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DE1086445B - Verfahren zur Herstellung graduierter Messgeraete nach dem Siebdruckverfahren und Siebdruckschablone zur Ausuebung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Herstellung graduierter Messgeraete nach dem Siebdruckverfahren und Siebdruckschablone zur Ausuebung des Verfahrens

Info

Publication number
DE1086445B
DE1086445B DEB48246A DEB0048246A DE1086445B DE 1086445 B DE1086445 B DE 1086445B DE B48246 A DEB48246 A DE B48246A DE B0048246 A DEB0048246 A DE B0048246A DE 1086445 B DE1086445 B DE 1086445B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
screen printing
printing stencil
stencil
graduation
measuring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB48246A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Elmar Messerschmitt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BRAND FA RUDOLF
GLASINSTRUMENTEN und THERMOMET
Original Assignee
BRAND FA RUDOLF
GLASINSTRUMENTEN und THERMOMET
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BRAND FA RUDOLF, GLASINSTRUMENTEN und THERMOMET filed Critical BRAND FA RUDOLF
Priority to DEB48246A priority Critical patent/DE1086445B/de
Publication of DE1086445B publication Critical patent/DE1086445B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01LCHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
    • B01L3/00Containers or dishes for laboratory use, e.g. laboratory glassware; Droppers
    • B01L3/50Containers for the purpose of retaining a material to be analysed, e.g. test tubes
    • B01L3/508Containers for the purpose of retaining a material to be analysed, e.g. test tubes rigid containers not provided for above
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F19/00Calibrated capacity measures for fluids or fluent solid material, e.g. measuring cups

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Clinical Laboratory Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Printing Methods (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung graduierter Meßgeräte nach dem Siebdruckverfahren und Siebdruckschablone zur Ausübung des Verfahrens Die Herstellung graduierter Meßgeräte, wie Meßzylinder, Büretten, Pipetten, Meßskalen od. dgl., wird seit langem vorzugsweise wie folgt vorgenommen: Die Geräte werden wegen der Ungenauigkeit der Innenabmessungen, was darauf zurückzuführen ist daß keine preiswerten kalibrierten Rohre im Handel erhältlich sind, einzeln ausgemessen, d. h. mit genau abgemessenen Flüssigkeitsmengen gefüllt und dann markiert. Die Markierung kann gegebenenfalls, z. B. bei Thermometern, auch an einer besonderen Skala rorgenommen werden. Zwangläufig sind wegen der genannten Ungenauigkeiten die einzelnen Graduierungslängen bzw. die Höhen für gleiche Marken an verschiedenen Geräten verschieden. Wenn beispielsweise zehn Meßzylinder mit einem Inhalt von 100 ml nebeneinanderstehen, liegt bei ihnen die Marke »100 ml« jeweils verschieden hoch. Sodann wird das Gerät mit Wachs überzogen und auf Teilmaschinen durch Abheben der Wachsschichten graduiert. Hierbei muß die Teilmaschine auf die Justierpunkte eingestellt werden. Die Zwischenräume zwischen den Justierpunkten werden in gleiche Abstände unterteilt.
  • Anschließend werden, gleichfalls durch Abheben des Wachses, die Bezifferung sowie weitere Beschriftungen mittels Pantographiermaschinen angebracht. Anschließend werden die Geräte in Fluorsäure getaucht oder mit Fluorsäure überpinselt, so daß diese Säure an den von Wachs entblößten Stellen Markierungen in das Glas einfrißt. Die so gewonnenen Graduierungslinien werden sodann mit Farbe ausgelegt, die ihrerseits auch eingebrannt werden kann.
  • Dieses bekannte Verfahren zur Herstellung graduierter Meßgeräte bedingt einen erheblich verfahrensmäßigen und zeitmäßigen Aufwand. Es ist daher neuerdings vorgeschlagen worden, graduierte Meßgeräte aus Glas nach dem Siebdruckverfahren zu graduieren.
  • Beim Siebdruckverfahren wird das zu bedruckende Glas bekanntlich unter ein feinmaschiges Sieb hindurchgeführt. Das Sieb enthält den abzudruckenden Inhalt, beispielsweise die Graduierung. Ein Rakel preßt durch das Sieb die Farbe auf das Glas. Die so gewonnene gedruckte Graduierung, bei der die Bezifferung und sonstige Beschriftung in einem Arbeitsgang angebracht werden können, wird anschließend eingebrannt. Das bekannte Siebdruckverfahren eignet sich jedoch nicht zur Herstellung maßgenau graduierter Meßgeräte, da wegen der eingangs beschriebenen Verhältnisse von Meßgerät zu Meßgerät unterschiedliche Graduierungslängen erforderlich sind. Das Siebdruckverfahren ist bisher nur dann anwendbar, wenn entweder eine millimetrische Teilung, die also unveranderlich in ihrer Länge ist, angebracht wird, was zu Meßungenauigkeiten führt, oder wenn man aus sehr großen Stückzahlen Geräte heraussucht, bei denen die Teilungslängen gleich sind.
  • Der durch diese Klassierung erforderliche Aufwand ist praktisch untragbar. Trotzdem müssen wegen der notwendigen Einordnung der einzelnen Geräte in willkürlich festgelegte Graduierungsklassen Ungenauigkeiten der Graduierung in Kauf genommen werden.
  • Außerdem ist die Anschaffung einer Vielzahl von Siebdruckschablonen erforderlich, und zwar entsprechend der Anzahl der gewählten Klassen unterschiedlicher Graduierungslängen.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, graduierte Meßgeräte, wie Meßzylinder, Büretten, Pipetten, Meßskalen auf Glasstreifen u. dgl., nach dem Siebdruckverfahren praktisch maßgenau herzustellen.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung graduierter Meßgeräte, wie Meßzylinder, Büretten, Pipetten, Meßskalen für Thermometer od. dgl., aus Glas nach dem Siebdruckverfahren und besteht darin, an dem zu graduierenden Gegenstand in an sich bekannter Weise die Justierpunkte festzulegen, nach den Justierpunkten eine hinsichtlich ihrer Länge veränderbare mit der gewünschten Gradteilung versehene Schablone mittels entsprechender Dehnung oder gegebenenfalls Verkürzung einzustellen und mit dieser eingestellten Schablone dann den Siebdruck durchzuführen. Die Schablone kann dabei elastisch und!oder plastisch verformbar oder auch verkürzbar ausgebildet sein. Zweckmäßig wird die Siebdruckschablone in längs der Teilung verlaufenden Abschnitten nach den Justierpunkten unterschiedlich gedehnt. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird zweckmäßig in beim Siebdruck bekannter Weise zugleich die Teilung und die Bezifferung gedruckt.
  • Die durch die Erfindung erreichten Vorteile liegen vor allem darin, daß es nach dem erfindungsgemäßen Verfahren möglich ist, im Siebdruckverfahren praktisch maß genau graduierte Meßgeräte, wie Meßzylinder, Büretten, Pipetten, Maßskalen von Thermometern od. dgl., herzustellen. Beim Siebdruck nach dem erfindungsgemäßen Verfahren fällt das Verwachsen, das Entwachsen, das Ätzen, das Einfärben sowie das Säubern der Meßgeräte od. dgl. völlig weg. Das Teilen und Beziffern wird in einem Arbeitsgang zusammengefaßt mit dem Ergebnis, daß nach dem erfindungsgemäßen Verfahren maß genau graduierte Meßgeräte wesentlich einfacher und schneller als nach dem eingangs beschriebenen heute üblichen Verfahren hergestellt werden können. Während heute auf Hochleistungsmaschinen nur etwa 100 Pipetten pro Stunde geteilt werden können, ist es nach dem erfindungsgemäßen Verfahren möglich, ein Mehrfaches davon pro Stunde herzustellen, beispielsweise bereitet es keine Schwierigkeiten, 200 bis 300 Pipetten pro Stunde komplett zu bedrucken.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung betrifft eine zur Ausübung des Verfahrens geeignete Siebdruckschablone mit Gradteilung. Bezüglich der Siebdruckschablone besteht die Weiterbildung der Erfindung darin, daß die Siebdruckschablone zumindest in Teilungsrichtung dehnbar ausgebildet ist. Zweckmäßig besitzt sie zumindest in Teilungsrichtung lineares Dehnungsverhalten. Sie kann aus Kunststoff, Gummi oder ähnlichen Werkstoffen bestehen. Die Dehnung kann durch bleibende, z. B. thermoplastische oder durch fixierte elastische Verformung verwirklicht werden.
  • Die Erfindung ist an Hand der Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel erläutert.
  • In der Zeichnung sind nebeneinander dargestellt, einerseits ein mit Justierpunkten 1 versehenes Meßgerät2, beispielsweise das Rohr eines Meßzylinders.
  • Die Justierpunkte 1 sind dabei dadurch festgelegt worden, daß abgemessene Mengen von Flüssigkeit in das Rohr 2 eingefüllt wurden und die bestimmte Volumina angebende Spiegelhöhe fixiert wurde. So entspricht beispielsweise die Eins einer Füllmenge von 100 ml, die Zwei einer Füllmenge von 200 ml usw. Es ist in der Figur übertrieben dargestellt und dadurch deutlich erkennbar, daß infolge der Tatsache, daß das Meßzylinderrohr 2 kein genau kalibriertes Rohr darstellt, die einzelnen Justierpunkte 1 unterschiedlichen Abstand voneinander aufweisen. Neben dem Meßgerät 2 befindet sich nach der Darstellung in der Zeichnung eine Siebdruckschablone 3 in erfindungsgemäß er, d. h. bzw. dehnbarer Ausbildung. Wie in der Zeichnung erkennbar ist, kann die Siebdruckschablone derart verformt werden, daß ihre Skalenpunkte 100, 200, 300, 400, 500 mit dazwischen angeordneter Zehnerteilung 3 a durch auf die an dem Meßgerät festgelegten Justierpunkte Eins bis Fünf eingestellt werden können. Dabei kann die Dehnung abschnittsweise erfolgen. Die so festgelegten Dehnungsverhältnisse der Schablone 3 werden fixiert, so daß eine Siebdruckmaschine mit der so eingerichteten Schablone arbeiten kann. Das Fixieren kann auf verschiedene Weise, beispielsweise durch Aufkleben od. dgl., vorgenommen werden.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Verfahren zur Herstellung graduierter Meßgeräte, wie Meßzylinder, Büretten, Pipetten, Maßskalen von Thermometern od. dgl., aus Glas nach dem Siebdruckverfahren, dadurch gekennzeidinet, daß an dem zu graduierenden Gegenstand in an sich bekannter Weise Justierpunkte festgelegt, nach den Justierpunkten eine hinsichtlich ihrer Länge veränderbare mit Gradteilung versehene Siebdruckschablone eingestellt und mit dieser dann der Siebdruck durchgeführt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebdruckschablone in längs der Teilung verlaufenden Abschnitten unterschiedlich nach den Justierpunkten gedehnt wird.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zugleich Teilung und Bezifferung gedruckt wird und zu diesem Zweck die Siebdruckschablone mit entsprechendem Inhalt versehen ist.
    4. Siebdruckschablone mit Gradeinteilung zur Ausübung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie zumindest in Teilungsrichtung dehnbar ausgebildet ist.
    5. Siebdruckschablone nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie zumindest in Teilungsrichtung lineares Dehnungsverhalten aufweist.
    6. Siebdruckschablone nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus Kunststoff oder Gummi besteht.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1 040 815.
DEB48246A 1958-03-19 1958-03-19 Verfahren zur Herstellung graduierter Messgeraete nach dem Siebdruckverfahren und Siebdruckschablone zur Ausuebung des Verfahrens Pending DE1086445B (de)

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Publications (1)

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DE1086445B true DE1086445B (de) 1960-08-04

Family

ID=6968511

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DEB48246A Pending DE1086445B (de) 1958-03-19 1958-03-19 Verfahren zur Herstellung graduierter Messgeraete nach dem Siebdruckverfahren und Siebdruckschablone zur Ausuebung des Verfahrens

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DE (1) DE1086445B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1205297B (de) * 1961-09-14 1965-11-18 Elektro App Werke Berlin Trept Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Skalen, insbesondere Messgeraeteskalen
DE1284658B (de) * 1965-02-20 1968-12-05 Blackman Seymour Norman Glasthermometer
DE1498493B1 (de) * 1964-12-18 1970-12-03 Blackman Seymour Norman Verfahren zur Endfertigung eines Glasthermometers

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1040815B (de) * 1957-06-24 1958-10-09 Kurt Sauerteig Maschine zum Bedrucken von Skalen, insbesondere fuer Thermometer

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