DE1086145B - Drahtseilschloss - Google Patents
DrahtseilschlossInfo
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- DE1086145B DE1086145B DER25484A DER0025484A DE1086145B DE 1086145 B DE1086145 B DE 1086145B DE R25484 A DER25484 A DE R25484A DE R0025484 A DER0025484 A DE R0025484A DE 1086145 B DE1086145 B DE 1086145B
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B67/00—Padlocks; Details thereof
- E05B67/003—Chain, wire or cable locks
Landscapes
- Emergency Lowering Means (AREA)
- Ropes Or Cables (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein Drahtseilschloß, dessen kegelförmiges, mit einer Ringnut versehenes
lösbares Seilende durch einen radial in die Ringnut eingreifenden federbelästeten Riegel in dem Gehäuse
gehalten wird.
Die bekannten Schlösser dieser Art besitzen einerseits eine Vielzahl von Bauteilen, wodurch das Schloß
nicht nur verwickelt in seinem Aufbau, sondern auch empfindlich im Gebrauch und teuer in der Herstellung
ist. So z. B. benötigt der Verschlußriegel besondere Sperrteile. Ferner wird bei diesen Schlössern das Herauswerfen
des gelösten Seilendes mittels einer gesonderten, in einem zusätzlichen Bauteil geführten
Schraubendruckfeder bewirkt.
Andererseits besitzen 'die bekannten Schlösser dieser
Art den wesentlichen Nachteil, daß das Gehäuse mit einem einfachen Werkzeug leicht zu sprengen ist,
wodurch dann auch das Seilende gelöst und das Schloß geöffnet ist.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die angeführten/
Mängel zu beseitigen und mit wenigen und einfachen Bauteilen ein Drahtseilschloß der eingangs
erwähnten Gattung zu schaffen, welches nicht nur einfach und billig in der Herstellung ist, sondern welches
vor allen Dingen gleichzeitig ein Aufsprengen des Gehäuses unmöglich macht.
Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das in der Gehäuse- und Decken-Seitenwand
gelagerte Seilende sich mit seiner Kegelfläche an einen ortsfesten Dorn (welcher gleichzeitig die Decke trägt)
durch die Spannkraft des gebogenen Stahlseiles kraftschlüssig abstützt.
Durch diese Ausbildung des Schlosses wird erreicht, daß das gelöste Seilende an dem Dorn abgleitet
und zwangläufig unter Ausnutzung der Spannkraft des gebogenen Stahlseiles aus dem Gehäuse herausgeworfen
wird. Hierdurch wird der Vorteil erzielt, daß eine besondere Schraubendruckfeder mit ihrem Führungsteil für das Herauswerfen des gelösten Seilendes
vollkommen fortfällt, wodurch eine wesentliche Vereinfachung des Aufbaues und eine Verbilligung des
Schlosses erreicht wird.
In Fällen, wo ein völliges Herausschleudern des gelösten Seilendes unerwünscht ist, ist gemäß der Erfindung
die Kegelfläche des lösbaren Seilendes mit einer zusätzlichen, vor dem Abstützdorn angeordneten
Ringnut versehen. Hierdurch wird erreicht, daß die Ausschwingung des Seiles in seine gestreckte Lage
dadurch gemildert wird, indem sich die im Kegel des Seilendes vorgesehene Rille in dem Lochrand des Gehäuses
verfängt. Aus dieser Halterung kann das Seilende alsdann leicht von Hand ausgehoben werden.
Bei den bekannten Schlössern der eingangs erwähnten Gattung lagert das lösbare Seilende in einer in
Anmelder:
Raukamp & Co.,
Velbert (RhId.), Hardenberger Str. 22
Paul Raukamp, Velbert (RhId.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
der Gehäuse-Seitenwand vorgesehenen halbkreisförmigen offenen Ausnehmung und in einer gleichen in
der übergreifenden Decken-Seitenwand vorgesehenen halbkreisförmigen offenen Ausnehmung. Eine derartige
Lagerung des Seilendes hat jedoch den wesentliehen Nachteil, daß man die Decke vom Gehäuse mit
Hilfe eines einfachen Werkzeuges, z. B. einem Schraubenzieher, leicht abbiegen kann, wodurch das
Seilende gelöst wird und das Schloß geöffnet ist.
Die Lagerung des lösbaren Seilendes wird dagegen nach der Erfindung derart vorgesehen, daß ein Abbiegen
der Decke oder Sprengung der Decken-Vernietung ausgeschlossen ist. Dieses wird gemäß der Erfindung
dadurch erreicht, daß das lösbare Seilende sowohl in einer Lochung der Gehäuse-Seitenwand als
auch in einer Lochung der über das Gehäuse greifenden Decken-Seitenwand lagert.
Durch diese Ausbildung der Lagerung des lösbaren und gesperrten Seilendes lagert dasselbe nicht in einer
offenen Ausnehmung der Gehäuse- und Decken-Seitenwand, sondern in einer geschlossenen Lochung derselben,
so daß selbst bei gelöster Decken-Vernietung die Decke nicht abgehoben werden kann.
Die Voraussetzungen, welche an ein Drahtseilschloß gestellt werden, nämlich mit wenigen und einfachen
Bauteilen dasselbe nicht nur billig herzustellen, sondern daß das Gehäuse auch bei gesperrtem Seilende
nicht aufgebogen oder gesprengt werden kann, sind durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Schlosses
in vollkommener Weise erfüllt.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in vergrößertem Maßstab in einem Ausführungsbeispiel
dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Innenansicht des erfindungsgemäß ausgebildeten Schlosses bei gesperrtem Seilende,
Fig. 2 eine Ansicht wie Fig. 1 bei entsperrtem Seilende,
Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie A-B der Fig. 1, Fig. 4 eine Seitenansicht des Gehäuses,
Fig. 5 eine Seitenansicht der Decke und
Fig. 5 eine Seitenansicht der Decke und
■ - ■ 009 56801
Fig. 6 eine von Fig. 1 bis 3 abweichende Ausführungsform
des lösbaren Seilendes.
Das Schloß besteht im wesentlichen aus dem kastenförmigen Gehäuse 1 und der über den Rand des Gehäuses
greifenden Decke 2. Die Decke wird mit dem Gehäuse mittels der beiden ortsfesten Dorne 3 und 4
durch Vernietung starr verbunden. In einer Seitenwand des Gehäuses 1 ist eine Lochung 5 vorgesehen.
Eine ebenso große Lochung 6 ist in einer Erbreiterung7
einer Seitenwand der Decke 2 derart vorgesehen, daß bei übergestülpter Decke beide Lochungen 5
und 6 übereinander zu liegen kommen. Diese Lochungen dienen zur Lagerung des lösbaren Endes des
Drahtseiles 8. Am anderen Ende des Seiles ist ein mit einer Rille 9 versehenes Formteil 10 starr befestigt
und mit dem Gehäuse in an sich bekannter Weise derart unlösbar verbunden, indem das Formteil mit seiner
Rille vor dem Aufsetzen der Decke in eine in der Gehäuse-Kopfwamd vorgesehene offene Ausnehmung
eingelegt wird. Eine gleiche offene Ausnehmung ist in ao der Decken-Kopfwand vorgesehen, so daß beim Aufstülpen
der Decke auf das Gehäuse dieses Seilende in dem Schloß eine unlösbare Befestigung erhält. Am anderen
lösbaren Ende des Seiles 8 ist ein ähnliches Formteil 11 mit kegelförmigem Ende starr befestigt,
welches mit einem Bund 12 in den Lochungen 5 und 6 lagert. Ein im Umfang größerer Bund 13 begrenzt die
Einführungstiefe des Seilendes 11 in das Schloß.
Der Dorn 3 ist in der Weise angeordnet, daß sich das in Spannung befindliche Seil mit seinem kegelförmigen
Ende beim Einführen desselben in das Schloß an dem Dorn abwälzt und dasselbe zwangläufig
in seine ordnungsgemäße Lage führt.
Auf dem Boden des Gehäuses 1 ist ferner ein Riegel 14 verschiebbar geführt, welcher durch eine auf dem
Dorn 4 befestigte Schenkelfeder 15 derart belastet ist,
daß ein vom Riegel 14 rechtwinklig hochgebogener Lappen 16 in eine im lösbaren Seilende, d. h. im
Formteil 11 vorgesehene Rille 17 kraftschlüssig eingreift. Das Seilende wird dadurch in dem Schloß allseitig
unlösbar gehalten, so daß das Schloß mit beiden Seilenden fest miteinander verbunden ist. Eine Lösung
eines Seilendes vom Schloß kann nur mit Hilfe des zugehörigen Schlüssels 18 erfolgen. Dieser führt
sich in einer im Gehäuse 1 und der Decke 2 gelagerten Führungsbüchse 19 und legt sich mit seinem Bart an
einen Schulterabsatz einer im Riegel vorgesehenen Ausnehmung 20 an. Wird der Schlüssel in Richtung
des Pfeiles (Fig. 1) verschwenkt, wird der Riegel gegen die Wirkung seiner Feder 15 verschoben, was zur
Folge hat, daß sich der Lappen 16 des Riegels aus der Rille 17 des Formteiles 11 aushebt. In diesem Augenblick
wird auch die Spannkraft des Drahtseiles wirksam. Die Kegelfläche des Formteiles 11 wälzt sich hierbei
an dem Dorn 3 ab und wirft das Seilende aus dem Schloß heraus, wodurch das Schloß geöffnet wird.
Wird der Schlüssel nach diesem Vorgang losgelassen, verschiebt die Feder 15 den Riegel wieder zwangläufig
in seine Schließlage. Beim Wiedereinführen des gelösten Seilendes in das Schloß verschiebt das kegelförmige
Ende gegen die Wirkung der Feder 15 wieder den Riegel 14, dessen Sperrlappen 16 bei Erreichung
der ordnungsgemäßen Lage des Formteiles 11 im Schloß unter dem Einfluß der Riegelfeder 15 wieder
kraftschlüssig in die Rille 17 des Formteiles 11 einrastet, wodurch das Seilende wieder mit dem
Schloß fest verbunden ist.
In Fällen, wo ein völliges Herausschleudern des gelösten Seilendes unerwünscht ist, wird in der Kegelfläche
des Formiertes 11 eine zusätzliche Rille 21 vorgesehen, welche, wie aus Fig. 6 ersichtlich, vor dem
Abstützdorn 3 vorgesehen ist. Durch diese Rille wird erreicht, daß sich dieselbe beim Herausschleudern des
Seilendes in den Lochrändern 5 und 6 verfängt. Man kann alsdann das Seilende leicht von Hand aus seiner
aufgehängten Lage ausheben.
Claims (3)
1. Drahtseilschloß, dessen kegelförmiges, mit einer Ringnut versehenes lösbares Seilende durch
einen radial in die Ringnut eingreifenden federbelasteten Riegel in dem Gehäuse gehalten wird,
dadurch gekennzeidinet, daß das in der Gehäuse- und Decken-Seitenwand (1, 2) gelagerte Seilende
(11) sich mit seiner Kegelfläche an einem ortsfesten Dorn (3) durch die Spannkraft des gebogenen
Stahlseiles (8) kraftschlüssig abstützt.
2. Drahtseilschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kegelfläche des lösbaren
Seilendes (11) mit einer zusätzlichen, vor dem Abstützdorn (3) angeordneten Ringnut (21) versehen
ist.
3. Drahtseilschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das lösbare Seilende (11) sowohl in einer Lochung (5) der Gehäuse-Seitenwand
(1) als auch in einer Lochung (6) der über das Gehäuse (1) greifenden Decken-Seitenwand
(2) lagert.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 639 973.
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 639 973.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 568/51 7.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER25484A DE1086145B (de) | 1959-05-05 | 1959-05-05 | Drahtseilschloss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER25484A DE1086145B (de) | 1959-05-05 | 1959-05-05 | Drahtseilschloss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1086145B true DE1086145B (de) | 1960-07-28 |
Family
ID=7401929
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER25484A Pending DE1086145B (de) | 1959-05-05 | 1959-05-05 | Drahtseilschloss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1086145B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4057986A (en) * | 1976-07-19 | 1977-11-15 | Sarah Zolke | Self-contained alarm lock |
| DE19639235A1 (de) * | 1996-09-24 | 1998-03-26 | Bremicker Soehne Kg A | Schloß mit Aufbruchsicherung |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1639973U (de) * | 1952-04-02 | 1952-06-19 | Raukamp & Co | Drahtseilschloss. |
-
1959
- 1959-05-05 DE DER25484A patent/DE1086145B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1639973U (de) * | 1952-04-02 | 1952-06-19 | Raukamp & Co | Drahtseilschloss. |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4057986A (en) * | 1976-07-19 | 1977-11-15 | Sarah Zolke | Self-contained alarm lock |
| DE19639235A1 (de) * | 1996-09-24 | 1998-03-26 | Bremicker Soehne Kg A | Schloß mit Aufbruchsicherung |
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