DE1086762B - Senderschaltung mit Mitteln zur Frequenzmodulation und mit schwach gedaempftem Antennenkreis - Google Patents
Senderschaltung mit Mitteln zur Frequenzmodulation und mit schwach gedaempftem AntennenkreisInfo
- Publication number
- DE1086762B DE1086762B DET14381A DET0014381A DE1086762B DE 1086762 B DE1086762 B DE 1086762B DE T14381 A DET14381 A DE T14381A DE T0014381 A DET0014381 A DE T0014381A DE 1086762 B DE1086762 B DE 1086762B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- frequency
- circuit
- antenna circuit
- antenna
- transmitter
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 claims description 10
- 230000002238 attenuated effect Effects 0.000 claims description 6
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 claims description 3
- 230000005294 ferromagnetic effect Effects 0.000 claims description 3
- 230000009471 action Effects 0.000 claims description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 9
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 8
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 8
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 8
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 8
- 238000000034 method Methods 0.000 description 4
- 230000008569 process Effects 0.000 description 3
- 230000008859 change Effects 0.000 description 2
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 2
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 description 2
- 230000033764 rhythmic process Effects 0.000 description 2
- 238000005070 sampling Methods 0.000 description 2
- 230000001052 transient effect Effects 0.000 description 2
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical group [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 241000582786 Monoplex Species 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 239000013078 crystal Substances 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 230000005291 magnetic effect Effects 0.000 description 1
- 230000010363 phase shift Effects 0.000 description 1
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 1
- 230000002123 temporal effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03C—MODULATION
- H03C3/00—Angle modulation
- H03C3/02—Details
- H03C3/08—Modifications of modulator to linearise modulation, e.g. by feedback, and clearly applicable to more than one type of modulator
Landscapes
- Transmitters (AREA)
Description
DEUTSCHES
In S ender anordnungen mit schwach gedämpftem Antennenkreis, bei welchen also im Antennenkreis eine
im Verhältnis zur abgestrahlten Leistung hohe Blindleistung schwingt, ergeben sich Schwierigkeiten bei der
Modulation mit dem zu übertragenden Signal. Die große Speicherwirkung des Kreises erschwert schnelle
Änderungen der Schwingungsamplitude, denn zur Vergrößerung dieser Amplitude muß dem Kreis nicht
nur die während der Hochtastzeit abgestrahlte Energie, sondern auch die zu speichernde schwingende Leistung
als elektrische Arbeit zugeführt werden, während diese gespeicherte Arbeit während der Austastzeit nachklingt
und so bei Telegraphiesendern zu Zeichenzerrungen, bei sprachmodulierten Sendern zu einer Beschneidung
des übertragbaren Frequenzbandes führt. Man ist *5 infolgedessen bestrebt, die Dämpfung des Antennenkreises
möglichst weit zu erhöhen. Dies kann durch' Einschalten Ohmscher Widerstände geschehen, wodurch
jedoch der Wirkungsgrad der Antenne, also das Verhältnis der abgestrahlten Leistung zur vom Sender
zügeführten Leistung, wesentlich herabgesetzt. wird. Man kann jedoch auch durch eine geeignete Kopplungsschaltung zwischen Antennenkreis und Senderendstufe
den Innenwiderstand der Senderendröhren im Antennenkreis in geeigneter Weise wirksam machen und
hierdurch das gewünschte schnellere An- und Abklingen erreichen. Dies bedeutet jedoch eine höhere Belastung
für die Röhre, da diese während der Zeit der Hochtastung der Schwingung im Antennenkreis wesentliche
Mehrleistung liefern muß und diese Leistung während der Zeit der Herabsetzung der Schwingungsamplitude teilweise wieder zurücknimmt und in Anodenverlustleistung
umsetzt. Die Tastgeschwindigkeit von A1 -getasteten Telegraphiesendern und die Modulationsfähigkeit von sprachmodulierten Telephoniesendern
wird auf diese Weise wesentlich verbessert, ohne daß der Dauerstrichwirkungsgrad der Antenne dadurch
herabgesetzt wird.
Bekannt ist ferner, die geschilderte Wirkung noch dadurch zu steigern, daß die Hochfrequenz-Endstufe *o
mit Spannungsgegenkopplung betrieben wird, durch welche ihr Innenwiderstand herabgesetzt und die erwähnte
Wirkung unterstützt wird. Bekannt ist es auch, eine Amplitudenmodulation dadurch zu bewirken, daß
bei loser Ankopplung des Senderausgangskreises an den Antennenkreis in dem letzteren ein Nebenschluß
zur Kopplungsspule im Takte der Modulation geändert wird. In ähnlicher Weise werden bei einer bekannten,
Schaltung für Frequenzumtastung dem Antennenkreis über getrennte induktive Kopplungen zwei Schwingungen
verschiedener Frequenz zugeführt. Jeweils eine davon wird durch einen induktiven, der zugehörigen
Antennenkopplungsspule parallel liegenden Nebenschluß unwirksam gemacht, indem die Nebenschluß-Sendersdialtung
mit Mitteln zur Frequenzmodulation
und mit schwach gedämpftem ■■
Antennenkreis
und mit schwach gedämpftem ■■
Antennenkreis
Anmelder:
Telefunken G.m.b.H., ;
Berlin NW 87, Sickingenstr. 71
Berlin NW 87, Sickingenstr. 71
Dr.-Ing. Alfred Ruhrcnann, Berlin-Teinpelhöf,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
induktivitäten durch Änderung der Vormagnetisierung ihrer Eisenkerne im Takte der Tastung gegenläufig geändert
werden.
Während bei Amplitudenmodulation bzw. Amplitudentastung
trotz schwach gedämpfter Antennenkreise' durch eine der angegebenen Möglichkeiten relativ befriedigende
Lösungen erreichbar sind, bringen diese keine wesentliche Erleichterung bei Frequenzmodu-,
lationbzw. Frequenzumtastung. Bei Frequenzumtastung ist die (Dauerstrich-)Betriebsfrequenz des" Senders
während des Pausenschritts um einen bestimmten Betrag nach der einen Seite ,und während des Zeichenschritts um den gleichen Betrag nach der anderen Seite
von der Resonanzfrequenz der Antenne verschoben, so
daß unvermeidlich Blmdkoniponenten in der Hochfrequenz-Endstüfe wirksam werden, welche den Wirkungsgrad derselben wesentlich reduzieren. Auch hier
ist es möglich, durch Kompensationsschaltungen (Breitbandanpassung; Bandpaßschaltungen) die Wirkung
zu verbessern, doch läßt sich der Bereich nach einem allgemeinen Grundsatz der Siebschaltungstheorie
nicht wesentlich über den Frequenzbereich hinaus aus-
009 570/288
dehnen, bei welchem ohne diese Mittel eine Phasenverschiebung von etwa 45° nach beiden Seiten auftritt.
Die so erreichbaren Frequenzbereiche sind trotz großen Aufwandes bei Langwellensendern, also Sendern mit
Betriebswellen über z.B. 1000 m Länge, noch zu klein, so daß die Schwierigkeiten mittels dieser Verfahren
noch nicht als behoben gelten können.
In einer bekannten Anordnung (Electronics, 1954, Heft 12, S. 148 bis 151) wird Abhilfe durch einen verhältnismäßig
großen Aufwand an zusätzlichen Schaltungsteilen versucht. In den Antennenkreis wird eine
Spule mit ferromagnetischem Kern eingeschaltet, welcher über eine besondere Wicklung mittels eines dem
Verlauf der Tastzeichen entsprechend geänderten Gleichstroms vormagnetisiert wird. Dadurch wird die
Induktivität der Spule variiert und die Resonanzfrequenz des Antennenkreises jeweils wenigstens näherungsweise
mit der Momentanfrequenz der vom Sender gelieferten Schwingung in Übereinstimmung gebracht.
Durch eine solche dem Tastzeichen entsprechende Nachstimmung des Antennenkreises läßt sich die erreichbare
Tastgeschwindigkeit wesentlich vergrößern und der S ender wirkungsgrad steigern. Außer dem erhöhten
Schaltungsaufwand für die beiden in Gleichlauf zu betreibenden Frequenzänderungsvorgänge treten
hierbei auch Schwierigkeiten funktioneller Art auf. Es ist nämlich nicht ohne weiteres möglich, den exakten
Gleichlauf zwischen der S ender frequenz und der Abstimmfrequenz des Antennenkreises herzustellen, weil
die für beide Funktionen anzuwendenden Mittel grundsätzlich voneinander verschieden sind — schon hinsichtlich
ihrer Größe — und entsprechend verschiedene Wirkungskennlinien aufweisen. Bei Gleichlauffehlern,
also bei Abweichungen der Resonanzfrequenz des Antennenkreises von der Senderfrequenz, die hierbei
unvermeidlich sind, treten überaus störende Phasenänderungen und Einschwingvorgänge auf, welche die Wirkungsweise
unsicher und die Verhältnisse sehr unübersichtlich gestalten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Senderschaltung zu schaffen, welche in ihrem Aufbau
einfach und übersichtlich und von den erwähnten Mängeln der bekannten Schaltung frei ist. In einer Senderschaltung
mit Mitteln zur Frequenzmodulation und mit schwach gedämpftem Antennenkreis, beispielsweise in
einer Langwellen-Senderschaltung, ist erfindungsgemäß der Antennenkreis selbst oder die mit dem Antennenkreis
fest gekoppelte Endröhrenstufe dergestalt in die zur Schwingungserzeugung vorgesehene Rückkopplungsschleife
einbezogen, daß der Antennenkreis infolge seines im Verhältnis zu den Blindleistungsverhältnissen
aller übrigen in die Rückkopplungsschleife einbezogenen Schwingungskreise hohen Blindleistungsverhältnisses die sich erregende Frequenz zu einem
wesentlichen Teil mitbestimmt, und die Mittel zur Frequenzmodulation sind als resonanzbestimmende
Teile am oder im Antennenkreis ausgebildet.
Eine nach der Erfindung ausgebildete Senderschaltung ist wesentlich einfacher im Aufbau als die erwähnte
bekannte Senderanordnung mit Frequenzmodulation, weil es nur noch erforderlich ist, die Resonanzfrequenz
des Antennenkreises im Rhythmus der zu übertragenden Signale zu verändern. Die ausgestrahlte
Frequenz entspricht dann in jedem Augenblick dieser Resonanzfrequenz. Der Sender arbeitet also
immer mit einem auf Resonanz mit der sich erregenden Schwingung abgestimmten Antennenkreis, d.h.,
sein Belastungswiderstand hat stets den Charakter eines Ohtnschen Widerstandes. Der Wirkungsgrad des
Senders ist infolgedessen immer gleich gut und hoch, und störende Einschwingvorgänge wie bei der bekannten
Senderanordnung treten nicht auf.
Die Änderung der Resonanzfrequenz des Antennenkreises kann wie bei der bekannten Anordnung durch
eine Spulenanordnung steuerbarer Induktivität (mit ferromagnetischem Kern) erfolgen, oder sie kann auch
dadurch bewirkt werden, daß in den Antennenkreis eine Kondensatoranordriimg mit elektrisch veränderbarer
Kapazität, z. B. mit ferroelektrischem Dielektrikum, eingeschaltet wird, deren Kapazität mittels
einer dem Zeichenverlauf folgenden Spannung geändert wird.
Da bei der erfindungsgemäß ausgeführten Senderschaltung der Antennenkreis im wesentlichen allein
frequenzbestimmend ist, wirken sich alle unerwünschten Einflüsse frequenzändernd aus. Solche unerwünschten
Frequenzänderungen können beispielsweise durch Schwankungen der Antennenleiter im Wind, durch
Eisbildung auf den Leitern und ähnliche unvermeidliche Einflüsse verursacht werden. Es ist deshalb vorteilhaft,
zur Stabilisierung der mittleren Betriebsfrequenz eine Einrichtung zur Frequenzregelung vorzusehen.
Diese läßt sich leicht mit der erfindungsgemäßen Anordnung kombinieren. Erforderlich ist eine
Anordnung, welche eine mit der erzeugten Frequenz veränderliche elektrische Regelgröße, vorzugsweise
eine Regelspannung, abgibt, die zusammen mit der der Signalschwingung entsprechenden elektrischen Größe
auf den die Resonanzfrequenz des Antennenkreises steuernden Teil der Anordnung zur Wirkung gebracht
wird. Derartige Anordnungen sind grundsätzlich bekannt
(Frequenz- oder Phasendiskriminatoren mit oder ohne Quarze, mit oder ohne vorherige Frequenzumsetzung,
mit oder ohne Vergleichs-[Normal-] Frequenz). Bei F3-Modulation, also sprachmodulierter
Frequenzmodulation, lassen sich, wie bei UKW-FM-S endern üblich, Anordnungen anwenden, weiche
integrierend wirken und nur auf die mittlere Frequenz (zeitlicher linearer Mittelwert) reagieren und diesen
Wert konstant halten. Bei getasteten Sendern (F 1-Monoplex- bzw. Duoplex-Betrieb) lassen sich für jede
einzelne Frequenz oder für einzelne derselben ähnliche Schaltungen verwenden, die z. B. mit den ankommenden
Tastzeichen umgeschaltet werden und somit jeweils dann wirksam sind, -wenn die betreffende Frequenz
ausgestrahlt werden soll. Die geschilderten Anordnungen können schnell arbeiten, also mit rein elektrischen
Mitteln, um schnelle Schwankungen der Mittenfrequenz auszugleichen, z.B. solche, die durch Windbeeinflussung
verursacht sind, oder sie können langsam, d. h. mittels motorischer Verstellung frequenzbestimmender
Bauteile, arbeiten und auf diese Weise langsame Veränderungen ausgleichen, z.B. solche, die durch
die Vereisung der Antennenleiter gegeben sind.
Die Erfindung sei an Hand der beiden Schaltbilder erläutert.
Fig. 1 zeigt eine einfache eigenerregte Röhrenschaltung
mit frequenzbestimmendem Antennenkreis und zugehöriger Regelschaltung zur Konstantregelung der
beiden Frequenzen bei Frequenzumtastbetrieb;
Fig. 2 zeigt eine über mehrere Stufen rückgekoppelte eigenerregte Röhrenschaltung ohne zusätzliche Regelgeräte.
In Fig. 1 ist 1 eine Senderöhre, welche in an sich bekannter Weise mittels ihres Anodenkreises 2 mit dem
schwach, gedämpften Antennenkreis 3 und 4 verbunden ist. Die Antennenspule 3 bewirkt im wesentlichen die
Abstimmung der Kapazität der Antenne 4 und liegt in Reihe mit den beiden Wicklungen 6 und 7 einer mittels
der Wicklung 8 in ihrem Induktivitätswert ferro-
magnetisch beeinflußbaren Spulenanordnung 5. Der Anodenkreis 2 ist mit der Antennenspule 3 so fest gekoppelt
und so dimensioniert, daß die Blindleistung im Anodenkreis 2 klein ist gegen die des Antennenkreises,
so daß der Antennenkreis allein frequenzbestimmend ist. Zur Umtastung der Frequenz der Senderanordnung
dient die Taste 9, bei deren Betätigung aus der Gleichstromquelle 10 ein mittels des Potentiometerwiderstandes
11 einstellbarer Strom fließt. Die am Potentiometer 11 abgegriffene Spannung liegt mit einer weiteren
am Potentiometer 13 mittels des Schleifers 14 abgegriffenen aus der Stromquelle 12 gelieferten Spannung
in Reihe am Eingang des (Gleichstrom-) Verstärkers 15, welcher die Magnetisierungswicklung 8 auf
der Spulenanordnung 5 speist. Am Eingang des Gleich-Stromverstärkers 15 liegt auf diese Weise die von der
Taste gegebene Zeichenspannung und die am Potentiometerwiderstand 13 abgenommene, die Ruhefrequenz
des Senders bestimmende Vorspannung, deren Größe nur durch die Einstellung des Schleifers 14 dieses
Potentiometers mittels der Regeleinrichtung beeinflußt wird. Zur Frequenzregelung sind zwei Diskriminatoranordnungen
gleicher Bauart vorgesehen, welche an den Antennenkreis mit Hilfe der Koppelspule 16 angekoppelt
sind. Diese Spule 16 speist die Eingangsspule 17 und 18 der beiden Frequenzdiskriminatoren. Die Sekundärkreise
der Diskriminatoren mit den Spulen 19 und 20 und den Kondensatoren 21 und 22 bzw. 23 und 24
sind jeweils auf die Zeichen- und die Pausenfrequenz abgestimmt. Die Gleichrichteranordnungen 25 und 26
richten die an den Klemmen des Sekundärkreises entstehenden Spannungen gleich. Diese Spannungen sind
jeweils untereinander gleich, wenn die Frequenz des Senders mit der Eigenfrequenz des Sekundärkreises
des Diskriminators übereinstimmt, so daß an den Ausgangen 27 und 28 der Diskriminatorschaltungen keine
Regelspannungen entstehen. Bei Abweichungen von den beiden Sollwerten nach der einen oder anderen Richtung
treten jedoch positive oder negative Spannungen auf. Parallel zum Potentiometer 11 des Tastkreises
liegt die Wicklung des Relais 29, welches den Zweck hat, die Regeleinrichtung entsprechend dem Zeichenverlauf
auf die eine oder die andere der beiden Diskriminatorschaltungen umzuschalten. In der gezeichneten
Stellung ist die Taste geöffnet, die Wicklung des Relais 29 stromlos und der Ruhekontakt 30 a des Relais
29 geschlossen. Die Wicklung des polarisierten Relais 31 ist über den Ruhekontakt 30 α an den Ausgang der
Diskriminatorschaltung geschaltet, welche der Pausenfrequenz des Senders zugeordnet ist. Weicht diese
Pausenfrequenz von der durch die Diskriminatorschaltung festgelegten Sollfrequenz ab, so tritt am Ausgang
28 der Diskriminatorschaltung eine Regelspannung auf, welche das polarisierte Relais 31 betätigt und den
Kontakt 32 in die Stellung α oder b bringt, wodurch der Motor 33 auf Rechtslauf oder Linkslauf geschaltet
wird und über die mittels des Magneten 40 umsteuerbare magnetische Kupplung 39 den Schleifer 14 des
Potentiometers 13 in dem Sinne verstellt, daß die Abweichung der Senderfrequenz von der Sollfrequenz des
Diskriminators verringert wird. Wird die Taste 9 geschlossen, so zieht das Relais 29 an und schaltet das
polarisierte Relais 31 auf den Ausgang 27 der der Zeichenfrequenz entsprechenden Diskriminatorschaltung,
so daß jetzt der Vergleich der S ender frequenz 6S
mit der durch die zweite Diskriminatorschaltung festgelegten Sollfrequenz erfolgt. Der Motor 33 arbeitet in
diesem Fall über die nun umgeschaltete Kupplung 39 auf den Schleifer des Potentiometers 11. Die Kupplung
39 wird mittels ihres S teuer magneten 40, dessen Wicklung an die Enden des Widerstandes 11 angeschlossen
ist, im gleichen Rhythmus umgeschaltet wie das Relais 29.
In Fig. 2 ist eine mehrstufige Senderschaltung dargestellt.
1 und 1' sind die Endröhren des Senders, deren Anodenkreis 2 fest mit dem Antennenkreis, der aus der
Antenne 4, der Antennenabstimmspule 3 und der elektrisch beeinflußbaren Spule 5 besteht, gekoppelt ist.
Aus dem Antennenkreis wird mittels der Koppelspule eine rückkoppelnde Spannung abgenommen, welche
über die Leitung 36 dem Eingang des Vorverstärkers zugeführt wird und verstärkt am Gitter der Endstufenröhren
wirksam wird. Auch hier läßt sich die Bemessung sehr leicht so vornehmen, daß die im Antennenkreis
3, 4, 5 schwingende Blindleistung groß ist gegen die des Anodenkreises 2, so daß der Antennenkreis
allein frequenzbestimmend ist. Die Phasenverhältnisse im Rückkopplungskreis sind bei Langwellensendern
leicht zu übersehen und machen keine Schwierigkeiten. Gegebenenfalls sind Kompensationsmöglichkeiten in großem Umfang anwendbar.
Claims (5)
- Patentanspruchε-1. Senderschaltung mit Mitteln zur Frequenzmodulation und mit schwach gedämpftem Antennenkreis, beispielsweise Langwellen-Senderschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß der Antennenkreis selbst oder die mit dem Antennenkreis fest gekoppelte Endröhrenstufe dergestalt in die zur Schwingungserzeugung vorgesehene Rückkopplungsschleife einbezogen ist, daß der Antennenkreis infolge seines im Verhältnis zu den Blindleistungsverhältnissen aller übrigen in die Rückkopplungsschileif e einbezogenen Schwingungskreise hohen Blindleistungsverhältnisses die sich erregende Frequenz zu einem wesentlichen Teil mitbestimmt, und daß die Mittel zur Frequenzmodulation als resonanzfrequenzbestimmende Teile am oder im Antennenkreis ausgebildet sind.
- 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Antennenkreis, vorzugsweise in Reihe mit der Induktivität (3) oder parallel zu einem Teil desselben, eine Spulenanordnung (5) veränderbarer Induktivität mit einem ferromagnetischen Kern vorgesehen ist, dessen Vormagnetisierung durch einen mit dem Zeichenverlauf veränderlichen Strom geändert wird.
- 3. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Antennenkreis, vorzugsweise in Reihe mit der Induktivität oder parallel zu einem Teil derselben, eine Kondensatoranordnung veränderbarer Kapazität mit ferroelektrischem Dielektrikum vorgesehen ist, deren Kapazitätswert durch eine mit dem Zeichenverlauf veränderliche Spannung geändert wird.
- 4. Schaltung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung zur Frequenzregelung vorgesehen ist, welche eine mit der erzeugten Frequenz oder mit deren zeitlichem Mittelwert veränderliche elektrische Regelgröße, vorzugsweise Regelspannung, abgibt, die zusammen mit der der Signalschwingung entsprechenden elektrischen Größe auf einen der resonanzfrequenzbestimmenden Teile des Antennenkreises zur Einwirkung gebracht ist.
- 5. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei frequenzgetasteten Sendern die Zeichenfrequenz oder die Pausen-frequenz für sich, oder beide Frequenzen mit zugeordneten Frequenznormälen (z. B. Diskriminatoren) verglichen werden und daß die entstehenden elektrischen Regelgrößen über einen oder mehrere Motoren Stellglieder in einer solchen Richtung in Bewegung setzen, daß unerwünschteFrequenzabweichungen von den Sollwerten aus-. geglichen werden.In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 196 062; USA-Patentschrift Nr. 1 648 711.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen©009 570/288 8.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET14381A DE1086762B (de) | 1957-11-08 | 1957-11-08 | Senderschaltung mit Mitteln zur Frequenzmodulation und mit schwach gedaempftem Antennenkreis |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET14381A DE1086762B (de) | 1957-11-08 | 1957-11-08 | Senderschaltung mit Mitteln zur Frequenzmodulation und mit schwach gedaempftem Antennenkreis |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1086762B true DE1086762B (de) | 1960-08-11 |
Family
ID=7547626
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET14381A Pending DE1086762B (de) | 1957-11-08 | 1957-11-08 | Senderschaltung mit Mitteln zur Frequenzmodulation und mit schwach gedaempftem Antennenkreis |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1086762B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB196062A (en) * | 1921-08-29 | 1923-04-12 | Gen Electric | Improvements in and relating to high frequency signalling systems |
| US1648711A (en) * | 1921-09-17 | 1927-11-08 | High-frequency-signaling system |
-
1957
- 1957-11-08 DE DET14381A patent/DE1086762B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB196062A (en) * | 1921-08-29 | 1923-04-12 | Gen Electric | Improvements in and relating to high frequency signalling systems |
| US1648711A (en) * | 1921-09-17 | 1927-11-08 | High-frequency-signaling system |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE515621C (de) | Demodulationsschaltung zum Empfang frequenzmodulierter Wellen | |
| DE2165881A1 (de) | Linearer, doppelt abgeglichener Diodenmischer | |
| EP0524947B1 (de) | Schaltungsanordnung für den tankkreis einer mit frequenzumtastung betriebenen hochfrequenz-senderendstufe | |
| DE1086762B (de) | Senderschaltung mit Mitteln zur Frequenzmodulation und mit schwach gedaempftem Antennenkreis | |
| DE971592C (de) | Automatische Abstimmeinrichtung fuer Rundfunkempfaenger | |
| DE709680C (de) | Einrichtung zur Fernabstimmung von Empfaengern mittels Motor | |
| DE1011478B (de) | UEberlagerungsempfangsschaltung fuer Ultrakurzwellen | |
| DE689863C (de) | Hochfrequenz-Kopplungseinrichtung | |
| DE944198C (de) | UEberlagerungsempfaenger mit Grobabstimmung des Oszillators durch einen Drehkondensator und mit selbsttaetiger Scharfabstimmung | |
| DE576863C (de) | UEberlagerungs-Empfaenger mit Fernbedienung | |
| DE723507C (de) | UEberlagerungsempfangsschaltung mit Gegenkopplung | |
| DE398213C (de) | Parallelschaltung von Roehrensendern fuer die Zwecke der Telegraphie und Telephonie | |
| DE719952C (de) | Empfaenger mit Motorabstimmung aus der Naehe oder Ferne und mit Bandbreiteregelung | |
| DE2041631C (de) | Einrichtung zum Anhalten der me chanisch angetriebenen Sendersuchein richtung in einem Überlagerungsempfänger | |
| DE715017C (de) | Anordnung zur selbsttaetigen Einregulierung der Frequenz eines Oszillators auf die Frequenz eines zweiten Oszillators | |
| DE754303C (de) | UEberlagerungsempfaenger zum Empfang modulierter Traegerschwingungen | |
| DE2220749B2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Anpassung einer Last, insbesondere einer Antenne, an eine vorgegebene Quellenimpedanz | |
| DE957765C (de) | Schaltung zur selbsttätigen Abstimmung eines Empfangers fur Hochfrequenzschwingungen | |
| DE391229C (de) | Differenzkreisschaltung | |
| DE1512422C (de) | Getastete Farbsynchronsignal-Verstärkerschaltung | |
| DE953979C (de) | Schaltungsanordnung zur Erzeugung frequenzmodulierter Telegrafiesignale fuer F l-Pelegrafie | |
| DE669304C (de) | Schaltung zur UEbertragung modulierter Hochfrequenzschwingungen mit Hilfe gekoppelter Schwingungskreise | |
| DE1466370C (de) | Verfahren zur selbsttätigen Abstimmung eines Resonanzkreises und Anordnungen zur Durchfuhrung des Verfahrens | |
| DE418508C (de) | Einrichtung zum Wechselverkehr mit ungedaempften Schwingungen | |
| AT237036B (de) | Frequenzmodulator |