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DE1085069B - Feststellbares Scharnier - Google Patents

Feststellbares Scharnier

Info

Publication number
DE1085069B
DE1085069B DEM25510A DEM0025510A DE1085069B DE 1085069 B DE1085069 B DE 1085069B DE M25510 A DEM25510 A DE M25510A DE M0025510 A DEM0025510 A DE M0025510A DE 1085069 B DE1085069 B DE 1085069B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hinge
hollowed
curves
curve
protruding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM25510A
Other languages
English (en)
Inventor
Louis Debuit
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Merlin Gerin SA
Original Assignee
Merlin Gerin SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Merlin Gerin SA filed Critical Merlin Gerin SA
Publication of DE1085069B publication Critical patent/DE1085069B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D11/00Additional features or accessories of hinges
    • E05D11/10Devices for preventing movement between relatively-movable hinge parts
    • E05D11/1028Devices for preventing movement between relatively-movable hinge parts for maintaining the hinge in two or more positions, e.g. intermediate or fully open
    • E05D11/105Devices for preventing movement between relatively-movable hinge parts for maintaining the hinge in two or more positions, e.g. intermediate or fully open the maintaining means acting perpendicularly to the pivot axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

  • Feststellbarüs Scharnier Die Erfindung bezieht sich auf ein feststellbares Scharnier, bei dem die Scharnierteile in den erforderlichen Stellungen durch RasteIrrichtungen gehalten werden, wobei die Rasteinrichtungen durch eine in eine gehöhlteRundung eindringende vorspringende Rundung gebildet werden.
  • Bei den bekannten Scharnieren dieser Art wird das Festhalten der Rasteinrichtung in den erforderlichen Stellungen hauptsächlich durch die Wirkung einer Federerzielt, welche die Rundungen ineinanderdrückt. Beim Herausdrückender vorspringenden Rundung aus der gehöhlten Rundung muß auch die entstehende stärkere Spannung der Feder durch erhöhten Kraftaufwand überwunden werden.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Feststelleinrichtun,g zu schaffen, bei der der bewegliche und der feststehende Scharnierteil in den erforderlichen Stellungen durch eine vorstehende Rundung, die in eine gehöhlte Rundung eingreift, selbstsperrend oder stark hemmend gehalten werden.
  • Dazu wird ein feststellbares Scharnier, bestehend aus einem feststehenden Teil, einem im feststehenden Teil gelagerten Scharnierbolzen und einem auf dem Scharnierbolzen gelagerten beweglichen Teil mit einer Feststelleinrichtung versehen, bei der nach der Erfindung der Krümmungsradius der am beweglichen Scharnierteil angeordneten vorspringenden Rundung größer ist als der Krümmungsradius der am feststehenden Scharnierteil angeordneten gehöhlten Rundung. Die beiden Rundungen greifen dabei so ineinander, daß sie sich mindestens entlang einer Mantellinie am Ende der gehöhlten Rundung berühren. Die beiden Rundungen sind nicht auf kreiszylindrische Rundungen beschränkt.
  • Wenn die Feststelleinrichtung selbstsperrend wirken soll, das heißt, wenn sie nur dadurch gelöst werden kann, daß durch eine im entgegengesetzten Sinne zur Federkraft aufgewendete Kraft der Eingriff der beiden Rundungen beseitigt wird, so müssen, geometrisch ausgedrückt, die durch die Berührungsmantellinie gelegten Tangentialebenen der vorspringenden Rundung und der gehöhlten Rundung einen Winkel bilden, der kleiner ist als der Reibungswinkel.
  • Soll jedoch nur eine Hemmung des Eingriffs der beiden Rundungen erreicht werden, so müssen entweder die durch die Berührungsmantellinie gelegten Tangentialebenen der vorspringenden Rundung und der gehöhlten Rundung einen Winkel bilden"der etwas größer ist als der Reibungswinkel oder die im Weg stehende Nase der gehöhlten Rundung muß elastisch am feststehenden Scharnierteil gehalten sein, sodaß sich durch ihr Ausweichen der Winkel zwischen den Tangentialebenen verändert.
  • Bei dem feststellbaren Scharnier nach der Erfindung dient die Feder hauptsächlich dazu, die vorspringende Rundung in die gehöhlte Rundung einzuführen und dort zu sichern, während die Sperrung oder Heinmung der' Feststelleinrichtung fast ausschließlich durch die Form -des Eingriffes der beiden Rundungen erzielt wird. Bei Verwendung zweier spiegelbildlich angeordneter Rundungen wird die Feder vorzugsweise als Bügelfeder, die in Richtung der Scharnierachse drückt und sich senkrecht zur Scharnierachse erstreckt, ausgebildet und zugleich als Griff verwendet.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird zum Anklappen um 180' des ' als Griff ausgebildeten beweglichen Scharnierteiles an den festen Scharnierteil die Scharnierachse mit dem Üadius der vorspringenden Rundung an die Außenkante des feststehenden Scharnierteiles herangerückt. Dabei ist der den Scharnierbolzen umgreifende Teil des beweglichen Scharnierteiles an der Stirnseite nach demselben Radius ge- rundet als die vorspringende Rundung. Außerdem ist der Griff als Bügelfeder.ausgebildet und um den doppelten Radius der vorspringenden Rundung von der Stirnkante des feststellenden Scharnierteiles versetzt am beweglichen Scharnierteil angebracht.
  • Das feststellbare Scharnier nach der Erfindung weist gegenüber dem Bekannten> den Vorteil auf, daß es je nach Wahl der Krümmungsradien an der Berührungslinie zwischen der vorspringenden Rundung und der gehöhlten Rundung mit einer vom selbstsperrenden bis zu einem beliebig stark gehemmten Zustand der Feststelleinrichtung versehen werden kann.
  • Nachstehend wird an Hand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des feststellbaren Scharniers nach der Erfindung beschrieben, wobei für den feststehenden Scharnierteil ein beliebiges Werkzeug mit einem rechteckigen Querschnitt ABCD angenommen ist, das sich in Richtung der Pfeile A"BCD' erstreckt. An diesem feststehenden Scharnierteil ist oben ein Griff befestigt, der um die Achse 00 des Scharnieres gekippt werden kann, die parallel zur KanteAD liegt. In den vorgesehenen beiden Einraststellungen muß die Läng#;achse des Griffes parallel zu der Kante AA' liegen, das heißt, daß in der einen Endstellung der Handgriff das Werkzeug verlängert, während er in der anderen Stellung an dem Werkzeug entlang umgeklappt wird. Es zeigt Fig. 1 eineAnsicht der Scharnierachse und derBreitseite eines Werkzeuges, wobei sich ein das Werkzeug verlängernder Griff in der abgeklappten Stellung befindet, Fig. 2 eine Aufsicht zu Fig. 1, Fig. 3 eine Ansicht in Richtung der Scharnierachse und der Schmalseite des Werkzeuges zu Fig. 1, Fig. 4 die gleiche Ansicht wie Fig. 3, wobei jedoch der Griff gegen die Breitseite angeklappt ist, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 1, Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI in Fig. 2 ZD und Fig. 7 eine vergrößerte Darstellung der vorspringenden und der gehöhlten Rundung im Eingriff, In den Zeichnungen ist zur Platzersparnis der feststehende Teil 1 des Scharniers nur als ein quaderförmiger Teil eines Werkzeuges dargestellt. Der bewegliche Teil des Scharniers ist als das Werkzeug verlängernder Griff ausgebildet. Um dem Griff eine gewisse Elastizität zu geben, b2steht er aus einem U-förmig gebogenen Federstahistab von z. B. kreisförmigem Querschnitt. In Fig. 1 befindet sich am Ende jedes Armes 2, 3 des Griffs je eine vorspringende Rtindung 4, 5, deren Mantellinien senkrecht zur Drebachse 00 liegen. Am feststehenden Teil 1 des Scharniers sind die gehöhlten Rundungen 6,7 angeordnet, die zusammen mit ihm aus einem Stück bestehen oder auf ihn aufgesetzt sein können. Am Ende der vorspringenden Z, Rundungen 4, 5 befinden sich Bohrungen, welche die Scharnierbolzen 8, 9 aufnehmen, die die Scharnierachse00 bilden. Diese Scharnierbolzen, deren innere Enden sich in den Einraststellungen berühren, werden durch eine Feder 10, die schraubenförmig um einen Zapfen 11 gewickelt ist und deren Enden in Öffnungen 12, 13 der Scharnierbolzen 8, 9 eingreifen, nach innen gezogen. Die Feder 10 übt auf die Scharnierbolzen 8, 9 eine Rückholwirkung aus, um sie in der in Fig. 5 gezeigten Stellung zu halten. Aus der Fig. 4 ist ersichtlich, daß die Länge der vorspringenden Rundungen 4,5 so gewählt sein muß, daß das Umlegen der Arme 2, 3 des Griffes entlang der Breitseite AA'D'D möglich ist.
  • Nach Fig. 1 und insbesondere nach Fig. 7 ist der Radius r., der vorspringenden Rundungen 4,5 ein wenig größer als der Radius ri der gehöhlten Rundungen 6, 7 und der Mittelpunkt P' der vorspringenden Rundungen 4, 5 befindet sich neben dem Mittelpunkt P der gehöhlten Rundungen 6, 7 in der Richtung, in der die Rundungen beim Umklappen des Griffes ausweichen. Wäre umgekehrt r" kleiner als rl, so hätte die Feststellvorrichtung des Scharnieres in der Schließstellung Spiel. Da aber r. etwas größer ist als rl, berühren sich die beiden Rundungen 4, 6 und 5, 7 mindestens entlang einer Mantellinie G. Entlang dieser liegen die Tangentialebenen T, und T, der Rundungen 4, 6 und 5, 7 zur Scharnierachse 00 und damit auch zur Stirnfläche ABCD annähernd parallel, da die Winkel E und E' sehr klein sind.
  • Mit dem feststellbaren Scharnier wird ein uniklappbarer Griff für ein Werkzeug geschaffen, der durch die Feststelleinrichtung die notwendige Stabilität bekommt. Durch die unterschiedliche Ausbildung der Krümmungsradien rl, r2 an den Berührungsstellen der ineinandergreifendenRundungen4,5,6,7 kann derEingriff vorn Zustand der Selbstsperrung bis zu jedem gewünschten Grad der Hemmung gewählt werden.
  • Beim Zustand der Selbstsperrung ist ein Lösen der Feststelleinrichtung nur dadurch möglich, daß die Schenkel des als Bügelfeder 2, 3 ausgebildeten Griffes auseinandergezogen werden.
  • Bei der Hemmung kann der Griff durch eine in Schwenkrichtung des Scharniers senkrecht auf ihn wirkende Kraft umgelegt werden. Die dazu notwendige Kraft muß jedoch griAer bemessen sein als die in der gleichen Richtung auftretende maximale Beanspruchung des Klappgriffes, wenn nicht vorgezogen wird, ihn hauptsächlich oder ausschließlich senkrecht zur Schwenkrichtung des Scharniers zu beanspruchen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPROCHE: 1. Feststellbares Scharnier, bestehend aus einem feststehenden Teil, einem im feststehenden Teil gelagerten Scharnierbolzen und einem auf dem Scharnierbolzen gelagerten beweglichen Teil und einer Feststelleinrichtung mit einer gehöhlten Rundung am feststehenden und einer vorspringenden Rundung am beweglichen Teil, wobei die Achsen der Rundungen senkrecht zur Scharnierachse stehen und die beiden Rundungen durch Federn ineinandergedrückt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Krümmungsradius (r.) der vorspringenden Rundung (4, 5) größere ist als der Krümmungsradius (r,) der gehöhlten Rundung (6, 7), so daß sie sich mindestens entlang einer Mantellinie (G) am Ende der gehöhlten Rundung (6, 7) berühren.
  2. 2. Feststellbares Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Selbstsperrung des Eingriffs der beiden Rundungen (4, 6 bzw. 5, 7) die durch die Mantellinie (G) gelegte Tangentialebene (T.) der vorspringenden Rundung (4,5) mit der Tangentialebene (T1) der gehöhlten Rundung (6, 7) einen Winkel (E) bildet, der kleiner ist als der Reibungswinkel. 3. Feststellbares Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Hemmung des Eingriffs der beiden Rundungen (4, 6 bzw. 5, 7) die durch die Mantellinie (G) gelegte Tangentialebene (T,) der vorspringenden Rundung (4, 5) mit der Tangentialebene (T1) der gehöhlten Rundung (6, 7) einen Winkel (E) bildet, der etwas größer ist als der Reibungswinkel. 4. Feststellbares Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Lösen des Eingriffs mit Hilfe der zum Umklappen senkrecht auf die Bügelfeder (2, 3) aufgewendeten Kraft die im Weg stehende Nase der gehöhlten Rundung (6,7) elastisch am feststehenden Teil gehalten ist, so daß sich der Winkel (E) zwischen den Tangentialebenen (T1, T.) verändert. 5. Feststellbares Scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet daß bei spiegelbildlicher Anordnung der Rundungen (4,6 und 5, 7) die Feder als Bügelfeder (2, 3), die in Richtung der Scharnierachse (0-0) drückt und sich senkrecht zur Scharnierachse erstreckt, ausgebildet ist, die zugleich als Griff dient. 6. Feststellbares Scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anklappen um 180' des als Griff ausgebildeten beweglichen Teils an den festen Teil (1) die Scharnierachse (0-0) mit dem Radius (r2) der vorspringenden Rundung (4, 5) an die Außenkante (AD) des feststehenden Teiles (1) herangerückt ist, und daß der den Scharnierbolzen (8, 9) umgreifende Teil des beweglichen Teils an der Stirnkante nach demselben Radius gerundet ist und daß die als Griff dienende Bügelfeder (2, 3) um den doppelten Radius von der Stirnkante versetzt am beweglichen Teil angebracht ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 945 662, 1883 384.
DEM25510A 1953-12-23 1954-12-17 Feststellbares Scharnier Pending DE1085069B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1085069X 1953-12-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1085069B true DE1085069B (de) 1960-07-07

Family

ID=9611983

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM25510A Pending DE1085069B (de) 1953-12-23 1954-12-17 Feststellbares Scharnier

Country Status (1)

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DE (1) DE1085069B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US945662A (en) * 1909-06-29 1910-01-04 Martin Woods Lock-hinge.
US1883384A (en) * 1930-02-18 1932-10-18 Lohrke James Louis Process of producing yarn

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US945662A (en) * 1909-06-29 1910-01-04 Martin Woods Lock-hinge.
US1883384A (en) * 1930-02-18 1932-10-18 Lohrke James Louis Process of producing yarn

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