DE1086481B - Vorrichtung an Echographen fuer Fischereifahrzeuge - Google Patents
Vorrichtung an Echographen fuer FischereifahrzeugeInfo
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Description
In der Hochseefischerei hat man früher hauptsächlich mit Stellnetzen und mit Grundschleppnetzen gearbeitet
und Fische in der Nähe der Meeresoberfläche bzw. in der Nähe des Meeresgrundes gefangen. In neuerer
Zeit gewinnt die pelagische Fischerei, die mit in der Tiefe einstellbaren Schleppnetzen arbeitet und auch
Fischschwärme erfaßt, die sich in größerem Abstand von der Meeresoberfläche und vom Meeresgrund befinden,
immer größere Bedeutung. Bei dieser Art Fischerei liegt die Aufgabe vor, die Tiefenlagen des
geschleppten Netzes dauernd zu messen und zu kontrollieren.
Hierfür sind verschiedene Verfahren und Vorrichtungen vorgeschlagen und zur Anwendung gebracht
worden. Es sind z. B. manometrische Einrichtungen bekannt, die die Tiefe des Netzes mittels eines am
Netz angebrachten Manometers messen und die Meßwerte über eine Kabelleitung zum Schiff übertragen.
Es ist auch bekannt, die Tiefenlage des Netzes durch Echolotung zu messen, indem durch akustische
Schwinger, die am Netz angebracht sind, die Meeresoberfläche oder der Meeresgrund angelotet und ihr
Abstand vom Netz gemessen wird. Bei all diesen Einrichtungen wird die Tiefenlage des Netzes an einem
besonderen Anzeigeinstrument auf dem Schiff zur Anzeige gebracht.
Das Vorhandensein von Fischschwärmen wird gewöhnlich durch vertikale Echolotung von dem das
Netz schleppende .Schiff aus festgestellt, und zwar allgemein durch registrierende Geräte, die in einem
Echogramm die Meeresoberfläche als horizontale Linie und in einem entsprechenden Abstand darunter das
Profil des Meeresbodens, an einer Tiefenskala ablesbar, darstellen. Fischschwärme, die sich zwischen
Oberfläche und Grund befinden, werden bei diesem Verfahren der Tiefenlage entsprechend als mehr oder
weniger ausgedehnte »Wolken« aufgezeichnet.
Wenn auf diese Weise durch Echolotung vom schleppenden Schiff aus Fischschwärme in bestimmter
Tiefe festgestellt sind, so kommt es darauf an. das Netz, das sich in einer gewissen Entfernung hinter
dem Schiff befindet, an diesen Fischschwarm heranzuführen.
Bisher verfährt man hierbei so, daß man die an dem Anzeigeinstrument für die Netztiefe abgelesene Tiefenlage
des Netzes durch entsprechende Maßnahmen so weit ändert, bis der vom Anzeigeinstrument angezeigte
Tiefenwert des Netzes der Tiefe des vom Schiffslot angezeigten Fischschwarmes entspricht.
Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diesen Vorgang des Heranführens eines Fischnetzes
an einen durch Echolotung festgestellten Fischschwarm durch eine besonders sinnfällige Darstellung
zu erleichtern. Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfin-Vorrichtung
an Echographen
für Fischereifahrzeuge
für Fischereifahrzeuge
Anmelder:
Atlas-Werke Aktiengesellschaft,
Bremen, Stephanikirchenweide 1-19
Bremen, Stephanikirchenweide 1-19
Dr. Willy Kunze, Bremen,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
dungsgemäß über dem Registrierstreifen des zur Aufzeichnung der Fischschwärme vorgesehenen Echographen
in einem dem Abstand des Netzes vom Schiff entsprechenden Abstand vom Schrabgriffel des Echographen
ein zusätzlicher Schreibgriffel zur Registrierung der Netztiefe im Echogramm vorgesehen. Auf
diese Weise kann in jedem Augenblick die Lage des Netzes zum Fischschwarm anschaulich dargestellt
werden.
Die ortsgetreue Einzeichnung des Netzes in das Echogramm kann erfindungsgemäß in einfacher Weise
von Hand erfolgen, indem der Schreibgriffel für die Netztiefe in der Tiefenrichtung von Hand verstellbar
angeordnet ist, so daß er auf die von einem am Netz angeordneten Druckmesser oder Echolot od. dgl. gemessen
und an einer Anzeigevorrichtung auf dem Schiff abgelesenen Tiefenwerte in beliebigen Zeitabständen
von Hand eingestellt werden kann und durch Betätigung eines Schalters, einer Drucktaste od. dgl.
die Registrierung der Netztiefe im Echogramm bewirkt.
Eine vollkommenere Lösung der gestellten Aufgabe läßt sich dadurch erzielen, daß der Schreibgriffel für
die Netztiefe als Bestandteil des Netztiefengerätes selbst ausgebildet ist, so daß die Netztiefe selbsttätig
5" im Echogramm aufgezeichnet wird.
Eine besonders zweckmäßige Einrichtung läßt sich erfindungsgemäß bei Echographen mit einem umlaufenden
Träger für den Griffel zur Aufzeichnung des Fischschwarmes dadurch erreichen, daß an dem
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umlaufenden Träger des Echographen zusätzlich zu dem Schreibgriffel, der mit dem Schiffsecholotschwinger
zusammenwirkt, auch der mit dem am Netz angeordneten Schwinger zusammenwirkende Griffel angebracht
ist. Dabei werden zweckmäßig den Schreibgriffeln des Schiffs- und Netzecholotes zwei getrennte
Schaltvorrichtungen zugeordnet, durch welche im Takt des Umlaufs des Griffelträgers synchron bzw.
mit einer bestimmten zeitlichen Versetzung die Aussendung von Schallimpulsen durch den Schiffsecholotschwinger
und den Netzschwinger gesteuert wird.
Außer der gemeinsamen Benutzung eines Anzeigeapparates für die Niederschrift der vom Schiffsecholot
und vom gemessenen Wert auf demselben Registrierstreifen durch zwei dem umlaufenden Glied des Anzeigeapparates
angebrachte Schreibgriffel wird zweckmäßigerweise die Aussendung der Schallimpulse durch
die am Schiff und am Netz angeordneten Schwinger über Schaltkontakte gleichzeitig bzw. mit zeitlicher
Versetzung oder in bestimmten Zeitintervallen abwechselnd durch Energielieferung von demselben Generator
bewirkt, während der Echoempfang über getrennte Kanäle die beiden Schreibgriffel betätigt. Falls die Schallaussendung
durch die beiden Schwinger nicht gleichzeitig, sondern mit zeitlicher Versetzung nacheinander
erfolgt, sind die beiden Schreibgriffel an dem umlaufenden Glied des Anzeigeapparates entsprechend zu versetzen,
um sicherzustellen, daß die Schreibgriffel genau im Zeitpunkt der Schallaussendung durch die ihnen zugeordneten
Schwinger die Nullim'e des Registrierstreifens passieren. Um gegenseitige Störungen der beiden
Echoloteinrichtungen am Schiff und am Netz zu vermeiden, kann man die Schwinger in an sich bekannter
Weise mit verschiedener Frequenz betreiben.
Da es gemäß der Erfindung darauf ankommt, die Lage des Netzes nicht nur maßstabgetreu der Tiefe
entsprechend in das Echogramm einzuziehen, sondern auch entsprechend dem Abstand des Netzes vom
Schiff, ist eine Einrichtung vorgesehen, die es ermöglicht, den Abstand des Schreibgriffels für die Tiefenlage
des Netzes von dem Schreibgriffel des Schiffsecholotes in Richtung des Ablaufes des Registrierstreifens
entsprechend dem Abstand des Netzes vom Schiff und/oder in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit
des Papiervorschubes und/oder der Schiffsgeschwindigkeit längs einer Skala zu verändern.
Die Erfindung möge an Hand der Fig. 1 und 2
näher erläutert werden.
Die Figuren stellen zwei Echogramme dar, wie sie von einem registrierenden Echolot, das von einem
Fischereifahrzeug aus durch vertikale Echolotung den Meeresboden anlotet, gewonnen werden.
In Fig. 1 läuft über den Registrierstreifen*!, der von einer rechts befindlichen Papierrolle nach links
hin abläuft, auf der Linie 2 von oben nach unten ein durch ein umlaufendes Glied angetriebener Schreibgriffel.
In dem Augenblick, in dem der Schreibgriffel die Nullinie der Tiefenskala, die auf dem Registrierstreifen
verzeichnet ist, passiert, erfolgt die Aussendung eines Schallimpulses. Trifft dieser Schallimpuls
den Meeresgrund, so kehrt ein Echo zurück und bewirkt eine punkt- bzw. strichförmige Niederschrift
auf dem Registrierstreifen, wobei die Geschwindigkeit des Schreibgriffels so bemessen ist, daß
die vom Schall zurückgelegten Wege als Tiefenwerte maßstabgetreu angezeigt werden. Durch die Aneinanderreihung
der einzelnen punkt- bzw. strichförmigen Registrierungen entsteht durch den Ablauf des Papierstreifens
die Profilkurve 3 des Meeresgrundes. Trifft der Schall auf seinem Wege, bevor er den Meeresboden
erreicht, auf Fischansammlungen, so kehren ebenfalls Echos zum Schiff zurück, und die Fischansammlungen
werden in Form von Punkten, Strichen oder schließlich in Form von Wolken an der der Tiefe
entsprechenden Stelle auf dem Registrierstreifen aufgezeichnet. Eine solche Fischansammlung ist in Fig. 1
z. B. durch Punkt 4 in etwa 60 m Tiefe angedeutet.
Das im Augenblick der jeweiligen Lotung im Punkt 5 befindliche Fischereifahrzeug schleppt an
ίο Kurrleinen 6 das Fischnetz 7. Dieses befindet sich in
einer gewissen Entfernung und in einer gewissen Tiefe hinter dem Schiff 5. In dem dargestellten Falle hat es
eine Tiefe von 40 m unter der Wasseroberfläche und einen Abstand in horizontaler Richtung von 300 m,
wenn die auf dem Registrierstreifen eingezeichneten vertikalen Abstandslinien einen gegenseitigen Abstand
von je 100 m bedeuten.
Gemäß der Erfindung ist über dem Registrierstreifen 1 in einem Abstand von 300 m von der
Linie 2, auf der sich der Schreibgriffel des Schiffsecholotes bewegt, eine zweite Schreibvorrichtung 8
angeordnet, die z.B. von einem Tiefenmesser9 entsprechend der Netztiefe auf der Linie 10 in vertikaler
Richtung verschoben wird und die jeweilige Lage des Netzes auf dem Registrierstreifen 1 in Form einer
Linie 11 registriert. Der Tiefenanzeiger 9 besteht z. B. aus einem am Fischnetz befestigten Druckmesser, der
durch eine Kabelleitung mit dem Schiff verbunden ist und die Anzeige- und Registriervorrichtung 8 und 9
betätigt. Die Eichung dieser Registriervorrichtung ist so getroffen, daß bei einem Wasserdruck Null sich der
Schreibstift dieses Tiefenmessers auf der Nullinie befindet und die Tiefenwerte des Echogramms den jeweiligen
vom Druckmesser angezeigten Netztiefen entsprechen.
Wenn nun durch Echolotung vom Schiff 5 aus unter dem Schiff ein Fischschwarm 4 in Erscheinung tritt,
so liegt die Aufgabe vor, das Netz 7 in der zur Verfügung stehenden Zeit an diesen Fischschwarm heranzuführen.
Zu diesem. Zweck muß das auf 40 m Tiefe angezeigte Fischnetz 20 m tiefer gesteuert werden.
Hierfür steht bei einer angenommenen Fahrtgeschwindigkeit von etwa 5 bis 6 km/h eine Zeit von einigen
Minuten zur Verfügung, Durch entsprechende Maßnahmen kann der Führer des Fischereifahrzeuges das
Netz zum Absinken auf die erforderliehe Tiefe bringen. Bei den bisher üblichen Anzeigeverfahren,
bei denen die Tiefenlage des Netzes an einem örtlich vom Echogramm getrennten Platz angezeigt wurde,
war es für den Schiffsführer schwierig, dieses Einstellen des Netzes auf die gewünschte Tiefe zu verfolgen.
Gemäß der Erfindung wird durch die Registriervorrichtung, die mit einem Tiefenmesser verbunden
ist, der Netzort und der Tiefenverlauf des Netzes in das Echogramm maßstabgetreu direkt eingezeichnet,
und der Schiffsführer hat eine sinnfällige Darstellung der jeweiligen Lage des Netzes zum Fischschwarm
und zum Schiff.
In Fig. 2 ist z. B. dargestellt, wie sich nach einem Papierablauf, der einem Abstand von 300 m in horizontaler
Richtung entspricht, der Lauf des Fischnetzes von der ursprünglichen Stellung 7 zur Stellung 12 auf
dem Wege der Linie 13 ergeben hat. Das Schiffsecholot hat inzwischen den gesamten Fischschwarm 4 aufgezeichnet,
der in dem gezeigten Beispiel eine horizontale Ausdehnung von etwa 120 m und eine Dicke von
etwa 10 m hat. Das Fischnetz 12 hat diesen Fischschwarm in richtiger Tiefe erreicht.
An Stelle eines manometrischen Tiefenmessers kann für die Tiefenanzeige gemäß der Erfindung auch eine
Echolotvorrichtung, wie sie an sich bekannt ist, benutzt werden. Zu diesem Zweck ist ein Echolotschwinger
am Netz angeordnet, der die Wasseroberfläche anlotet. Die Einzeichnung der Tiefenlage des Netzes
in das Echogramm des Schiffsecholotes erfolgt in diesem Falle zweckmäßig dadurch, daß an dem umlaufenden
Glied des registrierenden Anzeigeapparates ein zweiter Schreibgriffel angebracht ist, der von dem
Schreibgriffel des Schiffsecholotes einen Abstand hat, welcher dem Abstand des Netzes vom Schiff ent- ίο
spricht. In dem Augenblick, wo dieser zweite Schreibgriffel die Nullinie des Echogramms passiert, wird
die Aussendung eines Schallimpulses durch den Netzschwinger bewirkt, und das von der Meeresoberfläche
zurückkehrende Echo wird durch diesen zweiten Schreibgriffel an einer Stelle des Echogramms, die
der Tiefenlage des Netzes entspricht, bei jedem Umlauf des Registriergerätes einmal registriert. Dadurch
ergibt sich in gleicher Weise wie für den Meeresboden eine kontinuierliche Linie des Tiefenverlaufes des
Netzes.
Der Abstand dieses zweiten Schreibgriffels, der mit dem Echolot am Fischnetz zusammenarbeitet, wird
gemäß der Erfindung entsprechend dem Abstand des Netzes vom Schiff bemessen, und es ist eine Einrichtung
vorgesehen, die eine Einstellung dieses Abstandes durch Verstellen des Griffels in bezug auf den
Griffel des Schiffsecholotes an einer Skala ermöglicht. Es ist zweckmäßig, daß der Papiervorschub in Rücksicht
auf die Fahrgeschwindigkeit des Schiffes so gewählt wird, daß sich auf dem Registrierstreifen ein
sinnfälliger Abstand des Netzortes vom Schiff, z. B. von einigen Zentimetern, ergibt. Das bedingt einen
relativ schnellen Papiervorschub gegenüber dem in der Praxis bisher üblichen und führt, solange keine
Fischschwärme vom Schiffslot angezeigt werden, zu einem unnütz großen Papierverbrauch. Deshalb kann
erfindungsgemäß die Einrichtung so getroffen sein, daß normalerweise mit einem geringen Papiervorschub
gearbeitet wird und erst in dem Augenblick, wo vom Sdiiffslot Fischschwärme aufgezeichnet werden, der
Papiervorschub auf größere Geschwindigkeit unter entsprechender Vergrößerung des Abstandes der beiden
Schreibgriffel umgeschaltet wird.
Bei diesem soeben beschriebenen Verfahren wird der Anzeigeapparat des Schiffsecholotes gleichzeitig
mitbenutzt zur Aufzeichnung der durch das Netzecholot gemessenen Tiefenlage des Netzes. Die Kombination
der Einrichtung kann weiter so erfolgen, daß der Generator, der die Energie für den Betrieb des
Schwingers des Schiffsecholotes liefert, gleichzeitig die Energie für den Betrieb des Schwingers des Netzecholotes
liefert. Die Aussendung der Schallimpulse durch den Schiffsschwinger und den Netzschwinger
kann gleichzeitig erfolgen—-in diesem Falle passieren
die beiden Schreibgriffel die Nullinie des Registrierstreifens gleichzeitig —, die Aussendung kann aber
auch mit gewisser zeitlicher \rersetzung nacheinander
erfolgen; in diesem Falle muß nur dafür gesorgt werden, daß die Schaltvorrichtungen, die die Aussendung
der Schallimpulse durch die beiden Schwinger bewirken, entsprechend der Griffelversetzung gegeneinander
versetzt sind. In diesem Falle erfolgt also die Schallaussendung durch die beiden Schwinger nacheinander,
und der Generator braucht gegebenenfalls nicht größer dimensioniert zu werden, als dies für den
Betrieb eines einzigen Schwingers erforderlich ist, während bei gleichzeitigem Betrieb der Schwinger die
Leistung des Generators entsprechend größer zu dimensionieren ist. Auf diese Weise gestattet das Verfahren
gemäß der Erfindung die gemeinsame Benutzung von Teilen der normalen Schiffsecholotanlagen
zum Betrieb der auf dem Schiff und am Netz angeordneten Echoloteinrichtungen für die ortsgetreue
Aufzeichnung des Schiffes, der Fischschwärme und des Netzes in demselben Echogramm. Bei Änderung
der Geschwindigkeit des Papiervorschubes kann die Einrichtung so ausgebildet werden, daß selbsttätig
mit dieser Änderung eine entsprechende Änderung des Abstandes der beiden Schreibgriffel voneinander erfolgt.
Eine solche Anordnung ist jedoch nicht Gegenstand der Erfindung.
Claims (8)
1. Vorrichtung an Echographen für Fischereifahrzeuge
zur Erleichterung des Heranführens eines in der Tiefenlage einstellbaren Schleppnetzes
an einen durch Echolotung vom schleppenden Schiff aus in bestimmter Tiefe festgestellten und
durch den Echographen auf einem Registrierstreifen aufgezeichneten Fischschwarm, dadurch
gekennzeichnet, daß über dem Registrierstreifen des Echographen in einem dem Abstand des Netzes
vom Schiff entsprechenden Abstand vom Schreibgriffel des Echographen ein zusätzlicher Schreibgriffel
zur Registrierung der Netztiefe im Echogramm vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schreibgriffel für die Netztiefe
in der Tiefenrichtung von Hand verstellbar angeordnet ist, so daß er auf die von einem am
Netz angeordneten Druckmesser oder Echolot od. dgl. gemessenen und an einer Anzeigevorrichtung
auf dem Schiff abgelesenen Tiefenwerte in beliebigen Zeitabständen von Hand eingestellt
werden kann und durch Betätigung eines Schalters, einer Drucktaste od. dgl. die Registrierung der
Netztiefe im Echogramm bewirkt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schreibgriffel für die Netztiefe
als Bestandteil des Netztiefengerätes selbst ausgebildet ist, so daß die Netztiefe selbsttätig im
Echogramm aufgezeichnet wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit einem umlaufenden Träger für den Griffel des Echographen
zur Lotung des Fischschwarmes, dadurch gekennzeichnet, daß an dem umlaufenden Träger des
Echographen zusätzlich zu dem Schreibgriffel, der mit dem Schiffsecholotschwinger zusammenwirkt,
auch der mit dem am Netz angeordneten Schwinger zusammenwirkende Griffel angebracht ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß den Schreibgriffeln des Schiffsund
des Netzecholotes zwei getrennte Schaltvorrichtungen zugeordnet sind, durch welche im Takte
des Umlaufs des Griffelträgers synchron bzw. mit einer bestimmten zeitlichen Versetzung die Aussendung
von Schallimpulsen durch den Schiffsecholotschwinger und den Netzschwinger gesteuert
wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erregung von Schiffsecholotschwinger
und Netzschwinger ein gemeinsamer Generator vorgsehen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schiffs- und der Netzschwinger mit voneinander abweichender Frequenz
betrieben werden.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verstellglied für den Abstand
des Schreibgriffels, der die Tiefenlage des Netzes in das Echogramm einzeichnet, von dem
Schreibgriffel des Schiffsecholotes in Richtung des
Ablaufes des Registrierstreifens entsprechend dem Abstand des Netzes vom Schiff und/oder in Abhängigkeit
der Geschwindigkeit des Papiervorschubes und/oder der Schiffsgeschwindigkeit längs
einer Skala einstellbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA31807A DE1086481B (de) | 1959-04-14 | 1959-04-14 | Vorrichtung an Echographen fuer Fischereifahrzeuge |
| FR824014A FR1271992A (fr) | 1959-04-14 | 1960-04-11 | Dispositif de sondage acoustique à bande enregistreuse pour navires de pêche |
| GB1310060A GB892690A (en) | 1959-04-14 | 1960-04-12 | Improvements in echographs for fishing vessels |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA31807A DE1086481B (de) | 1959-04-14 | 1959-04-14 | Vorrichtung an Echographen fuer Fischereifahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1086481B true DE1086481B (de) | 1960-08-04 |
Family
ID=6927605
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEA31807A Pending DE1086481B (de) | 1959-04-14 | 1959-04-14 | Vorrichtung an Echographen fuer Fischereifahrzeuge |
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|---|---|
| DE (1) | DE1086481B (de) |
| GB (1) | GB892690A (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NO337136B1 (no) * | 2012-05-16 | 2016-01-25 | Scantrawl As | Akustisk avstandsmåling til trål |
| CN112042607A (zh) * | 2020-09-23 | 2020-12-08 | 杭州瑞利超声科技有限公司 | 一种渔网网口姿态声学监测仪及其使用方法 |
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1959
- 1959-04-14 DE DEA31807A patent/DE1086481B/de active Pending
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1960
- 1960-04-12 GB GB1310060A patent/GB892690A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| GB892690A (en) | 1962-03-28 |
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