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DE1086959B - Drehknopf mit Schalter - Google Patents

Drehknopf mit Schalter

Info

Publication number
DE1086959B
DE1086959B DET14242A DET0014242A DE1086959B DE 1086959 B DE1086959 B DE 1086959B DE T14242 A DET14242 A DE T14242A DE T0014242 A DET0014242 A DE T0014242A DE 1086959 B DE1086959 B DE 1086959B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
button
contact
segments
switch
rotary knob
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET14242A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Egestorf
Karl Helmbrecht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET14242A priority Critical patent/DE1086959B/de
Publication of DE1086959B publication Critical patent/DE1086959B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/02Bases, casings, or covers
    • H01H9/06Casing of switch constituted by a handle serving a purpose other than the actuation of the switch, e.g. by the handle of a vacuum cleaner

Landscapes

  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen mit einem Drehknopf kombinierten Schalter, der zwangläufig bei der zur Drehung des Knopfes erforderlichen Berührung in Funktion tritt. Es ist in diesem Zusammenhang bekannt, auf der Mantelfläche eines Drehknopfes einen Kontaktring vorzusehen und auf dem Knopf eine von vorn aufschiebbare haubenartig ausgebildete Hülle aus elastischem Isolierstoff so zu befestigen, daß ein weiterer, innen an der Hülle befestigter kammartiger, flexibler Kontaktring im Ruhezustand einen Abstand von dem anderen Kontaktring aufweist. Beim Anfassen des Knopfes tritt an den Berührungsstellen eine elastische Deformation der Hülle auf, und die beiden Kontaktringe kommen in Berührung. Diese bekannte Anordnung soll dazu dienen, in einem Rundfunkempfänger durch die Kontaktgabe beim Abstimmvorgang eine Umschaltung im Sinne einer Stillabstimmung zu bewirken.
Die oben geschilderte Konstruktion ist jedoch ungünstig, da ein sehr kleiner Abstand zwischen den Kontaktringen gefordert werden muß, um mit Sicherheit eine Kontaktgabe beim Anfassen des Knopfes zu gewährleisten, die Hülle wegen ihrer Elastizität aber eine geringe Formbeständigkeit besitzt, so daß schon aus diesem Grunde die Forderung nach kleinstmöglichem Kontaktabstand nicht erfüllt werden kann. Hinzu kommt, daß die Elastizität der Isolierstoffe von der Temperatur abhängig ist und zudem im Laufe der Zeit Alterungserscheinungen auftreten können. Schon der hierdurch gegebene Unsicherheitsfaktor schließt eine serienmäßige Anwendung in Rundfunkempfängern aus. Weitere ins Gewicht fallende Nachteile sind das unschöne Aussehen eines mit einer Isolierstoffhaube umgebenen Knopfes sowie der in Drehrichtung infolge der Elastizität auftretende Schlupf, der zwar gering ist, aber bei der Abstimmung des Gerätes stört.
Diese Nachteile sind bei dem erfindungsgemäß ausgebildeten Drehknopf mit Schalter vermieden. Gemäß der Erfindung sind in der Mantelfläche des Knopfes wenigstens drei Ausnehmungen vorgesehen, die mit in den Knopf hineinragenden, durch Federkraft radial nach außen gegen einen Anschlag strebenden Segmenten ausgefüllt sind, welche teilweise oder sämtlich beim Anfassen des Knopfes entgegen der Federkraft radial in den Knopf zurückweichen und einen Kontakt schließen.
Ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. 1 zeigt den Knopf in der Ruhestellung in Seiten- und Vorderansicht, zum Teil im Schnitt, und
Fig. 2 zeigt in den gleichen Ansichten den Knopf bei geschlossenen Kontakten.
Die Mantelfläche 1 des Knopfes ist mit drei auf dem Umfang gleichmäßig verteilten Ausnehmungen Drehknopf mit Schalter
Anmelder:
Telefunken G. m. b. H.f
Berlin NW 87, Sickingenstr. 71
Wilhelm Egestorf und Karl Helmbrecht, Hannover,
sind als Erfinder genannt worden
versehen, die mit in den Knopf hineinragenden und darin radial verschiebbaren Segmenten 2, 3, 4 ausgefüllt sind. Durch Druckfedern 5 zwischen den Segmenten und dem Knopf flansch 6 werden die Segmente radial nach außen gedrückt und liegen mit ihren Anschlägen 7 am Innenrand des Knopfes an (Fig. 1). In den in den Knopf hineinragenden Teil der Segmente sind Metallstücke 8 eingelassen, die den einen Kontakt des Schalters bilden. Die Druckfedern 5 sind mit einem Ende auf in der Mitte der Metallstücke 8 vorgesehene Vorsprünge 9 aufgeschoben und liegen mit ihrem anderen Ende auf Metallbelägen 10 auf, die außen auf dem Flansch 6 angebracht sind. Die drei Metallbeläge 10 sind mit einem Schleifring 11 verbunden. Symmetrisch zu den Vorsprüngen 9 sind auf beiden Seiten der Metallstücke Kontaktspitzen 13 vorgesehen, die einem auf dem Flansch 6 angebrachten Metallbelag 12 gegenüberliegen. Der Metallbelag 12, der den anderen Kontakt des Schalters bildet, ist mit einem zweiten Schleifring 14 verbunden. Nicht dargestellt, an den Schleifringen anliegende Federn sind mit den Punkten im Gerät verbunden, die durch den Schalter überbrückt werden sollen.
Wird der Knopf in Drehung versetzt, weichen die Segmente sämtlich oder teilweise beim Anfassen des Knopfes radial unter Überwindung der von den Druckfedern 5 ausgeübten Kraft in den Knopf zurück, und die Kontaktspitzen 13 kommen mit dem Belag 12 in Berührung (Fig. 2). Da die Segmente in ihrer Mitte auf den Druckfedern 5 nach Art eines Wagebalkens gelagert sind, ist es gleichgültig, an welcher Stelle des Segmentes die Berührung erfolgt, da entweder die rechte oder linke Kontaktspitze oder beide gleichzeitig den Kontakt schließen. Bei Anbringung von wenigstens drei Segmenten ist gewährleistet, daß in jedem Fall der Kontakt geschlossen wird.
Im Ruhezustand (Fig. 1) stehen die Segmente über die Mantelfläche 1 des Knopfes um den Betrag des
009 570/120
Schaltweges, d. h. entsprechend dem Abstand der Kontaktspitzen 13 und dem Belag 12 vor. In der Zeichnung wurde der Abstand übertrieben groß dargestellt. Die erfindungsgemäße Konstruktion erlaubt, den Abstand in der Praxis nur etwa 4/io mm groß zu machen, so daß der Bedienende kaum das Empfinden hat, daß die Segmente nachgeben. Der Zwischenraum zwischen den Segmenten wurde ebenfalls übertrieben groß dargestellt. Er muß selbstverständlich kleiner sein als die Breite eines Fingers. Die Mantelfläche der Segmente, von denen wenigstens die überstehenden Teile aus dem gleichen Material wie der Knopf bestehen, ist wie die Mantelfläche des Knopfes gerändelt. Da die Segmente nach der Berührung in den Knopf zurückweichen und schmäler als die Mantelfläche des Knopfes sind, liegen die Finger beim Drehen gleichzeitig auf der gerändelten Knopffläche auf. Dadurch kann in Drehrichtung kein Schlupf auftreten.
Die Anwendung des erfindungsgemäßen Knopfes empfiehlt sich beispielsweise in Rundfunkempfängern, die mit einer automatischen Scharfabstimmung ausgerüstet sind. Bei solchen Geräten ist die Abschaltung der automatischen Scharfabstimmung während des Abstimmens von Hand erforderlich, da der Oszillator bei vorheriger Abstimmung auf einen stärkeren Sender trotz Weiterdrehens des Abstimmknopfes von der automatischen Scharfabstimmung festgehalten werden kann, so daß der vorher eingestellte Sender wegen der verhältnismäßig geringen Vorkreisselektion auch an einer anderen Stelle der Skala noch empfangen wird.
Eine weitere Anwendungsmöglichkeit besteht beim Fernsehempfänger, wenn z. B. die Bildröhre auch als Abstimmanzeigeröhre verwendet wird. In diesem Fall kann der erfindungsgemäße Knopf auf der Drehachse für die Feineinstellung vorgesehen werden, so daß bei seiner Bedienung die Bildröhre als Abstimmanzeigeröhre geschaltet wird.
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel. Es kann z. B. für bestimmte Anwendungszwecke statt eines Arbeitskontaktes ein Umschaltkontakt gefordert werden. Dann muß die Konstruktion jedoch so abgewandelt werden, daß bei Berührung stets alle Segmente gleichzeitig in den Knopf zurückweichen. Weiterhin sei erwähnt, daß der Knopf nicht wie im dargestellten Ausführungsbeispiel mit durchgehender Mittelbohrung ausgebildet sein muß, so daß vor dem Knopf noch ein weiterer, kleinerer Knopf angebracht werden kann, sondern die vordere Fläche des Knopfes kann auch geschlossen
5 sein.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Drehknopf mit Schalter, der zwangläufig bei der zur Drehung des Knopfes erforderlichen Berührung in Funktion tritt, insbesondere für den Abstimmknopf von Rundfunkempfängern zum Abschalten einer automatischen Scharfabstimmung, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mantelfläche (1) des Knopfes wenigstens drei Ausnehmungen mit in den Knopf hineinragenden, durch Federn (5) radial nach außen gegen einen Anschlag strebenden Segmenten (2, 3, 4), welche teilweise oder sämtlich beim Anfassen des Knopfes entgegen der Federkraft radial in den Knopf zurückweichen und einen Kontakt (12, 13) schließen, vorgesehen sind.
2. Drehknopf mit Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (2, 3, 4) über die Mantelfläche (1) des Knopfes um den Betrag des Schaltweges vorstehen.
3. Drehknopf mit Schalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die überstehenden Teile der Segmente (2, 3, 4) aus dem gleichen Material wie der Knopf bestehen und die in den Knopf hineinragenden Teile aus Metall hergestellt sind und den einen Kontakt (13) des Schalters bilden.
4. Drehknopf mit Schalter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (2, Z, 4) nach Art eines Waagebalkens in ihrer Mitte auf der Druckfeder (5) derart gelagert sind, daß je nach dem Berührungspunkt auf dem Segment (2j 3j 4) die linke oder die rechte .Kontaktspitze (13) oder beide; Kontaktspitzen der aus Metall bestehenden Segmentteile den Kontakt (12, 13) schließen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 731 008, 907 196;
Funk, 1936, Heft 5, S. 137 bis 140.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 570/120 8.60
DET14242A 1957-10-05 1957-10-05 Drehknopf mit Schalter Pending DE1086959B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET14242A DE1086959B (de) 1957-10-05 1957-10-05 Drehknopf mit Schalter

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET14242A DE1086959B (de) 1957-10-05 1957-10-05 Drehknopf mit Schalter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1086959B true DE1086959B (de) 1960-08-11

Family

ID=7547584

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DET14242A Pending DE1086959B (de) 1957-10-05 1957-10-05 Drehknopf mit Schalter

Country Status (1)

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DE (1) DE1086959B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29600631U1 (de) * 1996-01-16 1996-03-14 Loewe Opta GmbH, 96317 Kronach Drehsteller

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE731008C (de) * 1939-02-09 1943-01-30 Blaupunkt Werke Gmbh Tastenstreifen fuer druckknopfgesteuerte Rundfunkempfangsgeraete
DE907196C (de) * 1951-07-20 1954-03-22 Boehringer Gmbh Geb Vorwaehlerschalter, insbesondere fuer Werkzeugmaschinen

Patent Citations (2)

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DE731008C (de) * 1939-02-09 1943-01-30 Blaupunkt Werke Gmbh Tastenstreifen fuer druckknopfgesteuerte Rundfunkempfangsgeraete
DE907196C (de) * 1951-07-20 1954-03-22 Boehringer Gmbh Geb Vorwaehlerschalter, insbesondere fuer Werkzeugmaschinen

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