DE1085797B - Verbindungseinrichtung zwischen dem Sammelkanal und dem Saugrohrende von Fadenbruch-Absauganlagen von Spinnereimaschinen - Google Patents
Verbindungseinrichtung zwischen dem Sammelkanal und dem Saugrohrende von Fadenbruch-Absauganlagen von SpinnereimaschinenInfo
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- D01H5/18—Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
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Description
- Verbindungseinrichtung zwischen dem Sammelkanal und dem Saugrohrende von Fadenbruch-Absauganlagen von Spinnereimaschinen Die Erfindung betrifft eine Verbindungseinrichtung zwischen dem Sammelkanal und dem Saugrohrende von Fadenbruch-Absauganlagen von Spinnereimaschinen mittels einer, Gummimanschette, welche Mittel zum Überstülpen und Hinterhaken über und hinter einen sich nach außen erweiternden Bördelrand der Sammelkanal-Anschlußöffnung besitzt.
- Derartige Verbindungseinrichtungen sind bislang in der Weise bekanntgeworden, daß an den zum Befestigen am Rand der Sammelkanal-Anschlußöffnung geeignet ausgebildeten Basisteil der Gummimanschette ein im wesentlichen zylindrisch verlaufendes Gummirohrstück anschließt, in welches das Ende des zu dem Saugkopfrohr führenden Verbindungsrohrs eingesteckt wird.
- Hierbei ist die Dichtung zwischen dem genannten Rohrende und dem Gummirohrstück nicht sehr gut, und es werden aus diesem Grunde auch bei bekannten Einrichtungen besondere, das Gummirohrstück umgreifende Spannschellen verwendet. Auch eine andere Ausführungsform mit faltenbalgartiger Ausbildung des Gummirohrstücks vermag diesen Nachteil nicht zu beseitigen, weshalb auch in diesem Falle Spannschellen angewandt werden.
- Das Einbringen und das Herausziehen des genannten Verbindungsrohrs in die und aus der Gummimanschette ist schwierig und im allgemeinen nur durch gleichzeitiges gegenseitiges Drehen der genannten Elemente zu bewerkstelligen. Ein weiterer Nachteil liegt darin, daß das Verbindungsrohrende im allgemeinen nur teilweise, also auf eine Teillänge des Gummirohrstücks in dieses einsteckbar ist und daß dann ein abgesaugter Faden mit Gummiwandteilen des Innenbereiches der Gummimanschette in Berührung kommt, so daß eine Störung des gewünschten reibungsfreien Ablaufs des Fadens unvermeidbar wird. Ferner ist der mögliche Verschwenkwinkel des in die Gummimanschette eingesteckten Verbindungsrohrs bei den bekannten Ausführungsformen für die praktischen Bedürfnisse zu klein, wenn nämlich eine weitgehende Abschwenkbarkeit des Saugkopfrohrs gefordert wird.
- Eine weitere bekannte Ausgestaltung ist in Fig. 5 der Zeichnung besonders dargestellt und in der folgenden Beschreibung gewürdigt.
- Die Erfindung beseitigt diese Nachteile bei einer eingangs definierten Verbindungseinrichtung dadurch, daß die Gummimanschette einen äußeren, vorzugsweise ganz oder teilweise kegeligen Kragen besitzt, an dessen der Sammelkanal-Anschlußöffnung zugewandtem Ende innen ein Überstülp- und Haltering sitzt, während das andere und vorzugsweise verjüngte Ende des genannten Kragens in eine vornehmlich rohrförmig-zylindrische, bis in Gegenrichtung in das Innere des Kragens umstülpbare Muffe zur Aufnahme des Endes des Saugrohres übergeht.
- Ferner schlägt die Erfindung vor, daß der nach außen weisende Bördelrand der Sammelkanal-Anschlußöffnung, gesehen von innen nach außen, zunächst einen kegelig eingeschnürten Bereich und alsdann einen kegelig sich erweiterenden Bereich besitzt, derart, daß im Radialschnitt ein Winkelprofil entsteht.
- Vorteilhaft besitzt gemäß der Erfindung der Überstülp- und Haltering ein der Außenkontur des Bördelrandes entsprechendes Profil.
- Zum Erleichtern des Einsteckens und Ausziehens des Verbindungsrohrs ist erfindungsgemäß die Wandstärke des kegeligen Kragens oder eines Teiles dieses Kragens in Richtung zur Umstülpzone schwächer werdend ausgebildet.
- Zum Vermeiden von Fadenreibung an Gummiteilen endet erfindungsgemäß die Muffe vor dem engsten Querschnitt des Überstülp- und Halteringes.
- Unter Anwendung eines oder mehrerer Merkmale kann erfindungsgemäß zum Herstellen der Verbindung zwischen dem Samelkanal und dem Saugrohr so verfahren werden, daß die Gummimanschette mit ihrem Übergangsteil zwischen ihrem Kragen und ihrer Muffe durchgedrückt wird, daß sie in ihrer damit erzielten Trichterform in die Sammelkanal-Anschlußöffnung eingesetzt wird und daß der in dieser Lage zuäußerst liegende Überstülpring auf den Sammelkanal zu gedrückt wird, wobei die Gummimanschette in ihre Urform zurückschnappt und sich der überstülpring, gegebenenfalls unter Vorspannung, um den Bördelring der Sammelkanal-Anschlußöffnung legt. Es wird also durch die Erfindung eine leicht betätigbare Verbindung geschaffen, die sichere Dichtwirkung bei allen Schwenklagen des Verbindungsrohres besitzt, bei der keine Störung des Fadenablaufs zu befürchten ist und bei der der Verbindungs-und Lösevorgang sowohl mit dem Sammelkanal wie auch mit dem Verbindungsrohr einfach und schnell vonstatten geht.
- Der Verschwenkwinkel des Verbindungsrohres ist erheblich vergrößert, wobei in keiner Verschwenklage Störungen des Fadenablaufs eintreten. Die Verbindung der Gummimanschette mit dem Sammelkanal ist besonders zuverlässig und dicht.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Gesamtansicht der Absauganlage, teilweise im Schnitt, Fig. 2 eine Außenansicht der fertigen Verbindung, Fig. 3 einen Querschnitt zu Fig. 2, Fig. 4 eine Draufsicht, Fig. 5 eine bisher bekannte Ausführung zum Vergleich, Fig. 6, 7 und 8 drei Verfahrensstufen zum Herstellen der erfindungsgemäßen Verbindung.
- In Fig. 1 ist mit 1 die Ausgangsunterwalze des Streckwerks, von der der Faden 2 abläuft und an der die untere Putzwalze 3 anliegt, die mit ihren Drehzapfen 5 in Lageraugen von federnden Bügeln 6 gelagert ist, die von den Saugrohren 7 getragen werden, bezeichnet. Diese Saugrohre 7 haben an ihren Stirnseiten Arme 9, deren Zapfen 10 in Federrasten 11 gehalten sind, die Bestandteile von an den ortsfesten Streckwerksstanzen befestigten Kulissenführungen 12 sind. Von den sich parallel. zu den Streckwerkswalzen erstreckenden Saugrohren 7 zweigen Verbindungsrohre 8 zu dem Sammelkanal 18 ab, der sich durch die gesamte Ringspinnmaschine längs erstreckt. Das Ende des Verbindungsrohres 8 wird von einer einwärts gekröpften zylindrischen Muffe 13 einer Gummimanschette 13, 14, 15 umfaßt.
- Die Gummimanschette besitzt andererseits einen Kragen 14, der sich zu einem überstülpring 15 hin allmählich erweitert. Die Innenkontur dieses überstülprings 15 hat eine Form, welche dem nach auswärts allmählich sich erweiternden Teil 16 und dem nach einwärts allmählich sich erweiterenden Teil 17 des Bördelrandes des Sammelkanals 18 entspricht. Aus den Fig. 1 und 3 ist diese Form erkennbar. Der Grundriß der Manschette 13, 14, 15 kann kreisrund oder, wie aus Fig.4 erkenntlich, länglich oder elliptisch oder anderweitig zweckentsprechend gestaltet sein.
- Fig. 6 zeigt das Durchdrücken der Gummimanschette mit ihrem Übergangsteil zwischen ihrem äußeren Kragen 14 und ihrer inneren Muffe 13 mit den Daumen der rechten und linken Hand unter Gegenhaltung mit Zeige- und Mittelfinger am überstülpring 15.
- Fig.7 zeigt die nach dem Durchdrücken und Durchschnappen nach innen erzielte Trichterform, bei der also der äußere Kragen 14, 15 der Manschette nach außen gekehrt worden ist. In dieser Form wird der Trichter mit der Muffe 13 in die Sammelkanal-Anschlußöffnung gesetzt und anschließend gemäß Fig. 8 der in dieser Lage zuäußerst liegende überstülpring 15 auf den Sammelkanal 18 zu gedrückt, wobei die Gummimanschette wieder in ihre Urform zurückschnappt, d. h. das Äußere wieder nach außen kommt und das Innere nach innen, so daß sich der Überstülpring um den Bördelrand der Sammelkanal-Anschlußöffnung legt. Dies erfolgt bei entsprechender gegenseitiger Bemessung des überstülpringes 14, 15 und des Bördelrandes 16, 17 unter Vorspannung, so daß, wie ohne weiteres ersichtlich, zu der Luftdruckdifferenz diese Vorspannung als Dichtkraft hinzutritt.
- Auch die übrigen eingangs erwähnten Vorzüge der Erfindung sind aus den Zeichnungen erkennbar: Die große Schwenkbarkeit bis zu etwa 60° gemäß Fig. 3, wenn das Saugrohr 7 abgeklappt werden soll, wie in Fig. 1 strichpunktiert eingezeichnet ist; ferner die Unmöglichkeit der Berührung des Faserflugs oder abgesaugten Fadenendes mit Gummi, da selbst im abgeschwenkten Zustand der innere Rand des Überstülprings 15 durch die glatten Blechteile 16 und 17 des Bördelrandes des Sammelkanals 18 abgedeckt ist.
- Daß alle diese Vorzüge mit der bisher bekannten Ausführung nicht' erreichbar waren, beweist Fig.5, aus welcher die der erfindungsgemäßen Vorrichtung entsprechenden Teile mit denselben Bezugszeichen unter Beifügung eines Indexstriches ersichtlich sind.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Verbindungseinrichtung zwischen dem Sammelkanal und dem Saugrohrende von Fadenbruch-Absauganlagen von Spinnereimaschinen mittels einer Gummimanschette, welche Mittel zum überstülpen und Hinterhaken über und hinter einen sich nach außen erweiternden Bördelrand der Sammelkanal-Anschlußöffnung besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Gummimanschette einen äußeren, vorzugsweise ganz oder teilweise kegeligen Kragen (14) besitzt, an dessen der Sammelkanal-Anschlußöffnung zugewandtem Ende innen ein Überstülp- und Haltering (15) sitzt, während das andere und vorzugsweise verjüngte Ende des genannten Kragens (14) in eine vornehmlich rohrförmig-zylindrische, bis in Gegenrichtung in das Innere des Kragens (14) umstülpbare Muffe (13) zur Aufnahme des Endes des Saugrohres (8) übergeht.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der nach außen weisende Bördelrand der Sammelkanal-Anschlußöffnung, gesehen von innen nach außen, zunächst einen kegelig eingeschnürten Bereich (17) und alsdann einen kegelig sich erweiternden Bereich (16) besitzt, derart, daß im Radialschnitt ein Winkelprofil entsteht.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Überstülp- und Haltering (15) ein der Außenkontur des Bördelrandes (16, 17) entsprechendes Profil besitzt.
- 4. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke des kegeligen Kragens (14) oder eines Teiles dieses Kragens (14) in Richtung zur Umstülpzone schwächer werdend ausgebildet ist.
- 5. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffe (13) vor dem engsten Querschnitt des Überstülp- und Halteringes (15) endet.
- 6. Verfahren zum Herstellen der Verbindung zwischen dem Sammelkanal und dem Saugrohr mittels einer Einrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Gummimanschette mit ihrem Übergangsteil zwischen ihrem Kragen (14) und ihrer Muffe (13) durchgedrückt wird (Fig. 6), daß sie in ihrer damit erzielten Trichterform in die Sammelkanal-Anschlußöffnung eingesetzt wird (Fig. 7) und daß der in dieser Lage zuäußerst liegende überstülpring (15) auf den Sammelkanal (18) zu gedrückt wird, wobei die Gummimanschette in ihre Urform zurückschnappt und sich der Überstülpring (15), gegebenenfalls unter Vorspannung, um den Bördelrand der Sammelkanal-AnschluBöffnung legt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1685 719; deutsche Patentanmeldung F 4779 VII/76c (bekanntgemacht am 9.7.1953) ; britische Patentschrift Nr. 718 319.
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4444400A1 (de) * | 1994-12-14 | 1996-06-20 | Rieter Ag Maschf | Vorrichtung zum Absaugen von Verunreinigungen in eine Textilmaschine |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB718319A (en) * | 1951-06-28 | 1954-11-10 | Ltg Lufttechnische Gmbh | Improvements in or relating to thread suction installations for spinning machines |
| DE1685719A1 (de) * | 1966-08-06 | 1969-12-04 | Salamander Ag | Schuh,insbesondere Kinderlauflernschuh |
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1956
- 1956-10-12 DE DEI12316A patent/DE1085797B/de active Pending
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| GB718319A (en) * | 1951-06-28 | 1954-11-10 | Ltg Lufttechnische Gmbh | Improvements in or relating to thread suction installations for spinning machines |
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| DE4444400A1 (de) * | 1994-12-14 | 1996-06-20 | Rieter Ag Maschf | Vorrichtung zum Absaugen von Verunreinigungen in eine Textilmaschine |
| DE4444400B4 (de) * | 1994-12-14 | 2006-10-19 | Maschinenfabrik Rieter Ag | Vorrichtung zum Absaugen von Verunreinigungen in eine Textilmaschine |
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