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DE1084848B - Photowiderstand - Google Patents

Photowiderstand

Info

Publication number
DE1084848B
DE1084848B DEF27960A DEF0027960A DE1084848B DE 1084848 B DE1084848 B DE 1084848B DE F27960 A DEF27960 A DE F27960A DE F0027960 A DEF0027960 A DE F0027960A DE 1084848 B DE1084848 B DE 1084848B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
light
photoresistor
protective
decals
sensitivity
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF27960A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Walter Heimann
Dr-Ing Helmut Johannson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FORSCHUNGSLABORATORIUM HEIMANN W PROF DR ING
FORSCHUNGSLABORATORIUM PROF
Original Assignee
FORSCHUNGSLABORATORIUM HEIMANN W PROF DR ING
FORSCHUNGSLABORATORIUM PROF
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FORSCHUNGSLABORATORIUM HEIMANN W PROF DR ING, FORSCHUNGSLABORATORIUM PROF filed Critical FORSCHUNGSLABORATORIUM HEIMANN W PROF DR ING
Priority to DEF27960A priority Critical patent/DE1084848B/de
Priority to CH216560A priority patent/CH391125A/de
Priority to NL249410A priority patent/NL113052C/xx
Publication of DE1084848B publication Critical patent/DE1084848B/de
Pending legal-status Critical Current

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  • Optical Elements Other Than Lenses (AREA)

Description

  • Photowiderstand Die Erfindung betrifft einen in einen Schutzkolben eingeschmolzenen oder mit einer Schutzschicht abgedeckten Photowiderstand. Bei der Herstellung derartiger Photowiderstände - gleichgültig nach welchem Verfahren - fällt die Empfindlichkeit stets mit erheblichen Toleranzen an. Bei der Verwendung wird aber die Einhaltung einer bestimmten Empfindlichkeit der Photowiderstände verlangt, so daß sich ein Aussuchen der Widerstände mit den verlangten Sollwerten als notwendig erweist und damit ein erheblicher Ausschuß anfällt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, diesen Nachteil zu beseitigen. Die Erfindungsaufgabe wird dadurch gelöst, daß zunächst = was ohne Schwierigkeiten möglich ist -bei der Herstellung über das üblicherweise Verlangte hinaus eine wesentlich höhere Empfindlichkeit erzeugt wird. Die Photowiderstände werden dann in bekannter Weise mit einem Deckplättchen bzw. einer Schutzschicht gegen Feuchtigkeit versehen oder in einen Schutzkolben eingeschmolzen. Um nun die Empfindlichkeitskurve dieser Photowiderstände so zu verschieben, daß sie innerhalb der zulässigen Toleranz an der gewollten Stelle in dem Diagramm liegt, das die Abhängigkeit des Widerstandes R von der Beleuchtungsstärke E darstellt, wird das auffallende Licht um ein bestimmtes Maß geschwächt. Dies erfolgt nach der Erfindung dadurch, daß auf den Schutzkolben oder die Schutzschicht ein Abzieh- bzw. Schiebebild aufgebracht wird, welches für das auffallende Licht als Blende wirkt. Der Aufdruck besteht aus einer zweckmäßig im Rasterdruckverfahren aufgetragenen Blende, die für das Licht praktisch undurchlässig ist, während der übrige Teil des Abziehbildes klar durchsichtig ist. Um die kostspieligen mechanisch-optischen Blenden, die auch raummäßig kaum zu verwenden wären, nicht zu benötigen, hat man bereits versucht, die Empfindlichkeitskurve dadurch zu verschieben, daß auf den Kolben eine Filterfarbe aufgespritzt wurde. Dies hat jedoch zu keinem befriedigenden Ergebnis geführt, weil es notwendig ist, jeden Photowiderstand während des Spritzvorganges an ein Meßinstrument zu legen, um die Stärke der Filterschicht so zu halten, daß sie den gewünschten Empfindlichkeitswert ergibt. Neben dieser Schwierigkeit in der Herstellung ergaben sich aber noch die Nachteile, daß einmal der Filterwert sich beim Trocknen der Farbe änderte und zum anderen durch die Filterfarbe das Spektrum des den Photowiderstand treffenden Lichtes verändert wurde.
  • Diese Nachteile treten bei dem Gegenstand der Erfindung nicht ein, weil die Möglichkeit besteht, ohne besondere Kosten einen ganzen Satz verschieden dichter Abziehbilder auf Lager zu halten und diejenige Abziehbildtype zu verwenden, die für den jeweiligen Photowiderstand den erforderlichen Absorptionswert hat, der stets konstant und ohne Einfluß auf das Spektrum bleibt. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung bei einem Photowiderstand dargestellt, der in einen Schutzkolben eingeschmolzen ist.
  • Fig. 1 und 2 zeigen einen solchen Photowiderstand in Längsanordnung, Fig.3 und 4 einen Photowiderstand mit Frontanordnung, Fig. 5 bis 8 verschiedene Arten von Abziehbildern und Fig. 9 ein Funktionsdiagramm.
  • In Fig.1 ist ein handelsüblicher eingeschmolzener Photowiderstand 1 dargestellt, der in einen mit Sockel 3 versehenen Schutzkolben 2 eingeschmolzen ist. Nach der Erfindung ist, wie Fig.2 zeigt, auf den Schutzkolben ein Abzieh- bzw. Schiebebild 4 aufgebracht. In gleicher Weise zeigt Fig. 3 eine handelsübliche Ausführung, bei der der Photowiderstand 1 hinter der Frontplatte des Schutzkolbens liegt. Nach Fig. 4 ist erfindungsgemäß auf die Frontplatte ein Abziehbild 4c aufgebracht. Fig. 5 zeigt einen perforierten Bogen, von dem die einzelnen Abziehbilder 4 abgetrennt werden können. Die Lichtabsorption erfolgt durch feine Rasterkreuze. Die Abziehbilder 4a nach Fig. 6 unterscheiden sich lediglich dadurch, daß die Rasterkreuze stärker ausgeführt sind als nach Fig.5 und dementsprechend das Licht stärker schwächen. In gleicher Weise können naturgemäß eine größere Reihe verschieden starker Aufdrucke verwendet werden. Die Abziehbilder 4b nach Fig. 7 unterscheiden sich lediglich dadurch, daß statt der Kreuze Wellenlinien aufgedruckt sind. Es ist selbstverständlich, daß es sich hier nur um Beispiele handelt und daß für den gleichen Zweck jede beliebige Form des Aufdruckes gewählt werden kann. Die in den Fig.5 bis 7 gezeigten Abziehbilder eignen sich besonders zum Aufbringen auf Schutzkolben nach Fig. 2, während sich Abziehbilder mit der in Fig. 8 dargestellten Form vorwiegend für Rundfrontplatten nach Fig. 4 eignen, und zwar deswegen, weil sich die hier gewählte Wabenform 4c ohne Abfall zu einem großflächigen Bogen aneinandersetzen läßt. Selbstverständlich könnten ebensogut einzelne runde Abziehbilder für diese Form gewählt werden.
  • In der Regel kann man annehmen, daß bei den meisten Verwendungsgebieten derPhotowiderstände derÖffnungswinkel für das einfallende Licht etwa zwischen 90° und annähernd 180° liegt. Bei einem so einfallenden Licht ist die Erzeugung eines Schlagschattens nicht möglich, da die lichtundurchlässigen Stellen des Abziehbildes stets in einem gewissen Abstand von der lichtempfindlichen Schicht des Photowiderstandes liegen. Die Streuwirkung wird um so größer, je größer dieser Abstand ist. Dieser Abstand kann fabrikationstechnisch willkürlich in weiten Grenzen beherrscht werden. Es ist daher nicht zu befürchten, daß Teile der Oberfläche des Photowiderstandes ungleichmäßig beleuchtet werden, es ist vielmehr vorauszusetzen, daß die Lichtverteilung auf dem Photowiderstand annähernd homogen erfolgt.
  • Durch die Verwendung von Abziehbildern nach der Erfindung erfolgt zwar eine unstetige Schwächung des Lichtes. Dies ist aber belanglos, wie im folgenden an Hand der Fig. 9 erläutert werden wird. In dem dargestellten Diagramm, welches die Widerstandscharakteristik eines Photowiderstandes zeigt, sind der Widerstand R und die Lichtmenge E logarithmisch aufgetragen, so daß der Verlauf der Charakteristik annähernd linear erfolgt. y sei die bei dem in Frage stehenden Verwendungszweck gewünschte Charakteristik. Da durch die benutzten Abziehbilder nur eine Schwächung des einfallenden Lichtes erfolgen kann, wird bei der Fabrikation - was ohne weiteres möglich ist - die Charakteristik so gelegt, daß der geforderte Widerstand erst bei einer größeren Lichtmenge erreicht wird. Bei der Fabrikation entstehen - was bei dem heutigen Stand der Technik nicht zu ändern ist - recht erhebliche Toleranzen. Die Gesamttoleranz ist in dem dargestellten Diagramm mit x bezeichnet. Durch Überziehen von Schiebebildern wird die Beleuchtungsstärke auf der lichtelektrisch empfindlichen Schicht um einen konstanten Faktor geschwächt. Demgemäß verschiebt sich die Charakteristik log R = f (log E) um einen konstanten Betrag nach höherer Beleuchtungsstärke. Bei gleicher Beleuchtungsstärke auf dem Photowiderstand ist dann der Widerstand entsprechend größer. Die Verschiebung der Charakteristik erfolgt unstetig. Sind beispielsweise n verschieden Abziehbilder mit verschiedenen Lichtschwächungen vorhanden, wobei die größte Lichtschwächung dem Betrag b und die geringste Lichtschwächung dem Betrag a entspricht, so ist es möglich, die innerhalb der Strecke x liegenden Charakteristiken mitdemBetragvon als J--Toleranz auf die gewünschte Lage y zu verschieben. Die praktische Erfahrung hat gezeigt, daß bei den anfallenden Fabrikationstoleranzen meist bereits fünf Schiebebilder verschiedener Lichtdurchlässigkeit ausreichen, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.
  • Durch die Erfindung ist es möglich, eine ganze Charge von Photowiderständen praktisch ohne Ausschuß so auszurüsten, daß die Empfindlichkeitskurven innerhalb einer zugelassenen Toleranz an den gewünschten Stellen des R - E = Diagramms liegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: In einen Schutzkolben eingeschmolzener oder mit einer Schutzschicht abgedeckter Photowiderstand, bei dem die Empfindlichkeit durch eine Blende, welche die Farbe des die lichtempfindliche Schicht treffenden Lichtes gegenüber dem Einfallslicht nicht ändert, auf einen geforderten Betrag einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß als Blende ein auf den Schutzkolben bzw. die Schutzschicht aufgebrachtes Abziehbild dient, das, in gleichmäßiger Verteilung über die Lichtauftrefffläche, nur lichtundurchlässige bzw. lichtdurchlässige Bereiche aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 278 022.
DEF27960A 1959-03-14 1959-03-14 Photowiderstand Pending DE1084848B (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF27960A DE1084848B (de) 1959-03-14 1959-03-14 Photowiderstand
CH216560A CH391125A (de) 1959-03-14 1960-02-26 Verfahren zur Herstellung von photoelektrischen Baueinheiten vorgegebener Empfindlichkeit
NL249410A NL113052C (nl) 1959-03-14 1960-03-14 Fotoweerstand

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF27960A DE1084848B (de) 1959-03-14 1959-03-14 Photowiderstand

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1084848B true DE1084848B (de) 1960-07-07

Family

ID=7092679

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF27960A Pending DE1084848B (de) 1959-03-14 1959-03-14 Photowiderstand

Country Status (3)

Country Link
CH (1) CH391125A (de)
DE (1) DE1084848B (de)
NL (1) NL113052C (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
CH391125A (de) 1965-04-30
NL249410A (de) 1966-02-15
NL113052C (nl) 1966-07-15

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