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DE1085249B - Starkstrom-Drosselspule - Google Patents

Starkstrom-Drosselspule

Info

Publication number
DE1085249B
DE1085249B DES57574A DES0057574A DE1085249B DE 1085249 B DE1085249 B DE 1085249B DE S57574 A DES57574 A DE S57574A DE S0057574 A DES0057574 A DE S0057574A DE 1085249 B DE1085249 B DE 1085249B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
core
choke coil
outer conductor
conductor
inner conductor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES57574A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr-Ing Paul Schnecke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES57574A priority Critical patent/DE1085249B/de
Publication of DE1085249B publication Critical patent/DE1085249B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
    • H01F38/02Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions for non-linear operation
    • H01F38/023Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions for non-linear operation of inductances

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Rectifiers (AREA)

Description

  • Starkstrom-Drosselspule Es ist bekannt, Transformatoren oder Drosselspulen, insbesondere für mechanische Stromrichter, derart auszubilden, daß ein ringförmig ausgebildeter Eisenkern zwischen zwei kreiszylindrischen, konzentrisch angeordneten Stromleitern liegt. Derartige Anordnungen haben den Vorteil, daß sie infolge der praktisch vollständigen Umhüllung des Kerns durch die stromführende Wicklung kein äußeres Feld besitzen, so daß ihre Streuinduktivität auf ein Minimum herabgesetzt ist. Bei den bekannten Anordnungen kann der Kern als sogenannter Bandringkern spiralförmig aus Eisenband gewickelt oder aus ebenen, ringförmigen Blechen geschichtet sein.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Starkstrom-Drosselspule mit einem ein Fenster umschließenden Eisenkern, bei der die Wicklung aus einem topfförmigen, den Kern umschließenden Außenleiter und einem im Fenster des Kerns angeordneten, mit dem Boden des Topfes verbundenen Innenleiter besteht und der Kern aus ebenen Blechen geschichtet ist, insbesondere eine Schalt- oder Regeldrosselspule für Stromrichter. Sie besteht darin, daß unter Verwendung von Kernblechen mit magnetischer Vorzugsrichtung der Kern aus etwa trapezförmigen, einander überlappenden Blechteilen geschachtelt ist und der Außenleiter einen rechteckigen, der Form des Kerns entsprechenden Querschnitt aufweist. Geschichtete Kerne mit trapezförmigen., einander überlappenden Teilblechen sind an sich bekannt. Die Erfindung führt zu einer wesentlichen Verbilligung von Topfdrosselspulen mit Kernen, die aus Blechen mit magnetischer Vorzugsrichtung bestehen. Bei den bekannten zylindrischen Topfdrosselspulen konnten Kerne aus solchen Blechen nur als Bandringkerne ausgebildet werden, die einen hohen Fertigungsaufwand erfordern und sorgfältig gegen mechanische Einwirkungen geschützt werden müssen. Durch Einführung eines Außenleiters mit rechteckigem Querschnitt ermöglicht die Erfindung die Verwendung von geschichteten Rechteckkernen, wobei sich insofern ein besonders einfacher Aufbau der Drosselspule ergibt, als die richtige Lage der Kernbleche ohne weiteres durch den Querschnitt des Leitertopfes, der beim Einschichten der Bleche eine Montagelehre bildet, erzwungen wird.
  • Mit besonderem Vorteil kann der Innenleiter der Drosselspule gleichzeitig als Bolzen zum Verspannen der Kernbleche dienen.
  • Falls es zur Abführung der Verlustwärme der Drosselspule erforderlich ist, kann der Außenleiter mit Kühlrippen versehen sein. Er kann ferner in an sich bekannter Weise mit Abstand von einem Mantel umgeben. sein, der mit diesem zusammen einen Strömungskanal für ein Kühlmittel bildet, beispielsweise für einen Luftstrom, der durch einen motorisch angetriebenen Lüfter gefördert wird. Eine zusätzliche Kühlung kann man dadurch erhalten, daß man den Kühlmittelsträm auch durch das Innere des hohlen Innenleiters hindurchführt. Im übrigem. wird die im Innenleiter entstehende Wärme über den. Topfboden an den Außenleiter und von diesem nach außen abgeführt. Man kann die Wärmeabgabe des Innenleiters weiter dadurch fördern, daß man das freie Ende des Innenleiters mit Kühlrippen versieht.
  • Es kann von Vorteil sein, zur Erhöhung der Kurzschlußfestigkeit die Wände des Außenleiters mechanisch durch Bandagen zu verstärken, die einer Formänderung des Leiters bei Überstrom entgegenwirken.
  • Die Fig. 1 bis 3 zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. In Fig. 1 ist die Drosselspule in einem axialen Längsschnitt dargestellt; in den Fig. 2 und 3 in Querschnitten. längs der Linien II-II bzw. III-III senkrecht zur Achse. Der Kern der Drosselspule besteht aus übereinandergeschichteten Kernblechen 1, die gemäß Fig. 2 aus einander überlappenden, trapezförmigen Teilblechen 1 ca und 1 b zusammengesetzt sind. Die Kernbleche können beispielsweise aus Nickel-Eisen oder Silizium-Eisen bestehen. Die einzige Windung der Drosselspule ist aus einem topfförmigen Außenleiter 2 mit rechteckigem Querschnitt und einem rohrförmigen Innenleiter 3, ebenfalls mit rechteckigem Querschnitt, zusammengesetzt; die beiden Leiter sind am Boden 4 des Topfes, beispielsweise durch Lötung oder Schweißung, leitend miteinander verbunden. Zwischen den Leitern 2 bzw. 3 und dem Kern 1 ist eine isolierende Einlage 5 vorgesehen. Am oberen Rand des topfförmigen, Außenleiters 2 ist zur Stromzuführung ein Rahmen 6 mit einer Anschlußfahne 7 und entsprechend am oberen Ende des Innen- Leiters 3 ein Rahmen 8 mit einer Anschlußfahne 9 vorgesehen.
  • Auf die Außenseite des topfförmigen Leiters 2 sind Kühlrippen 10 aufgesetzt, die von einem Mantel 11 umgeben sind. Der Raum zwischen dem Außenleiter 2 und dem Mantel 11 bildet einen Kanal; durch. den, ein Kühlluftstrom geblasen werden kann. Zu diesem Zweck ist unterhalb der Drosselspule ein Ventilator 12 angeordnet, der in Richtung der eingezeichneten Pfeile zwischen den tragenden Isolatoren 13 hindurch einen Luftstrom erzeugt. Ein Teil des Luftstromes fließt durch den Innenraum des Innenleiters 3.
  • Der Innenleiter 3 ist an seinem oberen freien Ende noch mit einem besonderen Kühlkörper versehen, der in Fig. 3 im Querschnitt dargestellt ist. Der Kühlkörper besteht aus einem Rahmen 15, beispielsweise aus Kupfer, mit aufgesetzten Kühlrippen 16, die ebenfalls noch durch Teile des vom Ventilator 12 geförderten Luftstromes bespült werden..
  • Zur mechanischen Verstärkung der Drosselspule kann noch eine Bandage vorgesehen sein, die, um die Ubersichtlichkeit der Fig. 1 nicht zu stören., nur in Fig.2 eingezeichnet ist. Die Bandage besteht aus je vier Leisten 18 bzw. 19, die in Längsrichtung der Drosselspule zwischen dem Außenleiter 2 und dem Mantel 11 angeordnet sind, aus vier weiteren Leisten 20, die außerhalb des Mantels auf den Mittellinien seiner Wände aufliegen, und einer Verspannung 21, beispielsweise aus Stahlhändern. Diese Bandage übt auf die Wandflächen des Außenleiters 22 einen Druck aus, der insbesondere im Kumschlußfall den Kräften entgegenwirkt, die die Wände des Außenleiters 2 nach außen zu wölben suchen.
  • Der Innenleiter 3 kann, wie bereits bemerkt, gleichzeitig als Bolzen zum Zusammenspannen der Kernbleche dienen. Zu diesem Zweck kann beispielsweise eine Preßplatte auf das oberste Kernblech gedrückt werden, die in beliebiger, nicht dargestellter Weise am oberen Ende des Innenleiters 3 verankert ist, derart, daß die Kernbleche zwischen Preßplatte und Topfboden zusammengedrückt werden.
  • Hilfswicklungen 25 der Drosselspule, wie sie beispielsweise zur Vormagnetisierung erforderlich sind, können durch den Hohlraum des Innenleiters 3 geführt und auf der Außenseite der Drosselspule mit einer Klemmenleiste 26 verbunden werden.
  • Außer als Schaltdrosselspule für mechanische Stromrichter oder für Rückstromsperren von Gleichstromanlagen ist die Spule nach der vorliegenden Erfindung auch als Regeldrossel für solche Gleichrichteranlagen anwendbar, die mit Halbleiter-Leistungsventilen, insbesondere p-n-Ventilen auf der Basis von Germanium oder Silizium, arbeiten. Sättigungsfähige Drosseln haben hierbei die Aufgabe, nach Beendigung der Sperrperiode den Anstieg des in Durchlaßrichtung des Ventils gerichteten Stromes durch Erzeugung einer stromschwachen Stufe mit regel- oder steuerbarer Dauer zu verzögern, so daß dadurch die von der Anlage abgegebene Gleichspannung ausgesteuert werden kann.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRüCHE: 1. Starkstrom-Drosselspule mit einem ein Fenster umschließenden Eisenkern, bei der die Wicklung aus einem topffärmigen, den Kern umschließenden Außenleiter. und einem im Fenster des Kerns angeordneten, mit-dem Boden des Topfes verbundenen Innenleiter besteht und der Kern aus ebenen Blechen geschichtet ist, insbesondere Schalt- oder Regeldrosselspule für Stromrichter, dadurch gekennzeichnet, daß unter Verwendung von Kernblechen mit magnetischer Vorzugsrichtung der Kern aus etwa. trapezförmigen, einander überlappenden Blechteilen geschachtelt ist und der Außenleiter einen rechteckigen, der Form des Kerns entsprechenden Querschnitt aufweist.
  2. 2. Drosselspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenleiter gleichzeitig als Bolzen zum Verspannen der Kernbleche dient.
  3. 3. Drosselspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenleiter mit Abstand von einem Mantel umgeben ist, der mit ihm zusammen einen Strömungskanal für ein Kühlmittel bildet.
  4. 4. Drosselspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenleiter und gegebenenfalls auch das freie Ende des Innenleiters mit Kühlrippen versehen sind.
  5. 5. Drosselspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenleiter mechanisch durch Bandagen verstärkt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 922 839; deutsche Auslegeschrift Nr. 1016 825; schweizerische Patentschrift Nr. 300 467; USA.-Patentschrift Nr. 2 407 626.
DES57574A 1958-03-25 1958-03-25 Starkstrom-Drosselspule Pending DE1085249B (de)

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DE (1) DE1085249B (de)

Cited By (3)

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DE1126023B (de) 1958-09-24 1962-03-22 Siemens Ag Starkstrom-Drosselspule
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CH300467A (de) * 1952-05-02 1954-07-31 Bbc Brown Boveri & Cie Schaltdrosselspule mit ringförmigem Eisenkern für Hochstrom-Kontaktumformer.
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