DE1084565B - Fotoelektrischer Belichtungsregler - Google Patents
Fotoelektrischer BelichtungsreglerInfo
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- DE1084565B DE1084565B DEG24091A DEG0024091A DE1084565B DE 1084565 B DE1084565 B DE 1084565B DE G24091 A DEG24091 A DE G24091A DE G0024091 A DEG0024091 A DE G0024091A DE 1084565 B DE1084565 B DE 1084565B
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B7/00—Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
- G03B7/08—Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
- G03B7/099—Arrangement of photoelectric elements in or on the camera
- G03B7/0993—Arrangement of photoelectric elements in or on the camera in the camera
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Exposure Control For Cameras (AREA)
- Diaphragms For Cameras (AREA)
Description
DEUTSCHES
Mit fotoelektrischen Belichtungsmessern mißt man bei der sogenannten Objektmessung die mittlere
Leuchtdichte, die sich aus den verschieden großen Einzelleuchtdichten des vom Meßwinkel erfaßten Aufnahmeobjektes
zusammensetzt, während man eigentlich die Leuchtdichte des bildwichtigsten Teiles ausmesseh
sollte. Mit dieser Meßmethode werden aber trotzdem einwandfreie Erfolge erzielt, wenn die verschiedenen
Helliigkeitsanteile des Aufnahmeobjektes nicht zu unterschiedlich sind. Ist dies aber der Fall, wie bei- ίο
spielsweise bei Aufnahmen im Freien, wo der helle Himmel oft einen erheblichen, aber belichtungsmäßig
unwichtigen Teil des Aufnahmemotivs bildet, so kann bei Handbelichtungsmessern dadurch eine Korrektur
vorgenommen werden, daß eine getrennte Ausmessung der bildwichtigen dunkleren Partien durchgeführt
wird. Den störenden Einfluß der sehr hellen Motivteile kann man auch dadurch eliminieren, daß der Belichtungsmesser
schräg nach unten gerichtet wird.
Diese Möglichkeiten sind aber nicht mehr gegeben, wenn der Belichtungsmesser in einer Kamera zur
automatischen Belichtungsregelung dient, weil durch die zwangläufige Kupplung der Belichtungsmessung
mit dem Aufnahmevorgang stets die Gesamtbeleuchtung des Aufnahmeobjektes erfaßt wird. Insbesondere
beim Verfolgen sich bewegender Objekte im Freien mit automatisch geregelten Laufbildkameras ist es
dann nioht zu vermeiden, daß die dunkleren Partien durch die Wirkung der Belichtungsautomatik unterbelichtet
werden, wenn ein zunehmender Teil des Bildwinkeis von dem hellen Himmelslicht ausgefüllt wird.
Um diese Fehlermöglichkeiten zu vermeiden, wurde bereits vorgeschlagen, dem Fotoelement ein Zusatzelement
beizuordnen, das nur vom Licht des helleren Motivteiles getroffen wird und das in seiner Stromrichtung
dem Meßwerk gegenschaltet ist. Durch den Gegenstrom des Zusatzelementes wird dann der Fotostrom
des Hauptelementes in Abhängigkeit von der Stärke des Himmelslichtes korrigiert.
Eine derartige Anordnung läßt sich jedoch nur bei relativ geringen Intensitätsunterschieden der beiden
Lichtanteile mit Erfolg anwenden. Wählt man nämlich die Fläche des Zusatzelementes so groß, daß schon
mittlere Lichtintensitäten des hellen Motivteiles einen nennenswerten Gegenstrom erzeugen, so ergibt sich
dann bei hohen Lichtintensitäten auf dem Zusatzelement, daß der gegengeschaltete Fotostrom des Zusatzelementes
überwiegt. Durch die dabei entstehende Umkehrung der Bewegung der Regelglieder erfolgt
dann eine völlige Fehlbelichtung. Wird aber andererseits, um dem zu begegnen, die Fläche des Zusatzelementes
entsprechend klein gehalten, so wird die Korrektur bei geringeren Kontrastunterschieden unzureichend.
Fotoelektrischer Belichtungsregler
Anmelder:
P. Gossen & Co. G. m. b. H.r
Erlangen, Nägelsbachstr. 25
Erlangen, Nägelsbachstr. 25
Fritz Falkenburg, Erlangen,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Demgegenüber bezieht sich die im folgenden näher beschriebene Erfindung ebenfalls auf einen fotoelektrischen
Belichtungsregler mit mindestens zwei lichtempfindlichen Zellen, die dem helleren bzw. dem
dunkleren Bildteil zugeordnet sind, aber mit anderer Wirkungsweise, bei der die geschilderten Nachteile
nicht auftreten. Diese sind erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß die beiden Zellen hintereinander in
dem Meßkreis liegen. Besonders günstige Verhältnisse ergeben sich, wenn die dem helleren Bildteil zugeordnete
Zelle eine höhere Empfindlichkeit besitzt als die andere.
Durch diese Serienschaltung wird bewirkt, daß der im Meßkreis fließende Strom im wesentlichen durch
die schwach beleuchtete Zelle und damit von den dunklen Bildpartien bestimmt wird, ohne daß aber,
selbst bei stärkster Lichtintensität auf der dem helleren Bildteil zugeordneten Zelle, eine Umkehrung des
Meßwerkausschlages erfolgen kann.
Die Erfindung ist nicht auf die Verwendung von Fotoelementen beschränkt. Es können an ihrer Stelle
auch ändere lichtempfindliche Zellen, z. B. mit einer Stromquelle in Reihe geschaltete Fotowiderstände,
Verwendung finden. Diese sind auch als Aüsführungsbeispiel zur näheren Erläuterung der Erfindung ausgewählt,
wobei in Abb. 1 zwei gleich empfindliche Fotowiderstände und in Abb. 2 zwei verschieden empfindliche
Fotowiderstände gezeigt sind.
Gemäß Abb. 1 sind die beiden gleich empfindlichen Fotowiderstände 1 und 2 über die Stromquelle 3 mit
dem Drehspulrähmchen 4 des mit den Kameraeinstellorganen in bekannter Weise gekuppelten Belichtungsreglers verbunden. Die beiden Fotowiderstände sind
dabei in Serie geschaltet. Durch ebenfalls bekannte und nicht näher dargestellte Meßwinkelbegrenzungen
ist dafür gesorgt, daß der Fotowiderstand 1 nur Licht von den helleren und der Fotowiderstand 2 nur solches
von den dunkleren Bildteilen erhält.
009 548/141
Ist auf beiden Fotowiderständen die gleiche Beleuchtungsstärke vorhanden, beispielsweise 1000 Lux,
so besitzen sie einzeln einen Widerstand von etwa 100 kOhm und demgemäß einen Gesamtwiderstand
von 200 kOhm. Wird nun beim Bewegen der Kamera der Fotowiderstand 1 um das Fünffache stärker beleuchtet,
so verringert sich sein Innenwiderstand auf 20 kOhm und der Gesamtwiderstand beider auf
120 kOhm; das sind 60% des Gesamtwiderstandes, der sich gegenüber dem ersten Beleuchtungsbeispiel
ergibt. Einer Steigerung der Helligkeit der hellen Bildpartien um 400 % steht demgemäß nur eine Erhöhung
des Meßwerkstromes um 67 % gegenüber. Das heißt aber mit anderen Worten, daß die vom Meßwerk
über den Regelmechanismus am Verschluß eingestellten Belichtungswerte überwiegend von den dunkleren
und bildwichtigen Teilen des Aufnahmeobjekts bestimmt werden.
Abb. 2 zeigt eine gleiche Anordnung, allerdings mit dem Unterschied, daß der Fotowiderstand 1 α doppelt
so empfindlich ist wie der Fotowiderstand 2 a. Dies ist in der Zeichnung dadurch angedeutet, daß der
Flächeninhalt verdoppelt wurde. Wird der Widerstand la wiederum mit 1000 Lux beleuchtet, so beträgt
sein Innenwiderstand 50 kOhm, während 2 a wieder 100 kOhm hat. Der Widerstand von la geht
auf 10 kOhm zurück, wenn die Beleuchtungsstärke auf 5000 Lux steigt. Der Gesamtwiderstand beider
Fotowiderstände verringert sich in diesem Falle nur von 150 kOhm auf 110 kOhm, das heißt auf etwa
73 %. Eine dadurch bedingte Stromerhöhung um ca. 35 % im Meßwerkkreis hat nur eine Fehlbelichtung
des bildwichtigen Teiles von weniger als einem halben Belichtungswert zur Folge und kann somit in den
meisten Fällen vernachlässigt werden.
Claims (2)
1. Fotoelektrischer Belichtungsregler mit mindestens zwei lichtempfindlichen Zellen, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Zellen, die dem helleren bzw. dem dunkleren Bildteil zugeordnet sind,
hintereinander im Meßkreis liegen.
2. Belichtungsregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem helleren Bildteil zu-
9 geordnete Zelle eine höhere Empfindlichkeit besitzt
als die andere.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
& 009 548/141 6.60
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG24091A DE1084565B (de) | 1958-03-14 | 1958-03-14 | Fotoelektrischer Belichtungsregler |
| CH7044159A CH368707A (de) | 1958-03-14 | 1959-03-06 | Photoelektrischer Belichtungsregler |
| GB8596/59A GB900886A (en) | 1958-03-14 | 1959-03-12 | Improvements in photo-electric exposure control of cameras |
| US798945A US3107594A (en) | 1958-03-14 | 1959-03-12 | Photoelectric exposure control |
| FR789319A FR1218878A (fr) | 1958-03-14 | 1959-03-13 | Exposemètre photoélectrique réglable |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG24091A DE1084565B (de) | 1958-03-14 | 1958-03-14 | Fotoelektrischer Belichtungsregler |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1084565B true DE1084565B (de) | 1960-06-30 |
Family
ID=7122349
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG24091A Pending DE1084565B (de) | 1958-03-14 | 1958-03-14 | Fotoelektrischer Belichtungsregler |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3107594A (de) |
| CH (1) | CH368707A (de) |
| DE (1) | DE1084565B (de) |
| FR (1) | FR1218878A (de) |
| GB (1) | GB900886A (de) |
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| DE1155201B (de) * | 1959-11-25 | 1963-10-03 | Agfa Ag | Lichtempfaenger, insbesondere fuer fotografischen Zwecken dienende Belichtungsregleroder Belichtungsmesser |
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- 1958-03-14 DE DEG24091A patent/DE1084565B/de active Pending
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1959
- 1959-03-06 CH CH7044159A patent/CH368707A/de unknown
- 1959-03-12 US US798945A patent/US3107594A/en not_active Expired - Lifetime
- 1959-03-12 GB GB8596/59A patent/GB900886A/en not_active Expired
- 1959-03-13 FR FR789319A patent/FR1218878A/fr not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1218878A (fr) | 1960-05-13 |
| GB900886A (en) | 1962-07-11 |
| US3107594A (en) | 1963-10-22 |
| CH368707A (de) | 1963-04-15 |
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