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DE1085647B - Gelenkartikulator - Google Patents

Gelenkartikulator

Info

Publication number
DE1085647B
DE1085647B DESCH18170A DESC018170A DE1085647B DE 1085647 B DE1085647 B DE 1085647B DE SCH18170 A DESCH18170 A DE SCH18170A DE SC018170 A DESC018170 A DE SC018170A DE 1085647 B DE1085647 B DE 1085647B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
articulator
joint
axis
slideway
parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH18170A
Other languages
English (en)
Inventor
Bruno Schoenebeck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BRUNO SCHOENEBECK
Original Assignee
BRUNO SCHOENEBECK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BRUNO SCHOENEBECK filed Critical BRUNO SCHOENEBECK
Priority to DESCH18170A priority Critical patent/DE1085647B/de
Publication of DE1085647B publication Critical patent/DE1085647B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C11/00Dental articulators, i.e. for simulating movement of the temporo-mandibular joints; Articulation forms or mouldings
    • A61C11/02Dental articulators, i.e. for simulating movement of the temporo-mandibular joints; Articulation forms or mouldings characterised by the arrangement, location or type of the hinge means ; Articulators with pivots
    • A61C11/022Dental articulators, i.e. for simulating movement of the temporo-mandibular joints; Articulation forms or mouldings characterised by the arrangement, location or type of the hinge means ; Articulators with pivots with two adjustable pivoting points, e.g. Argon-type articulators
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C11/00Dental articulators, i.e. for simulating movement of the temporo-mandibular joints; Articulation forms or mouldings
    • A61C11/008Dental articulators, i.e. for simulating movement of the temporo-mandibular joints; Articulation forms or mouldings made of wires

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Prosthetics (AREA)

Description

  • Gelenkartikulator Die Erfindung bezieht sich auf einen Artikulator mit Gleitbahnen für die als Gelenkzapfen ausgebildeten Enden der Artikulatorachse, die eine Schwenkung der Artikulatorachse um eine zu ihr senkrecht gerichtete Achse zulassen, indem sie gegen Federwirkung axial in ihr verschiebbar ausgebildet sind.
  • Im menschlichen Kiefergelenk sind der obere und untere Zahnbogen mannigfach beweglich miteinander vereinigt. Die Funktion des Kauakts besteht aus Öffnungs-, Schließ-, Reiß- und kombinierten Kau- und Mahlbewegungen. Bei der Öffnungsbewegung beharren die beiden Gelenkfortsätze des Kiefergelenks in den Gelenkpfannen. Bei der Vorwärtsbewegung des Unterkiefers, die zur Abbeißstellung der Kiefer führt, gleiten beide Gelenkfortsätze auf die Gelenkhöcker, wodurch sich die Schneidezähne treffen, während die Backenzahareihen gesperrt stehen. Die Kau- und Mahlbewegungen der Kiefer gegeneinander vermitteln die Ausweitungen der Gelenkpfannen, in denen die Gelenkfortsätze nach allen Richtungen so viel Bewegungsmöglichkeit haben, daß die Kauflächen der Zähne bei abwechselndem, seitlich gerichtetem Öffnen und Schließen der Zahubögen gegeneinander mahlen können. Der Vorwärtsschrägbiß, der die Reißstellung des Gebisses vermittelt, bei welchem nur ein Gelenkfortsatz aus seiner Gelenkpfanne auf den Gelenkhöcker gleitet, während der entgegengesetzte Gelenkhöcker in seiner Gelenkpfanne ruht, sperrt gleichzeitig Schneidezahn- und Backenzahnreihe; die Eck- oder Reißzähne der ruhenden Seite treffen sich in Verbindung mit dem letzten unteren und vorletzten oberen Molaren der entgegengesetzten Seite.
  • Die menschlichen Kiefergelenke differieren individuell. Einmal durch gröbere oder feinere erbbedingte Anlage der beschriebenen fuiiktionstragenden Teile, zweitens infolge altersbedingter Abnutzung der Kiefergelenkteile und drittens erfolgen Gelenkbahnveränderungen durch ganz oder teilweise zahnlose Kiefer, die den Gelenkbahnen andersgeartete Funktionen aufdrängen. Linkes und rechtes Kiefergelenk differieren außerdem in Form und Funktion infolge einseitiger Kautätigkeit, z. B. nach einseitiger Kaugewöhilung oder einseitigem Zahnverlust.
  • Die bekannten Artikulatorengelenke arbeiten nach einem Mittelwert der menschlichen Kiefergelenkfunktion. Ihre Arbeitsweise ist unveränderlich an diesen Mittelwert gebunden. Die individuell verschiedenen oder durch altersbedingten Abbau veränderten Gelenkbahnen entfernen sich beträchtlich von dem festgelegten Mittelwert dieser Apparaturen. Ihre Arbeitsweise läßt, von dem Mittelwert ausgehend, Öffsxangs-, Schließ-, Uorwärts- und Vorwärtsseitwärtsbewegungen des Artikulatorunterteils zu. Eine seitliche Mahlbewegung der Artikulatorteile gegenein- ander war aber infolge Unbeweglichkeit der Teile in axillarer Richtung bei den bekannten Artikulatoren nicht zu verwirklichen. Die seitlichen Mahlbewegungen der Kiefer gegeneinander sind aber ein wesentlicher Teil der menschlichen Kaufunktion. Bei Herstellung der Prothesen in den gebräuchlichen Artikulatoren wird die Vorwärtsseitwärtsbewegung an die Stelle der seitwärtsgerichteten Mahlbewegungen gesetzt. Eine Übereinstimmung der auf diese Weise gefertigten Prothese mit den tatsächlichen Kiefergelenkverhältnissen und deren Funktion ist somit nicht zu erwarten. Üblicherweise werden durch nachträgliches Kauenlassen des Prothesenträgers auf Blaupapier und anschließendes Beschleifen die sich markierenden, die Kaufunktion hindernden Kauhöcker der Zähne abgetragen, um durch Beseitigung der gröbsten Störungen einen Ausgleich zu schaffen.
  • Es sind bereits Gelenkartikulatoren mit Gleitbahnen für die als Gelenkzapfen ausgebildeten Enden der Artikulatorachse bekannt, die eine Schwenkung der Artikulatorachse um eine zu ihr senkrecht gerichtete Achse zulassen, indem sie gegen Federwirkung axial in ihr verschiebbar ausgebildet sind.
  • Die Federn, Druck- oder Zugteile der bekannten Artikulatoren wirken der jeweils eingestellten Bißstellung entgegen. Das erfordert, daß das gegen den Oberkiefer verschobene Unterkiefermodell gegen den Federdruck in seiner Lage gehalten werden muß, was die Arbeit außerordentlich erschwert. Federn, Druck-oder Zugteile sind außen an den Artikulatoren angebracht, wo sie allen schädigenden Einflüssen der in der Zahntechnik verwendeten Materialien ausgesetzt sind. Insbesondere treten Schädigungen durch in der Zahntechnik verwendete Salz- und Schwefelsäure bzw. deren Dämpfe auf, welche diese empfindiichen Teile hald unelastisch werden lassen. Üblicherweise werden die Kiefermodelle mittels Gips an den Bügel od. dgl. der Artikulatoren befestigt; gegen das Eindringen von Gipsspritzern sowie von Wachs, Schellack usw. sind die offenen Gelenkteile ungeschützt. Infolge dieser Schädigungen werden die nachzuahmenden Kieferbewegungen bald ungenau, so daß das mit Hilfe des Artikulators hergestellte Produkt entsprechende Mängel aufweist.
  • Durch Auswechselbarkeit unterschiedlich geformter Gleitbahnen soll die Artikulatorbewegung der menschlichen Kiefergelenkftinktion angenähert und gleichzeitig durch axiale Verschiebbarkeit des Artikulatorunterteils auf der Artikulatorachse eine weitere Annäherung an den wirklichen Ablauf der Kaubewegung erzielt werden. An Stelle des bisher nur möglichen feststehenden Mittelwerts tritt die individuelle Anpaßbarkeit des Artikulators durch eine dem jeweiligen Falle entsprechend einzusetzende Gleitbahn, vervollkommnet durch ihre leichte, den jeweiligen anatomischen Eigenheiten jeden Falles bequem anpaßbare Herstellbarkeit aus erhärtbarem Material, das in die Halterungen des Artikulatoroberteils einzuformen ist.
  • Durch diese Gestaltung des Artikulators wird eine Annäherung der Arbeitsgrundlagen bei der Herstellung von Zahnprothesen an die tatsächlichen Kiefergelenkverhältnisse und deren Funktion und dadurch eine dem jeweiligen Fall angepaßte Prothesengrundlage erreicht.
  • Die Fähigkeit des Artikulators, außer den bisher möglichen zusätzlich seitliche Bewegungen in axillarer Richtung auszuführen, die den Mahlbewegungen des menschlichen Kiefergelenks entsprechen, beseitigt einen wesentlichen Mangel der gebräuchlichen Artikulatoren.
  • Durch die nur axiale Wirkung der Druckfeder innerhalb des Artikulators ist der Rückzug im Gegensatz zu der Arbeitsweise der sonst an den Artikulatoren gebräuchlichen Druck- oder Zugfedern aufgehoben, und das in einer bestimmten Biß stellung eingestellte Artikulatorunterteil verharrt während der an ihm vorzunehmenden Arbeitsgänge in seiner Lage.
  • Die verschlossene Unterbringung der einzigen Druckfeder im Innern der Artikulatorachse schützt diese weitgehend gegen Verschleiß und Verschmutzung. Sie ist nicht fest eingebaut und leicht gegen eine neue Feder auszuwechseln.
  • Erfindungsgemäß werden die vorstehend angegebenen Vorteile des neuen Artikulators dadurch erreicht und damit die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe gelöst, daß die Gleitbahnen auswechselbar sind und die Gelenkzapfen in einer die Artikulatorachse umgebenden Hohlwelle derart angeordnet sind, daß zwischen den die Artikulatorachse tragenden ortsfesten Lagern und an den Gelenkzapfen angebrachten Bundflächen ein Zwischenraum verbleibt, der eine axiale Verschiebung des Oberkieferhalters gegenüber dem Unterkieferhalter ermöglicht. In der Mitte der Hohlachse liegt zwischen den beiden Einschubstücken eine Druckfeder. Die axiale Bewegung der Einschubstücke wird nach beiden Seiten, z. B. mittels Schrauben, die in die Hohlachsenwand eingeschraubt sind und in eine Aussparung der Einschubstücke greifen, begrenzt. Die Schrauben bewirken durch ihren Anschlag an die Schultern der Aussparung, daß die Einschubstüclre nicht aus der Hohlachse heraustreten können, zwar einschiebbar, aber nur begrenzt beweglich sind. Die Gleitbahnen, welche die Kieferbewegungen nachahmen, sind in neuartiger Weise mit dem Artikulator auswechselbar verbunden und können gegen andere mit andersgearteten Kurven ausgetauscht werden, welche den Eigentümlichkeiten des jeweiligen Falles entsprechen. Die kurvenförmigen Aussparungen der Gleitbahnen entsprechen den kugeligen Köpfen der Einschubstücke. Die Befestigung der jeweils in die Halterungen des Artikulatoroberteils einzusetzenden Gleitbahnen erfolgt mittells einer Schraube, welche die Halterung und die Gleitbahn durchbohrt und gleichzeitig als Anschlag für den kugeligen Kopf der Einschubstücke dient, um gewünschtenfalls durch weiteres Einschrauben die Gleitbahnen einseitig oder zweiseitig zu verkürzen. Eine einseitige Verkürzung der Gleitbahn ist zur Hervorkehrung einer Kauseite mitunter erwünscht.
  • Im allgemeinen dürfte eine Serie von Einsatzstücken mit verschieden geformten Gleitbahnen ausreichen, um den Bedürfnissen der Praxis zu genügen.
  • Für den Fall aber, daß die Gleitbahn eine ganz besondere, aus dem normalen Rahmen fallende Form haben muß, läßt sich diese in der Weise leicht und einfach herstellen, daß man in einen kastenförmigen Behälter von der Größe der Gleitbahnstücke ein plastisches, härtliares Material, wie z. B. einen geeigneten Kunststoff od dgl., einbringt, in das die erforderliche Gleitbahn eingeformt wird. Nach der Härtung kann die Form in die für die Aufnahme der Gleitbahnstücke vorgesehene Tasciie eingesetzt werden.
  • Durch Einsetzen und Eindrücken der kugeligen Enden der Einschubstücke der Hohlachse in die Gleitbahnen des Artikulatoroberteils werden die beiden Artikulatorteile gelenkig miteinander verbunden. In dieser Stellung sind die durch den Federdruck fixierren Artikulatorteile in Grundbißstellung und für die Öffnungs-, Vorwärts-, Rückwärts- und Vorwärtsschrägbewegung frei.
  • Über die Lageraugen der aufragenden Enden des Artikulatorunterteils und die eine Hälfte der Hohlachse greift eine Abdeckung, die die Schrauben in der Hohlachse verdeckt und mit einer in die Hohlachse eingeschraubten Schraube befestigt ist. Mit Entfernen der Achsabdeckung ist die Möglichkeit der Seitwärtsbewegung des Artikulatorunterteils gegen das Oberkieferteil durch einen frei werdenden Zwischenraum zwischen den Lageraugen und dem Einschubstück der Hohlachse gegeben. Während bestimmter Arbeitsgänge, z. B. zur Fixierung der Grundbißstellung, ist die Aufhebung des seitlichen Spiels der Teile gegeneinander erforderlich; dies geschieht durch Aufsetzen der Achsabdeckung.
  • Durch Verdrehen des unteren Artikulatorteils nach rechts oder links gleitet eine Gleitbahn auf dem kugeligen Achsende entlang, während die andere Seite in ihrer Lage verharrt. Durch Hervorziehen des Unterteils des Artikulators gleiten beide Gleitbahnen gleich-7einig auf dem kugeligen Achsende. Nach Entfernen der Achsabdeckung sind Bewegungen des Artikulatorunterteils nach allen Richtungen gegeben, einschließlich seitlicher und Mahlbewegungen.
  • Bei dem Artikulator bewirkt im Gegensatz zu den Verhältnissen bei den bisher bekannten Vorrichtungen die Feder keinen Druck oder Zug in Längsrichtung der Gleitbahn, sondern sie wirkt in vertikaler oder in etwa vertikaler Richtung gegen die Gleitbahn, was die Notwendigkeit des Festhaltens des Artikulators in einer bestimmten Stellung beseitigt.
  • Die Höheneinstellung ist seitlich an dem Artikulator angebracht, so daß das Innere der Modelle von hinten ungehindert einsehbar ist.
  • Die Erfindung ermöglicht es, die bei den bekannten Artikulatoren schwach ausgebildeten Teile des Gelenks so stabil zu gestalten, daß sie allen Beanspruchungen gewachsen sind. Die einzige Feder liegt vollkommen geschützt im Innern der Hohlachse der Gelenkeinrichtung. Die Gelenkeinrichtung besteht aus einfachen, leicht herzustellenden Einzelteilen, so daß ein leichtes Auswechseln der Teile und gegebenenfalls eine gute Reinigung möglich ist. Das Trennen des Artikulatoroberteils von dem Artikulatorunterteil geschieht durch einfaches Überdrehen in vorwärtsseitlicher Richtung der Teile gegeneinander; das Zusammensetzen in gleicher Weise in entgegengesetzter Richtung. Ein Lösen und Befestigen der Teile durch Schrauben, wie dies bei den bekannten Artikulatoren erforderlich war, entfällt.
  • In den Fig. 1 bis 3 der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an Hand eines besonders bevorzugten Ausführungsbeispiels dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt den erfindungsgemäßen Gelenkartikulator in perspektivischer Ansicht, Fig. 2 einen vertikalen Längsschnitt durch die Gelenkachse des Artikulators und Fig. 3 eine Seitenansicht auf die Innenseite des hinteren Endes des Oberteils des Artikulators mit der Gleitbahn.
  • Der Aufbau des Artikulators ergibt sich aus Fig. 1.
  • Das Oberteil besteht aus dem Bügel 1, der mit seinen beiden Enden in den U-förmigen starren Bügel 2 eingesetzt ist. Die beiden Schenkel 3 des Bügels 2 sind an den Innenseiten taschenförmig ausgebildet und dienen der Aufnahme der einlegbaren Gleitstücke 4, die mit Hilfe der Schrauben 5 festgehalten werden. Diese sind =in das Querjoch 6 des Bügels 2 eingeschraubt und treten mit ihren vorderen Enden aus Durchbohrungen der Gleitbahnstücke 4 heraus, wodurch sie gleichzeitig als Anschlag für die kugeligen Köpfe an den äußeren Enden der Artikulatorachse dienen.
  • Das Unterteil des Artikulators besteht aus dem Bügel 7, dessen Schenkel 8 durch ein Querjoch 9 verbunden und deren hintere Enden 10 aufwärts gebogen sind. Diese enden in Lageraugen 11, durch deren Bohrung die Einschubstücke 12 in die Hohlachse 13 eingesetzt sind. Die Einschubstücke 12 tragen an ihren äußeren Enden einen Bund 14 und außerhalb von diesem einen Kugelkopf 15, der durch die zwischen den Einschubstücken 12 liegende Feder 16 gegen die abgeschrägten Flächen 17 der Gleitbahn bildenden Ausnehmung 18 der Gleitbahnstücke 4 gedrückt wird. Das innere Ende der Einschubstücke 12 besitzt eine Abflachung 19, in deren Bereich eine kleine Schraube 20 in die Wandung der Hohlachse 13 eingeschraubt ist, wodurch die axiale Verschiebung der Einschubstücke 12 nur innerhalb der durch die Abflachung 19 bestimmten Grenzen möglich ist. Die obere Hälfte der Achse 13 und die Lageraugen 11 der unteren Bügelenden 10 werden von einer Abdeckung 21 überdeckt, deren Stirnflächen22 dafür sorgen, daß idie Lageraugen 11 der Bügelenden 10 dicht an der Stirnfläche der Hohlachse 13 anliegen. Die Befestigung der Abdeckung erfolgt beispielsweise mit Hilfe einer Schraube 23, die mit ihrem unteren Ende in die Hohlachse eingeschraubt ist.
  • Um den gegenseitigen Abstand der Bügel 1 und 7 einstellen zu können, ist an dem Querjoch 9 des unteren Artikulatorteils ein Winkel stück 24 befestigt, das eine Stellschraube trägt, auf deren oberer Stirnfläche das Querjoch 6 des U-förmigen Bügels 2 aufliegen kann.
  • PATENTANSPRUCKE: 1. Artikulator mit Gleitbahnen für die als Gelenkzapfen ausgebildeten Enden der Artikulatorachse, die eine Schwenkung der Artikulatorachse um eine zu ihr senkrecht gerichtete Achse zulassen, indem sie gegen Federwirkung axial in ihr verschiebbar ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitbahnen (4) auswechselbar sind und die Gelenkzapfen (12, 15) in einer die Artikulatorachse umgebenden Hohlwelle (13) derart angeordnet sind, daß zwischen den die Artikulatorachse tragenden ortsfesten Lagern (10, 11) und an den Gelenkzapfen (12, 15) angebrachten Bundflächen (14) ein Zwischenraum verbleibt, der eine axiale Verschiebung des Oberkieferhalters (1, 3) gegenüber dem Unterkieferhalter (7 bis 10) ermöglicht.

Claims (1)

  1. 2. Artikulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein zwei Stirnwände (22) aufweisender Teil (21), der vorzugsweise die Form eines Deckels hat, zur Ausschaltung des Axialspiels der Artikulatorachse mit seinen Stirnwänden (22) zwischen die Bundflächen (14) und die Lager (10, 11) gesetzt werden kann.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 505 942, 668 698, 845555; USA.-Patentschriften Nr. 2 621 407, 2 571 280.
DESCH18170A 1955-06-20 1955-06-20 Gelenkartikulator Pending DE1085647B (de)

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