DE1086499B - Kette aus Kunststoff - Google Patents
Kette aus KunststoffInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16G13/00—Chains
- F16G13/12—Hauling- or hoisting-chains so called ornamental chains
- F16G13/14—Hauling- or hoisting-chains so called ornamental chains built up from readily-separable links
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B29C70/00—Shaping composites, i.e. plastics material comprising reinforcements, fillers or preformed parts, e.g. inserts
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Description
- Kette aus Kunststoff Zusatz zur Zusatzpatentanmelduug K 33111 XII/47d (Auslegesdirift 1 045 744) Gegenstand der Zusatzpatentanmeldung K 33111 XII/47 d (deutsche Auslegeschrift 1 045 744) ist eine Kette aus Kunststoff, deren Glieder aus ringförmig aufgewundenen Fasern, insbesondere Glasfasern, bestehen, die durch erhärteten Kunststoff miteinander verbunden sind. Die Glieder einer derartigen Kette werden nach der Erfindung der Zusatzpatentanmeldung K 33111 XII/47d (deutsche Auslegeschrift 1 045 744) mit einem an sich bekannten, aus Kunststoff bestehenden, von Fasern freien Mantel versehen, der den aus Kunststoff und Fasern bestehenden Kern mindestens an allen den Gliedstellen umgibt, an denen das Kettenglied mit den benachbarten Gliedern in Reibungsberührung kommt. Dieser Mantel schützt den Kern vor der gefährlichen Einwirkung schleifender Beanspruchung und verhindert, daß die Fasern freigelegt werden.
- Gemäß der Erfindung wird das Vorhandensein des Kunststoffmantels zu dem weiteren Zweck nutzbar gemacht, die Kette selbstleuchtend zu machen. Dies geschieht dadurch, daß dem Mantel ein lumineszierender oder fluoreszierender Leuchtstoff beigegeben wird. Demgemäß soll eine selbstleuchtende Kette im vorstehenden Sinne sowohl eine solche sein, die ohne oder jedenfalls ohne dauernde Strahlungsanregung von außen Lichtstrahlen aussendet, als auch eine solche, die bei Bestrahlung von außen, sei es durch unsichtbare, sei es durch sichtbare, mehr oder weniger starke Strahlung Lichtstrahlen im sichtbaren Wellenbereich aussendet.
- Im Gegensatz zu einem Körper, der lediglich mit einem Anstrich aus Leuchtfarbe versehen ist, hat die Kette nach der Erfindung die Eigenschaft, auch bei Abrieb selbstleuchtend zu bleiben, da der Leuchtstoff nicht nur an der Oberfläche liegt, sondern sich auf eine Tiefe erstreckt, die gleich der Dicke des Mantels ist.
- Ketten nach der Erfindung sind vorzüglich geeignet, im Straßenverkehr Absperrungen bei Nacht deutlich sichtbar zu machen. Sie beseitigen die Gefahren, die entstehen, wenn aufgestellte Laternen durch Regen oder Sturm erlöschen.
- Bei der Wahl der Farbe, mit der Ketten nach der Erfindung leuchten, hat man freie Hand. Insbesondere kann man den Mänteln einzelner Glieder oder Gliedergruppen einen Leuchtstoff einer Farbe beigeben, die sich von der Farbe benachbarter Glieder oder Gliedergruppen unterscheidet.
- Die Zeichnung veranschaulicht im Schnitt durch zwei miteinander verkettete Glieder ein Ausführungsbeispiel. Für die meisten praktisch in Betracht kommenden Ketten ist der in der Zeichnung gewählte Maßstab eine beträchtliche Vergrößerung.
- Jedes der beiden Kettenglieder, von denen das linke im Längsschnitt und das rechte im Querschnitt erscheint, besteht aus einem Kern 1 aus umlaufenden Glasfasern mit einem die Glasfasern bindenden, erhärteten Kunststoff. In der Zeichnung sind die Fasern durch parallel zur Außenfläche umlaufende Linien und der Kunststoff durch gewöhnliche Schraffur angedeutet. Der Kern wird von einem Mantel 2 umgeben, der keinerlei Faser enthält, vielmehr aus einem Kunststoff besteht, dem Leuchtstoff beigegeben ist. In der Zeichnung ist der Kunststoff des Mantels 2 durch gewöhnliche Schraffur 3 angedeutet, während Punkte 4 und kleine Kreise 5 den beigemengten Leuchtstoff andeuten sollen, der in den beiden Gliedern von verschiedener Färbung sein möge.
- Ketten nach der Erfindung können dadurch hergestellt werden, daß die Fasern in eine am Umfang geschlitzte Ringform gewickelt werden, die eine der Gestalt des Kettengliedes entsprechenden Hohlraum umschließt und mit dem zuvor hergestellten Kettenglied im Eingriff steht. Dabei kann, wie in der Zusatzpatentanmeldung K 33111 XII/47d (deutsche Auslegeschrift 1045 744) angegeben, die Form aus einem Kunststoff bestehen, der an dem die Fasern bindenden Kunststoff haftet und nach Fertigstellung der Wicklung und Erhärtung auf dem Formling belassen wird.
- Die Form bildet damit zugleich den Mantel. Für den Zweck der Erfindung ist es dann nur nötig, dem Kunststoff, aus dem die Form gefertigt wird, den Leuchtstoff in der nötigen Menge beizugeben. Bei der Herstellung der Kette wird dann, wenn die Strahlung der einzelnen Glieder oder Gliedergruppen in der Farbe wechseln soll, lediglich darauf geachtet, daß man abwechselnd verschieden präparierte Formen wählt.
Claims (2)
- PATENTANSPROCHE: 1. Kette aus Kunststoff, deren Glieder aus ringförmig gewundenen Fasern, insbesondere Glasfasern, bestehen, die durch erhärteten Kunststoff miteinander verbunden und von einem aus Kunststoff bestehenden, von Fasern freien Mantel umhüllt sind, nach Zusatzpatentanmeldung K 33111 XIT/47d (deutsche Auslegeschrift 1 045 744), dadurch gekcnnzeidinet, daß der Mantel (2) einen lumineszierenden oder fluoreszierenden Leuchtstoff (4, 5) enthält.
- 2. Kette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne Glieder oder Gliedergruppen einen Leuchtstoff anderer Farbe enthalten als ihnen benachbarte Glieder oder Gliedergruppen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK37983A DE1086499B (de) | 1957-10-09 | 1959-06-15 | Kette aus Kunststoff |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK33111A DE1045744B (de) | 1956-11-05 | 1957-10-09 | Kette aus Kunststoff |
| DEK37983A DE1086499B (de) | 1957-10-09 | 1959-06-15 | Kette aus Kunststoff |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1086499B true DE1086499B (de) | 1960-08-04 |
Family
ID=7221216
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK37983A Pending DE1086499B (de) | 1957-10-09 | 1959-06-15 | Kette aus Kunststoff |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1086499B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1210634B (de) | 1962-07-02 | 1966-02-10 | Wilhelm Kimmel K G Kunstharzer | Kettenglied aus Kunststoff fuer Gliederketten |
| EP1300604A3 (de) * | 2001-10-04 | 2004-01-28 | Yutaka Hara | Rundgliederkette |
-
1959
- 1959-06-15 DE DEK37983A patent/DE1086499B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1210634B (de) | 1962-07-02 | 1966-02-10 | Wilhelm Kimmel K G Kunstharzer | Kettenglied aus Kunststoff fuer Gliederketten |
| EP1300604A3 (de) * | 2001-10-04 | 2004-01-28 | Yutaka Hara | Rundgliederkette |
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