DE1085319B - Stabfoermiges Bauelement, vorzugsweise aus abgekantetem Blech, mit Laengsreihen von ausgestanzten Zungen - Google Patents
Stabfoermiges Bauelement, vorzugsweise aus abgekantetem Blech, mit Laengsreihen von ausgestanzten ZungenInfo
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-
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B96/00—Details of cabinets, racks or shelf units not covered by a single one of groups A47B43/00 - A47B95/00; General details of furniture
- A47B96/14—Bars, uprights, struts, or like supports, for cabinets, brackets, or the like
- A47B96/1408—Bars, uprights, struts, or like supports, for cabinets, brackets, or the like regularly perforated
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Description
Die Erfindung betrifft ein zweckmäßig in Vielzahl hergestelltes Bauelement, das so gestaltet ist, daß
durch bloßes Ineinanderstecken mindestens zweier solcher Elemente eine Stütze gewählter Länge oder
ein Träger gewählter Form und Größe entsteht, welche leicht wieder auseinandergenommen werden
können. Es ist daher möglich, das erfindungsgemäße Bauelement für lotrechte, waagerechte und schräge
Aussteifungen oder für Dachkonstruktionen, Fachwerke, Gerüste, Aufzüge, Notbrücken, Leitern, Zaunpfähle,
Druck- oder Zugorgane, Stellagen, Spielzeug usw. zu verwenden.
Die bekannten Elemente dieser Art haben U-förmigen Querschnitt und gewölbt abstehende Zungen,
denen an anderen Stellen des Elementes Rasten zugeordnet sind. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung,
wonach an jeder Ausnehmung eine Zunge vorgesehen ist, wird die Vielfalt der Verbindungsmöglichkeiten
wesentlich erhöht, ebenso ihre Festigkeit, welche durch die an ihrer Wurzel in spitzem Winkel
abstehenden federnden Zungen zusätzlich vergröß ert ist.
Das erfindungsgemäße stabförmige Bauelement, vorzugsweise aus abgekantetem Blech, mit regelmäßigen
Längsreihen von ausgestanzten Zungen hat ferner etwa winkelförmigen Querschnitt, und die
Fläche der Ausnehmung an jeder Zunge ist jeweils größer als die Oberfläche der Zunge selbst, wobei vorzugsweise
die Ausnehmungen zum Rand des Winkelschenkels hin besonders stark erweitert sind.
Durch den winkelförmigen Querschnitt der Elemente in Verbindung mit der Erweiterung der Ausnehmungen
in Richtung zum Rand des Winkelschenkels ist es möglich, z. B. zwei Elemente auch
ineinanderzustecken, was eine neue Kombination darstellt. Durch randseitige Kerben können auch
spitzwinkelige Stabkreuzungen fixiert werden.
Die Zeichnung stellt Ausführungsbeispiele dar.
Fig. 1 zeigt die Ansicht,
Fig. 2 den Querschnitt einer bandartigen Ausführung bzw. eines Schenkels der winkelförmigen Ausführung
nach Fig. 3;
Fig. 4 zeigt einen Längsschnitt;
Fig. 5 stellt eine der Ausnehmungen eines erfindungsgemäßen Elements samt der vor ihr angeordneten
Zunge in größerem Maßstab dar;
Fig. 6 zeigt eine spitzwinkelige Stabkreuzung;
Fig. 7 und 8 zeigen im Querschnitt zwei verschiedene Verbindungen zweier winkelförmiger Bauelemente;
Fig. 9 und 10 stellen in größerem Maßstab zwei andere Zungenformen dar.
Das Bauelement 1 aus beliebigem Material, vorzugsweise aus abgekantetem Blech, ist winkelförmig.
In gleichen Abständen sind etwa längs der Schenkel-Stabförmiges
Bauelement,
vorzugsweise aus abgekantetem Blech,
vorzugsweise aus abgekantetem Blech,
mit Längsreihen
von ausgestanzten Zungen
von ausgestanzten Zungen
Anmelder:
Günter Marnul,
Graz, Steiermark (Österreich)
Graz, Steiermark (Österreich)
Vertreter: Dipl.-Ing. A. Spreer, Patentanwalt,
Göttingen, Groner Str. 37
Göttingen, Groner Str. 37
Beanspruchte Priorität:
Österreich vom 14. Mai 1954
Österreich vom 14. Mai 1954
Günter Marnul, Graz, Steiermark (Österreich),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
flächenlängsmittellinie Zungen 2 angeordnet, welche aus
der Ebene der Schenkel außen oder innenseitig herausgebogen sind, vorzugsweise zu dieser etwa parallel
abgebogen angeordnet sind und mit ihr an der Zungenwurzel einen spitzen Winkel einschließen (Fig. 4).
Zweckmäßig sind an beiden Winkelschenkeln Zungen 2 angeordnet. Letztere können, wie aus Fig. 1 ersichtlich,
eine rechteckige Form oder, wie beispielsweise in den Fig. 9 und 10 dargestellt, eine S-, eine
Z-Form oder eine beliebige andere Form aufweisen. Die Zunge 2 ist zweckmäßig vor einer Ausnehmung 4
des Elements 1 angeordnet, deren Fläche an jeder Zunge größer ist als die Oberfläche der Zunge. Die
Zunge, wird vorteilhaft aus dem Träger gestanzt, wodurch gleichzeitig die Ausnehmung oder ein Teil von
ihr entsteht. Die Ausnehmung ist zum Rand des Winkelschenkels hin besonders stark erweitert. Die
Fig. 8 zeigt im Grundriß zwei ineinandergesteckte Bauelemente 1. Beide sind zweckmäßig bogenförmig
abgewickelt. Nachdem beide Elemente 1 die gleiche Form aufweisen, kommen (s. Fig. 8) beim innen angeordneten
Element die Zungen von der Abwinkelung 3 weg etwas weiter nach außen zu liegen. Die zugeordneten
Ausnehmungen 4 am äußeren Element müssen daher nach außen, d. h. von der Abwinkelung 3
weg, erweitert sein, da sonst die Zungen des inneren Elements nicht einhängbar wären. Die Ausnehmung
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überragt daher die an ihr angeordnete Zunge mindestens gegen die Schenkelaußenseite, vorzugsweise
aber in allen Richtungen. Die Bauelemente können beliebig ineinandergesteckt werden, wodurch eine
feste aber leicht lösbare Verbindung ohne Zuhilfenähme von Stiften, Schrauben, Keilen od. dgl. entsteht.
Je nachdem, ob die Zungen 2 nach innen oder nach außen gebogen sind, ob ein Bauelement innen-
oder außenseitig am anderen angebracht wird, ob die Zungen beider Elemente aufwärts oder abwärts ge- ίο
richtet, gleich oder entgegengesetzt zueinander, in Zug- oder Druckrichtung angeordnet sind usw., können
die verschiedensten Variationen von Verbindungen erreicht werden. Auch kann, wie in Fig. 5 gestrichelt
dargestellt ist, die Zunge 2 an verschiedenen Seiten der zugehörigen Ausnehmung 4 abgestützt sein.
Die Elemente können auch schräg zueinander ineinandergefügt werden, wie dies Fig. 6 zeigt. Hierbei
stützt sich das rückwärtige Bauelement 1 am vorderen ab. Um es auch gegen eine ungewollte, mit einem
Pfeil angedeutete Zugrichtung zu sichern, kann eine vom Stabrand beginnende Kerbe 5 angeordnet sein, in
welche bei spitzwinkeligen Stabkreuzungen jeweils eine Zunge eingeschwenkt werden kann. Um bei parallel
ineinandergesteckten Elementen auch den Rand am Stabende als Rast für die Zungen verwenden zu
können, werden die Ställe zweckmäßig mit der Lochteilung übereinstimmend abgelängt. Solche parallel
ineinandergesteckten Bauelemente halten besonders fest aneinander, da in jede Ausnehmung eine Zunge
greift, wobei an jeder Zungenwurzel der ihr zugeordnete
Lochrand eingezwängt wird. Die erfindungsgemäßen Bauelemente bilden Einzelteile, mit denen
ohne zusätzliche Mittel durch bloßes Ineinanderstecken beliebig verlängerbare Zug- oder Druckstäbe
oder ganze Systeme von solchen hergestellt werden können.
Claims (5)
1. Stabförmiges Bauelement vorzugsweise aus abgekantetem Blech mit regelmäßigen Längsreihen
von ausgestanzten Zungen, dadurch gekennzeichnet, daß es etwa winkelförmigen Querschnitt aufweist,
daß die Zungen (2) aus der Ebene der Winkelschenkel so herausgebogen sind, daß sie
mit ihr an der Zungenwurzel einen spitzen Winkel einschließen, und daß die Fläche der Ausnehmung
(4) an jeder Zunge größer ist als die Oberfläche der Zunge.
2. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (4) zum
Rand des Winkelschenkels hin besonders stark erweitert sind.
3. Bauelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabränder Kerben (5)
od. dgl. aufweisen, so daß bei spitzwinkeligen Stabkreuzungen jeweils eine Zunge in die Randkerbe
eingeschwenkt werde» kann.
4. Bauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Stabende
mit der Lochteilung übereinstimmt.
5. Bauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zungen
S- oder Z-förmig sind (Fig. 9 und 10).
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 190 004.
USA.-Patentschrift Nr. 2 190 004.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 550/85 7.60
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT1085319X | 1954-05-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1085319B true DE1085319B (de) | 1960-07-14 |
Family
ID=3685202
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM26897A Pending DE1085319B (de) | 1954-05-14 | 1955-04-25 | Stabfoermiges Bauelement, vorzugsweise aus abgekantetem Blech, mit Laengsreihen von ausgestanzten Zungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1085319B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2190004A (en) * | 1938-08-26 | 1940-02-13 | Orin C Baker | Structural element |
-
1955
- 1955-04-25 DE DEM26897A patent/DE1085319B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2190004A (en) * | 1938-08-26 | 1940-02-13 | Orin C Baker | Structural element |
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