344D DE M0098344 D DEM0098344 D DE M0098344D DE 459536 C DE459536 C DE 459536C
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DE
Germany
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drive
drive device
key
calculating machines
depressed
Prior art date
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Expired
Application number
DEM98344D
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English (en)
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Individual
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Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE459536C publication Critical patent/DE459536C/de
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Description

  • lttechanischer Antrieb für Rechenmaschinen, insbesondere für Sprossenradrechenmaschinen Die Erfindung betrifft einen mechanischen Antrieb für Rechenmaschinen, insbesondere für Sprossenradrechenmaschinen. Es sind solche Antriebe für Rechenmaschinen aller Art schon bekannt. Die bisher bekannten Ausführungen haben den Nachteil, daß sie an sich in der Konstruktion und in der Bedienung kompliziert sind, zumal bei ihnen Bedingung ist, daß jeder Einstelltaste des Multiplikators ein konstanter Wert zugeteilt ist, während bei der vorliegenden Erfindung die einzelnen Mültiplikatortasten neutral sind, d. h. in jeder neuen Stellung einen neuen Wert bekommen.
  • Bei den bekannten Multiplikatoreinstellwerken wird ferner meistens die Ein- und Auskupplung des Antriebes durch eine lein und her gehende Zahnstange bewirkt, die nach Vollendung ihrer Bewegung in ihre Ruhelage zurückspringt. Im Gegensatz dazu bewegen sich bei der vorliegenden Anordnung die die Ein- und Auskupplung bewirkenden Teile kreisförmig in einer Richtung und stehen an jeder beliebigen Stelle wieder für die neue Betätigung bereit, wodurch eine Vereinfachung in der Konstruktion und ein sicheres Ein- und Auskuppeln bewirkt wird.
  • Aus diesem Grunde eignet sich der Antrieb nach der vorliegenden Erfindung für Rechenmaschinen aller Art, insbesondere aber für Sprossenradrechenmaschinen, weil ohne wesentliche Änderung des inneren Mechanismus der Antrieb an fast alle bekannten Systeme von Sprossenradrechenmaschinen, auch nachträglich, angebaut werden kann.
  • Demgemäß besteht die Erfindung darin, laß die Bewegung der Antriebsvorrichtung auf eine bewegliche Tastenscheibe übertragen wird, in der axial beweglich neutrale Tasten angeordnet sind, von denen die jeweils niedergedrückte Taste die Entkupplung zwischen der mechanischen Antriebsvorrichtung und der Antriebsachse der Maschine bewirkt.
  • Die Erfindung besteht des weiteren in ferneren Merkmalen, die aus den Ansprüchen ersichtlich werden.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung in zehn Abbildungen dargestellt.
  • Abb. i ist ein Längsschnitt, Abb. 2 ein Schnitt nach II-II von Abb. z. Abb.3 ist ein Schnitt nach III-III von Abb. i.
  • Abb.4 ist ein Schnitt nach IV-IV von Abb. 2.
  • Abb.5 ist ein Schnitt nach V-V von Abb. i. Abb. 6 zeigt einen Teil der Tastensperrung. Abb.7 ist ein Schnitt nach VII-VII von Abb. i. ' Abb.8 ist eine dazugehörige Oberansicht, Abb. 9 zeigt einen Schnitt nach IX-IX von Abb. io.
  • Abb.lo ist ein Schnitt nach X-X von Abb. 9.
  • Der mechanische Antrieb erfolgt mittels einer Kette auf das Kettenrad i, das mit einem Kegelrad 2 fest verbunden ist und drehh::_ auf einem Ansatz des Grundkörpers 3 sitzt.
  • Das Kegelrad :2 ist mit einem Kegelrad 4 in Eingriff, das lose auf der senkrechten Achse 5 sitzt. Das Kegelrad ¢ ist mit der Kupplungsscheibe 6 fest verbunden, die in Abb. 4. besonders dargestellt ist.
  • Auf der Kupplungsscheibe 6 sitzt, um einen Zapfen 8 drehbar gelagert, eine Klinke 7, die durch eine Feder 9 in eine Sperrlücke io gedrückt wird, die sich in der Mitnehmerscheibe i i befindet. Sobald die Klinke 7 in die Lücke i o eingeschnappt hat, wird infolgedessen die Bewegung von der Antriebsvorrichtung auf die Mitnehmerscheibe i i übertragen. Mit der Mitnehmerscheibe i i ist das Zahnrad 12 und das Schneckenrad 13 fest verbunden. Dieses Schneckenrad 13 liegt zwischen zwei im rechten Winkel dazu liegenden Schneckenrädern 14 und 15 und kann durch Schwenken um den Zapfen 16 mittels des Handgriffes 17 entweder mit 14 oder mit 15 in Eingriff gebracht werden, derart, daß, je nachdem mit welchem der beiden Räder i q. und 15 das Rad 13 gerade in Eingriff ist, die Maschine rechts oder links läuft. Wenn das Rad 12, in der Mitte zwischen den Rädern 14 und 15 steht, wird die Maschine für Handbetrieb frei.
  • 35 ist das Sprossenrad, das vermittels des Zwischenrades 36 .das Triebrad 37 antreibt, das die Zahlenscheibe 38 trägt. Auf den Wellen 14' und 15' der obenerwähnten Räder i..;. und 15 sitzen, wie die Abb. 7 und 8 zeigen, die Räder 39 und .f0, die durch ein Zwischenrad 34 miteinander gekuppelt sind. Die Welle 15 trägt unmittelbar die Sprossenräder 35.
  • Mit dem Zahnrad 12 ist ein Zahnrad 18 in Eingriff, derart, daß zwischen den beiden Rädern 12, 18 ein Übersetzungsverhältnis i : io besteht. Dieses Zahnrad 18 ist durch Vermittlung einer Nabe 1g mit der Tastenscheibe 2o verbunden, die, im Kreise angeordnet, zehn Tasten 212 und gib trägt.
  • Diese Tasten ragen bis in- das Zahnrad 18 hinein und sind in senkrechter Richtung entgegen der Wirkung einer Feder 22 beweglich angeordnet. Alle Tasten, mit Ausnahme der jeweils sich ganz links befindenden Taste Zia, stehen in der oberen Stellung, wie sie gerade die rechte Taste gib in Abb. i einnimmt. In dieser Tiefstellung der linken Taste 21a ist die Klinke 7 aus der Zahnlücke io ausgehoben, so daß die Maschine stillsteht.
  • An dem Grundkörper befindet sich eine feststehende Ziffernscheibe 23, die die Ziffern o bis 9 trägt.
  • Wird nun eine Taste 21 heruntergedrückt, die gegenüber einer der Ziffern i bis 9 steht, so bewirkt sie durch eine noch zu beschreibende Sperrvorrichtung das Hochgehen der der Null gegenüberstehenden Taste 21a. Infolgedessen wird die Klinke 7 freigegeben und legt sich unter Einwirkung der Feder g in ihre Zahnlücke io. Die Maschine ist nunmehr mit der Antriebsvorrichtung gekuppelt und bleibt es so lange, bis die gerade gedrückte Taste wieder auf dem Nullpunkt angelangt ist.
  • Ist beispielsweise die der Ziffer 9 gegenüberstehende Taste gedrückt, so bleibt die Kupplung zwischen Klinke und Mitnehmerscheibe ii so lange bestehen, bis das große Zahnrad 18 neunzehntel seines Umfanges, also das kleine Zahnrad 12 neun Umdrehungen vollendet hat. In diesem Augenblick greift die vorher bei 9 gedrückte Taste 21 auf die Klinke 7 und hebt diese aus ihrer Lücke aus.
  • Die obenerwähnte Tastensperrung ist an sich bekannt; man erkennt sie aus Abb.S und 6.
  • Sie besteht aus einer Sperrscheibe 24 mit zehn Armen 25. Die Tastenstangen haben jede einen rechteckigen Einschnitt 26 und darunter einen abgeschrägten Einschnitt 27. je nach der Stellung der Taste wird .die Sperrscheibe 24 durch die Wirkung der Feder 28 in einen der beiden Einschnitte 26 oder 27 gedrückt. Durch Herunterdrücken einer hochstehenden Taste gib wird die Sperrscheibe 24 nach rechts verschoben (Abb.6) und dadurch die gerade unten stehende Taste Zia freigegeben, so daß sie nach oben springen kann.
  • Zur Sicherung der Maschine in ihrer Ruhelage ist auf der Nabe ig eine Scheibe 29 aufgeschoben, die durch eine Feder 30 stets nach 'oben gedrückt wird. Diese Scheibe hat an der der Ziffer Null gegenüberstehenden Seite eine Aussparung (Abb. 3). Wird eine Taste gib heruntergedrückt, so drückt sie auch die Scheibe 29 so weit herunter, daß sie tiefer zu liegen kommt als das untere Ende der gerade heruntergedrückten Taste Zia. Gegen Verdrehung ist die Scheibe 29 durch einen Sperrstift 31 gesichert. Kommt nun bei der Drehung der Tastenscheibe 2o die gerade heruntergedrückte Taste über die Aussparung der Scheibe 29 zu liegen, so kann die Scheibe 29 nunmehr in die in Abb. i gezeichnete Stellung nach oben zurückgehen und dadurch die Taste 2111 arretieren.
  • Nun befindet sich bekanntlich an den Sprossenradrechenmaschinen eine Einstellhebelsperre, die dazu dient, die Einstellhebel bzw. die Kurvennutscheiben während der Kurbeldrehung gegen unbeabsichtigte Verstellung zu sichern. Diese Einstellhebelsperre wird bei dem mechanischen Antrieb gemäß der vorliegenden Erfindung durch das Niederdrücken einer Multiplikatortaste - gleichfalls betätigt, indem dieses Niederdrücken unter Vermittlung der obenerwähnten Scheibe 29 einen Hebel 32 herunterdrückt, der dann durch ein beliebiges Gestänge 33 (Abb. 1, 9 und io) seine Bewegung auf die Einstellhebelsperre überträgt. Die letztere kann beliebiger Art sein und ist hier als nicht zur Erfindung gehörend nicht dargestellt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mechanischer Antrieb für Rechenmaschinen, insbesondere für Sprossenradrechenniaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Antriebsvorrichtung auf eine bewegliche Tastenscheibe (2o) übertragen wird, in der axial beweglich neutrale Tasten (21) angeordnet sind, von denen die jeweils niedergedrückte Taste (eia) die Entkupplung zwischen der mechanischen Antriebsvorrichtung und der Antriebsachse der Maschine bewirkt.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine federnde Sperrscheibe (29). die an ihrer der =Nullziffer gegenüberliegenden Seite eine Aussparung hat, vermittels derer sie sich über das untere Ende der jeweils niedergedrückten Taste (21a) legen kann, sobald diese Taste durch die Drehung der Tastenscheibe (20) in die der Nullziffer entsprechende Stellung gekommen ist.
  3. 3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch i für Sprossenradrechenmaschinen mit einem Wendegetriebe zur Änderung der Drehrichtung der Sprossenräder, dadurch gekennzeichnet, daß durch Umstellung des Wendegetriebes (13, 14, 15) die eine oder die andere von zwei in der Rechenmaschine vorhandenen Antriebswellen (14', 15') mit dein Motorantrieb gekuppelt wird, von denen die eine bei ihrer Einkupplung die umgekehrte Drehrichtung bewirkt wie die andere. .
  4. 4. Antriebsvorrichtung nachAnspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die Bewegung der Antriebsvorrichtung auf die Antriebswellen (14.', 15') der Sprossenradrechenmaschine übertragende Mechanismus (13) schwenkbar angeordnet ist und abwechselnd mit einem auf der einen oder der anderen Antriebswelle (14', 15') sitzenden Kupplungsglied (14, 15) in Eingriff gebracht werden kann.
  5. 5. Antriebsvorrichtung nach Anspruch i für Sprossenradrechenmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Niederdrücken einer Multiplikatortaste vermittels einer Hebelübertragung die in der Rechenmaschine befindliche Einstellhebelsperre betätigt wird.
  6. 6. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Niederdrücken einer Multiplikatortaste gleichzeitig eine Sperrscheibe (29) niedergedrückt wird, die ihrerseits einen Hebel (32) bewegt, der durch Gestänge (33) die Einstellhebelsperre betätigt.
  7. 7. Antriebsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Multiplikatortasten (21) kreisförmig angeordnet sind.
DEM98344D 1927-02-16 1927-02-16 Mechanischer Antrieb fuer Rechenmaschinen, insbesondere fuer Sprossenradrechenmaschinen Expired DE459536C (de)

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