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DE1084529B - Hydrostatische Kupplung - Google Patents

Hydrostatische Kupplung

Info

Publication number
DE1084529B
DE1084529B DES59053A DES0059053A DE1084529B DE 1084529 B DE1084529 B DE 1084529B DE S59053 A DES59053 A DE S59053A DE S0059053 A DES0059053 A DE S0059053A DE 1084529 B DE1084529 B DE 1084529B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
pump
hydrostatic
coupling
wheels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES59053A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Gustav Aahlen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Svenska Rotor Maskiner AB
Original Assignee
Svenska Rotor Maskiner AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Svenska Rotor Maskiner AB filed Critical Svenska Rotor Maskiner AB
Publication of DE1084529B publication Critical patent/DE1084529B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D31/00Fluid couplings or clutches with pumping sets of the volumetric type, i.e. in the case of liquid passing a predetermined volume per revolution
    • F16D31/04Fluid couplings or clutches with pumping sets of the volumetric type, i.e. in the case of liquid passing a predetermined volume per revolution using gear-pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Pumps (AREA)

Description

  • Hydrostatische Kupplung Die Erfindung bezieht sich auf hydrostatische Kupplungen nach Art vnn Zahnradpumpen, die besonders für hohe Drehzahlen geeignet sind. Dis bisher bekannten hydrostatischen Kupplungen sind hauptsächlich bei Schiffsantrieben, und zwar als schwingungsdämpfende Elemente zwischen einer langsam laufenden Antriebsmaschine und der Schraubenwelle, verwendet worden.
  • Hydrostatische Kupplungen können aber auch vorteilhaft als Kupplungen mit vorbestimmtem maximalem Drehmoment angewendet werden. Eine solche Kupplung enthält zumindest einen als Pumpe ausgebildeten Teil, der, sobald das wirksame Drehmoment kleiner als das maximal übertragbare Drehmoment ist, bloß so viel Medium fördert, wie zur Deckung der Leckverluste erforderlich ist. Die beiden Kupplungshälften rotieren hierbei fast mit gleicher Drehzahl. Wenn anderseits das wirksame Drehmoment größer als das maximal übertragbare Drehmoment ist, dann fördert die Pumpe das Medium in der Kupplung im Kreislauf über entsprechend vorgespannte Rückschlagventile, wobei die getriebene Kupplungshälfte mit geringerer Drehzahl als die treibende Kupplungshälfte rotiert.
  • Bei hohen Drehzahlen wächst die Fliehkraft rasch an, was insbesondere hinsichtlich der Lagerung der Pumpenräder und der gegenseitigen Abdichtung zwischen diesen Rädern sowie zwischen den Pumpenrädern und dem Pumpengehäuse Schwierigkeiten bereitet.
  • Um diese Schwierigkeiten zu überwinden, werden die Pumpenzahnräder nach Art von Planetenrädern angeordnet, die paarweise in Ausnehmungen eines drehfest mit einer der Kupplungswellen verbundenen Gehäuses liegen, wobei das eine Rad einer jeden Pumpe mit einem auf der anderen Kupplungswelle angeordneten Rad im Eingriff steht. Jeder Zahnradpumpe ist erfindungsgemäß eine Druckkammer zugeordnet, die radial außerhalb der Pumpe liegt und in Umfangsrichtung eine solche Ausdehnung hat, daß der hydraulische Druck, der auf jedes Pumpenrad wirkt, gegensinnig zu der auf das betreffende Rad wirkenden Fliehkraft gerichtet ist.
  • Die beiden Zahnräder jeder Pumpe- sind entweder gleich groß und in verschiedenen Radialabständen von der Kupplungswelle angeordnet, wobei die Differenz dieser Radialabstände gleich der Zahnhöhe der Räder ist, -oder sie sind in gleichen Radialabständen von der Kupplungsachse angeordnet und verschieden groß, wobei dann die Differenz der Radien dieser Räder gleich der Zahnhöhe ist. Hierdurch wirkt die Fliebkraft ungefähr gleich stark auf die beiden Räder, und demnach wird auch der Einfluß der Fliehkraft auf die Lagerdrücke, die von der Differenz zwischen der Fliehkraft und dem hydraulischen Druck abhängen, ausgeglichen.
  • Um das durch die Kupplung maximal übertragbare Drehmoment festzulegen, ist jede Pumpe ferner mit einem Rückschlagventil versehen, das in einer Umlaufleitung zwischen der Druckseite und der Saugseite jeder Pumpe liegt. Jedes dieser Ventile kann mit einer Feder versehen sein, welche den Ventilkörper gegen seinen Sitz drückt. Um einen möglichst synchronen Anlauf aller Zahnradpumpen zu erreichen, können diese Federn einzeln eingestellt werden.
  • Je nach Ausführung dieser Ventile können -der Kupplung verschiedene Eigenschaften, insbesondere verschiedene Drehmomentenkennlinien, erteilt werden. Wenn der Ventilkörper so angeordnet ist, daß er radial nach außen schließt, dann unterstützen sich einander die Ventilfederkraft und die -Fliehkraft, wodurch sich eine Kupplung ergibt, die bei hohen Drehzahlen ein größeres maximales Drehmoment als bei niedrigen Drehzahlen übertragen kann, was besondere Vorteile bietet, wenn der Antrieb einschließlich der Kupplung eine niedrige kritische Drehzahl hat, die während des Anfahrens durchlaufen werden muß. Unter Umständen können die Ventilfedern bei dieser Anordnung völlig entfallen, so daß das Ventil dann nur durch die Fliehkraft gesteuert wird.
  • Wenn andererseits der Ventilkörper radial nach innen schließt, wirkt die Fliehkraft der Ventilfederkraft entgegen, wodurch sich eine Kupplung ergibt, die bei niedrigen Drehzahlen ein größeres maximales Drehmoment als bei hohen Drehzahlen überträgt, so daß die zu übertragende Leistung ungefähr konstant gehalten werden kann.
  • Durch Änderung der Steifigkeit der Ventilfeder und der Masse des Ventilkörpers können die Kupplungseigenschaften in gewünschter Weise eingestellt werden.
  • Wenn schließlich das maximal übertragbare Drehmoment konstant gehalten werden soll, ist der Ventilkörper parallel zur Welle verstellbar anzuordnen, wodurch ein Einfluß der Fliehkraft auf die Betätigung des Rückschlagventils ausgeschaltet wird.
  • Ein wesentlicher Teil der Leckverluste in einer Zahnradpumpe tritt zwischen den Seitenflächen der Zahnräder und den an diese anschließenden Gehäusewänden auf. Gemäß der Erfindung ist deshalb jede Zahnradpumpe mit Dichtungsplatten versehen, die in axialer Richtung gegen die Zahnräder gedrückt werden. Dieses Andrücken kann entweder durch Zuleiten von Druckmedium von der Druckseite der Pumpe über eine Leitung zu jenen Seiten der Dichtungsplatten erfolgen, die der Pumpe abgekehrt sind, oder auch durch eine solche Anordnung von Druckfedern, daß diese auf jene Seiten der Dichtungsplatten wirken, die der Pumpe abgekehrt sind. Auch beide Maßnahmen zusammen können zum Andrücken der Dichtungsplatten angewendet werden.
  • Um mittels der hydrostatischen Kupplung einen Betrieb in beiden Richtungen zu ermöglichen, sind ferner einzelne Zahnradpumpen so angeordnet, daß sie die Flüssigkeit in ihre Druckkammern bei der einen Drehrichtung zwischen dem an der einen Kupplungswelle angeordneten und die Pumpenräder abstützenden Gehäuse und dem mit der anderen Kupplungswelle verbundenen Zahnrad fördern, wogegen die übrigen Zahnradpumpen so angeordnet sind, daß sie die Flüssigkeit in. ihre Druckkammern bei der entgegengesetzten Drehrichtung zwischen dem Gehäuse und diesem Zahnrad fördern.
  • Um die Probleme der Lagerung und Abdichtung zu vereinfachen, sind die Achsen der Pumpenräder fest im Gehäuse angeordnet und die Pumpenräder drehbar auf diesen Achsen gelagert, vorzugsweise mit Hilfe von Nadellagern.
  • Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sollen nun an Hand der Zeichnungen beschrieben werden. Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch ein Ausführungsbeispiel nach der Linie 1-1 in Fig. 2; Fig.2 stellt einen Schnitt durch das gleiche Ausführungsbeispiel längs der Linie 2-2 in Pig. 1 dar; Fig. 3 zeigt in Diagrammform die Abhängigkeit des maximalen Drehmoments von der Drehzahl beim Ausführungsbeispiel nach Fig.1; Fig.4 stellt eine abgewandelte Ausführung des Rückschlagventils nach Fig.2 dar; Fig. 5 zeigt in Diagrammform die Abhängigkeit des maximalen Drehmoments von der Drehzahl beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4; Fig. 6 stellt eine weitere Abänderung des Rückschlagventils nach Fig. 4 dar; Fig. 7 zeigt wieder in Diagrammform die Abhängigkeit des maximalen Drehmoments von der Drehzahl beim Ausführungsbeispiel nach Pig. 6; Fig. 8 zeigt ein parallel zur Kupplungswelle verschließbares Rückschlagventil; Fig. 9 gibt für das Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 in Diagrammform den Zusammenhang zwischen dem maximalen Drehmoment und der Drehzahl an; Fig. 10 ist ein Schnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, und Fig. 11 zeigt schließlich das Andrücken der Dichtungsplatten durch Druckfedern.
  • Bei allen dargestellten Ausführungsbeispielen ist mit der einen Kupplungswelle 14 ein Zahnrad 16 fest verbunden. Dieses Zahnrad 16 ist innerhalb eines mit öl od. dgl. gefüllten Gehäuses 18 angeordnet, das seinerseits mit der anderen Kupplungswelle 19 fest verbunden ist, wobei -die Welle 14 auf einem Ansatz 22 der einen Stirnwand 20 des Gehäuses 18 gelagert ist, während die andere Stirnwand 24 des Gehäuses 18 gegen die Welle 14 abgedichtet ist. Die Gehäusestirnwand 20 ist mit einem Fülloch 25 versehen, das mit einer Schraube 27 verschlossen ist.
  • Im Gehäuse 18 sind radial außerhalb des Zahnrads 16 mehrere Ausnehmungen26 vorgesehen. In jeder dieser Ausnehmungen 26 sind zwei Zahnräder 28, 30 mit Hilfe von Nadellagern 32 auf den im Gehäuse 18 befestigten Achsen 36, 38 drehbar gelagert. Eines dieser Zahnräder, das Zahnrad 28, greift jeweils in das Zahnrad 16 ein, das als Sonnenrad wirkt, während die anderen Zahnräder 28 Planetenräder bilden und das Gehäuse 18 selbst als Träger, der Planetenräder dient.
  • Die beiden in einer Ausnehmung 26 angeordneten Zahnräder 28, 30 sind gleich groß, aber in verschiedenen radialen Abständen von der Kupplungsachse angeordnet, wobei die Differenz dieser Radialabstände der Zahnhöhe der Räder 28s 30 entspricht. Diese Zahnräder rotieren in Richtung der Pfeile 40, 42 und bilden eine Zahnradpumpe, welche das l51 öd. dgl. von der zentralen Kammer 44 des Gehäuses 18 in eine Druckkammer 45 fördert, die radial außerhalb der Pumpe vorgesehen ist. Zu beiden Seiten der Pumpe sind Dichtungsplatten 48, 50 angeordnet, die in axialer Richtung gegen die Zahnräder 28, 30 gedrückt werden, indem durch einen Kanal 52 von der Druckkammer 46 auf die der Pumpe abgekehrte Seite jeder Dichtungsplatte 48, 50 Druckflüssigkeit geleitet wird.
  • Jede Druckkammer 46 ist mit der zentralen Kammer 44 durch eine Umlaufleitung 54 verbunden, in der ein Rückschlagventil angeordnet ist, das aus einem radial verstellbaren Ventilsitz 56, einem Ventilkörper 58 und einer Druckfeder 60 besteht, die den Ventilkörper 58 radial nach außen. gegen den Ventilsitz 56 drückt.
  • Fig.4 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform dieses das maximale Drehmoment festlegenden Ventils in ähnlicher Darstellung wie Fig.2. Das Ventil besteht aus einem Sitz 102- und einem Ventilkörper 104, der bei einer Bewegung nach außen schließt, eine relativ große Masse aufweist und mit Stegen 106 versehen ist, die zur Führung in einem Kanal 108 dienen. Dieses Ventiil ist mit keinerlei Federn versehen.
  • Fig. 6 zeigt in ähnlicher Darstellung wie Fig. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel für das das maximale Drehmoment festlegende Ventil. Hierbei besteht das Ventil aus einem Sitz 110 und einem Ventilkörper 112, der bei einer Bewegung nach innen schließt und durch eine Schraubenfeder 114 gegen seinen Sitz gedrückt wird.
  • Fig. 8 zeigt eine dritte Abwandlung des das maximale Drehmoment festlegenden Ventils in ähnlicher Darstellung wie Fig. 1. In diesem Fall besteht das Ventil aus einem Sitz 116 und einem Ventilkörper 118, der parallel zur Kupplungsachse verstellbar ist; der Ventilkörper 118 ist mit Hilfe von Stegen 120 in einer Ausnehmung 122 geführt und wird mittels einer Schraubenfeder 124 gegen seinen Sitz gedrückt.
  • Die Fig. 3, 5, 7 und 9 zeigen, wie sich das maximal übertragbare Drehmoment bei Verwendung dieser verschiedenen Ventilarten mit der Drehzahl ändert.
  • Die Drehmomentenkennlin.ie nach Fig. 3 gilt für ein Ventil der in den Fig. 1, und 2 dargestellten Ausführung, bei dem Ventilfederkraft und die Fliehkraft gleichsinnig wirken; es ergibt sich hierbei ein bestimmtes Anfangsdrehmoment, und das Drehmoment nimmt mit der Drehzahl stetig zu.
  • Fig.5 zeigt die Drehmomentenkennlinie für die Ventilausführung nach Fig. 4, bei welcher das Ventil ausschließlich durch die Fliehkraft betätigt wird; hierbei ist das Anfangsdrehmoment fast Null, doch nimmt das Drehmoment mit der Drehzahl stetig zu.
  • Die Kennlinie nach Fig. 7 gilt für eine Ventilausführung nach Fig. 6, bei welcher die Ventilfederkraft und die Fliehkraft gegensinnig wirken; es ergibt sich dann anfänglich ein hohes Drehmoment, das aber mit steigender Drehzahl stetig abnimmt.
  • Fig. 9 zeigt schließlich die Kennlinie für ein Ventil der in Fig. 8 dargestellten Ausführung, bei welcher der Einfluß der Fliehkraft beseitigt ist; es ergibt sich dabei ein drehzahlunabhängiges, d. h. konstantes Drehmoment.
  • Fig. 10 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem das Zahnrad 16 ebenfalls innerhalb eines mit Öl -öd. dgl. gefüllten Gehäuses 18 angeordnet ist. Im Gehäuse 18 sind radial außerhalb des Zahnrades 16 wieder mehrere Ausnehmungen 26 vorgesehen. In jeder dieser Ausnehmungen ist ein Zahnrad 126 bzw. 128 drehbar gelagert, das mit dem Zahnrad 16 und mit einem zweiten Zahnrad 130 bzw. 132 kämmt. ' Die beiden Pumpenzahnräder 126,130 bzw. 128, 132, die in einerAusnehmung26 liegen, sind in diesem Fall in gleichen Radialabständen von der Übertragungswelle angeordnet. Das mitlaufende Rad 130 bzw. 132 hat aber einen Radius, der um eine Zahnhöher kleiner als der Radius des zugeordneten Zahnrades 126 bzw. 128 ist, welches mit dem Zahnrad 16 im Einriff steht.
  • Die Zahnräder 130 und 132 sind ferner an verschiedenen Seiten der mit ihnen zusammenwirkenden Zahnräder 126 bzw. 128 angeordnet, so daß die eine Zahnradpumpe 126, 130 die Flüssigkeit bei der einen Drehrichtung zwischen Zahnrad 16 und Gehäuse 18 in die zugehörige Druckkammer 46 fördert, wogegen die andere Zahnradpumpe 128, 132 die Flüssigkeit seiner Druckkammer 46 bei der entgegengesetzten Drehrichtung zwischen Zahnrad 16 und Gehäuse 18 zuführt. Auf diese Weise kann die Kupplung zum Antrieb in beiden Drehrichtungen verwendet werden.
  • Fig. 11 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem die Dichtungsplatten 48, 50 statt durch Drucköl mit Hilfe von Federn 134, 136 gegen die Zahnräder 28, 30 gedrückt werden.
  • Es bestehen weiterhin verschiedene Kombinationsmöglichkeiten, z. B. die Anwendung gleich großer Pumpenzahnräder in verschiedenen Radialabständen von der Kupplungsachse bei einer Kupplung, bei welcher mehrere Pumpen in verschiedenen Richtungen arbeiten, oder die Anwendung verschieden großer Pumpenzahnräder in gleichen Radialabständen von derübertragungswelle bei einerKupplung, bei welcher alle Pumpen in der gleichen Richtung wirken.

Claims (14)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1, Hydrostatische Kupplung mit- einem an der einen Kupplungswelle befestigten Gehäuse, das in Ausnehmungen mehrere als Zahnradpumpen wirkendeZahnräderpaare enthält, die planetenradartig um ein an der zweiten Kupplungswelle befestigtes Zahnrad angeordnet sind, wobei ein Rad einer jeden Zahnradpumpe mit diesem Zahnrad im Eingriff steht, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zahnradpumpe mit einer radial außerhalb der Pumpe angeordneten Druckkammer (46) von solcher Ausdehnung in Umfangsrichtung versehen ist, daß der hydraulische Druck auf jedes Pumpenrad (28, 30) gegensinnig zu der auf das betreffende Rad wirkenden Fliehkraft gerichtet ist.
  2. 2. Hydrostatische Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpenräder (28, 30) gleich groß, aber in verschiedenen Radialabständen von der Kupplungsachse angeordnet sind, wobei die Differenz dieser Radialabstände der Zahnhöhe der Räder (28, 30) entspricht.
  3. 3. Hydrostatische Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpenräder (128, 130) in gleichem Radialabstand von der Kupplungsachse angeordnet, aber verschieden groß sind, wobei die Differenz ihrer Radien der Zahnhöhe dieser Räder (128, 130) entspricht.
  4. 4. Hydrostatische Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Umlaufleitung (54) zwischen der Druckseite und der Saugseite einer jeden Zahnradpumpe ein Rückschlagventil angeordnet ist.
  5. 5. Hydrostatische Kupplung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückschlagventil durch eine Feder belastet ist.
  6. 6. Hydrostatische Kupplung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannung _i eder Feder einzeln einstellbar ist.
  7. 7. Hydrostatische Kupplung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper (58, 104) die Umlaufleitung (54) radial nach außen schließt. -
  8. 8. Hydrostatische Kupplung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper (112) die Umlaufleitung (54) radial nach innen schließt.
  9. 9. Hydrostatische Kupplung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper (118) parallel zur Kupplungsachse verstellbar ist.
  10. 10. Hydrostatische Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zahnradpumpe mit axial angeordneten Dichtungsplatten (48; 50) versehen -ist.
  11. 11. Hydrostatische Kupplung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die der Zahnradpumpe abgekehrten Seiten der Dichtungsplatten (48,50) über eine Bohrung (52) mit der Druckseite der Pumpe in Verbindung stehen.
  12. 12. Hydrostatische Kupplung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß auf die der Pumpe abgekehrte Seite der Dichtungsplatten (48, 50) Druckfedern (134, 136) wirken.
  13. 13. Hydrostatische Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne Zahnradpumpen so angeordnet sind, daß sie die Flüssigkeit in ihre Druckkammern bei der einen Drehrichtung zwischen dem an einer der Kupplungswellen angeordneten Gehäuse und dem an der anderen Kupplungswelle angeordneten Zahnrad fördern, wogegen die übrigen Zahnradpumpen so angeordnet sind, :daß sie die Flüssigkeit in ihre Druckkammern bei der entgegengesetzten Drehrichtung zwischen diesem Gehäuse und diesem Zahnrad fördern.
  14. 14. Hydrostatische Kupplung nach einem der Ansprüche l bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpenräder (28, 30, 128, 130) auf Achsen (36,38) drehbar gelagert sind.
DES59053A 1957-08-16 1958-07-18 Hydrostatische Kupplung Pending DE1084529B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3004581A1 (de) * 1980-02-08 1981-08-13 Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln Hydrostatische kupplung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3004581A1 (de) * 1980-02-08 1981-08-13 Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln Hydrostatische kupplung
US4407401A (en) 1980-02-08 1983-10-04 Klockner-Humboldt-Deutz Aktiengesellschaft Hydrostatic coupling

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