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DE1086481B - Vorrichtung an Echographen fuer Fischereifahrzeuge - Google Patents

Vorrichtung an Echographen fuer Fischereifahrzeuge

Info

Publication number
DE1086481B
DE1086481B DEA31807A DEA0031807A DE1086481B DE 1086481 B DE1086481 B DE 1086481B DE A31807 A DEA31807 A DE A31807A DE A0031807 A DEA0031807 A DE A0031807A DE 1086481 B DE1086481 B DE 1086481B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ship
depth
network
stylus
net
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA31807A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Willy Kunze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Atlas Werke AG
Original Assignee
Atlas Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Atlas Werke AG filed Critical Atlas Werke AG
Priority to DEA31807A priority Critical patent/DE1086481B/de
Priority to FR824014A priority patent/FR1271992A/fr
Priority to GB1310060A priority patent/GB892690A/en
Publication of DE1086481B publication Critical patent/DE1086481B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K79/00Methods or means of catching fish in bulk not provided for in groups A01K69/00 - A01K77/00, e.g. fish pumps; Detection of fish; Whale fishery
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S15/00Systems using the reflection or reradiation of acoustic waves, e.g. sonar systems
    • G01S15/87Combinations of sonar systems
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S15/00Systems using the reflection or reradiation of acoustic waves, e.g. sonar systems
    • G01S15/88Sonar systems specially adapted for specific applications
    • G01S15/96Sonar systems specially adapted for specific applications for locating fish
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S7/00Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00
    • G01S7/52Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00 of systems according to group G01S15/00
    • G01S7/56Display arrangements
    • G01S7/60Display arrangements for providing a permanent recording

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Marine Sciences & Fisheries (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

In der Hochseefischerei hat man früher hauptsächlich mit Stellnetzen und mit Grundschleppnetzen gearbeitet und Fische in der Nähe der Meeresoberfläche bzw. in der Nähe des Meeresgrundes gefangen. In neuerer Zeit gewinnt die pelagische Fischerei, die mit in der Tiefe einstellbaren Schleppnetzen arbeitet und auch Fischschwärme erfaßt, die sich in größerem Abstand von der Meeresoberfläche und vom Meeresgrund befinden, immer größere Bedeutung. Bei dieser Art Fischerei liegt die Aufgabe vor, die Tiefenlagen des geschleppten Netzes dauernd zu messen und zu kontrollieren.
Hierfür sind verschiedene Verfahren und Vorrichtungen vorgeschlagen und zur Anwendung gebracht worden. Es sind z. B. manometrische Einrichtungen bekannt, die die Tiefe des Netzes mittels eines am Netz angebrachten Manometers messen und die Meßwerte über eine Kabelleitung zum Schiff übertragen. Es ist auch bekannt, die Tiefenlage des Netzes durch Echolotung zu messen, indem durch akustische Schwinger, die am Netz angebracht sind, die Meeresoberfläche oder der Meeresgrund angelotet und ihr Abstand vom Netz gemessen wird. Bei all diesen Einrichtungen wird die Tiefenlage des Netzes an einem besonderen Anzeigeinstrument auf dem Schiff zur Anzeige gebracht.
Das Vorhandensein von Fischschwärmen wird gewöhnlich durch vertikale Echolotung von dem das Netz schleppende .Schiff aus festgestellt, und zwar allgemein durch registrierende Geräte, die in einem Echogramm die Meeresoberfläche als horizontale Linie und in einem entsprechenden Abstand darunter das Profil des Meeresbodens, an einer Tiefenskala ablesbar, darstellen. Fischschwärme, die sich zwischen Oberfläche und Grund befinden, werden bei diesem Verfahren der Tiefenlage entsprechend als mehr oder weniger ausgedehnte »Wolken« aufgezeichnet.
Wenn auf diese Weise durch Echolotung vom schleppenden Schiff aus Fischschwärme in bestimmter Tiefe festgestellt sind, so kommt es darauf an. das Netz, das sich in einer gewissen Entfernung hinter dem Schiff befindet, an diesen Fischschwarm heranzuführen.
Bisher verfährt man hierbei so, daß man die an dem Anzeigeinstrument für die Netztiefe abgelesene Tiefenlage des Netzes durch entsprechende Maßnahmen so weit ändert, bis der vom Anzeigeinstrument angezeigte Tiefenwert des Netzes der Tiefe des vom Schiffslot angezeigten Fischschwarmes entspricht.
Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diesen Vorgang des Heranführens eines Fischnetzes an einen durch Echolotung festgestellten Fischschwarm durch eine besonders sinnfällige Darstellung zu erleichtern. Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfin-Vorrichtung an Echographen
für Fischereifahrzeuge
Anmelder:
Atlas-Werke Aktiengesellschaft,
Bremen, Stephanikirchenweide 1-19
Dr. Willy Kunze, Bremen,
ist als Erfinder genannt worden
dungsgemäß über dem Registrierstreifen des zur Aufzeichnung der Fischschwärme vorgesehenen Echographen in einem dem Abstand des Netzes vom Schiff entsprechenden Abstand vom Schrabgriffel des Echographen ein zusätzlicher Schreibgriffel zur Registrierung der Netztiefe im Echogramm vorgesehen. Auf diese Weise kann in jedem Augenblick die Lage des Netzes zum Fischschwarm anschaulich dargestellt werden.
Die ortsgetreue Einzeichnung des Netzes in das Echogramm kann erfindungsgemäß in einfacher Weise von Hand erfolgen, indem der Schreibgriffel für die Netztiefe in der Tiefenrichtung von Hand verstellbar angeordnet ist, so daß er auf die von einem am Netz angeordneten Druckmesser oder Echolot od. dgl. gemessen und an einer Anzeigevorrichtung auf dem Schiff abgelesenen Tiefenwerte in beliebigen Zeitabständen von Hand eingestellt werden kann und durch Betätigung eines Schalters, einer Drucktaste od. dgl. die Registrierung der Netztiefe im Echogramm bewirkt.
Eine vollkommenere Lösung der gestellten Aufgabe läßt sich dadurch erzielen, daß der Schreibgriffel für die Netztiefe als Bestandteil des Netztiefengerätes selbst ausgebildet ist, so daß die Netztiefe selbsttätig
5" im Echogramm aufgezeichnet wird.
Eine besonders zweckmäßige Einrichtung läßt sich erfindungsgemäß bei Echographen mit einem umlaufenden Träger für den Griffel zur Aufzeichnung des Fischschwarmes dadurch erreichen, daß an dem
009 569/31
umlaufenden Träger des Echographen zusätzlich zu dem Schreibgriffel, der mit dem Schiffsecholotschwinger zusammenwirkt, auch der mit dem am Netz angeordneten Schwinger zusammenwirkende Griffel angebracht ist. Dabei werden zweckmäßig den Schreibgriffeln des Schiffs- und Netzecholotes zwei getrennte Schaltvorrichtungen zugeordnet, durch welche im Takt des Umlaufs des Griffelträgers synchron bzw. mit einer bestimmten zeitlichen Versetzung die Aussendung von Schallimpulsen durch den Schiffsecholotschwinger und den Netzschwinger gesteuert wird.
Außer der gemeinsamen Benutzung eines Anzeigeapparates für die Niederschrift der vom Schiffsecholot und vom gemessenen Wert auf demselben Registrierstreifen durch zwei dem umlaufenden Glied des Anzeigeapparates angebrachte Schreibgriffel wird zweckmäßigerweise die Aussendung der Schallimpulse durch die am Schiff und am Netz angeordneten Schwinger über Schaltkontakte gleichzeitig bzw. mit zeitlicher Versetzung oder in bestimmten Zeitintervallen abwechselnd durch Energielieferung von demselben Generator bewirkt, während der Echoempfang über getrennte Kanäle die beiden Schreibgriffel betätigt. Falls die Schallaussendung durch die beiden Schwinger nicht gleichzeitig, sondern mit zeitlicher Versetzung nacheinander erfolgt, sind die beiden Schreibgriffel an dem umlaufenden Glied des Anzeigeapparates entsprechend zu versetzen, um sicherzustellen, daß die Schreibgriffel genau im Zeitpunkt der Schallaussendung durch die ihnen zugeordneten Schwinger die Nullim'e des Registrierstreifens passieren. Um gegenseitige Störungen der beiden Echoloteinrichtungen am Schiff und am Netz zu vermeiden, kann man die Schwinger in an sich bekannter Weise mit verschiedener Frequenz betreiben.
Da es gemäß der Erfindung darauf ankommt, die Lage des Netzes nicht nur maßstabgetreu der Tiefe entsprechend in das Echogramm einzuziehen, sondern auch entsprechend dem Abstand des Netzes vom Schiff, ist eine Einrichtung vorgesehen, die es ermöglicht, den Abstand des Schreibgriffels für die Tiefenlage des Netzes von dem Schreibgriffel des Schiffsecholotes in Richtung des Ablaufes des Registrierstreifens entsprechend dem Abstand des Netzes vom Schiff und/oder in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit des Papiervorschubes und/oder der Schiffsgeschwindigkeit längs einer Skala zu verändern.
Die Erfindung möge an Hand der Fig. 1 und 2 näher erläutert werden.
Die Figuren stellen zwei Echogramme dar, wie sie von einem registrierenden Echolot, das von einem Fischereifahrzeug aus durch vertikale Echolotung den Meeresboden anlotet, gewonnen werden.
In Fig. 1 läuft über den Registrierstreifen*!, der von einer rechts befindlichen Papierrolle nach links hin abläuft, auf der Linie 2 von oben nach unten ein durch ein umlaufendes Glied angetriebener Schreibgriffel. In dem Augenblick, in dem der Schreibgriffel die Nullinie der Tiefenskala, die auf dem Registrierstreifen verzeichnet ist, passiert, erfolgt die Aussendung eines Schallimpulses. Trifft dieser Schallimpuls den Meeresgrund, so kehrt ein Echo zurück und bewirkt eine punkt- bzw. strichförmige Niederschrift auf dem Registrierstreifen, wobei die Geschwindigkeit des Schreibgriffels so bemessen ist, daß die vom Schall zurückgelegten Wege als Tiefenwerte maßstabgetreu angezeigt werden. Durch die Aneinanderreihung der einzelnen punkt- bzw. strichförmigen Registrierungen entsteht durch den Ablauf des Papierstreifens die Profilkurve 3 des Meeresgrundes. Trifft der Schall auf seinem Wege, bevor er den Meeresboden erreicht, auf Fischansammlungen, so kehren ebenfalls Echos zum Schiff zurück, und die Fischansammlungen werden in Form von Punkten, Strichen oder schließlich in Form von Wolken an der der Tiefe entsprechenden Stelle auf dem Registrierstreifen aufgezeichnet. Eine solche Fischansammlung ist in Fig. 1 z. B. durch Punkt 4 in etwa 60 m Tiefe angedeutet.
Das im Augenblick der jeweiligen Lotung im Punkt 5 befindliche Fischereifahrzeug schleppt an
ίο Kurrleinen 6 das Fischnetz 7. Dieses befindet sich in einer gewissen Entfernung und in einer gewissen Tiefe hinter dem Schiff 5. In dem dargestellten Falle hat es eine Tiefe von 40 m unter der Wasseroberfläche und einen Abstand in horizontaler Richtung von 300 m, wenn die auf dem Registrierstreifen eingezeichneten vertikalen Abstandslinien einen gegenseitigen Abstand von je 100 m bedeuten.
Gemäß der Erfindung ist über dem Registrierstreifen 1 in einem Abstand von 300 m von der Linie 2, auf der sich der Schreibgriffel des Schiffsecholotes bewegt, eine zweite Schreibvorrichtung 8 angeordnet, die z.B. von einem Tiefenmesser9 entsprechend der Netztiefe auf der Linie 10 in vertikaler Richtung verschoben wird und die jeweilige Lage des Netzes auf dem Registrierstreifen 1 in Form einer Linie 11 registriert. Der Tiefenanzeiger 9 besteht z. B. aus einem am Fischnetz befestigten Druckmesser, der durch eine Kabelleitung mit dem Schiff verbunden ist und die Anzeige- und Registriervorrichtung 8 und 9 betätigt. Die Eichung dieser Registriervorrichtung ist so getroffen, daß bei einem Wasserdruck Null sich der Schreibstift dieses Tiefenmessers auf der Nullinie befindet und die Tiefenwerte des Echogramms den jeweiligen vom Druckmesser angezeigten Netztiefen entsprechen.
Wenn nun durch Echolotung vom Schiff 5 aus unter dem Schiff ein Fischschwarm 4 in Erscheinung tritt, so liegt die Aufgabe vor, das Netz 7 in der zur Verfügung stehenden Zeit an diesen Fischschwarm heranzuführen. Zu diesem. Zweck muß das auf 40 m Tiefe angezeigte Fischnetz 20 m tiefer gesteuert werden. Hierfür steht bei einer angenommenen Fahrtgeschwindigkeit von etwa 5 bis 6 km/h eine Zeit von einigen Minuten zur Verfügung, Durch entsprechende Maßnahmen kann der Führer des Fischereifahrzeuges das Netz zum Absinken auf die erforderliehe Tiefe bringen. Bei den bisher üblichen Anzeigeverfahren, bei denen die Tiefenlage des Netzes an einem örtlich vom Echogramm getrennten Platz angezeigt wurde, war es für den Schiffsführer schwierig, dieses Einstellen des Netzes auf die gewünschte Tiefe zu verfolgen. Gemäß der Erfindung wird durch die Registriervorrichtung, die mit einem Tiefenmesser verbunden ist, der Netzort und der Tiefenverlauf des Netzes in das Echogramm maßstabgetreu direkt eingezeichnet, und der Schiffsführer hat eine sinnfällige Darstellung der jeweiligen Lage des Netzes zum Fischschwarm und zum Schiff.
In Fig. 2 ist z. B. dargestellt, wie sich nach einem Papierablauf, der einem Abstand von 300 m in horizontaler Richtung entspricht, der Lauf des Fischnetzes von der ursprünglichen Stellung 7 zur Stellung 12 auf dem Wege der Linie 13 ergeben hat. Das Schiffsecholot hat inzwischen den gesamten Fischschwarm 4 aufgezeichnet, der in dem gezeigten Beispiel eine horizontale Ausdehnung von etwa 120 m und eine Dicke von etwa 10 m hat. Das Fischnetz 12 hat diesen Fischschwarm in richtiger Tiefe erreicht.
An Stelle eines manometrischen Tiefenmessers kann für die Tiefenanzeige gemäß der Erfindung auch eine
Echolotvorrichtung, wie sie an sich bekannt ist, benutzt werden. Zu diesem Zweck ist ein Echolotschwinger am Netz angeordnet, der die Wasseroberfläche anlotet. Die Einzeichnung der Tiefenlage des Netzes in das Echogramm des Schiffsecholotes erfolgt in diesem Falle zweckmäßig dadurch, daß an dem umlaufenden Glied des registrierenden Anzeigeapparates ein zweiter Schreibgriffel angebracht ist, der von dem Schreibgriffel des Schiffsecholotes einen Abstand hat, welcher dem Abstand des Netzes vom Schiff ent- ίο spricht. In dem Augenblick, wo dieser zweite Schreibgriffel die Nullinie des Echogramms passiert, wird die Aussendung eines Schallimpulses durch den Netzschwinger bewirkt, und das von der Meeresoberfläche zurückkehrende Echo wird durch diesen zweiten Schreibgriffel an einer Stelle des Echogramms, die der Tiefenlage des Netzes entspricht, bei jedem Umlauf des Registriergerätes einmal registriert. Dadurch ergibt sich in gleicher Weise wie für den Meeresboden eine kontinuierliche Linie des Tiefenverlaufes des Netzes.
Der Abstand dieses zweiten Schreibgriffels, der mit dem Echolot am Fischnetz zusammenarbeitet, wird gemäß der Erfindung entsprechend dem Abstand des Netzes vom Schiff bemessen, und es ist eine Einrichtung vorgesehen, die eine Einstellung dieses Abstandes durch Verstellen des Griffels in bezug auf den Griffel des Schiffsecholotes an einer Skala ermöglicht. Es ist zweckmäßig, daß der Papiervorschub in Rücksicht auf die Fahrgeschwindigkeit des Schiffes so gewählt wird, daß sich auf dem Registrierstreifen ein sinnfälliger Abstand des Netzortes vom Schiff, z. B. von einigen Zentimetern, ergibt. Das bedingt einen relativ schnellen Papiervorschub gegenüber dem in der Praxis bisher üblichen und führt, solange keine Fischschwärme vom Schiffslot angezeigt werden, zu einem unnütz großen Papierverbrauch. Deshalb kann erfindungsgemäß die Einrichtung so getroffen sein, daß normalerweise mit einem geringen Papiervorschub gearbeitet wird und erst in dem Augenblick, wo vom Sdiiffslot Fischschwärme aufgezeichnet werden, der Papiervorschub auf größere Geschwindigkeit unter entsprechender Vergrößerung des Abstandes der beiden Schreibgriffel umgeschaltet wird.
Bei diesem soeben beschriebenen Verfahren wird der Anzeigeapparat des Schiffsecholotes gleichzeitig mitbenutzt zur Aufzeichnung der durch das Netzecholot gemessenen Tiefenlage des Netzes. Die Kombination der Einrichtung kann weiter so erfolgen, daß der Generator, der die Energie für den Betrieb des Schwingers des Schiffsecholotes liefert, gleichzeitig die Energie für den Betrieb des Schwingers des Netzecholotes liefert. Die Aussendung der Schallimpulse durch den Schiffsschwinger und den Netzschwinger kann gleichzeitig erfolgen—-in diesem Falle passieren die beiden Schreibgriffel die Nullinie des Registrierstreifens gleichzeitig —, die Aussendung kann aber auch mit gewisser zeitlicher \rersetzung nacheinander erfolgen; in diesem Falle muß nur dafür gesorgt werden, daß die Schaltvorrichtungen, die die Aussendung der Schallimpulse durch die beiden Schwinger bewirken, entsprechend der Griffelversetzung gegeneinander versetzt sind. In diesem Falle erfolgt also die Schallaussendung durch die beiden Schwinger nacheinander, und der Generator braucht gegebenenfalls nicht größer dimensioniert zu werden, als dies für den Betrieb eines einzigen Schwingers erforderlich ist, während bei gleichzeitigem Betrieb der Schwinger die Leistung des Generators entsprechend größer zu dimensionieren ist. Auf diese Weise gestattet das Verfahren gemäß der Erfindung die gemeinsame Benutzung von Teilen der normalen Schiffsecholotanlagen zum Betrieb der auf dem Schiff und am Netz angeordneten Echoloteinrichtungen für die ortsgetreue Aufzeichnung des Schiffes, der Fischschwärme und des Netzes in demselben Echogramm. Bei Änderung der Geschwindigkeit des Papiervorschubes kann die Einrichtung so ausgebildet werden, daß selbsttätig mit dieser Änderung eine entsprechende Änderung des Abstandes der beiden Schreibgriffel voneinander erfolgt. Eine solche Anordnung ist jedoch nicht Gegenstand der Erfindung.

Claims (8)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Vorrichtung an Echographen für Fischereifahrzeuge zur Erleichterung des Heranführens eines in der Tiefenlage einstellbaren Schleppnetzes an einen durch Echolotung vom schleppenden Schiff aus in bestimmter Tiefe festgestellten und durch den Echographen auf einem Registrierstreifen aufgezeichneten Fischschwarm, dadurch gekennzeichnet, daß über dem Registrierstreifen des Echographen in einem dem Abstand des Netzes vom Schiff entsprechenden Abstand vom Schreibgriffel des Echographen ein zusätzlicher Schreibgriffel zur Registrierung der Netztiefe im Echogramm vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schreibgriffel für die Netztiefe in der Tiefenrichtung von Hand verstellbar angeordnet ist, so daß er auf die von einem am Netz angeordneten Druckmesser oder Echolot od. dgl. gemessenen und an einer Anzeigevorrichtung auf dem Schiff abgelesenen Tiefenwerte in beliebigen Zeitabständen von Hand eingestellt werden kann und durch Betätigung eines Schalters, einer Drucktaste od. dgl. die Registrierung der Netztiefe im Echogramm bewirkt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schreibgriffel für die Netztiefe als Bestandteil des Netztiefengerätes selbst ausgebildet ist, so daß die Netztiefe selbsttätig im Echogramm aufgezeichnet wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit einem umlaufenden Träger für den Griffel des Echographen zur Lotung des Fischschwarmes, dadurch gekennzeichnet, daß an dem umlaufenden Träger des Echographen zusätzlich zu dem Schreibgriffel, der mit dem Schiffsecholotschwinger zusammenwirkt, auch der mit dem am Netz angeordneten Schwinger zusammenwirkende Griffel angebracht ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß den Schreibgriffeln des Schiffsund des Netzecholotes zwei getrennte Schaltvorrichtungen zugeordnet sind, durch welche im Takte des Umlaufs des Griffelträgers synchron bzw. mit einer bestimmten zeitlichen Versetzung die Aussendung von Schallimpulsen durch den Schiffsecholotschwinger und den Netzschwinger gesteuert wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erregung von Schiffsecholotschwinger und Netzschwinger ein gemeinsamer Generator vorgsehen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schiffs- und der Netzschwinger mit voneinander abweichender Frequenz betrieben werden.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verstellglied für den Abstand des Schreibgriffels, der die Tiefenlage des Netzes in das Echogramm einzeichnet, von dem Schreibgriffel des Schiffsecholotes in Richtung des
Ablaufes des Registrierstreifens entsprechend dem Abstand des Netzes vom Schiff und/oder in Abhängigkeit der Geschwindigkeit des Papiervorschubes und/oder der Schiffsgeschwindigkeit längs einer Skala einstellbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA31807A 1959-04-14 1959-04-14 Vorrichtung an Echographen fuer Fischereifahrzeuge Pending DE1086481B (de)

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