DE1085967B - Schaltungsanordnung zum Zuenden und zur Helligkeitssteuerung von einer Leuchtstofflampe oder mehreren parallelgeschalteten Leuchtstofflampen - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Zuenden und zur Helligkeitssteuerung von einer Leuchtstofflampe oder mehreren parallelgeschalteten LeuchtstofflampenInfo
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- H05B41/14—Circuit arrangements
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Zünden und zur Helligkeitssteuerung von einer
Leuchtstofflampe mit Vorschaltdrossel oder mehreren parallelgeschalteten Leuchtstofflampen mit je einer
vorgeschalteten Begrenzungsdrossel.
Es ist bereits an anderer Stelle eine wechselstromgespeiste Anordnung zur Steuerung oder Regelung
elektrischer Laststromkreise vorgeschlagen worden, die mindestens einen in dem zu beeinflussenden Stromkreis
liegenden Transistorverstärker in Emitterschaltung aufweist, dem zusätzlich ein vom Laststrom
abhängiger Steuerstrom über einen Rückkopplungsstromwandler zugeführt wird, so daß nach öffnen des
Transistors dieser unabhängig von der Steuerspannung so lange geöffnet bleibt, wie ein Laststrom
fließt.
Speziell zum Zünden und Helligkeitssteuern von Leuchtstofflampen ist ferner vorgeschlagen worden
(deutsche Auslegeschrift 1 032 851), einen stromsteuernden Magnetverstärker zur Steuerung von trägheitslosen
Schalteinrichtungen im Laststromkreis zu verwenden.
Die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung ist gekennzeichnet durch die Verwendung einer Steueranordnung
für elektrische Laststromkreise, die einen im Laststromkreis angeordneten einstufigen Transistorverstärker
in Emitterschaltung mit vom Laststrom abhängigem Rückkopplungsstromwandler enthält,
und durch die Steuerabhängigkeit des Transistorverstärkers von einem stromsteuernden Magnetverstärker,
dessen Ausgangsspannung unter Gegenschaltung einer festen Zuhaltespannung für den
Transistorverstärker diesem zugeführt ist. Das Verhältnis der Scheitelwerte der Zuhaltespannung und
der Ausgangsspannung des Magnetverstärkers ist beispielsweise 1 :2 gewählt.
Die Erfindung ist an Hand einiger in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Gemäß Fig. 1 ist ein netzgespeister Transformator TrI vorgesehen, dessen eine Sekundärwicklung
über einen Doppelweggleichrichter Gl die parallelgeschalteten Arbeitswicklungen eines Paralleltransduktors
PT speist, dessen in Reihe geschaltete Steuerwicklungen über ein Potentiomeetr Po an eine Steuergleichspannung
angeschlossen sind. An die Gleichstrompole des Gleichrichters Gl ist ein Widerstand R2
angeschlossen, der in Reihe mit einem Widerstand R1
und einem zur Stromregulierung dienenden Widerstand R3 an die Basis-Emitter-Strecke des Transistors
T angeschlossen ist. An dem Widerstand Rl liegt die durch einen Mehrweggleichrichter G2 gleichgerichtete,
von einer zweiten Sekundärwicklung des Transformators TrI abgenommene Zuhaltespannung
Schaltungsanordnung zum Zünden
und zur Helligkeitssteuerung von einer
und zur Helligkeitssteuerung von einer
Leuchtstofflampe oder mehreren
parallelgeschalteten Leuchtstofflampen
parallelgeschalteten Leuchtstofflampen
Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke
Aktiengesellschaft, Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Dipl.-Ing. Rudolf Weppler, Nürnberg,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
für den Transistor. Parallel zu der Basis-Emitter-Strecke ist über einen Mehrweggleichrichter G3 die
Sekundärwicklung eines Stromwandlers W angeschlossen, dessen Primärwicklung im Stromkreis der
wechselstromgespeisten Last L liegt. Unter der Last L ist hierbei eine Leuchtstoffröhre mit vorgeschalteter
Begrenzungsdrossel oder eine Parallelschaltung mehrerer derartiger Anordnungen zu verstehen.
Die Außenelektroden des Transistors sind an die Gleichstrompole eines weiteren Mehrweggleichrichters
G 4 angeordnet, dessen Wechselstrompole in Reihe mit der Primärwicklung des Stromwandlers W und
der Last in den Wechselstromkreis eingefügt sind. Durch Verändern der Steuergleichspannung mit Hilfe
des Potentiometers Po wird erreicht, daß die Ausgangsspannung des Paralleltransduktors unter Überwindung
der entgegengerichteten Zuhaltespannung eine Öffnung des Transistors T bewirkt, so daß im
Laststromkreis ein Strom fließen kann, der über den Wandler W eine Rückkopplung auf den Transistor
erzielt, derart, daß dieser nach Fließen des Laststromes unabhängig von der Steuergleichspannung geöffnet
bleibt, solange der Laststrom aufrechterhalten bleibt. Der Paralleltransduktor PT bezweckt hierbei
bei konstantem Steuerstrom und vorgegebenem Belastungswiderstand eine Konstanthaltung des Mittelwertes
der Lastspannung bei Netzspannungsänderungen, wie dies bereits an anderer Stelle (deutsche Auslegeschrift
1 032 851) dargelegt ist.
Die Zusammenhänge zwischen der Ausgangsspannung des Paralleltransduktors, der Zuhaltespannung
für den Transistor und der Spannung an der Last sind
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in den Fig. 3 a bis 3 c dargestellt. Dabei bedeuten 171
die feste Zuhaltespannung, Γ 2 die vom Steuergleichstrom abhängige Ausgangsspannung des Paralleltransduktors
und L'3 die am Transistor wirksame Steuerspannung, während UL die Lastspannung bei 5
indukther Last angibt. Durch die Verwendung des Paralleltransduktors wird je nach der Höhe der
Steuergleichspaunung zu einem bestimmten Zeitpunkt ein nahezu plötzlicher Anstieg der Ausgangsspannung
tie.- Paralleltransduktors auf den jeweiligen Augenblickswert
der entsprechenden Xetzspannungshalbwelle erzielt und gleichzeitig eine Verschiebung um 180"
zwischen der Zuhaltespaimung und der Paralleltransdnktorausgangsspannung
erreicht.
Wie aus der Fig. 3b ersichtlich ist, wirkt bis zum Einsetzen der Traiisduktorausgangsspannung die Zuhaltespannung allein, wie dies gestrichelt dargestellt
ist. Nach Einsetzen der Ausgangsspannung am Transduktor
wirkt die Differenz zwischen beiden Spannungen, die eine sofortige öffnung des Transduktor» herbeiführt.
Xach Öffnen des Transistors ist der Transistor durch die Rückkopplung so lange geöffnet, wie
der Strom im Laststromkreis fließt, so daß die an der Last anliegende Spannung Uι noch über dem XuIlpunkt
der wirksamen Steuerspannuug hinaus durch die Phasenverschiebung bestehenbleiben kann, wie in
Fig. 3 c gezeigt ist.
Entsprechende Ergebnisse können auch mit einer Schaltung gemäß Fig. 2 erreicht werden. Gleiche Teile
sind hier wiederum mit gleichen Benennungen versehen. Ein netzgespeister Transformator Tr 1 speist
mit seiner einen Sekundärwicklung die parallelgeschalteten Arbeitswicklungen des Paralleltransduktors PT
über einen Widerstand R. Die Steuerwicklungen sind wiederum in Reihe liegend über ein Potentiometer Po
an eine Gleichspannungsquelle angeschlossen. An die zweite Sekundärwicklung des Transformators 7>1 ist
die Primärwicklung eines zweiten Transformators TrI
angeschlossen, derart, daß die beiden Stromkreise über
den genannten Widerstand R galvanisch gekoppelt sind. Im Laststromkreis der Last L sind unter Vorschaltung
je eines Gleichrichterstill und G12 zwei
Transistoren Tl und 72 vom gleichen X-P-X-Typ
in Antiparallelschaltung angeordnet. Die Rückkopplung erfolgt durch einen im Laststromkrcis liegenden
Stromwandler IV mit zwei Sekundärwicklungen, von
denen jeweils eine Sekundärwicklung an die Basis-Emitter-Strecke des betreffenden Transistors angeschlossen
ist. Parallel zu diesen Rückführungskreisen sind die Sekundärwicklungen α und b des Transformators
TrI geschaltet. Die Ausgangsspannung des Paralleltransduktors wirkt wiederum der festen Zuhaltespannung
entgegen, so daß die Primärseite des Transformators TY2 von der resultierenden Spannung
beaufschlagt wird. Durch Verändern der Steuergleichspannung werden abwechselnd im Takte der Frequenz
de- speisenden Wechselstromnetzes die beiden Transistoren 7" 1 und TI geöffnet, so daß über diese ein
Strom im Laststromkreis !ließen kann, der infolge der
Rückkopplung des Stromwandlers IV die Transistoren
T1 und 7"2 abwechselnd so lange geöffnet
hält, wie der Laststrom fliel.lt. Durch Änderung des
Steuergleichstromes des Magnetverstärkers kann man den Öffnungszeitpunkt gegenüber der Xetzspannung
und damit den Mittelwert der Spannung verändern.
Mit der Anordnung nach Fig. 2 kann die doppelte An-«"aneslei stung bei Verwendung gleicher Transistortypen
wie bei der Anordnung nach Fig. 1 erzielt werden.
Mit dem Gegenstand der Erfindung ist es auf einfache Art und Weise möglich, die Leuchtstofflampen
sicher zu zünden und deren Helligkeit im weiten Bereich bis zum Erlöschen stufenlos zu verändern durch
Veränderung des Mittelwertes der Lastspannung, die ihrerseits von der Größe des Steuergleichstromes beeinflußbar
ist. Der Gegenstand der Erfindung kann wegen der vorgenannten Helligkeitssteuerung vorteilhaft
zur Spielflächen- und/oder Horizontbeleuchtung im Theaterbetrieb verwendet werden.
Claims (6)
1. Schaltungsanordnung zum Zünden und zur Helligkeitssteuerung von einer Leuchtstofflampe
mit Vorschaltdrossel oder mehreren parallelgeschalteten Leuchtstofflampen mit je einer vorgeschalteten
ßegrenzungsdrossel, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Steueranordnung für
elektrische Laststromkreise, die einen im Laststromkreis angeordneten einstufigen Transistorverstärker
in Emitterschaltung mit vom Laststrom abhängigem Rückkopplungsstromwandler enthält, und durch die Steuerabhängigkeit des
Transistorverstärkers von einem stromsteuernden Magnetverstärker, dessen Ausgangsspannung unter
Gegenschaltung einer festen Zuhaltespannung für den Transistorverstärker diesem zugeführt ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der
Scheitelwerte von Zuhaltespannung und Ausgangsspannung des Magnetverstärkers vorzugsweise
1 :2 beträgt.
3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Spannungen
von getrennten Sekundärwicklungen eines netzgespeisten Transformators (7 rl) abgenommen
sind.
4. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sekundärwicklung
eines Rückkopplungs-Stromwandlers (IV) über einen Gleichrichter (G 3) an die ßasis-Eniitter-Strecke
des Transistors (T) angeschlossen ist. daß in einem parallelen Basis-Emitter-Kreis
des Transistors ein erster Widerstand (Rl) in Reihe mit einem zweiten Widerstand (R2) angeordnet
ist und an den ersten die gleichgerichtete Zuhaltespannung, an den zweiten die gleichgerichtete
Ausgangsspannung des Magnetverstärkers gelegt ist (Fig. 1).
5. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromkreise
beider Sekundärwicklungen über einen Widerstand (J?) miteinander gekoppelt und die resultierende
Spannung einem zweiten Transformator (TrI) zugeführt ist, der zwei getrennte Sekundärwicklungen
aufweist, die jeweils mit der Basis-Emitter-Strecke von in Antiparallelschaltung angeordneten
Transistoren (Tl, Γ2) verbunden sind mit vorgeschalteten
Sperrgliederu. unter Parallelschaltung je einer Sekundärwicklung des im Lastkreis liegenden
Rückkoppkmgs-Stromwandlers (H'\ in Fig. 2.
6. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch ihre Verwendung bei der Spielfläehen- und/oder Horizoiitbeleuchtung im Theaterbetrieb.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 568/147 7.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES56219A DE1085967B (de) | 1957-12-12 | 1957-12-12 | Schaltungsanordnung zum Zuenden und zur Helligkeitssteuerung von einer Leuchtstofflampe oder mehreren parallelgeschalteten Leuchtstofflampen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES56219A DE1085967B (de) | 1957-12-12 | 1957-12-12 | Schaltungsanordnung zum Zuenden und zur Helligkeitssteuerung von einer Leuchtstofflampe oder mehreren parallelgeschalteten Leuchtstofflampen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1085967B true DE1085967B (de) | 1960-07-28 |
Family
ID=7490944
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES56219A Pending DE1085967B (de) | 1957-12-12 | 1957-12-12 | Schaltungsanordnung zum Zuenden und zur Helligkeitssteuerung von einer Leuchtstofflampe oder mehreren parallelgeschalteten Leuchtstofflampen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1085967B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1204750B (de) | 1959-01-23 | 1965-11-11 | Siemens Ag | Einrichtung zur Steuerung von Hochleistungstransistoren |
| DE1257272B (de) * | 1962-09-13 | 1967-12-28 | Siemens Ag | Einrichtung zum Steuern des Effektivwertes der Wechselspannung an einem Verbraucher |
-
1957
- 1957-12-12 DE DES56219A patent/DE1085967B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1204750B (de) | 1959-01-23 | 1965-11-11 | Siemens Ag | Einrichtung zur Steuerung von Hochleistungstransistoren |
| DE1257272B (de) * | 1962-09-13 | 1967-12-28 | Siemens Ag | Einrichtung zum Steuern des Effektivwertes der Wechselspannung an einem Verbraucher |
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