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DE1086091B - Selbsttaetig stufenlos wirkende Nachstellvorrichtung fuer eine elektromagnetisch betaetigte Reibungskupplung - Google Patents

Selbsttaetig stufenlos wirkende Nachstellvorrichtung fuer eine elektromagnetisch betaetigte Reibungskupplung

Info

Publication number
DE1086091B
DE1086091B DEF15675A DEF0015675A DE1086091B DE 1086091 B DE1086091 B DE 1086091B DE F15675 A DEF15675 A DE F15675A DE F0015675 A DEF0015675 A DE F0015675A DE 1086091 B DE1086091 B DE 1086091B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt
friction
clutch
adjustment device
electromagnetically operated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF15675A
Other languages
English (en)
Inventor
George Allan Miller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ferranti International PLC
Original Assignee
Ferranti PLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ferranti PLC filed Critical Ferranti PLC
Publication of DE1086091B publication Critical patent/DE1086091B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D27/00Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor
    • F16D27/10Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor with an electromagnet not rotating with a clutching member, i.e. without collecting rings
    • F16D27/108Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor with an electromagnet not rotating with a clutching member, i.e. without collecting rings with axially movable clutching members
    • F16D27/112Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor with an electromagnet not rotating with a clutching member, i.e. without collecting rings with axially movable clutching members with flat friction surfaces, e.g. discs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Selbsttätig stufenlos wirkende Nachstellvorrichtung für eine elektromagnetisch betätigte Reibungskupplung Die Erfindung betrifft eine selbsttätig stufenlos wirkende Nachstellvorrichtung für eine elektromagnetisch betätigte Reibungskupplung.
  • Derartige Kupplungen werden weniger dazu benutzt, zwei Wellen wahlweise miteinander zu verbinden oder zu trennen, sondern es soll vielmehr das zu übertragende Drehmoment in Abhängigkeit eines durch die Erregerwicklung der Kupplung fließenden Stromes gesteuert werden. Wenn also beispielsweise die Beziehung zwischen dem Steuerstrom einer Vorrichtung und dem Abtriebsdrehmoment der Kupplung einem vorgegebenen Gesetz zu folgen hat, wobei das Antriebsdrehmoment konstant ist, ist es notwendig, daß die relativen Stellungen der festen und der beweglichen Teile der Kupplung bei jedem Teilwert des Steuerstroms stets die gleichen sind, da ihre relative Stellung teilweise die auf die Kupplung ausgeübte Kraft bestimmt.
  • Die bisher bekannten elektromagnetisch betätigten Reibungskupplungen sind für den Einsatz in Servosystemen nicht geeignet, und zwar wegen der starren Verbindung zwischen dem von dem Magnetkörper beeinflußten Anker und der eigentlichen Kupplung, da bei einer Abnutzung der Reibflächen der Kupplungshälften die Schaltbewegung der beweglichen Kupplungshälften größer wird, als sie für einen vorgegebenen Wert des das Magnetsystem durchfließenden Steuerstroms vorbestimmt ist. Diese relative Änderung der Schaltbewegung wirkt sich als Verminderung des Luftspalts zwischen Magnetkörper und Anker aus, so daß der Steuerstrom eine größere Kraft als vorgesehen auf die Kupplung ausübt und dementsprechend auch das Verhältnis zwischen dem Steuerstrom und dem Abtriebsdrehmoment nicht mehr das vorgegebene ist.
  • Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine für ein Servosystem geeignete elektromagnetisch betätigte Reibungskupplung zu schaffen, bei welcher die Beziehung zwischen dem das Magnetsystem der Reibungskupplung durchfließenden Steuerstrom und dem von der Kupplung abgegebenen Abtriebsdrehmoment für einen konstanten Wert des Antriebdrehmoments im wesentlichen unverändert bleibt trotz der unvermeidlichen Abnutzung der einander zugewandten Reibflächen der Kupplungshälften.
  • Erfindungsgemäß wird dies durch eine Nachstellvorrichtung erreicht, bei der die Kupplungshälften mittels eines sie durchgreifenden feststehenden Bolzens und einer auf den. Bolzen aufgeschraubten Nachstellmutter gegeneinandergedrückt sind und bei der an der Nachstellmutter eine im Sinne der Nachstellbewegung vorgespannte Torsionsfeder angreift, welche die Nachstellmutter auf dem Bolzen verdrehen kann.
  • Erfindungsgemäß können auch zwei mit derartigen Nachstellvorrichtungen versehene elektromagnetisch betätigte Reibungskupplungen vorgesehen werden, die in entgegengesetzten Drehrichtungen angetrieben werden und die beide gemeinsam auf ein einziges Abtriebsglied arbeiten, wobei die die Abnutzung der Reibflächen. ausgleichenden Schaltglieder die Reibflächen beider Kupplungen in einem Reibungsschluß halten, der insgesamt geringer ist als der zur Erzeugung des an dem Abtriebsglied geforderten Mindestdrehmoments erforderliche Reibungsschluß.
  • Die Erfindung wird an Hand einer Zeichnung erläutert, die ein Ausführungsbeispiel einer Kupplung gemäß der Erfindung darstellt. Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine elektromagnetisch betätigte Reibungskupplung gemäß der Erfindung, Fig. 2 einen Teil der Fig. 1 in größerem Maßstab. Die elektromagnetisch betätigte Reibungskupplung besteht aus der Antriebs- und der Abtriebshälfte 10 und 11, welche lose drehbar auf dem hohlen feststehenden Schaft 12 gelagert sind. Jede dieser Kupplungshälften hat die Form einer an einer Seite mit einer kurzen Muffe versehenen Scheibe. Die ebenen Flächen der Scheiben sind einander zugewandt und mit je einem Reibbelag 10' bzw. 11' versehen; sie bilden die einander zugewandten die Kräfte übertragenden. Reibflächen. Die gemeinsame Achse 13 der Teile 10 bis 12 ist vertikal angeordnet, und die Abtriebsscheibe 11 liegt unterhalb der Antriebsscheibe 10. Die Antriebsscheibe 10 ist mit einem nicht dargestellten Motor gekuppelt, der sie mit einer gleichmäßigen Geschwindigkeit antreibt. Das Abtriebsdrehmoment wird von der Abtriebsscheibe 11 abgenommen. Durch den feststehenden hohlen Schaft 12 ist mit radialem Spiel ein Bolzen 14 geführt, der nach unten über die Antriebs-und Abtriebsscheibe 10 und 11 hinausragt. Das untere Ende des Bolzens 14 ist mit dem freien Ende einer einseitig eingespannten Blattfeder 15 verbunden. Diese Blattfeder 15 verhindert eine Drehung des Bolzens 14, gestattet aber innerhalb gewisser Grenzen eine axiale (vertikale) Verschiebung desselben.
  • Sowohl zwischen einer Scheibe 16 am unteren Ende des Bolzens 14 und der Abtriebsscheibe 11 als - auch zwischen der Antriebsscheibe 10 und der Unterseite einer feststehenden horizontalen Montageplatte 20 ist je ein axial belastetes Kugellager 17 bzw. 21 angeordnet.
  • Es ist ersichtlich, daß durch eine Aufwärtsbewegung des Bolzens 14 die Abtriebs- und Antriebsscheibe 11 und 10 mit den einander zugewandten Reibflächen 10' und 11' zwischen den Axialkugellagern 17 und 21 zusammengedrückt werden.
  • Der obere Teil des Bolzens 14 ragt über die Montageplatte 20 und über den die Kupplung zu betätigenden Magnetkörper 22 hinaus. Der Eisenkörper dieses Magnetkörpers umfaßt einen inneren und äußeren Zylinder 23 und 24, die den Bolzen 14 konzentrisch umgeben. Die oberen Enden der Zylinder 23 und 24 sind miteinander verbunden; das untere flanschartig verbreiterte Ende des äußeren Zylinders 24 ist an der Montageplatte 20 befestigt; der innere Zylinder 23 trägt die Magnetwicklung 25.
  • Die Ankerscheibe 26 ist aus einem Stück mit dem Schaft 27, welcher konzentrisch den Bolzen 14 umgibt und sich zwischen ihm und dem Zylinder 23 des Magnetkörpers 22 erstreckt, ohne eines dieser Teile zu berühren. Das obere Ende des Schaftes 27 erstreckt sich nur wenig über den Magnetkörper 22 hinaus und ruht dort auf einer Unterlegscheibe 30; welche - wenn der Magnetkörper ausgeschaltet ist - die Ankerscheibe 26 in einiger Entfernung von den Magnetpolen hält. Die Ankerscheibe befindet sich dann in der Lüftstellung.
  • Innerhalb des Schaftes 27 ist der Bolzen 14 in die Nachstellmutter 31 geschraubt, die sich mit ihrer unteren Kugelfläche auf der Kegelfläche 32 des Schaftes 27 und damit der Ankerscheibe 26 abstützt. In die Nachstellmutter 31 und in eine mit dem Bolzen 14 drehfest verbundene Scheibe 34 greift eine in Umlaufrichtung vorgespannte Schraubenfeder 33 ein, die bestrebt ist, den Bolzen 14 im Sinne einer Spielbeseitigung zwischen den beiden Kupplungshälften 10, 10' und 11, 11' zu verstellen. Die Scheibe 34 ist mit dem Bolzen 14 durch radial verschiebbare Stifte 35 (vgl. Fig.2) verbunden, welche lose in der diametralen Bohrung 36 liegen. Der Bolzen 14 ist durch eine zentrale Bohrung 37 der Scheibe 34 hindurchgeführt und weist an seinem oberen Ende axial gerichtete Nuten 39 auf, in die die Stifte 35 unter der Wirkung einer Ringfeder 38 einrasten.
  • Die Torsionsfeder 33 wird mittels der Scheibe 34 so vorgespannt, daß im wesentlichen lediglich die Abnutzung der Reibbeläge 10' und 11' ausgeglichen `werden kann.
  • Beim Erregen des Elektromagneten wird die Ankerscheibe 26 nach oben gezogen. Bei der Aufwärtsbewegung des Schaftes 27 wird die Nachstellmutter 31 und damit der Bolzen 14 durch die Kegelfläche 32 des Schaftes 27 mitgenommen und auf diese Weise der Anpreßdruck zwischen den Reibbelägen 10' und 11' erhöht.
  • In der Praxis ist diese Aufwärtsbewegung äußerst gering, denn die Kupplungshälften 10, 10' und 11, 11' stehen bereits bei unerregtem Elektromagneten durch die unter dem Einfluß der vorgespannten Torsionsfeder 33 stehende Nachstellmutter 31 in Reibverbindung miteinander.
  • Der aus der Erregung des Magneten resultierende Druck und damit das Abtriebsdrehmoment hängt von der Größe des Steuerstroms ab. Sobald der Strom abgeschaltet ist, kehren der Anker und die anderen axial beweglichen Teile in ihre eingangs beschriebenen Stellungen zurück, und zwar dank der Elastizität des Reibmaterials.
  • Es findet so lange keine Drehung der Nachstellmutter 31 statt, als keine Abnutzung zwischen den einander zugewandten Reibbelägen 10' und 11' eingetreten ist.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel werden die axial beweglichen Teile durch das Gewicht des Magnetankers in ihre Lüftstellung zurückgebracht, und der Reibbelag 11' ist dann von dem Reibbelag 10' um den jeweiligen Betrag ihrer Abnutzung entfernt.
  • Wenn die Vorrichtung der Fig. 1 umgekehrt angeordnet wäre, d. h. wenn der Elektromagnet unterhalb der beiden Kupplungshälften sitzen würde, dann würden die Reibbeläge 10' und 11' durch die Schwerkraft in Berührung miteinander bleiben, jedoch wäre die Ankerscheibe 26 um den Betrag der Reibbelagsabnutzung von dem Magnetkörper 22 weiter entfernt als zuvor.
  • In beiden Fällen dreht die Torsionsfeder 33 die Nachstellmutter 31 so lange, bis das durch die Abnutzung der Reibbeläge 10', 11' entstandene Spiel zwischen den beiden Kupplungshälften wieder beseitigt ist.
  • Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung bleibt der Luftspalt zwischen dem Magnetkörper 22 und der Ankerscheibe 26 konstant. Auch bei verschiedenen Stromstärken wird die ursprüngliche Größe des Luftspalts beibehalten. Die Beziehung zwischen Steuerstrom und Abtriebsdrehmoment für ein konstantes Antriebsdrehmoment bleibt daher im wesentlichen konstant.
  • Die Wirkung der Nachstellmutter 31 ist natürlich irreversibel: Jede Nachstellung, die bei stromlosem Magneten vorgenommen wird, wird nicht aufgehoben, wenn die Kupplung eingeschaltet wird.
  • Die Vorspannung der Torsionsfeder 33 kann durch Drehen der Scheibe 34 eingestellt werden. Dabei muß auf die Scheibe 34 eine ausreichende Kraft ausgeübt werden, damit die Stifte 35 (vgl. Fig. 2) aus den Nuten 39 des Bolzens 14 gegen die einwärts gerichtete Kraft der Ringfeder 38 ausrasten können.
  • Selbstverständlich kann die durch die Torsionsfeder 33 ausgeübte Kraft nur stufenweise verändert werden, wobei eine Stufe jeweils einer halben Umdrehung der Scheibe 34 entspricht.
  • Die von der Torsionsfeder 33 ausgeübte Kraft reicht nicht dazu aus, von sich aus die Stifte 35 aus den Nuten 39 ausrasten zu lassen.
  • Bei einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung sind zwei elektromagnetisch betätigte Reibungskupplungen der vorbeschriebenen Art nach dem Prinzip eines Ausgleichsgetriebes in für ein Servosystem bekannter Weise kombiniert. Bei einer derartigen Kombination wird das Antriebsmoment von einer gemeinsamen Kraftquelle abgeleitet, und die beiden Abtriebsglieder sind in Gegenschaltung zueinander durch ein Getriebe mit einer gemeinsamen Abtriebswelle verbünden. Die beiden Kupplungen sind in ihren Arbeitscharakteristiken einander gleich. Wenn daher die Steuerströme gleich sind, so sind auch die Abtriebsdrehrnomente die gleichen. Es findet keine Drehung der Abtriebswelle statt, und beide Kupplungen schleifen daher in gleicher Weise. Sobald der eine Strom stärker wird als der andere, herrscht das Abtriebsmoment der von dem stärkeren Strom beaufschlagten Kupplung über das Drehmoment der anderen Kupplung vor, und die Abtriebswelle dreht sich in der durch die erstgenannte Kupplung bestimmten Richtung, welche ein Drehmoment ausübt, welches gleich ist der Differenz zwischen den Abtriebsdrehmomenten der beiden Kupplungen.
  • Diese Erfindung ist besonders wertvoll bei sogenannten Differentialküpplungsanordnungen, da das konstante Schleifen beider Kupplungen sich in einer raschen Abnutzung der Reibbeläge auswirkt, welche bei Kupplungen gemäß der Erfindung jedesmal, wenn die Magneten entregt werden, ausgeglichen wird, wodurch die gewünschten Arbeitscharakteristiken aufrechterhalten werden.
  • Die obenerwähnten Ausführungsformen können im Rahmen der Erfindung in weitem Umfange variiert werden: So kann z. B. der Anker auf ein Antriebsglied wirken (anstatt auf ein Abtriebsglied, wie oben beschrieben) oder mittels einer einfachen Verbindung auf diese beiden Glieder.
  • Der Elektromagnet kann eine Ringspule aufweisen, und der Magnetanker kann die Form eines Kolbens haben. Die Torsionsfeder kann eine flache Spiralfeder von dem sogenannten Glockentyp sein, die in diesem Falle innerhalb eines flachen tablettartigen Teils der Nachstellmutter untergebracht sein kann, wobei das äußere Ende der Feder am Rand des Tabletts befestigt ist und das innere Ende an dem zugehörigen S chraubbolzen.
  • Die durch die beliebig geformte Feder ausgeübte Torsionskraft kann dadurch verstellbar sein, daß das an der Nachstellmutter befestigte Ende der Feder relativ zu dem mit dem anderen Federende verbundenen Teil (Schraubbolzen) gedreht wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Selbsttätig stufenlos wirkende Nachstellvorrichtung für eine elektromagnetisch betätigte Reibungskupplung mit feststehendem Magnetkörper und Anker, bei der die beiden auch bei nicht erregtem Magnetkörper in Reibverbindung stehenden Kupplungshälften auf einem feststehenden Teil des Kupplungsgehäuses drehbar gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungshälften (10, 10' und 11, 11') mittels eines sie durchgreifenden feststehenden Bolzens (14) und einer auf den Bolzen (14) aufgeschraubten, vorzugsweise gegen den Magnetanker (26, 27) abgestützten Nachstellmutter (31) gegeneinander gedrückt sind und daß an der Nachstellmutter (31) eine im Sinne der Nachstellbewegung vorgespannte Torsionsfeder (33) angreift, welche die Nachstellmutter (3.1) auf dem Bolzen (14) bei Verschleiß der Reibbeläge (10', 11') verdreht.
  2. 2. Nachstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (14) an seinem unteren Ende mittels einer fest eingespannten Blattfeder (15) gegen Drehung gesichert ist, während in achsparallele Nuten (39) an seinem oberen Ende eine Scheibe (34) eingreift, an der das obere Ende der Torsionsfeder (33) befestigt ist.
  3. 3. Nachstellvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (34) eine diametrale Bohrung (36) aufweist, in der zwei radial verschiebbare Stifte (35) liegen, deren inneres Ende von einer Ringfeder (38) in den Nuten (39) des Bolzens (14) gehalten wird.
  4. 4. Nachstellvorrichtung nach- den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der auch bei stromloser Erregerspule von der in seiner Stärke von der Vorspannung der Torsionsfeder (33) beeinflußte und von ihr über die Nachstellmutter (31) bewirkte dauernde Reibungsschluß der Reibflächen (10', il') geringer ist als der zur Erzeugung des von der Kupplung zu übertragenden Mindestdrehmoments notwendige Reibungsschluß.
  5. 5. Zwei elektromagnetisch betätigte Reibungskupplungen mit je einer Nachstellvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, die, in entgegengesetzten Drehrichtungen angetrieben, auf ein gemeinsames Abtriebsglied arbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß die die Abnutzung der Reibbeläge (10', 11') ausgleichenden Schaltglieder (33, 31, 14) die Reibbeläge (10', 11') beider Kupplungen in einem gemeinsamen Reibungsschluß halten, der insgesamt geringer ist als der zur Erzeugung des an dem Abtriebsglied geforderten Mindestdrehmoments erforderliche Reibungsschluß.
DEF15675A 1953-09-19 1954-09-10 Selbsttaetig stufenlos wirkende Nachstellvorrichtung fuer eine elektromagnetisch betaetigte Reibungskupplung Pending DE1086091B (de)

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DEF15675A Pending DE1086091B (de) 1953-09-19 1954-09-10 Selbsttaetig stufenlos wirkende Nachstellvorrichtung fuer eine elektromagnetisch betaetigte Reibungskupplung

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1227990B (de) * 1962-10-26 1966-11-03 Siemens Ag Scheibenbremse fuer Elektromotoren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1227990B (de) * 1962-10-26 1966-11-03 Siemens Ag Scheibenbremse fuer Elektromotoren

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